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Einrichtungen für Straßen- und Waisenkinder in Moshi Town

Praktikum und Volunteering möglich
 
In Moshi, der Kleinstadt am Fuße des Kilimanjaro arbeiten wir mit einer größeren Zahl von Einrichtungen, die mit Kindern zu tun haben. Dies sind nicht nur Waisen- und Straßenkinder, sondern auch Kinder, die aus sonstigen Gründen ohne die Arbeit der Einrichtungen keine angemessene Versorgung bekommen würden. In Tansania gibt es Schätzungen zufolge ungefähr 4 Millionen Kinder unter 14, die nicht angemessen versorgt werden. Dabei sind sowohl Freiwilligeneinsätze möglich, als auch Praktika, etwa für Studierende der sozialen Arbeit oder aus dem Erziehungsbereich. Viele Einrichtungen beschäftigen Sozialarbeiter, Lehrer und andere Fachkräfte.
 
Wir suchen die Einrichtungen sehr sorgfältig aus und durchleuchten die Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten sehr umfangreich. Bitte beachte bei der Freiwilligenarbeit/Praktika mit Kindern unsere Hinweise zur Nachhaltigkeit in der Freiwilligenarbeit sowie zum Kinderschutz.
 
 
 

Projektbeschreibung

 
In Tansania gibt es Schätzungen zufolge ungefähr 4 Millionen Kinder unter 14, die nicht angemessen versorgt werden (bei einer Bevölkerung von 38 Millionen Tansaniern!). Ein Teil dieser Kinder sind Waisen, von denen viele ihre Eltern durch AIDS verloren haben. Andere wurden von unverheirateten Müttern ausgestoßen, da der uneheliche Nachwuchs gesellschaftlich nicht akzeptiert wird oder weil die Mütter selbst die grundlegende Ernährung eines Kindes sich nicht finanziell leisten können. Selbst manche intakten Familien sind so arm, dass sie sich dazu gezwungen sehen, sich von ihren Kindern zu trennen, um selbst überleben zu können. Eine weitere Gruppe von Kindern ist vor häuslicher Gewalt geflüchtet, die oft durch Alkoholismus, Drogenmissbrauch der Eltern oder durch Aberglauben begründet ist.
 
Viele dieser Kinder, die aus den erwähnten oder anderen Gründen nicht auf den Rückhalt einer Familie zählen können, leben ein erschreckendes Dasein als Straßenkinder und versuchen durch Betteln, Diebstahl oder Prostitution zu überleben. Man sieht diese Kinder zerlumpt alleine oder in kleinen Gruppen durch die Straßen von Städten wie Arusha, Moshi oder Dar-es-Salaam ziehen oder in Hauseingängen übernachten. In Dörfern schlafen sie in Scheunen oder Ställen. Andere Kinder - besonders Mädchen - leben bei Verwandten oder sonstigen Familien als Kinder „zweiter Klasse“, die in Bezug auf Ernährung, Unterbringung und Bildung weit hinter den leiblichen Kindern dieser Familien stehen und oft als „Arbeitssklaven“ ausgebeutet werden. Diese „rechtlosen“ Kinder stehen auf der untersten Stufe der Gesellschaft und sind oft Zielscheibe körperlicher Gewalt, Erniedrigung und sexuellen Missbrauchs. Es gibt jedoch eine Reihe von Organisationen, die solche benachteiligten Kinder unterstützen und in die wir Freiwillige und Praktikanen vermitteln. Diese sind unten aufgeführt und beschrieben.
 
Sämtliche dieser Zentren haben wirklichen Bedarf an Freiwilligen und Praktikanten. Es sind Zentren, die aus der Initiative engagierter Einheimischer hervorgingen und unter deren großem persönlichem Einsatz zu dem Standard gewachsen sind, den sie heute bieten. Dennoch kämpfen die Zentren immer noch mit alltäglichen finanziellen Problemen. Die Zentren können eine akzeptable Grundversorgung der Kinder sicherstellen und haben – meist durch World Unite! – erste Erfahrungen mit Freiwilligen aus dem Ausland gesammelt. Viele Freiwillige und Praktikanen waren inzwischen dort und die Zentren können diese angemessen einführen und bei ihrer Arbeit begleiten. Man muss sich jedoch klar darüber sein, dass die meisten Leiter und Mitarbeiter dieser Einrichtungen noch nie außerhalb Tansanias waren und die Herangehensweise an viele Belange sich grundlegend von europäischen Denkmustern unterscheidet. Darum wird von Freiwilligen Flexibilität und die Bereitschaft erwartet, sich auf die tansanische Kultur einstellen zu können.
 
Da die Lebenssituation der Kinder manchmal nicht leicht zu verarbeiten ist, versuchen wir ältere, erfahrenere Freiwillige mit jüngeren, weniger erfahrenen Programmteilnehmern zusammen in einem Projekt einzusetzen, damit diese sich gegenseitig unterstützen und die anfallenenden Aufgaben teilen können. Bei der Einsatzplanung der Freiwilligen richten wir uns darum auch nach den Anmeldungen weiterer Programmteilnehmer und können Dir darum nicht immer sofort mit der Anmeldung ein bestimmtes Projekt zusagen, besonders wenn Du dich längere Zeit im Voraus anmeldest. Auch unsere Mitarbeiter sind jederzeit erreichbar, um dich zu unterstützen.
 
 
Tuleeni Waisenhaus & Akili Kindergarten
 
 
Im Tuleeni-Waisenhaus in Moshi-Rau leben 12 Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren. Das Heim wurde von Mama Flaria Faraja gegründet, einer Sozialarbeiterin.
 
Die Kinder von 0-3 Jahren halten sich ganztags im Tuleeni-Waisenhaus auf. Die Kinder von 3-6 Jahren besuchen tagsüber den Akili-Kindergarten, der ebenfalls vom Mama Faraja betrieben wird und direkt hinter dem Tuleeni Waisenhaus liegt. Neben den Tuleeni-Kids gehen noch weitere Kinder aus dem Stadtteil Rau täglich in diesen Kindergarten, insgesamt sind dort etwa 30 Kinder. Im Akili-Kindergarten gibt es zwei Betreuer. Die Kinder über 6 Jahre des Tuleeni-Waisenhauses besuchen die Grundschule oder weiterführende Schulen.
 
Praktikanten und Freiwillige bringen sich sowohl im Tuleeni-Waisenhaus als auch im Akili-Kindergarten ein.
 
Aktivitäten im Akili-Kindergarten beinhalten:
 
* Die Betreuer beim Unterrichten unterstützen: einfaches Englisches, Zahlen, ABC. Nach einer Lern- und Eingewöhnungsphase kannst du auch selbst Unterrichtseinheiten durchführen.
* Sing-, Klatsch- und Kreisspiele, sportliche Aktivitäten oder Tanz
* Hilfe beim Kochen und beim Abwasch, als auch Aufräumen des Kindergartens
* Zusatzaktivitäten gestalten, z.B. „Zahnputz-Workshop“, richtiges Händewaschen usw.
 
Auf dem Gelände des Akili-Kindergartens soll demnächst auch ein kleine Bibliothek entstehen. Die Unterrichtszeiten sind hier von 08:00-12:30 Uhr.
 
Danach können sich Freiwillige im Waisenhaus einbringen:
 
* Die Kinder bei ihren täglichen Aufgaben unterstützen, z.B. Hausübungen, waschen, Zähneputzen, etc.
* Beim Kochen und Aufräumen helfen, die kleineren Kinder füttern
* Das Center bei administrativen Aufgaben unterstützen, z.B. Finanzen, Berichte verfassen usw.
 
Währen der offiziellen Ferienzeiten in Tansania (im Dezember und von Juni-Juli sowie über Ostern) ist der Akili-Kindergarten geschlossen, Freiwillige können jedoch weiterhin Aufgaben und Tätigkeiten im Tuleeni-Waisenhaus durchführen.
 
Die Jugendlichen des Zentrums färben Batik-Stoffe. Die Stoffe werden dann von einer Frauengruppe zu Kleidung genäht, was ein Projekt zum Einkommenserwerb der 22 Frauen ist. Insgesamt arbeitet Tuleeni mit drei Frauengruppen zusammen (22, 15 und 10 Frauen), die auch noch eine Schweinezucht betreiben.
 
Freiwillige/Praktikanten, die Kenntnisse haben etwa im handwerklichen Bereich, Sport, Tanz, Nähen etc. können im Tuleeni Waisenhaus auch Workshops durchführen. Frühere Freiwillige im Center haben z.B. einen Workshop im Bereich Handwerk organisiert und mit den Jugendlichen Tische und Stühle gebaut (inklusive Materialkauf und Bedarfskalkulation etc.).
 
Freiwillige/Praktikanten können außerdem Sprachunterricht für die Jugendlichen und Kinder im Center durchführen, dies bietet sich vor allem an, wenn du für längere Dauer bleibst. Das Center hat vor allem Interesse an den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.
 
