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World Unite! in Bolivien

 
Bolivien ist ein Binnenstaat im zentralen Südamerika, der an Brasilien, Argentinien, Paraguay, Peru und Chile grenzt.
 
Das Land wird im westlichen Teil von zwei großen und weit auseinander liegenden Ketten der Anden durchzogen, deren Höhe bis über 6500 m reicht. Dazwischen liegt das zentrale Hochland, das 3000 bis 4000 m hohe Altiplano. In diesem bis weit in das Nachbarland Peru reichende Gebiet leben rund 80 Prozent aller Bolivianer, obwohl es nur etwa ein Drittel der Fläche Boliviens ausmacht. Hier liegen die Städte La Paz, Oruro und Potosí. Auf dem Altiplano herrscht ein kühl-gemäßigtes Höhenklima mit großen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Touristisch bekannt auf dem Altiplano ist der Titicaca-See, nordöstlich von La Paz.
 
Im Osten, Richtung Brasilien findet man das dünn besiedelte tropische Tiefland, mit der trockenen Savannenlandschaft des Gran Chaco und dem tropischen Regenwald Amazoniens. Der internationale Flughafen von Santa Cruz, den etwa Condor anfliegt, liegt in diesem Landesteil.
 
Die Übergangszone zwischen der Hochebene und dem Tiefland hat ganzjährig ein sehr angenehmes Klima. Hier liegt die Stadt Cochabamba, “die Stadt des ewigen Frühlings".
 
Bolivien hat eine sehr reiche indigene Kultur, die durch die Verfassung des "plurinationalen Staates" gefördert wird. Etwa 56% der Bevölkerung gehören zu den indigenen Völkern, vor allem Quechua und Aymara.
 
Unsere Haupteinsatzorte sind Cochabamba und La Paz. Daneben gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten im ländlichen Raum, sowohl im Hochland als auch im tropischen Regenwald der Yungas.
 
bolivia map
 

Einsatzorte in Bolivien

Cochabamba

 
 
Cochabamba ist mit rund 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Boliviens. Sie wächst heute im Westen zusammen mit Quillacollo, das selbst über 150.000 Einwohner verfügt. Beide Städte liegen im dicht besiedelten Cochabamba-Tal auf ca. 2.560 m ü.d.M.. Das fruchtbare Tal hat einen flachen Talgrund mit einer Ausdehnung von etwa 25x10 km, während die umgebenen Berge Höhen bis über 5000 m erreichen. Im Cochabamba-Tal herrscht ein geschütztes, sonniges und moderates Klima. Die Höchstwerte betragen das ganze Jahr über etwa 23-26 Grad, die Minimalwerte in der Nacht schwanken zwischen 13 Grad von Oktober bis März bis 3 Grad im Juni und Juli. Regenzeit sind die Monate Dezember bis März, während es während der restlichen Monate fast nicht regnet.
 
Cochabamba ist eine Universitätsstadt mit jeder Menge jungem Leben. Im Stadtinneren präsentiert sich Cochabamba mit dem “Prado”, “Plaza Colon” und dem botanischen Garten modern, grün und sauber. Cochabamba beherbergt “La Cancha”, einen der größten Märkte Südamerikas und wird überblickt vom “Cristo de la Concordia”, die zweithöchste Christusstatue der Welt.
 
Durch die zentrale Lage in Bolivien eignet sich Cochabamba als Ausgangsziel für Ausflüge ins ganze Land.
 

Betreuer in Cochabamba

 
Unsere Betreuerin in Cochabamba Mauge. Mauge stammt aus Cochabamba, sie ist interkulturelle Trainerin und hat in den USA studiert. Sie spricht fließend Englisch und Spanisch.
 

Freizeitaktivitäten ab Cochabamba

 
In Cochabamba gibt es aufgrund der 14 Hochschulen ein aktives junges Leben mit Bars, Clubs, Kinos usw.
 
