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Kakaoplantage in Nicaragua

Praktikum und Volunteering möglich
 
Ein betreutes Praktikum und Freiwilligeneinsätze sind möglich auf einer Kakaoplantage am Rio San Juan im Süden von Nicaragua, etwa für Studierende der Landwirtschaft, Biologie oder Lebensmitteltechnik. Dabei bekommst du an 5 Tagen pro Woche für täglich 2 Stunden Unterricht vom Kakaofarmer, der dir alles beibringt über den Anbau von Kakao und dessen Weiterverarbeitung zur Schokolade lernen. Als Tourismusstudent(in) oder Freiwillige(r) kannst du auch bei der Entwicklung von Optionen des Landtourismus mitwirken.
 

Projektbeschreibung

 
In der abgelegenen Region herrscht ein tropisch feuchtes Klima, welches sich ideal für den Anbau von Kakao eignet. In der Kooperative haben sich bisher 146 Kakaoanbauer zusammengeschlossen, die jährlich etwa 1000 quintales  (etwa 50 Tonnen) Kakaobohnen, hauptsächlich für den Export, ernten. Die Fincas der Kakaoanbauer haben im Durchschnitt eine Größe von 1 bis 5 manzanas (Flächeneinheit, die in Nicaragua verwendet wird, 1 Manzana sind 0,7 ha bzw. 7000 m²); einige wenige Fincas bis zu 10 manzanas. Die Fincas verteilen sich auf ein sehr großes Gebiet um Buena Vista. Die meisten Kakaoanbauer arbeiten nach Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft  und es ist der Plan, dass alle sich diese Prinzipien zunutze machen.
 
Kakao wird das ganze Jahr über geerntet. Die Spitzenzeit ist jedoch im Monat Dezember. Ein Kakaobaum kann bis zu 150 Früchte (mazorcas) tragen. Es gibt unterschiedliche Sorten – die mazorcas sind demnach gelb, rötlich oder violett. Bei guter Pflege kann ein Kakaobaum bis zu 50 Jahre Früchte tragen. Die Kakaofrucht ist eine längliche Schote von etwa 30 cm. Im Inneren befinden sich die Kakaobohnen. Diese sind umhüllt von einer saftigen süßen Substanz, die man von den Kakaobohnen ablutschen kann, die aber kein kommerzielles Erzeugnis ist. Das begehrte sind die Kakaobohnen, die im Centro de Acopio (Sammelstelle) weiterverarbeitet werden.
 
Dort erfolgt zuerst der Prozess der Fermentierung. Für acht Tage werden die Kakaobohnen bei einer Mindesttemperatur von 36 Grad fermentiert. Anschließend werden die Kakaobohnen für 18 bis 20 Tage getrocknet. Sollte das Wetter zu feucht sein und die Bohnen nicht den ausreichenden Trocknungsgrad nach dieser Zeit erreicht haben, werden sie nachträglich nochmal im Ofen getrocknet. Der letzte Arbeitsschritt, bevor die Bohnen nach Matagalpa in die Lagerstätte des Abnehmers „Ritter Sport“ transportiert werden, ist die Qualitätskontrolle. Hierbei wird nochmals die Feuchtigkeit der Bohnen gemessen, die einen Grenzwert nicht überschreiten darf. Die Stichprobenkakaobohnen werden dann zu Pulver verarbeitet und verkostet.  
 
Du kannst in Buena Vista die Arbeit der Kakaoanbauer kennenlernen und alles rund um das Thema Kakao erfahren. Du arbeitest bei der Baumpflege und bei der Ernte mit, lernst wie natürliche Baumkreuzungen gemacht werden und entfernst überschüssiges organisches Material zwischen den Bäumen, kompostierst die Kakaoschoten nach Entfernen der Kakaobohnen, die du dann zur Weiterverarbeitung bringst. Dort lernst du dann den Prozess der Fermentation, die Trocknung und die abschließenden Qualitätskontrolle der Kakaobohnen kennen, bevor diese in Säcken verpackt abtransportiert werden.
 
Aber wie wird nun aus den Kakaobohnen Kakaopulver und schließlich Schokolade? Einige Frauen der Kakaobauern in Buena Vista haben sich zusammengeschlossen und stellen Pralinen und Tafelschokolade her; dabei probieren sie auch immer wieder neue Rezepte aus. Du kannst die Kakaobohnen schälen und mahlen, also Kakaopulver herstellen, und nach Rezept oder eigener Kreativität verarbeiten und dann natürlich nach Herzenslust probieren.
 
Als Freiwilliger kannst du außerdem die Kooperative dabei unterstützen, ihre „Tour de Chocolate“ als nachhaltige touristische Aktivität für Reisende zu etablieren. Des Weiteren besteht auch die Möglichkeit, im Dorf Englisch zu unterrichten.
 
Die Tour de Chocolate besteht darin, dass Reisende zunächst eine Kakaofinca besuchen. Dort wird ihnen alles erläutert, sie können von den Früchten kosten und Fragen stellen. Um auf die Finca zu kommen, muss man zuerst mit einer Zip-Line einen Fluss überqueren. Dies ist für die Touristen ein Spaß; für die einheimischen Kakaofarmer schlicht die einzige Möglichkeit, den Fluss zu überqueren. Nach Besuch der Kakaofinca werden im Centro de Acopio die verschiedenen Prozesse erklärt. Anschließend geht es dann zu Doña Elia, wo Schokolade zubereitet wird. Sie kann Trinkschokolade zubereiten; aber wenn Reisende viel Zeit mitbringen, kann man auch mit ihr Pralinen oder Tafelschokolade zubereiten. Die Tour dauert etwa 8 Stunden. Es gibt in Buena Vista zwei Guides, die Englisch sprechen und die Tour begleiten.
 
Freiwillige aus dem Bereich Tourismus können mitwirken, die Tour zu etablieren und bekannter zu machen. Eine Schwierigkeit ist, dass es in Buena Vista kaum Netzwerkabdeckung für mobiles Internet gibt.
 
Sprache: Du kannst den Einsatz ohne Spanischkenntnisse beginnen und dich der Herausforderung stellen (gilt hauptsächlich für Teilnehmer, die gern Englisch unterrichten möchten). In Buena Vista besteht dann die Möglichkeit, dass dir von Seiten der Kooperative ein(e) Spanischlehrer(in) organisiert wird.
Info Box
Allgemein
Ort: Buena Vista, Nicaragua
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: English
Weitere Sprachen von Vorteil: Spanisch
Unterbringung:
Zimmer bei Gastfamilie
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Kakaofarmer
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
keine
Weiterer Beitrag ans Projekt: Projektbeitrag ist in den Unterbringungskosten beinhaltet.
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): keine
Weiterer Beitrag ans Projekt: Projektbeitrag ist in den Unterbringungskosten beinhaltet.
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 
 
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