Neben der Arbeit im Tuleeni Centre sowie im Akili-Kindergarten können Freiwillige/Praktikanten auch mit den Frauengruppen tätig sein. Diese abwechslungsreiche Tätigkeit gibt dir gute Einblicke in das afrikanische Leben und den sozialen Bereich.
 
In Sommer 2016 wird das Tuleeni Center & Akili Kindergarten um einen zweiten Standort erweitert: In Uru, etwas außerhalb von Moshi wird die „Tuleeni Academy“ eröffnen, die ein Day Care Center/Kindergarten und Waisenhaus umfasst für 43 Kinder, an dem 4-6 Lehrer arbeiten. Die Fahrtstrecke zwischen den beiden Centren beträgt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln etwa eine Stunde (inkl. Fußweg). Es ist denkbar, den gesamten Einsatz auch nur am Standort Uru durchzuführen, oder zu kombinieren.
Einen Erfahrungsbericht zum Tuleeni Centre & Akili Kindergarten von Tanja findest du im Tab "Mehr Infos".
 
 
Upendo Children's Home
 
 
Das Upendo Children’s Home in Moshi wurde bereits 1934 gegründet und ist das Kinderheim höchsten Standards der Stadt. Das Heim wird von den Missionsschwestern vom kostbaren Blut geführt. Derzeit wohnen 42 Kinder zwischen 0-6 Jahren im Upendo Children's Home. Die maximale Aufnahmekapazität des Heimes liegt bei 60 Kindern.
 
Die 0-3-jährigen Kinder halten sich ganztags im Heim auf. In den zwei Sälen für Babies (getrennt für Jungen und Mädchen) gibt es je einen permanenten Betreuer. Insgesamt arbeiten 9 Betreuer im Heim, die sich durch ein Rotationssystem abwechseln. Zusätzlich arbeiten 3 Missionarsschwestern im Heim unter Leitung von Schwester Yacintha, die Soziale Arbeit studiert hat und auch als Praktikumsbetreuerin zur Verfügung steht.
 
Die 3-6-jährigen Kinder gehen ganztags in die eigene Nursery School des Upendo Children's Home. Der Unterricht in der Nursery School wird von einheimischen Lehrern durchgeführt; Freiwillig sind in der Regel dort nicht tätig.
 
Stattdessen unterstützen Freiwillige die Betreuer im Heim bei allen Tätigkeiten und helfen den Kindern bei ihren täglichen Tätigkeiten (waschen, Zähne putzen, Essen, etc.), spielen mit den Kindern (z.B. singen, tanzen, Lern-, Klatsch- und Kreisspiele usw.), führen Aktivitäten mit den Kindern durch und verbringen Zeit mit ihnen. Da das Heim an Personalmangel leidet, wird auch erwartet, dass sich Freiwillige in allgemeine Arbeiten und Tätigkeiten im Heim einbringen wie Betten machen, Wäsche waschen, Reinigen und Aufräumen der Unterrichts-, Spiel- und Aufenthaltsräumlichkeiten, Reinigungsarbeiten, vor allem vormittags, wenn die meisten Kinder im Kindergarten sind. Dazu werden Freiwillige in das Rotationsschema der Mitarbeiter eingeplant.
Regelmäßig arbeiten Freiwillige auch an den Wochenenden. Wenn du am Wochenende arbeitest, erhältst du stattdessen zwei freie Tage unter der Woche und bekommst das nächste Wochenende frei. Vor allem an Wochenenden und abends hat das Heim Bedarf an freiwilliger Unterstützung, da sich dann alle Kinder im Heim aufhalten und Betreuung brauchen.
 
Ein typischer Tagesablauf im Heim sieht folgendermaßen aus:
 
08:00: Arbeitsbeginn für Freiwillige. Bis 11:30 Uhr führen die Freiwilligen Aktivitäten mit den Kindern durch, die im Heim geblieben sind und helfen bei allgemeinen Tätigkeiten im Heim mit (Betten machen, Wäsche waschen, Reinigen und Aufräumen der Unterrichts-, Spiel- und Aufenthaltsräumlichkeiten usw., z.B. Böden aufwaschen usw.).
11:30: Mittagessen. Danach halten die Kinder Mittagsschlaf bis etwa 14:30 Uhr.
14:30: Aktivitäten mit den Kindern und allgemeine Tätigkeiten im Heim bis ca. 17:00 Uhr.
17:00: Abendessen. Danach finden abendliche Freizeitaktivitäten statt, z.B. gemeinsames Singen, Geschichten erzählen usw.
 
Im Alter von 6 Jahren ziehen die Kinder von Upendo Home in andere Einrichtungen um. Dies soll sich jedoch ändern und auch ältere Kinder sollen zukünftig im Heim bleiben können. Das Heim will, wenn die Finanzierung sichergestellt werden kann, 2018 einen weiteren Standort in Weruweru eröffnen.
 
Bei Upendo Children’s Home wird erwartet, dass sich Freiwillige an bestimmte Umgangs- und Höflichkeitsformen halten, dass sie Arbeitszeiten einhalten (Pünktlichkeit), sich im Krankheitsfall oder bei Verspätungen telefonisch bei Schwester Yacintha abmelden, sowie einen dezenten, eher züchtigen Kleidungsstil wählen.
 
Es gibt bei Upendo Home die Möglichkeit, direkt im Heim zu wohnen. Die Kosten betragen inklusive Vollverpflegung 20 USD pro Tag. Freiwillige, die direkt im Heim unterkommen, können das Betreuerteam auch bei den nächtlichen Betreuer-Rotationen unterstützen sowie sich in die Betreuung der Säuglinge und Babies einbringen. Dies ist wegen des erhöhten Infektionsrisikos nicht möglich für Freiwillige, die außerhalb des Heims wohnen.
 
In der Einrichtung sind auch drei Kinder mit besondern Bedürfnissen untergebracht. Der Freiwilligeneinsatz eignet sich daher auch für Studierende/Fachkräfte im Bereich Integrations-/Inklusive Pädagogik oder für Fachkräfte im Bereich Physiotherapie.
 
 
Salama Centre
 
 
Das Salama Centre öffnete im Januar 2009 und befindet sich im Stadtteil Majengo. Es handelt sich dabei um ein Community Centre, ein Daycare Center und eine Nursery School.
 
Community Center & Familienunterstützung
 
Das Salama Center betreibt ein so genanntes "Kinship Care“-Programm. Das heißt, dass benachteiligte Kinder aus der Nachbarschaft (darunter auch Waisenkinder) das Center besuchen und dort Unterricht, Betreuung und Schulbildung erhalten. Die Kinder wohnen jedoch nicht im Center, sondern bei Verwandten im Stadtteil Majengo, die vom Salama Center beraten und unterstützt werden und die das Zentrum als Anlaufstelle haben.

Im Rahmen des Familienunterstützungsprogrammes werden derzeit auf diese Weise 17 Familien betreut. Die Unterstützung beinhaltet Gesundheitsversorgung, Bildung, Ernährung und Beratung (z.B. für von HIV betroffene Familien).
 
Die Familien werden etwa einmal pro Monat von den Mitarbeitern des Centers besucht. Nach den Besuchen finden, wenn nötig, zusätzliche Nachfolgebesuche statt. Die Mitarbeiter des Centers fertigen nach jedem Hausbesuch Berichte an, zudem gibt es eine monatliche Gesamtberichterstattung. Im Bedarfsfall werden auch Krankenhausbesuche durchgeführt. Weiterhin führt das Salama Center Schulbesuche durch. Derzeit werden 6 Secondary Schools und 11 Primary Schools in und um Moshi im 3-Monats-Rhythmus besucht. Es gibt vierteljährliche Berichte über die Schulbesuche. Das heißt, dass insgesamt etwa 2-3 Familien bzw. Schulen wöchentlich von den Mitarbeitern des Salama Centers besucht werden.
 
Es gibt außerdem monatliche Workshops für Familien im Center zu den Themen Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Erziehung/Bildung, HIV, Kinderrechte etc.
 
Kindergarten und Nachmittagsbetreuung
 
Das Zentrum verfügt über einen Kindergarten („Nursery School“), der von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr für Kinder von 3-6 Jahren geöffnet ist. Derzeit besuchen etwa 28 Kinder den Kindergarten.
 
Aktivitäten für Freiwillige/Praktikanten im Kindergarten sind:
 
* Die Lehrer beim Unterrichten unterstützen, z.B. einfaches Englisch, Zahlen, ABC. Nach einer Lern- und Eingewöhnungsphase kannst du auch selbst Unterrichtseinheiten durchführen.
* Sing-, Klatsch- und Kreisspiele, Musik, Kunst usw.
* Sportliche Aktivitäten, z.B. Tanz, Gymnastik, usw.
 
Am Nachmittag gibt es Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht für die Grundschulkinder in Mathematik, Englisch, Geographie, Computeranwendung und Kunst. Dies wird von unbezahlten freiwilligen einheimischen Lehrern durchgeführt - hierfür werden aber auch gerne ausländische Freiwillige hinzugenommen. Jugendliche Schüler, junge Erwachsene und Mütter können zusätzliche Bildungsangebote wie Computerkurse, Schneider-Unterricht und Kunst-Unterricht in Anspruch nehmen.
 