Die Stadt Oruro ist relativ leicht per Bus erreichbar. Dort kann man historische Minen besuchen sowie den jährlichen Karneval von Oruro im Februar. Über das ganze Jahr gibt es zahlreiche christliche und indigene Feierlichkeiten in verschiedenen Dörfern und Städten, die Du besuchen kannst, wie Intiwatana am 21. Juni (andinische Wintersonnenwende) und Urqupiña im August.
 
Ab Cochabamba können wir auch günstige Ausflüge in Kleingruppen anbieten. Diese Ausflüge beinhalten:
 
* Tagestrip in den Tunari Nationalpark und Besteigung des Cerro Tunari (5035 m)
* Tagestrip Besichtigung der Inka-Ruinen von Incallajta
* Tagestrip Trekking im subtropischen Nebelwald von Incachaca
* 3-Tagestrip nach Catavi - Minenzentrum von soziohistorischer Bedeutung in der Gebirgslandschaft des Altiplano
* 3-Tagestrip nach Chapare ins tropische Tiefland von Cochabamba; schwimmen in Flüssen, Wandern im Regenwald
* 3-Tagestrip in den Torotoro Nationalpark inkl. Besuch von Inkaruinen und Besteigung des Cerro Tunari

La Paz

 
 
La Paz liegt auf etwa 3600 m in einer sich in die umgebene Hochebene des Altiplano einschneidenden tiefen Schlucht des Río Chokeyapue. Auf der Hochebene westlich von La Paz ist die Stadt El Alto entstanden, die inzwischen mit einer Million Einwohnern größer als La Paz ist; dort befindet sich auch der internationale Flughafen La Paz-El Alto. Der Höhenunterschied zwischen den weiter talabwärts gelegenen südlichen Stadtteilen von La Paz mit vielen Villen und dem Stadtrand am oberen Ende des Talkessels beträgt knapp 1000 m, was bei der Abfahrt von El Alto hinunter nach La Paz zu einem der spektakulärsten Ausblicke Boliviens führt. La Paz hat ganzjährig Tageshöchsttemperaturen von 17-19 Grad. Nachts kann es empfindlich kühl werden, von 6 Grad während den wärmsten Monaten (November-März) bis zu 1 Grad im Juni und Juli. Regenzeit ist von Dezember bis März.
 

Betreuerin in La Paz

 
Unsere Betreuerin in La Paz ist Sandra, sie ist Hausfrau und Mutter.
 

Freizeitaktivitäten in La Paz

 
La Paz ist eine Millionenmetropole und bietet ähnliche Freizeitmöglichkeiten wie europäische Großstädte.
 
Beliebt, aber auch gefährlich sind Mountain Bike Trips auf der "Straße des Todes" in den Yungas, einer engen und unbefestigten Gebirgsstrecke mit hunderte Meter tiefen Abgründen. Ein abstruses Spektakel sind die Ringkämpfe der Cholitas, der Frauen in traditionellen indigenen Gewändern in El Alto. In Kooperation mit dem Zentrum "Vive Bolivia" bieten wir eine Vielzahl von kulturellen Kursen und Aktivitäten an. 

Ländlicher Raum

 

Mallasa und Jupapina:

