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Kaffeeplantage am Kilimanjaro

 
Kaffeefarmer Dennis am Kilimanjaro
Du lebst bei einer Kaffeefarmer-Familie am Kilimanjaro, die ihre eigene kleine Kaffeeplantage betreibt. Kaffeefarmer Dennis, der gut Englisch spricht erklärt dir alles über den Anbau und die Weiterverarbeitung von Kaffee und zieht dich in die anfallenden Arbeitsschritte ein.
 
Auf der Plantage werden Kaffeepflanzen gezüchtet, Kaffee angebaut, geernet, getrocknet, die Bohnen von den nichterwünschten Bestandteilen getrennt und eingesackt. Du kannst bei allen Arbeitsschritten mitmachen.
 
Kaffee vom Kilimanjaro hat eine hohe Qualität und ist weltweit beliebt. Für Tansania stellt der Kilimanjaro-Kaffee das wichtigste "Cash Crop" des Landes dar. Die Stadt Moshi am Kilimanjaro ist ein Hauptumschlagplatz für den Kaffeehandel.
 
Kaffee anzubauen erfordert sehr viel Sorgfalt und Knowhow. Bei Kaffeefarmer Dennis als World Learner kannst du einen Einblick erhalten.
 
 
 
 
 
 

Kaffeefarmer

 
 
 
Kaffee ist das meistgetrunkene und beliebteste Heißgetränk im Westen, für viele gehört die morgendliche Tasse Kaffee für den Start in den Tag wie selbstverständlich dazu. In über 70 Ländern der Welt werden jährlich zusammen rund 7 Millionen Tonnen Kaffee angebaut und verarbeitet, wovon 75 % in in Verbraucherländer wie die USA, Deutschland, Japan etc. exportiert werden. Für viele afrikanische und lateinamerikanische Entwicklungsländer ist Kaffee ein wichtiges Exportgut. Dabei wird der Kaffee hauptsächlich in kleinen Farmbetrieben angebaut und stellt die Existenzgrundlage der Bauern dar.
 
Für Tansania stellt Kaffee das wichtigste „Cash Crop“ des Landes dar. Da der Kaffee aus Tansania wenig Säure enthält ist er sehr begehrt. In der Region um den Kilimanjaro werden besonders gute Kaffeebohnen angebaut, nach dem dort ansässigen Stamm, „Chagga AA“ genannt. Chagga AA besitzt einen sehr vollmundigen Geschmack und Duft und beruht auf angepflanzten Arabica- „Perlbohnen“, die weniger Säure enthalten als etwa Bohnen aus Kenia.
 
Kaffee erfolgreich anzubauen bedeutet sehr viel Sorgfalt und Knowhow. Die Arabica-Pflanze ist sehr empfindlich; sie kann weder starken Wind, Hitze oder Frost aushalten und braucht einen tiefgründigen, gut durchlässigen Boden, der viel Wasser speichern kann. Oft werden Kaffeepflanzen „naturnah“ gepflanzt, also zwischen anderen, schattenspendenden Pflanzen der natürlichen Waldvegetation oder Nutzpflanzen; wie zum Beispiel Bananenstauden, die mit ihren großen Blättern starke Sonneneinstrahlung von den empfindlichen Kaffeebäumen fernhalten.
 
Mit ungefähr 15 Jahren erreichen Kaffeebäume ihr höchstes Ertragsniveau; nutzbar sind sie ca. 25 – 40 Jahre. Weiter erträgt ein Baum nicht mehr als ein halbes Kilo Rohkaffee pro Ernte, weshalb die Ernte der Kaffeekirschen äußerst sorgfältig erfolgen muss. Die Ernte selbst erfolgt traditionell per Hand. Das liegt vor allem daran, dass die Früchte an einem Zweig meist nie zur gleichen Zeit reif sind und sich so in unterschiedlichen Reifestadien befinden. So müssen die reifen, dunkelroten Früchte per Hand selektiert werden.
 
Das bedeutet für die Pflücker mehrmaliges Kontrollieren und Abernten der Bäume. Im Abständen von 8 – 10 Tagen werden die Pflanzen immer wieder auf reife Kaffeekirschen geprüft.
 