Die Tätigkeit beim Salama Center eignet sich für Freiwillige und Praktikanten aus allen fachlich passenden Bereichen, inklusive soziale Arbeit. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 4 Wochen.
Das Center ist ganzjährig geöffnet, mit 2 Wochen Ferien über Weihnachten und Neujahr.
 
Chapakazi Centre
 
 
Das Chapakazi Center ist ein Kindergarten („Nursery School“) und Day Care Center im Stadtteil Pasua in Moshi. Im Vergleich zu anderen Zentren ist das Gebäude und die Ausstattung eher einfach.
 
Etwa 25-30 Kinder zwischen 3-5 Jahren aus der Nachbarschaft in Pasua besuchen derzeit das Center. Viele der Kinder kommen aus bedürftigen oder sozial benachteiligten Familien, die es sich nicht leisten können, ihre Kinder in einen staatlichen oder privaten Kindergarten zu geben; einige der Kinder sind Halbwaisen.
 
Morgens findet in der Regel einfacher Unterricht statt, z.B. Buchstaben und Zahlen lernen, Singen, Spielen, Tanzen, Klatsch- und Kreisspiele, Geschichten erzählen, einfaches Englisch.
 
Es gibt zwei Betreuer im Center. Die Lehrerin ist Hadija und spricht grundlegendes Englisch. Eine weitere Betreuerin, Amina, unterstützt Hadija im Unterricht.
 
Aufgaben für Freiwillige/Praktikanten sind:
 
* Die Lehrer beim Unterrichten unterstützen, z.B. einfaches Englisch, Zahlen, ABC. Nach einer Lern- und Eingewöhnungsphase kannst du auch selbst Unterrichtseinheiten durchführen.
* Sing-, Klatsch- und Kreisspiele, sportliche Aktivitäten oder Tanz
* Hilfe beim Kochen, Abwaschen und Aufräumen des Centers
 
Die Kinder bekommen im Center zwei Mahlzeiten, meist Brei und ein kleines Mittagessen. Das Center ist von Montag bis Freitag von 8-16 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags ist das Center geschlossen.

Du kannst einen Erfahrungsbericht von Flavia über Chapakazi Centre lesen (PDF, 362kb).
 
 
New Generation Children Center
 
 
Das New Generation Children Center ist ein Kindergarten ("Nursery School"), Tagesstätte ("Day Care Center") und ein Community Projekt in Kaloleni, im Stadteil Pasua in Moshi, ca. 30 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt.
 
Etwa 53 Kinder besuchen derzeit das Center. Die Kinder stammen aus Pasua oder benachbarten Stadtteilen und kommen in der Regel aus sozial schwachen oder bedürftigen Familien, die es sich nicht leisten können, ihre Kinder in einem staatlichen oder privaten Kindergarten unterzubringen. In vielen Fällen sind dies Kinder, die ohne die Unterstützung des Centers keine ausreichende Betreuung erhalten würden.
 
Es gibt eine Morning Class (von etwa 8 bis 10 Uhr) für 3-5-jährige Kinder und eine Afternoon Class ab etwa 11 Uhr für Kinder von 5-7 Jahren. Dazwischen gibt es eine Mahlzeit (meist Brei), die von allen Kindern gemeinsam eingenommen wird. Die Kinder, die die Afternoon Class besuchen, besuchen meist schon in die Grundschule, kommen jedoch nach der Schule ins Center, um dort Betreuung zu erhalten (z.B. Hilfe bei den Hausaufgaben, zum Spielen, für Nachhilfe oder Freizeitaktivitäten). In der Morning Class wird in der Regel gespielt, gesungen, sowie Zahlen und Buchstaben gelernt.
 
Die Gründer und Betreuer im Center sind Maulidy und Kareem-Abdul, daneben gibt es eine feste Lehrerin und einen Aushilfslehrer. Alle Mitarbeiter arbeiten im Center freiwillig und unentgeltlich. Zwei Mütter, deren Kinder selbst das Center besuchen, kommen mittags und kochen für die Kinder. Das Center hat selbst einen kleinen Gemüsegarten, es müssen jedoch auch Lebensmittel für die Mahlzeiten hinzugekauft werden.
 
Als zusätzliche Maßnahme führt das Center auch regelmäßig Hausbesuche durch, bei denen die Familien der Kinder im Center besucht werden. Praktika in Sozialer Arbeit sind hier möglich.
Aktivitäten für Freiwillige sind:
 
* Die Lehrer beim Unterrichten unterstützen, z.B. einfaches Englisch, Zahlen, ABC. Nach einer Lern- und Eingewöhnungsphase kannst du auch selbst Unterrichtseinheiten durchführen.
* Sing-, Klatsch- und Kreisspiele mit den Kindern in der Morning Class durchführen
* Sportliche Aktivitäten und Tanz
* Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung sowie Freizeitaktivitäten mit den Kindern in der Afternoon Class
* Beim Reinigen und Aufräumen des Centers helfen
* Beim Kochen unterstützen
* Teilnahme an Hausbesuchen
 
Die Öffnungszeiten sind in der Regel Montag bis Freitag, von 8 bis 14 Uhr. Samstags und sonntags ist das Center geschlossen. Hausbesuche können auch am späten Nachmittag oder außerhalb der regulären Öffnungszeiten stattfinden.
 
 
Bahath Orphanage & Children’s Home
 
 
Das Bahath Orphanage & Children’s Home wurde im Juni 2011 gegründet. Es liegt im Stadtteil Usherika, im äußersten Norden von Moshi, ca. 40-50 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß von Moshi Town. Es handelt sich dabei um eine Einrichtung für Waisenkinder und bedürftige Kinder aus der Nachbarschaft. Insgesamt unterstützt Bahat Home derzeit 21 Kinder. 11 Kinder leben in der Einrichtung. Die anderen 10 Kinder leben bei (Pflege-)Eltern oder Verwandten. Die Kinder sind momentan zwischen 3 und 15 Jahren alt. Im Center arbeiten zwei Betreuer, Emma und Joseph (die Gründer des Centers) sowie 2 weitere Betreuerinnen.  

Alle Kinder besuchen am Vormittag eine öffentliche Primary (Alter ca. 6-15 Jahre) oder Secondary School (ca. 15-18 Jahre). An den Nachmittagen finden sowohl für die Kinder, die im Center leben, als auch für bedürftige Kinder aus der Nachbarschaft Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und Freizeitaktivitäten mit. Diese werden von den Betreuern im Center durchgeführt, aber es werden dafür auch gerne Freiwillige angenommen.  
 
An den Wochenenden und während der Ferien sind die Kinder ganztags im Center und es ist daher mehr Betreuungsaufwand nötig. Freiwillige können Freizeitaktivitäten mit den Kindern organisieren, z.B. Sport, Spiele, Tanz etc. Während der Ferien findet im Center morgens Unterricht statt, der sich am aktuellen Schulstoff und dem Curriculum der Kinder orientiert. Es wird dabei in bereits in der Schule Gelerntes wiederholt und gefestigt sowie Religion unterrichtet.
 
Die Arbeitszeiten für Freiwillige im Bahath Center sind daher eher am Nachmittag, zwischen 12 und 18 Uhr, nachdem die Kinder von der Schule in die Einrichtung zurückkommen.
 
Mögliche Aufgaben für Freiwillige sind:
 
* Mathe und Englisch unterrichten, Hausaufgabenhilfe
* Nachmittags-, Wochenend- und Ferienbetreuung, z.B. Spiele spielen und Freizeitaktivitäten mit den Kindern durchführen
* Lieder singen, basteln
* Unterstützung der Kinder bei ihren täglichen Aufgaben, wie Hausaufgaben machen, beim Waschen und Anziehen helfen etc.
 
 
Komboa Development Center
 
 
Das Komboa Center wurde 2013 gegründet und ist ein Kindergarten („Nursery School“) und Day Care Center im Stadtteil Majengo in Moshi. Das Center bietet außerdem verschiedene Nachmittagskurse für Jugendliche an. Das Center ist gut ausgestattet mit eigener Küche, einem Büro und einem kleinen Krankenzimmer und in einem größeren und freundlichen Gebäude untergebracht.
 
Day Care Center/Nursery
 
Etwa 25 Kinder zwischen 3-5 Jahren aus der Nachbarschaft besuchen derzeit das Center. Viele der Kinder kommen aus benachteiligten Familien, die es sich nicht leisten können, ihre Kinder in einen staatlichen oder privaten Kindergarten zu geben; einige der Kinder sind Halbwaisen.
 
Mandela ist der Direktor im Center, er hat einen Abschluss in Social Development. Zusätzlich gibt es einen Lehrer und eine weitere Betreuerin, die alle gut Englisch sprechen. Die Mitarbeiter im Center arbeiten unentgeltlich.
 