 
Die Gemeinden Mallasa und Jupapina befinden sich rund 15 km von Stadtzentrum von La Paz/Bolivien entfernt und sind gut durch das öffentliche Verkehrssystem angeschlossen. Die Region ist ein beliebtes Ausflugsziel für internationale Reisende und für die Paceños (Bewohner von La Paz), die an ihren Wochenenden oder freien Tagen dem Großstadttrubel entfliehen möchten. Zu den Ausflugszielen gehört der örtliche Zoo von Mallasa, in welchem viele Tiere aus illegalem Tierhandel und Tierbesitz ein neues Zuhause gefunden haben; weiterhin das Valley of the Moon, das sich durch seine bizarren Gesteinsformationen auszeichnet, sowie der Gipfeln namens Muela del Diablo (Teufelszahn), den man erklimmen kann. Die umliegenden Erhebungen zählen zu den Anden, welche sich mit einer Länge von 7500 km durch den gesamten Westen Südamerikas erstrecken.
In Mallasa und Jupapina gibt es kleine Einkaufsläden, in denem man grundlegende Lebensmittel und Hygieneartikel kaufen kann. Auch gibt es ein paar Internetcafés. Für größere Einkäufe erreicht man schnell La Paz.
In den Gemeinden Mallasa und Jupapina leben vorwiegend Aymara-Indigene. Ihre Kultur und Sprache ist Teil der Plurinationalität Boliviens. Plurinationalität, das heißt, dass der Staat verschiedene Kulturen anerkennt; in Bolivien 37 an der Zahl. Zum plurinationalen Staat entwickelte sich Bolivien nach der Wahl Evo Morales, der selbst indigener Herkunft ist, zum Präsidenten im Jahr 2005. Viele Menschen indigener Herkunft mussten ein Leben in Ausgrenzung ertragen. Die Folgen sind weiterhin spürbar. Im Vergleich zur nicht-indigenen Bevölkerung werden viele Menschen indigener Herkunft benachteiligt und sind von der im Land Bolivien bestehenden sozialen Ungleichheit sowie von Armut stark betroffen.      
 

Huancarani:

 
Das Dorf Huancarani erreicht man, wenn man aus Richtung der bolivianschen Stadt Cochabamba auf der Verbindungstraße nach La Paz unterwegs ist, etwa nach 25 Kilometern nach links einbiegt und diesem Weg rund 700 Meter folgt. Im Dorf gibt es eine handvoll Einkaufsläden, wo man grundlegende Lebensmittel einkaufen kann; in etwa 10 Minuten zu Fuß erreicht man das Internetcafé. Für größere Einkäufe kann man nach Sipe Sipe in rund 30 Minuten Entfernung laufen oder man fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Quillacollo (etwa 10 km entfernt) bzw. direkt bis nach Cochabamba, welches sich je nach Verkehrslage in rund 40 bis 60 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen lässt.
In Huancarani leben rund 70 Familien, teilweise in sehr einfachen Häusern und unter eingeschränkter Wasser- und Stromversorgung. Viele der Bewohner sind indigener Herkunft und gehören den Quechua an. Ihre Sprache, das Quechua, ist Alltagssprache in Huancarani und teilweise verfügen die Bewohner über wenige oder keine Spanischkenntnisse. Kultur und Sprache der Quechua ist Teil der Plurinationalität Boliviens. Plurinationalität, das heißt, dass der Staat verschiedene Kulturen anerkennt; in Bolivien 37 an der Zahl. Zum plurinationalen Staat entwickelte sich Bolivien nach der Wahl Evo Morales, der selbst indigener Herkunft ist, zum Präsidenten im Jahr 2005. Viele Menschen indigener Herkunft mussten ein Leben in Ausgrenzung ertragen. Die Folgen sind weiterhin spürbar. Im Vergleich zur nicht-indigenen Bevölkerung werden viele Menschen indigener Herkunft benachteiligt und sind von der im Land Bolivien bestehenden sozialen Ungleichheit sowie von Armut stark betroffen.      
 

Achocalla:

 
Achocalla ist eine Kleinstadt mit etwa 18500 Einwohnern; rund 20 km südwestlich von La Paz auf einer Höhe von 3762 m gelegen. Ebenso trägt das Municipio (Landkreis) den Namen Achocalla. Nach Osten hin hat man Ausblick auf die imposanten Anden-Gipfel der Cordillera Real, einschließlich ihrer höchsten Erhebung, dem Illimani (6438 m). Durch die unmittelbare Nähe zu La Paz befindet man sich hier im ländlichen Raum und kann jedoch unkompliziert mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt erreichen.
 

