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Nachhaltige Tourismusentwicklung in Nicaragua

Praktikum und Volunteering möglich
 
Nicaragua ist heute eines der führenden Ländern im Bereich Nachhaltigkeit im Tourismus und die Mehrheit der Touristen, die Nicaragua besuchen, interessieren sich für Angebote aus den Bereichen Natur und Kultur. Darin verfügt Nicaragua über das größte Potential in ganz Zentralamerika. Auch "Community tourism" ist ein großes Thema in Nicaragua mit zahlreichen lokalen Initiativen, die versuchen am Tourismus im Land teilzuhaben.
 
Wir ermöglichen Praktika in ganz Nicaragua in verschiedenen Projekten der Tourismusentwicklung von INTUR, dem staatlichen Tourismusverband sowie bei mehreren lokalen Community Tourism-Initiativen. Bei INTUR und bei Reiseveranstaltern sind zudem Tourismus-Marketing-Praktika möglich.
 

Projektbeschreibung

 
Die aktuelle Tourismusentwicklung begann in Nicaragua erst in den 1990er-Jahren. Dadurch kommen noch heute nach Nicaragua wesentlich weniger Touristen als etwa ins früher erschlossene Nachbarland Costa Rica, aber Nicaragua blieb dadurch auch von den negativen Auswirkungen des Massentourismus verschont.
 
Die Landschaften des dünnbesiedelten Landes sind sehr abwechslungsreich, von tropischen Regenwäldern bis trockenen Savannen, von den Stränden der Pazifikküste zur Karibikküste mit paradiesischen Inseln wie Corn Island, zahlreichen Vulkanen und Lagunen sowie einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die alten Kolonialstädte León, Chinandega und Granada haben spanisches Flair und ziehen Kulturtouristen an; es gibt zahlreiche Überreste aus der indianischen Frühzeit und auch heute noch kann man indianische Kultur erleben.
 

INTUR - Tourismusentwicklung und Marketing

 
INTUR (Instituto Nacional de Turismo Nicaraguense) ist der staatliche Tourismusverband von Nicaragua. Die Aufgaben und verschiedenen Abteilungen von INTUR umfassen internationales Tourismusmarketing für Nicaragua als Reiseland, Entwicklung- und Planung des Tourismus im Lande, Projektleitung und Unterstützung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen im Tourismus sowie Verbesserung der Tourismus-Servicequalität im Land. Neben dem Hauptsitz in Managua gibt es 15 örtliche Büros im ganzen Land.
 
Interessenten können einen Tätigkeitbereich aussuchen und werden dann von INTUR entweder im Hauptsitz in Managua oder in einer der regionalen Niederlassungen zur Projektarbeit eingesetzt.
 
Beispiel für ein Projekt der Tourismusentwicklung: Die Region Chontales
 
In der Region Chontales gibt es etwa mehrere archäologische Fundstätten der Sumo-Indianer aus der Zeit von etwa 200-800 nach Christus. Dabei handelt es sich um Kultstätten, an denen Rituale durchgeführt wurden. Hier gibt es großflächige Pyramidenanlagen aus Stein sowie Petroglyphen (Steinschnitzereien) mit Motiven wie Echsen, Schamanen, Affen, Hunden, Kalender etc.. Nur wenige dieser Fundstätten sind freigelegt oder touristisch zugänglich gemacht bzw. aufbereitet.
 
Eine lokale Initiative im Dorf Villa Sandino setzt sich für den Erhalt dieser Monumente und deren Zugänglichkeit im Tourismus ein. Die Initiative, die aus Hoteliers und archäologisch interessierten Bürgern besteht hat einen Petroglyphenpark außerhalb von Villa Sandino errichtet und mit Hilfe von finnischen Fördergeldern Dächer über die Petroglypen gebaut zum Schutz gegen Erosion durch Sonne und Regen. Ebenso wurden Wege angelegt und Führer ausgebildet. Dieser Petroglyphenpark ist bereits in Betrieb und wird (von relativ wenigen Touristen) besucht. Der Plan ist, ihn um ein Besucherzentrum/Museum zu erweitern, sobald wieder Fördermittel bereit stehen. Hier sind Praktika und Freiwilligeneinsätze möglich im Bereich der Entwicklung und Umsetzung eines sich selbst wirtschaftlich tragenden Tourismuskonzepts sowie Tourismusmarketings, nicht nur für diesen Park, sondern für die ganzen Region. So könnten Tagestrips zusammengestellt werden mit potentiellen Partnern, um mehr nationale und internationale Touristen dazu zu bewegen, in die Region Chontales zu reisen, die eigentlich günstig zwischen Karibik- und Pazifikküste liegt.
 