Morgens findet im Day Care Center in der Regel Unterricht statt, z.B. Buchstaben und Zahlen lernen, Singen, Spielen, Tanzen, Klatsch- und Kreisspiele, Geschichten erzählen, einfaches Englisch.
 
Aufgaben für Freiwillige in der Nursery sind:
 
* Die Lehrer beim Unterrichten unterstützen, z.B. einfaches Englisch, Zahlen, ABC. Nach einer Lern- und Eingewöhnungsphase kannst du auch selbst Unterrichtseinheiten durchführen.
* Sing-, Klatsch- und Kreisspiele, sportliche Aktivitäten oder Tanz, Musik machen (das Center verfügt über ein Keyboard, Gitarren, Marimbas und mehrere Trommeln)
* Hilfe beim Kochen und beim Abwasch, als auch Aufräumen des Centers
 
Die Kinder bekommen im Center zwei Mahlzeiten, meist Brei und ein kleines Mittagessen. Nach dem Mittagessen halten die Kinder in der Regel einen Mittagsschlaf, bis sie später aus dem Center abgeholt werden.
 
Das Komboa Center führt außerdem regelmäßig Hausbesuche bei den Familien der Kinder im Day Care Center durch (etwa zwei mal pro Woche), die von Freiwilligen im Center begleitet werden können. Nach jedem Hausbesuch werden Berichte angefertigt.
 
Jugendprogramme
 
Jugendliche können nachmittags im Center Unterricht in Schneidern, Computer und Englisch bekommen. Dies wird von einheimischen Lehrern durchgeführt - hierfür werden aber auch gerne ausländische Freiwillige hinzugenommen.
 
Weitere Aufgaben für Freiwillige sind:
 
* Freiwillige im Center können auch Kunst-, Musik- oder Sportworkshops im Center für die Jugendgruppen anbieten.
* Hausbesuche begleiten
* Hilfe bei administrativen und organisatorischen Aufgaben
* Gemeinsam mit Lehrern/Betreuern kreativen und neuen Unterrichtsideen erarbeiten
* Hilfe bei Marketing und Fundraising  
* Einrichten einer Website
 
Das Center ist von Montag bis Freitag von 8-16 Uhr geöffnet. Samstags und sonntags ist das Center geschlossen.
 
 
Furaha wa Watoto
 
 
Furaha wa Watoto ("Kinderfreude") ist ein Kindergarten („Nursery School“) und Day Care Center im Stadtteil Majengo in Moshi, ca. 30 Minuten zu Fuß außerhalb des Stadtzentrums.
 
Etwa 30 Kinder zwischen 3-5 Jahren aus der Nachbarschaft in Majengo besuchen derzeit das Center. Viele der Kinder kommen aus sozial benachteiligten oder finanziell schwachen Familien, die es sich nicht leisten können, ihre Kinder in einen staatlichen oder privaten Kindergarten zu geben; einige der Kinder sind Halbwaisen.
 
Es gibt zwei Lehrerinnen im Center, die dort auf freiwilliger Basis arbeiten.  
 
Die Öffnungszeiten sind in der Regel von Montag bis Freitag, von 08:00 bis 12:00 Uhr.
 
Aufgaben für Freiwillige sind:
 
* Die Lehrer beim Unterrichten unterstützen, z.B. einfaches Englisch, Zahlen, ABC. Nach einer Lern- und Eingewöhnungsphase kannst du auch selbst Unterrichtseinheiten durchführen.
* Sing-, Klatsch- und Kreisspiele, sportliche Aktivitäten oder Tanz
 
Da die finanziellen Mittel limitiert sind, erhalten die Kinder nicht täglich eine Mahlzeit im Center, sondern nur an manchen Tagen gibt es Brei.
Info Box
Allgemein
Ort: Moshi, Tansania
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Weitere Sprachen von Vorteil: Swahili
Unterbringung:
WG, Gastfamilie, Hotel
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Sozialarbeiter, Erzieher, Lehrer
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
Keine formellen Qualifikationen erforderlich
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): Keine
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Mehr Infos

 

Bericht von Tanja über Tuleeni Centre/Akili Kindergarten

 
In einem Waisenhaus in Afrika zu arbeiten war ein lang gehegter Herzenswunsch von mir, hatte ich doch innerhalb eines Urlaubes Jahre zuvor in Südafrika ein Waisenhaus besucht. Ich wollte den Mamas, die täglich für die Kinder zuständig sind, einen Teil der vielen Arbeit abnehmen und Zeit für die Kinder zum Spielen haben.
 
Zu meinem Einsatz im Tuleeni gehörte das Kochen, Abspülen, täglich jede Menge wirklich schmutzige Wäsche mit der Hand zu waschen, die Kinderpflege und den Hof zu kehren. Mir war wichtig, die Dinge genau so zu erledigen, wie die Leute es gewohnt waren. Meine westliche Sichtweise hätte sicherlich den ein oder anderen "Verbesserungsvorschlag" mit sich gebracht. Ich wollte jedoch den Leuten keine Vorschriften machen oder sie belehren. Dazu ist meines Erachtens ein längerer Aufenthalt notwendig, um nicht die notwendige Vertrauensbasis über Besserwisserei zu zerstören. Insbesondere deshalb fand ich es wichtig, die Abläufe genau zu beobachten, anzunehmen und selbst zu leben.
 
Besonders viel Spaß hat mir das Unterrichten gemacht. Die Kinder hatten zwar Sommerferien und die Lehrer Urlaub. Trotzdem wollten sie etwas dazulernen und so konnten wir täglich zwei Stunden zusammen lernen. Wer so wie ich nicht aus dem Lehrberuf kommt, sollte sich, wenn er unterrichten möchte, zuhause entsprechend vorbereiten (entsprechende Lehrbücher/Internet). Nachdem die Kinder unterschiedlich alt sind, ist es wichtig, sich in der Unterrichtsthematik darauf einstellen, um keinen Schüler zu über- bzw. unterfordern. Den Matheunterricht fand ich dabei am notwendigsten für alle. Sehr gut hat den Kindern dabei gefallen, Wissen auch mal im Quizcharakter (ähnlich „Wer wird Millionär“) abzufragen.
 
Natürlich hatte ich auch Spiele für die Kinder dabei, die ich jedoch sehr dosiert eingesetzt habe. Denn hier sind die Kinder teils wie unsere - kommt was Neues, fliegt das Alte in die Ecke, obwohl es noch gar nicht jeder spielen kann. Eine Idee von mir war deshalb (konnte ich aus Zeitgründen leider nicht mehr umsetzen), für jedes Spiel einen "Spielemaster" auszulosen, der für das Spiel und die Vollständigkeit verantwortlich ist. Im Tuleeni hat kein Kind einen Spieleschrank. So wäre gewährleistet, dass einer dafür Sorge trägt, das Spiel aufzubewahren und darauf achtet, dass alles vollständig ist. Dazu wollte ich auch, dass die Spielregeln von den Kindern gemeinsam in Swahili aufgeschrieben werden, damit jedes Kind versteht, wie das Spiel gespielt wird. Denn Englisch sprechen nur die Größeren.
 
Grundsätzlich wäre es sehr gut, wenn man mit den vorhandenen Möglichkeiten Ideen entwickelt, welche die Kinder auch ohne fremde Hilfe eines Volunteers umsetzen können. So habe ich beispielsweise 9 Wasserflaschen gesammelt, mit Wasser gefüllt und wir haben mit dem vorhandenen Ball gekegelt. Ein Riesenspaß!
 
Weihnachten haben wir zusammen Plätzchen gebacken und die Küchenmama wollte das Rezept, um eventuell später welche nachzubacken und diese eventuell zu verkaufen. Natürlich hatte ich die Förmchen von Zuhause mitgebracht und auch dagelassen. Aber durch ein einfaches Rezept mit Zutaten, die es auch vor Ort gab, konnte damit ein nachhaltiger Gedanke geschaffen werden.
 
Was kannst Du einbringen, was nachhaltig vor Ort umgesetzt werden kann? Diese Gedanken solltest Du Dir im Vorfeld machen. Z.B. Wie bringe ich Kindern das richtige Zähneputzen bei? etc. Vielleicht kannst Du Dir zuhause entsprechende Bilder ausdrucken, um das vor Ort noch deutlicher zu machen...
 
Für mich war die Erfahrung in Moshi eine der besten meines Lebens. Die Menschen lachen und freuen sich, wenn Du ein paar Wörter ihrer Sprache kannst (auch das ein Tipp zur Vorbereitung).
 
World Unite! hat mich sehr gut untergebracht. Mein Zimmer war eigentlich Luxus. Und mit Adelina hatte ich nicht nur eine Koordinatorin, die mir in Moshi zu Anfang gezeigt hat, wo ich was finde, sondern auch eine sehr gute und zuverlässige Betreuerin, die ich immer erreichen konnte und die mit mir sogar Sport gemacht hat.
 