Wenn die Früchte geerntet sind, muss für die weitere Verarbeitung des Kaffees die „Pulpe“ (das Fruchtfleisch, das die Kaffeebohne umgibt) entfernt werden, ausserdem das sogenannte „Silberhäutchen“ und die Pergamentschale, die zusammen mit der Pulpe die Kaffeebohne schützen.
 
Dies geschieht in Tansania im Trockenverfahren. Dazu werden die Kaffeekirschen in großen, flachen Behältnissen in der Sonne getrocknet und sobald die Bohnen in der trockenen Schale „klappern“, werden sie mit einer Maschine aufgebrochen. Zentrifugen trennen dann die nichterwünschten Bestandteile von der Bohne.
 
Dieser Rohkaffee wird in Säcke gefüllt und kommt dann in die Rohkaffee-Versteigerung. In Moshi/Kilimanjaro gibt es während der Erntesaison wöchentlich eine große Rohkaffee-Auktion.
 
Auch wenn es eine beständige Nachfrage gibt, unterliegt der Rohkaffee, der nur 10% des Kaffee-Endpreises ausmacht auf dem internationalen Kaffeemarkt starken Preisschwankungen. Dadurch ist die Existenzgrundlage der Kaffeebauern nicht definitiv gesichert. Einen Ausweg bietet der „Faire Handel“ mit Kaffee, bei dem den Kaffeebauern unabhängig vom schwankenden Weltmarktpreis ein garantierter Preis gezahlt wird und eine sichere Abnahmemenge garantiert wird.
 
Das Rösten und die Endverarbeitung geschieht erst in den Zielländern wie Deutschland oder Italien. Das richtige Rösten erfordert Zeit und Erfahrung des Röstmeisters. Im traditionellen Trommelröstverfahren werden die Bohnen in einer rotierenden Trommel über Gasflammen geröstet. Der Meister sieht an der Farbe der Bohnen, am Rauch des Ofens und am Geruch, wann die Bohnen den richtigen Röstgrad haben.
 
Jede Lieferung Kaffee muss einzeln geröstet werden, da sich jede Sorte und Ernte beim Rösten anders verhält. Nach dem Rösten kommen die heißen Bohnen auf flache Siebe, auf denen sie unter ständigem Durchrühren schnell abgekühlt werden sowie Klein- und Fremdpartikel ausgefiltert werden.
 
Oktober und März ist Pflanzzeit; Februar ist Erntezeit für Pflanzen in niedrigerer Höhenlage, Juni ist Ernezeit für Pflanzen in höherer Erntelage. Im Dezember blühen die Pflanzen und im Februar entwicklen sich grüne Bohnen. Während diesen beiden Monaten müssen auch einige Arbeitsschritte in der Pflege der Pflanzen durchgeführt werden.
 
Kaffeeplantage am Kilimanjaro

Bei Kaffeefarmer Dennis ist folgendes möglich:

Privatunterricht (auch kleine Gruppen) im Fachgebiet von Dennis, für mindestens 2 Stunden täglich, Montag bis Freitag. Während den anderen Stunden des Tages arbeitest du auf der Plantage mit. Dennis zeigt dir auch weitere interessante Dinge, die mit Kaffee zu tun haben wie die Annahmestelle der Kaffeekooperative und kann Ausflüge wie Wanderungen in der Umgebung organisieren.
 
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 4 Wochen
Erforderliche Sprachkenntnisse: Englisch
Ort: Kilimanjaro, Tansania
Unterbringung: Bei der Kaffeefarmer-Familie

Preise: Im Tab "Kosten"
Bitte beachte, dass wir separat von diesem "World Learner"-Angebot auch ein Praktikum anbieten im Bereich Kaffeeanbau und -verarbeitung bei verschiedenen Einrichtungen am Kilimanjaro, das sich speziell an Studierende von Lebensmitteltechnologie, Landwirtschaft und anderen verwandten Fachbereichen richtet. Auch dies beinhaltet einen Aufenthalt auf der Plantage von Dennis.
 

Kosten

 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen.
 
Erste Woche:
 
1 Person 400 EUR
2 Personen 340 EUR p.p.
 
Jede zusätzlich Woche 70 EUR.
 