Sapecho:

 
Sapecho liegt in einer Entfernung von 229 Straßenkilometern nordöstlich von La Paz, der Hauptstadt des gleichnamigen Departamento in der Provinz Sud Yungas auf einer Höhe von 414 m am rechten Ufer des Alto Beni kurz unterhalb der Mündung des Río Boopi. Im Dorf gibt es Strom und es gibt ein Internetcafé. Im Dorf leben etwa 100 Familien. Es gibt nur kleine Läden, die grundlegende Produkte wie Öl, Reis, Seife, Trockenkekse verkaufen. Es gibt in Palos Blancos, einem etwas größeren Dorf, das nur 15 Minuten von Sapecho per Auto/Motorrad entfernt ist, ein Krankenhaus mit grundlegenden medizinischen Diensten.
 

Aktivitäten in Bolivien

Praktika & Volunteering

In Cochabamba, der "Stadt des ewigen Frühlings" bieten wir ein breites Spektrum von Freiwilligeneinsätzen und Praktika aus den Bereichen Soziales, Erziehung, Medizin, Pflege, Umweltschutz und anderes. In La Paz gibt es Einsatzmöglichkeiten aus den Bereichen Menschenrechte, Medizin, Psychologie, Tourismus, Medien und Kultur. Im ländlichen Raum gibt es Optionen zu Entwicklungsarbeit, Landwirtschaft, Kinderbetreuung, Bildung und Erziehung, Arbeit mit Tieren/Pferden sowie nachhaltigem Tourismus.
 
Spannend sind in Bolivien auch die durch den indigenen Pluralismus geprägten Einsätze im ländlichen Raum: In den Gemeinden Mallasa und Jupapina, unweit von La Paz kannst du in den Bereichen Kinderbetreuung, Unterrichten, Community-Work, Arbeit mit Tieren im örtlichen Zoo, Pferdetherapie für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten sowie nachhaltiger Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit einen Freiwilligeneinsatz durchführen. Im indigenen Dorf Huancarani bei Cochabamba kannst du im Kindergarten und der Schule unterrichten sowie in der Landwirtschaft tätig sein. Farmarbeit gibt es auch in Achocalla bei La Paz sowie in Sapecho im tropischen Regenwald der Jungas.
 
Du findest alle Praktika und Freiwilligeneinsätze in Bolivien im Hauptmenü oben auf dieser Seite oder indem Du den Activity Finder nutzt.

Aktivreisen

Wir bieten Aufenthalte und Aktivitäten mit indigenen Communities an sowie verschiedene Voluntourism-Programme. Aufgrund unserer guten Verbindungen zu zahlreichen örtlichen NGOs, staatlichen Einrichtungen und privaten Organisationen und weil wir zugleich auch Infrastrukturdienstleister sind (Transporte, Unterbringungen, Guides), sind wir auch der ideale Ansprechpartner für Gruppen-Studienreisen und Special Interest-Programme in Bolivien.

World Learner

Sprachunterricht in Spanisch und den indigenen Sprachen Quechua und Aymara gibt es sowohl in Cochabamba als auch in La Paz. Wir empfehlen Praktikanten und Freiwilligen, ihre Spanischkenntnisse durch die Teilnahme an Sprachunterricht zu verbessern.
 
Du findest die World Learner-Angebote in Bolivien im Hauptmenü und durch den Activity Finder.

Academix

Abschlussarbeiten sind in vielfältigen Themenbereichen in Bolivien möglich, in denen wir dich aufgrund unserer guten inhaltlichen Verbindungen zu NGOs sowie staatlichen und privaten Einrichtungen unterstützen können. 

Das Land entdecken

Fast alle unsere Teilnehmer reisen auch umher, um ihr Gastland Bolivien kennenzulernen. Als World Unite! Teilnehmer können wir dir interessante Ausflugsmöglichkeiten anbieten.

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