Ich hab mich sehr wohl und sicher gefühlt. Unbedingt wichtig finde ich auch, dass man sich vorher die sehr ausführlichen Vorbereitungsunterlagen von World Unite! genau durchliest. Nur dann ist es meines Erachtens möglich, mit der richtigen Einstellung anzukommen. Auch im Vorfeld über die Kultur und Leute dieses Landes zu lesen, lässt Dich verständnisvoller für so Manches werden.
 
Und was noch wichtiger ist: hinter dem Wunsch dieses Einsatzes sollten nicht Erwartungen an Dankbarkeit o.ä. geknüpft sein. Teils sind es die Leute vor Ort gewöhnt, von Spenden und Freiwilligenarbeit unterstützt zu werden, weil die Möglichkeiten der Eigeninitiative oft mangels Geld und Beziehungen nicht gegeben sind. Nur der Wille zählt, hier einen Beitrag zu leisten und dem ein oder anderen Kind einige schöne, lustige und lehrreiche Stunden oder einem Erwachsenen Arbeitserleichterung zu verschaffen.
 
Am Besten setzt Du Dich auch im Vorfeld mit einem Ex-Volunteer in Verbindung, um schon mal mehr über Dein Projekt zu erfahren. Auf was Du Dich noch einstellen solltest: täglicher Stromausfall (Taschenlampe!!!), unterschiedlichste Preise für Obst und Gemüse am Markt (deshalb am besten in Swahili verhandeln können, dann bekommst Du auch gute Preise). Und Du wirst täglich ziemlich schmutzig sein und auch diese Wäsche mit der Hand waschen zu müssen…
 
Auf jeden Fall insgesamt eine Lebenserfahrung, die Du nie mehr missen willst. 
 

Bericht von Annika über Kilimanjaro Orphanage

 
Meine sechs Monate voll von Lachen, Freude, Gastfreundschaft, Glück, Abschieden und Tränen
 
Letzten August begann ich meine Arbeit als Freiwillige in einem Waisenhaus in Moshi, im Kilimanjaro Orphanage Centre. Von Beginn an liebte ich es, im Centre zu sein – zusammen mit den wundervollen Kindern und den Angestellten.
 
Und so sah mein Alltag aus: In den ersten Monaten beginnt mein Tag mit dem Fußmarsch von meiner Unterkunft, dem Twiga Home, zum Waisenhaus. Dabei mache ich oft Halt an einem kleinen „dukani“ (Laden), um mir mein Frühstück zu kaufen. Die Kinder aus der Nachbarschaft des Centres rennen mir entgegen, halten meine Hände und grüßen mich jeden Tag, wenn ich vorbeigehe. Dann öffne ich das Tor zum Waisenhaus, hänge meine Tasche an den Haken des großen Baumes inmitten des Hofes, begrüße die Matrons, ehe ich dann meinen Kopf in das Klassenzimmer stecke, wo die babyclass (die jüngeren Kinder im Alter von etwa 3 bis 6) gerade von Lucy unterrichtet wird. Jeden Morgen grüßen sie mich alle zusammen mit einem „Good morning teacher (bzw. Annnika), how are you?“ In diesem Moment huscht mir immer ein Lächeln über die Lippen und mir wird es ganz warm ums Herz, wenn ich in all die strahlenden Kindergesichter schaue, die alle auf mich gerichtet sind. Dann nehme ich mir einen Stuhl, setze mich hin und höre Lucy zu. Wenn die Kinder dann ihre Aufgaben lösen müssen, helfe ich ihnen dabei und korrigiere sie. Nach dem Unterricht spielen die Kinder draußen. Ich habe Spaß daran mit ihnen zusammen zu schaukeln und zu spielen, nachdem jeder seine Tasse voll „porridge“ hatte. Ansonsten helfe ich bei kleinen Aufgaben wie Wäsche waschen und aufhängen, putzen, Gemüse schnippeln und abspülen. Dann gibt es Mittagessen. Dazu versammeln sich alle auf der Veranda, setzen sich hin und warten auf ihre Portion. Wenn jeder seinen vollen Teller hat wird gebetet und anschließend das Essen verschlungen. Danach ist es an der Zeit für einen Mittagsschlaf – aber nicht für mich. Manchmal erledige ich noch den Abwasch bevor ich dann mit dem Daladala in die Stadt fahre und mich mit anderen Freiwilligen treffe.
 
Im Dezember änderte sich mein Tagesablauf ein wenig. Da nun auch die jüngeren Kinder in eine Schule außerhalb des Waisenhauses gehen, sind es vormittags nur noch eine Hand voll. Deshalb komme ich ab sofort nachmittags ins Centre, wenn alle Kinder wieder aus der Schule zurück sind. Dort wird ausgiebig gespielt und rumgetollt, oder auch einmal Fußball gespielt zusammen mit Teacher oder Daniel.
 
Dann will ich noch von meinen Persönlichen Highlights rund um das Kilimanjaro Orphange Centre berichten: Der erste Höhepunkt war, als ich mit zwei anderen deutschen Freiwilligen, Chris und Flo, das Klassenzimmer renovierte. Wir strichen die Wände mit bunten Farbakzenten und auch der Boden und die Tafel bekamen einen neuen Anstrich.
 
Am 22. Oktober fand der “Urafiki Cup” in Pasua statt. Dies war ein großes Event mit Fußballturnier und Entertainment sowie Showprogramm – organisiert von dem Volontär Olaf, unterstützt von vielen anderen helfenden Händen. Es war ein wunderschöner Tag mit viel Sonnenschein und vielen Kindern mit Lächeln, die mit der Sonne um die Wette strahlten.
 
Doch die allerschönste Zeit meines gesamten Aufenthalts in Tansania hatte ich auf dem Trip nach Tanga. Als Dr.Greg mich fragte, ob ich mitkommen möchte, sagte mein Herz sofort “Ja!”. Während dieser unvergesslichen Reise, wuchs mir jedes einzelne Kind so sehr ans Herz, dass es mir noch schwerer viel “Kwa heri” zu sagen.
 
Der letzte Tag im Waisenhaus war sehr bewegend. Es floss die ein oder andere Träne – bei mir, aber auch bei manchem Kind.
 
Es war eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Nun stehe ich weiterhin in Kontakt mit “Teacher” und Dr.Greg und hoffe, dass es Zeit und Geld zulässt, bald wieder nach Moshi zu kommen.
 
 

Bericht von Flavia über Chapakazi Centre

Du kannst diesen Bericht als PDF (362 KB) hier herunterladen.

Unterbringung

 

Unterbringung in Moshi

 
In Moshi kannst du auswählen zwischen Unterbringungen verschiedener Standards:
 
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Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern (du wählst zwischen 4-er-Mehrbettzimmer, Doppelzimmer oder Einzelzimmer) oder bei einer Gastfamilie mittleren Standards.

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Comfort+ - Für die, die mehr Wert auf Komfort legen: Unterbringung in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gehobenen Standards.

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Adventurer - Für einfache Ansprüche: Gastfamilie einfachen Standards.

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WG-Unterbringungen:

KDC House
 
 
Das geräumige und moderne Haus für World Unite!-Teilnehmer befindet sich in der KDC-Gegend von Moshi Town. Es verfügt über 3 große Schlafzimmer, von denen eines als 4-er Mehrbettzimmer und die beiden anderen als Doppelzimmer genutzt werden. Alle Zimmer haben eigene Badezimmer mit Toilette und warmem Wasser. Außerdem verfügt das Haus über ein gemeinschaftlich benutztes Wohnzimmer, eine Küche mit Essbereich sowie einen großen Garten. Das Haus hat außerdem einen Wachmann sowie ein Notstromaggregat. Die KDC-Haltestelle ist nur eine Minute zu Fuß vom Haus entfernt, von der man 10 Minuten mit dem Daladala in die Innenstadt braucht, oder eine halbe Stunde zu Fuß. In der direkten Umgebung des Hauses gibt es mehrere Geschäfte, Restaurants und Bars.
 
KCMC Wohnanlage
 
 
KCMC ist das große Krankenhaus von Moshi und die Gegend rund ums Krankenhaus wird als KCMC Area bezeichnet. Sie ist leicht hügelig, luftig und grün im Gegensatz zum eher staubigen Teil Moshis auf der Ebene. In einer Anlage mit insgesamt 14 Zimmern haben wir 5 Zimmer für unsere Teilnehmer gemietet, renoviert und möbliert. Sie sind für Einzel- oder Doppelbelegung. In den anderen Zimmern leben ostafrikanische Studierende, die die Uni in Moshi besuchen. Jedes Zimmer hat ein eigenes, kleines Bad mit westlicher Wassertoilette, Dusche mit Durchlauferhitzer und Waschbecken. Für unsere 5 Zimmer gibt es eine eigene Küche mit Gaskocher und Kühlschrank. Die sehr grüne und attraktive Anlage verfügt über einen großen Garten mit freien Blick auf den Kilimanjaro.
 