Im Tab "Mehr Infos" kannst du eine Abschlussarbeit eines Teilnehmers herunterladen, der dieses Thema bearbeitet hat.
 
Der Einsatz würde offiziell über INTUR laufen, aber Du würdest praktisch im Projekt der lokalen Initiative von Villa Sandino mitwirken.
 

Community-Initiativen des Landtourismus

 
UCA Tierra y Agua
 
"UCA Tierra y Agua" ist ein Verband mit Hauptsitz in Granada/Nicaragua, der in momentan fünf Dörfern außerhalb der Stadt an der Verbesserung des Lebensstandards der Dorfbewohner arbeitet. Dazu gehört neben Tätigkeiten aus dem Bereich der Landwirtschaft, der Verbesserung von Häusern/Wohnungen und Bildungsangeboten (z.B. Stipendien) auch die Entwicklung von Community Tourism als zusätzliche Einkommensquelle.
 
Eines der teilnehmenden Dörfer heißt "Nicaragua Libre". Das Dorf ist von Granada per öffentlichem Bus in etwa 30-40 Minuten relativ leicht erreichbar, es liegt an der Panamericana-Straße.
 
Du kannst im Dorf leben und dort das Praktikum durchführen und zur Nutzung des Internets und Zugriff auf Literatur bezüglich Community Tourism in Nicaragua, bzw. Erfahrungsaustausch z.B. einmal wöchentlich nach Granada fahren und das Büro von UCA in der Stadt mitbenutzen.
 
Die Idee des Community Tourism in Nicaragua Libre und den anderen Dörfern ist es, dass die Bevölkerung nicht mehr nur von den Erträgen der Landwirtschaft abhängig ist. Die Tourismuseinnahmen ermöglichen ein kleines Zusatzeinkommen neben der Landwirtschaft, die weiterhin im kleinen Stil betrieben wird und vorher die einzige Einkommensquelle war, wobei nur ein jährliches Haushaltseinkommen von unter 1000 USD erwirtschaftet werden konnte, womit zufriedenstellende Gesundheitsversorgung, Bildung der Kinder etc. nicht möglich ist. Ziel der Kooperative ist es durch Tourismusangebote den Lebensstandard anzuheben.
 
Dazu gibt es im Dorf Nicaragua Libre die "Albergue Comunitario", ein einfaches Guest House mit 3 Zimmern, an dem auch Essen serviert wird. Von dort starten verschiedene Touren und es wird selbst hergestelltes Kunsthandwerk verkauft. Im Dorf kann man den Anbau von Mais, Bohnen, Wassermelonen und Kaffee besuchen, man zahlt dazu 3 USD pro Person an den Guide, der auch Hahnenkämpfe zeigt und eine Tour auf den Vulkan Mombacho organisiert. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern von UCA in benachbarten Dörfern sind weitere Tagesauflüge möglich wie einen Besuch von Charco Muerto am Cocibolca-See, die Wanderwege von "Los nortenos", die Finca Posintepe und das Naturreservat "Aguas Agrias".
 
Als Praktikant kannst du neue Möglichkeiten Dir ausdenken, wie die Kooperative weiter vom Tourismus profitieren kann und auch eine Marketingstrategie- und Materialien ausarbeiten. Eine Einführung und Praktikumbetreuung erfolgt über Meylin, die aus dem Dorf Nicaragua Libre stammt und heute in Granada bei einem Reiseveranstalter arbeitet und dort zuständig für "Nachhaltigkeit" ist. Sie wohnt noch in Nicaragua Libre und pendelt täglich nach Granada. Weitere fachkundige Unterstützung erhältst du durch die Mitarbeiter von UCA. Ansonsten arbeitest du mit den Leuten aus dem Dorf, in der Albergue Comunitario, die auch als "Gemeindezentrum" für Schulungsaktivitäten von UCA benutzt wird gibt es ein kleines Büro.
 
Die Unterbringung findet bei Gastfamilien in der Community statt, in denen neben der Albergue Comunitario auch sonst Touristen beherbergt werden. Vermutlich wechselst du die Familie mehrfach, damit mehrere Familien von deinem Aufenthalt finanziell profitieren (wenn Du nur bei einer bleibst, die dadurch ein Einkommen hat erzielt dies Neid). Keine der Familien spricht sehr gut Englisch, aber in den meisten Familien gibt es Mitglieder, die Englischgrundkenntnisse haben, da bereits Freiwillige im Dorf waren und dort Englisch unterrichtet haben.
 
Info Box
Allgemein
Ort: Verschiedene Standorte in Nicaragua
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Monat
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Mittlere Spanischkennnisse
Unterbringung:
Zimmer bei Gastfamilie, WG (je nach Standort)
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Fachpersonal aus der Tourismuswirtschaft
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
fin fachlich relevantem Studium
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): keine
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 
 
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