Twiga Home
 
 
Twiga Home verfügt über zwei Gebäude mit insgesamt 14 Zimmern. Neben unseren Teilnehmern wohnen hier auch Backpacker und Budgetreisende aus aller Welt, aber wir bekommen sehr attraktive Sondertarife für unsere Teilnehmer. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad mit westlichem WC und heißer Dusche. Ein Haus hat einen Sitzbereich mit Sofa; zwischen den beiden Häusern gibt es einen überdachten Aufenthaltsbereich mit Restaurant. Zu günstigen Extrakosten pro Woche bekommst du hier Halbpension (Frühstück und Abendessen, afrikanisches und europäisches Essen). Du kannst in einer separaten Küche aber auch selbst kochen. Vor dem Twiga Home gibt es einen kleinen grünen Biergarten.
 
Wohnung in der Ghala Road
 
In der "Ghala Road" von Moshi gibt es ein Gebäude in einem Hinterhof, in dem unsere Teilnehmer wohnen. Im Erdgeschoss gibt es eine Zweizimmerwohnung mit eigener Küche, Korridor mit Esstisch und Sofa sowie Bad mit heißer Dusche und westlicher Wassertoilette. Das Haus stammt aus den 50-er-Jahren als Moshi durch den Kaffeehandel zu einer richtigen Stadt wuchst, wurde aber innen vollständig renoviert. Jedes Zimmer hat zwei Einzelbetten mit Moskitonetzen, die Küche verfügt über E-Herd, Kühlschrank und Mikrowelle. Im ersten Obergeschoss, das über eine Treppe im freien zugänglich ist, gibt es drei Einzelzimmer, die sich ein Bad und eine Küche teilen.
 

Gastfamilien:

 
Gastfamilien mittleren Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die tansansische Kultur und Gesellschaft zu erhalten. Wir arbeiten mit vielen Gastfamilien im Stadtgebiet von Moshi. Bei den Familien mittleren Standards handelt es sich um Familien der gehobenen Mittelschicht Tansanias. Ihre Häuser sind von Bauqualität, Ausstattung und Möblierung für die meisten unserer Teilnehmer in Ordnung. Oft verfügen die Häuser über zwei Bäder, die auch gefliest sind, eines für die Eltern und eines für die Kinder und Dich. Die Dusche ist oft kalt, da ein Wassererhitzer zu viel Strom verbraucht. Meist gibt es eine westliche Wassertoilette im Haus. Es gibt tansanisches Essen wie Toastbrot mit Marmelade, Eieromelette und Tee zum Frühstück; Fleisch/Fisch mit Gemüse und Reis/Ugali und Chapati zum Abendessen, dazu trinkt man Tee, abgekochtes Wasser oder selbstgemachten Fruchtsaft. Vegetarische Speisen sind auf Anfrage möglich. Es gibt einen Kühlschrank; gekocht wird meist auf Gas. Meist haben solche Familien bereits eine oder zwei Haushaltshilfen, die kochen, putzen und Wäsche per Hand waschen. Im Wohnzimmer findest Du oft dekorative Gardinen und Deckchen, Stereoanlage, Fernsehen und einen älteren Laptop. Die Familie verfügt auch oft über ein Motorrad oder einen dreißig Jahre alten japanischen Gebrauchtwagen. Meist sind diese Dinge jedoch über lange Jahre zusammengespart und die Familie hat immer noch finanzielle Schwierigkeiten, etwa eine Hochschulausbildung für ihre Kinder zu finanzieren und benutzt das Auto nur für absolut notwendige Fahrten.

comfortplus

Hotel-Unterbringungen und Gastfamilien gehobenen Standards:

Mountain Inn
 
 
Mountain Inn Hotel liegt ruhig in einer großzügigen Parkanlage etwas außerhalb der Stadt, aber mit dem öffentlichen Nahverkehr ist man in 5-10 Minuten in der Stadtmitte. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und alle mit TV, Balkon, Bad und Schreibtisch. Wasser wird solar erhitzt. Es gibt einen Pool, Sauna, Massage, Garten, Restaurant und Bar sowie kostenfreies Wifi. Frühstück ist im Preis inklusive.
 
Gastfamilien gehobenen Standards
 
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die tansansische Kultur und Gesellschaft zu erhalten. Die Häuser der Familien gehobenen Standard sehen mit ihren hohen Mauern zur Sicherheit, parkartig angelegten Ziergärten, opulenten Wohnzimmern mit Statussymbolen wie großen Flachbildfernsehern und Möbeln aus Edelholz- und Goldimitation meist sehr repräsentativ aus. Wenn man genauer hinsieht, merkt man jedoch, dass hierbei mehr auf „Status” und „Prunk” Wert gelegt wird, als auf Qualität und Langlebigkeit. Ebenso wie in den einfacheren Häusern sind die Wasserhähne, Türen, Möbelstücke etc. niedriger Qualität und gehen regelmäßig kaputt. Den Prunk gibt es auch meist nur in den klimatisierten Wohnzimmern, in denen Besucher empfangen werden sowie im palastartigen „Master Bedroom” der Eltern, und weniger in den Schlafzimmern der Kinder, die funktionell gehalten sind. Die Verpflegung ist meist sehr üppig und wird von Dienstmädchen gekocht, die diese in Warmhaltegedecken für Dich und die Familie bereitstellen. Oft gibt es zudem Fahrer, Kindermädchen, Wachmänner und Gärtner als Hauspersonal, die in einem separaten Haus auf dem Grundstück wohnen. Solche Familien verfügen meist über einen Stromgenerator, der in Falle der häufigen Stromausfälle eingeschalten wird. Ältere Kinder sind oft in Internaten im Ausland wie Malaysia, Emiraten und England und Du wohnst in ihrem Kinderzimmer. Jüngere Kinder sind oft zuhause und wollen mit dir spielen.
 
Hier Kommentare zur Gastfamilie von "Yasmin":
 
"Die Familie ist ein Traum und ich habe mich wie ein Familienmitglied gefühlt!!! Essen excellent und sie haben meine Erfahrung zu einem Highlight gemacht. Wenn ich sie nicht gehabt hätte, hätte ich mich verloren gefühlt. Es war alles perfekt!!!!!!!!"
 
"Yasmin hat sich super um mich gekümmert, wenn einer von uns krank war, hat sie uns gesund gepflegt, sie hat mir bei meinen Unterrichtsplanungen geholfen und hatte immer Zeit für mich, wir haben auch viele Familienausflüge gemacht, ich hab mich wirklich sehr wohl gefühlt bei ihr"
 
"Was soll man sagen: Yasmin ist einfach großartig. Ihre Familie empfängt einen mit offenen Armen, auch wenn es ein bißchen wirkt, als wäre man wieder 15 und bräuchte einen Aufpasser."
 
"Alles war super bei Yasmin. Schönes Haus, immer schön sauber und man konnte sich jederzeit mit Yasmin unterhalten. Man braucht sich das Haus von Yasmin nur anzuschauen, dann weiß man, warum wir im Fragebogen alles mit den Bestnoten bewertet haben."
 
Bei allen Unterkünften in Tansania gilt: Obwohl diese Unterkünfte für Einheimische "gehobener Standard" sind, befindest Du Dich in einem sogenannten Entwicklungsland und kannst darum nicht die hohen Standards erwarten, wie du eventuell aus Europa gewöhnt bist, z.B. im Bezug auf sanitäre Ausstattung, Bausubstanz, Küchenausstattung.

adventurer

Gastfamilie einfachen Standards:

 
Gastfamilien einfachen Standards
 
Bei dem einfachsten Standard, den wir anbieten, handelt es sich um Familien, die zur tansanischen Mittelschicht gehören. Unterbringung bei besonders arme Familien bieten wir aus Sicherheitsgründen nicht an. Einfacher Standard bedeutet hierbei, dass das Haus einfach gebaut ist. Die Böden sind meist nur aus nacktem Beton, das Dach ein Wellblechdach ohne Zwischendecke; es gibt oft nur eine arabische Hocktoilette (aber mit Wasserspülung), geduscht wir in der Regeln mittels eines Eimers oder eines einfachen Wasserrohrs. Die Möblierung ist minimalistisch und rein funktionell. Im Wohnzimmer gibt es eventuell einige etwas repräsentativere Möbelstücke aus chinesischem Holzimitat. Die Familie besitzt meist einen alten, gebrauchten Kühlschrank; ein Radio und ein alter Röhrenfernsehen sind ebenfalls oft vorhanden. Dein Zimmer hat ein Bett mit Matratze und Moskitonetz und vermutlich einige Aufhänger an der Wand sowie ein kleines Regal oder ähnliches. Die Häuser haben Strom. Gekocht wird meist im Freien auf dem offenen Feuer oder mit einem Gaskocher. Das Essen ist in der Regel relativ einseitig – zum Frühstück gibt es Tee mit Chapati; zum Mittagessen Ugali oder Reis mit Bohnen und Gemüse, zum Abendessen dasselbe. Fleisch gibt es nur gelegentlich zu besonderen Anlässen, und wenn, dann in geringer Menge. Die Familien bestehen meist aus Mutter, Vater und einigen Kindern; oft halten sich viele weitere Kinder aus der Nachbarschaft im Haus und um das Haus herum auf. Als Transportmittel verfügt die Familie über Fahrräder und eventuell ein Motorrad. Einnahmen aus Deiner Miete sind oft die einzige Möglichkeit für die Familie, die Schulbildung der Kinder zu finanzieren.
 

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
350 EUR 500 EUR 600 EUR 700 EUR 800 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
300 EUR 400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Beantragung deiner Residence Permit oder ähnlicher Permit und anderer offizieller Genehmigungen (wenn erforderlich), aber nicht die offiziellen staatlichen Gebühren dafür (Kosten dafür siehe unten)
  • Abholung und Transfers ab/bis Kilimanjaro International Airport (JRO) bei Ankunft und Abreise
  • Abholung und Transfers innerhalb von Dar-es-Salaam (DAR) (wenn erforderlich) und Unterstützung mit Weiterreise per Bus oder Flug von DAR nach JRO (aber nicht Bus/Flugticket) und zurück
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Moshi
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuerteams
  • Teilnahme an der "Social Reality Tour" inkl. 10 USD Spende für soziales Programm
  • Spende an dein Projekt in Höhe von 50 USD
  • Örtliche SIM-Karte mit 10,000 TSH Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
  • 15% Ermäßigung auf Safaris, Kilimanjaro-Besteigungen, Exkursionen und Wassersportaktivitäten von "Budget Safari Tanzania"
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach Tansania (buchst du selbst, wir beraten dich gerne)
  • Offizielle Gebühren für Visum und Residence Permit (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung; schließt du selbst ab, wir beraten dich gerne)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Preisangaben in US-Dollar!
Währung umrechnen
 Alle Aufenthaltsdauern
(1-365 Tage)
WG-Zimmer oder Hotel  
mostpopular2
WG mit weiteren Teilnehmern
1 Person
(Einzelzimmer)
10 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
7 USD/Tag
4-er-Gemeinschaftszimmer p.p. 4,50 USD/Tag
comfortplus3
Hotelunterbringung mit Frühstück
1 Person
(Einzelzimmer)
 400 USD/Woche oder
1360 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
 240 USD/Woche oder
880 USD/Monat
     
Gastfamilie    
mostpopular2
Gastfamilie mittleren Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
15 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
15 USD/Tag
comfortplus3
Gastfamilie gehobenen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
18 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
18 USD/Tag
adventurer3
Gastfamilie einfachen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
10 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
10 USD/Tag
 
Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 70-150 EUR/Monat für Selbstverpflegung (Essen gehen in günstigen, aber guten Restaurants und/oder selber kochen; du bist damit wesentlich flexibler als wenn wir dir Essen in der Unterbringung anbieten würden)
  • Visum und Permits (Festland-Tansania): Im Falle von Einsatzdauer bis zu 90 Tagen: Visum 250 USD; im Falle von Einsatzdauer 91-180 Tage: Visum (inkl. Verlängerung) 550 USD; 181-365 Tage: Visum 50 USD (für die meisten Nationalitäten) + Residence Permit 200 USD + Work Permit 500 USD.
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" an deinem Wunschstandort an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Tagesausflüge, Wassersportaktivitäten

 
budgetsafaribannerAls "Budget Safari Tanzania" organisieren wir selbst günstige, jedoch qualitativ hochwertige Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Ausflüge sowie Wassersportaktivitäten in Tansania und Sansibar. Du nimmst an diesen mit weiteren Teilnehmern von World Unite! und anderen Reisenden teil.
 
Als Teilnehmer von World Unite! erhältst du 15% Ermäßigung auf alle Angebote von Budget Safari Tanzania. Wir teilen dir einen Discount-Code mit, den du bei der Online-Buchung deiner Safari, Kilimanjarobesteigung, Ausflüge und Wassersportaktivitäten einfach eingeben kannst.
 
 
 

Swahili-Unterricht in Moshi!

 
Swahili TeacherEs ist immer hilfreich, etwas Swahili zu können. Für die meisten Teilnehmer ist die Sprache relativ leicht zu erlernen und sie können sich bereits nach kurzer Zeit auf Swahili grundlegend verständigen. Du kannst die Intensität des Unterrichts selbst bestimmen. Wenn du es nebenbei machst, empfehlen wir maximal 10 Stunden pro Woche. Es handelt sich um Einzelunterricht mit einer Lehrerin. 2-3 Teilnehmer, die denselben Kenntnisstand haben können auch zusammen den Unterricht nehmen, wobei sich jedoch der Preis pro Person nicht verändert.
 
Die Kosten für Swahili-Unterricht sind: 1 Stunde: 6 EUR
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindeststundenzahl 20).
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Moshi

 

Schau Dir unser Video über Moshi an!

 
In diesem Video zeigen uns Tourismuspraktikantin Iris sowie unsere Betreuerin Adelina Moshi Town und die Umgebung. Adelina und Themi, unsere Betreuer, stellen sich vor (Hinweis: Inzwischen gehören auch Miriam und George zu unserem Betreuerteam in Moshi. Miriam ist eine Krankenschwester aus Berlin). Außerdem treffen wir die Freiwilligen Pia, die bei der Social Reality Tour mitarbeitet sowie Laura in ihrer Gastfamilie. Kaffeefarmer Dennis spricht über Kaffee und wir sehen ein paar Einstellungen aus einem Massaidorf.
 
 
 

Moshi am Kilimanjaro

 
Moshi ist eine Stadt im Norden von Tansania, am Fuße des Kilimanjaro. Hier ist man mitten in Afrika und hat zu tun mit Menschen wie den Chagga oder den Massai. Die Stadt hat ungefähr 150.000 Einwohner, erscheint jedoch - wie viele afrikanische Städte - im Zentrum wesentlich kleiner, was daran liegt, dass sich zahlreiche Zersiedlungen über weite Distanzen außerhalb der Stadt ausbreiten. Des weiteren hat die Mehrheit der Bevölkerung nicht das Kaufpotential, dass sich etwa im Stadtzentrum eine mit einer europäischen Stadt dieser Größe vergleichbare Anzahl von Geschäften ansiedeln würde. Dennoch ist Moshi eine verhältnismäßig gut entwickelte Stadt, in der man als komfortverwöhnter Europäer auf relativ wenig verzichten muss - alles Lebensrelevante lässt sich finden, von Geldautomaten über Fachgeschäfte, Restaurants bis hin zu einem großen Supermarkt der kenianischen "Nakumat"-Kette.
 
Moshi ist der Startpunkt eigentlich aller Kilimanjaro-Besteigungen und auch viele Safaris in die nördlichen Nationalparks von Tansania starten von hier. Der Kilimanjaro International Airport liegt etwa 40 km von Moshi entfernt. Tourismus und der Handel von Kaffee und Bananen haben zum Aufblühen der Stadt beigetragen.  
 
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 813 m und hat ganzjährig ein Klima, das Europäer als sehr angenehm erachten (im Vergleich zur Feucht-Hitze, die oft an der Küste oder auf den Inseln vorherrscht). 
 
HIV und Aids sind das größte Problem - Schätzungen zufolge sind bis zu 16% der Bevölkerung HIV-positiv. Die Folgeprobleme sind die unzähligen Waisen- und Straßenkinder, um die sich aufgrund mangelnden Geldes niemand kümmert, genauso wie vernachlässigte Menschen im Rentenalter und Kranke. Die weiteren Probleme umfassen armutsbedingt mangelnder Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, sowie Zerstörung der Umweltressourcen wie Abholzung der Wälder.
 
 

Unsere Betreuer in Moshi

 
Unsere Betreuer in Moshi sind Miriam, eine Krankenschwester aus Berlin, sowie Adelina und Themi aus Tansania.
 
 

Freizeitaktivitäten in Moshi

 
Moshi liegt günstig für Safaris in alle nördlichen Nationalparks von Tansania, die Du zum Teil während eines Wochenendes (Tarangire, Arusha-Nationalpark, Lake Manyara) oder einer Mehrtagestour (inkl. Serengeti, Ngorongoro-Krater und Schutzgebiet, Lake Eyasi, Lake Victoria, Natronsee) besuchen kannst. Der Kilimanjaro erhebt sich direkt vor Deiner Türe - für eine Besteigung brauchst Du körperliche Fitness und 5-7 Tage Zeit.
 
Als Tagesausflug kann man den Marangu-Wasserfall und das Dorf Marangu mit Kaffeeplantagen besuchen, den noch höheren Materuni-Wasserfall, den Arusha-Nationalpark, ein Massai-Dorf, den Nyumba ya Mungu-Stausee, Schwimmen in heißen vulkanischen Quellen, Lake Chala sowie Wandern am Hang des Kilimanjaro. In Moshi gibt es mehrere Cafés, Restaurants, Internetcafés, Bars, Discotheken, ein Schwimmbad und sogar ein Open-Air-Kino mit Karaoke.
 
 

Anreise

 

Anreise nach Moshi

 
tanzania map
 
Du buchst dir einen Flug zum Kilimanjaro International Airport (JRO). Wenn die Flugpreise nach Dar-es-Salaam (DAR) deutlich günstiger sind, kannst du auch dorthin fliegen und dir dann separat einen Anschlussflug von DAR nach JRO buchen, etwa mit Fastjet. Vom JRO Flughafen holen wir dich dann ab und bringen dich zu deiner Unterbringung in Moshi.
 

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Datum anfangen und dich dabei auch nach Flugpreisen orientieren. Gib uns einfach deine Flugdetails durch. Dein Flug kann auch mitten in der Nacht landen und wir holen dich ab.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wir bieten selbst oft Tagesausflüge an, an denen du zusammen mit weiteren Freiwilligen und Praktikanten teilnehmen kannst, diese teilen wir dir in unserer monatlichen Teilnehmerliste mit und du kannst sie kurzzeitig buchen. Teilnehmer organisieren sich auch vor Ort zusammen oft Reisen. Du kannst auch von Moshi etwa nach Sansibar reisen und dort in unseren Unterkünften wohnen zu denselben günstigen Konditionen wie unsere Sansibar-Teilnehmer. Sollte deine Abwesenheit in deine Volunteering/Praktikumszeit fallen, solltest du bei deiner Freiwilligen-/Praktikastelle frühzeitig nachfragen, ob es für sie in Ordnung ist. Wir empfehlen, dass du besser im Anschluss an deinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum noch Zeit fürs Reisen einplanst. Dazu kannst du auch länger in deiner Unterbringung bleiben zu günstigen Konditionen.
Kann ich als junge Frau alleine nach Tansania reisen?
Ungefähr 80% unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele davon nur um die 20 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich deines Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit einheimischen Männern. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf dieses Thema ein. Wenn du diese grundlegenden Dinge befolgst, die genauso für viele andere Orte gelten, ist das Risiko in Moshi minimal.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Moshi sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber zu jedem Zeitpunkt sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Moshi, mit denen du entweder zusammen wohnst oder die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Moshi ist eine kleine Stadt und man läuft sich dort oft über den Weg; darüber hinaus gibt es allseits bekannte Orte wie den "Coffee Shop", in denen man eigentlich immer Teilnehmer von uns antrifft. Wir haben auch regelmäßige Treffen mit allen Teilnehmern und du erhälst eine Teilnehmerliste mit den Kontaktinformationen aller Teilnehmer, die während deines Zeitraums im gleichen Land sind. Du musst weder Angst haben, dass du in Moshi "einsam" bist, noch dass die Projekte oder Stadt von ausländischen Teilnehmern überrannt sind und du somit keinen Kontakt zu Einheimischen knüpfen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Tansania. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
In Moshi kannst du dir aussuchen, ob du in einer WG zusammen mit anderen Teilnehmern wohnen willst (Einzelzimmer oder Schlafsaal) oder bei einer Gastfamilie. In der WG verpflegst du dich selbst, bei der Gastfamilie gibt es Vollverflegung. Außerdem gibt es unterschiedliche Standards, zwischen denen du wählen kannst. Details dazu im Tab "Unterbringung" auf dieser Seite.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Du wählst einen Standard aus (Most popular!, Comfort+, Adventurer) sowie ob du WG-Unterbringung oder Gastfamilie bevorzugst und wir suchen dir dann eine Unterbringung dementsprechend aus. Wir suchen in der Regel Familien und WGs aus, von denen Du relativ leicht Deine Einsatzstelle erreichen kannst, insofern solche Unterbringungen verfügbar sind. Da Moshi jedoch keine besonders große Stadt ist, kann man mittels des öffentlichen Nahverkehrs „Daladala” oder auch per Fahrrad relativ leicht auch Einsatzorte in anderen Stadtteilen erreichen.
Wie frei oder gebunden bin ich im Falle von Gastfamilienunterbringung?
Bei einer Gastfamilie hast Du durchaus Freiheiten und musst nicht zu bestimmten Essenszeiten in der Familie sein oder ähnliches. Meist schließen die Familien jedoch zu einer bestimmten Stunde aus Sicherheitsgründen das Hoftor; wenn Du vorher Deine spätere Rückkehr bekannt gibst, dann lassen sie dich jedoch natürlich rein. Das Mitbringen von Straßen- und Discothekenbekanntschaften bzw. „Local Boyfriends” ist jedoch ein Tabu. Es gibt Unterschiede wie stark die Familien unsere Teilnehmer in das Familienleben integrieren.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Tansania erfolgt der Internetzugang über die Mobiltelefonnetzwerke. Mit Smartphones kannst du das Internet benutzen. Für Laptops gibt es USB-Modem-Sticks für etwa 10 EUR. Es gibt keine Internet-Flatrates, aber Datenpakete, die du je nach deinen Nutzerbedürfnissen abschließen kannst. 2 GB Traffic, die man innerhalb einer Woche verbrauchen muss kosten etwa 4.50 EUR. In den Zentren der Städte (Moshi Town, Daressalam, Mwanza, Zanzibar Town, Karatu...) funktioniert die Verbindung gut, die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend und reicht etwa für Skype-Telefongespräche. Am Stadtrand und auf dem Land ist eine Verbindung aber in der Regel kaum möglich bzw. sehr langsam und unzuverlässig. Wir stellen dir Informationen zur Nutzung des mobilen Internets in Tansania zur Verfügung. In Twiga Home gibt es für unsere Teilnehmer Internet gegen einen geringen Aufpreis.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird Wäsche in Tansania per Hand gewaschen. Du kannst deinen Vermieter oder die Gastfamilie fragen, ob sie jemandem haben, der deine Wäsche waschen kann. Meist bietet sich jemand an, der dies für dich gegen einen kleinen Beitrag übernimmt. Bitte frage deinen örtlichen Betreuer, welcher Betrag angemessen ist. In Twiga Home kannst du deine Wäsche zum Waschen geben (Waschmaschine),auch wenn du woanders wohnst, dafür fällt ein geringer Unkostenbeitrag an.
Ich bin Vegetarierin. Sind Gastfamilien damit vertraut? Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Tansania ist ein Fleischesser-Land und Tansanier verstehen in der Regel den Sinn nicht, dass jemand, der es sich leisten könnte und der nicht krank ist, freiwillig auf Fleisch verzichtet, aber die Gastfamilien sind mit Teilnehmern vertraut, die Vegetarier sind und bereiten entsprechende Gerichte zu. Einheimische Restaurants haben selten komplette vegetarische Gerichte, sondern man muss sich als Vegetarier mit Beilagen vergnügen, es gibt aber in Moshi ein vegetarisches indisches Restaurant mit einer großen Auswahl an Speisen. Auf dem Markt gibt es ein großes Angebot von Gemüse und Früchten. Auch auf andere besondere Ernährungsbedürfnisse (z.B. veganisch, Allergien gegen bestimmte Lebensmittel) können die Gastfamilien eingehen und viele Lebensmittel sind im Supermarkt erhältlich.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständigen zu können. Die Landessprache von Tansania ist zwar Swahili (=Kisuaheli), aber Englischkenntnisse sind weit verbreitet, besonders bei Menschen, die über eine bessere Bildung verfügen oder im Tourismus arbeiten. Im Alltag ist es meist keinerlei Problem, sich auf Englisch verständigen zu können; solltest du auf jemanden stoßen, der kein Englisch kann, findet sich meist sofort jemand, der sich anbietet, auf Englisch zu übersetzen. Wenn du aber in einem sozialen Projekt (länger) tätig bist, wirst du mit Menschen zu tun haben, die über keine oder nur geringe Bildung verfügen. Insofern ist es hilfreich, sich zumindest Grundkenntnisse von Swahili anzueignen, etwa vor deiner Anreise durch das Buch (und Audio-CD) "Kauderwelsch Kisuaheli". Auch vor Ort kannst du günstig Swahili-Unterricht nehmen. Wir haben für unsere Teilnehmer auch Vokabellisten mit nützlichen Begriffen, die einem etwa beim Unterrichten helfen.
Warum, wenn ich für meinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum schon nicht bezahlt werde, bekomme ich nicht mal Unterbringung und Verpflegung gestellt?
In Tansania stellen nur einige Hotels für Praktikanten Unterbringung und/oder Verpflegung. Gemeinnützige Organisationen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, dir solche Sachleistungen zu stellen. So etwas ergäbe auch relativ wenig Sinn, wenn man sich die Einkommensverhältnisse in Tansania anschaut. Eine Krankenschwester verdient dort vielleicht 200 USD im Monat und kann sich damit nur ein bescheidenes Leben leisten. Unterbringung und Verpflegung von einem Standard, den die meisten ausländischen Freiwilligen/Praktikanten erwarten kostet mehr als dies und käme die NGO somit teuer, als einen Einheimischen fest einzustellen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Ausländische Freiwillige und Praktikanten sollten nicht um die wenigen verfügbaren Arbeitsplätze in Tansania konkurrieren.
 
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