Preis beinhaltet:
 
  • Unterkunft mit Verpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) auf der Kaffeefarm beim Kaffeefarmer
  • 5x wöchentlich mindestens 2 Stunden Einzelunterricht von einem englischsprachigen Kaffeefarmer
  • Transfers vom Kilimanjaro International Airport (JRO) zur Kaffeefarm und zurück
  • Begleitung zur Farm am ersten Tag
  • Info-PDF
  • Örtliche SIM-Karte

Unterbringung

 
Du wohnst bei der Kaffeefarmerfamilie oder einer Nachbarfamilie direkt neben der Plantage. Bilder bei den Bildern zur Tätigkeit.

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" an deinem Wunschstandort an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Tagesausflüge, Wassersportaktivitäten

 
budgetsafaribannerAls "Budget Safari Tanzania" organisieren wir selbst günstige, jedoch qualitativ hochwertige Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Ausflüge sowie Wassersportaktivitäten in Tansania und Sansibar. Du nimmst an diesen mit weiteren Teilnehmern von World Unite! und anderen Reisenden teil.
 
Als Teilnehmer von World Unite! erhältst du 15% Ermäßigung auf alle Angebote von Budget Safari Tanzania. Wir teilen dir einen Discount-Code mit, den du bei der Online-Buchung deiner Safari, Kilimanjarobesteigung, Ausflüge und Wassersportaktivitäten einfach eingeben kannst.
 
 
 

Swahili-Unterricht in Moshi!

 
Swahili TeacherEs ist immer hilfreich, etwas Swahili zu können. Für die meisten Teilnehmer ist die Sprache relativ leicht zu erlernen und sie können sich bereits nach kurzer Zeit auf Swahili grundlegend verständigen. Du kannst die Intensität des Unterrichts selbst bestimmen. Wenn du es nebenbei machst, empfehlen wir maximal 10 Stunden pro Woche. Es handelt sich um Einzelunterricht mit einer Lehrerin. 2-3 Teilnehmer, die denselben Kenntnisstand haben können auch zusammen den Unterricht nehmen, wobei sich jedoch der Preis pro Person nicht verändert.
 
Die Kosten für Swahili-Unterricht sind: 1 Stunde: 6 EUR
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindeststundenzahl 20).
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Moshi

 

Schau Dir unser Video über Moshi an!

 
In diesem Video zeigen uns Tourismuspraktikantin Iris sowie unsere Betreuerin Adelina Moshi Town und die Umgebung. Adelina und Themi, unsere Betreuer, stellen sich vor (Hinweis: Inzwischen gehören auch Miriam und George zu unserem Betreuerteam in Moshi. Miriam ist eine Krankenschwester aus Berlin). Außerdem treffen wir die Freiwilligen Pia, die bei der Social Reality Tour mitarbeitet sowie Laura in ihrer Gastfamilie. Kaffeefarmer Dennis spricht über Kaffee und wir sehen ein paar Einstellungen aus einem Massaidorf.
 
 
 

Moshi am Kilimanjaro

 
Moshi ist eine Stadt im Norden von Tansania, am Fuße des Kilimanjaro. Hier ist man mitten in Afrika und hat zu tun mit Menschen wie den Chagga oder den Massai. Die Stadt hat ungefähr 150.000 Einwohner, erscheint jedoch - wie viele afrikanische Städte - im Zentrum wesentlich kleiner, was daran liegt, dass sich zahlreiche Zersiedlungen über weite Distanzen außerhalb der Stadt ausbreiten. Des weiteren hat die Mehrheit der Bevölkerung nicht das Kaufpotential, dass sich etwa im Stadtzentrum eine mit einer europäischen Stadt dieser Größe vergleichbare Anzahl von Geschäften ansiedeln würde. Dennoch ist Moshi eine verhältnismäßig gut entwickelte Stadt, in der man als komfortverwöhnter Europäer auf relativ wenig verzichten muss - alles Lebensrelevante lässt sich finden, von Geldautomaten über Fachgeschäfte, Restaurants bis hin zu einem großen Supermarkt der kenianischen "Nakumat"-Kette.
 
Moshi ist der Startpunkt eigentlich aller Kilimanjaro-Besteigungen und auch viele Safaris in die nördlichen Nationalparks von Tansania starten von hier. Der Kilimanjaro International Airport liegt etwa 40 km von Moshi entfernt. Tourismus und der Handel von Kaffee und Bananen haben zum Aufblühen der Stadt beigetragen.  
 
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 813 m und hat ganzjährig ein Klima, das Europäer als sehr angenehm erachten (im Vergleich zur Feucht-Hitze, die oft an der Küste oder auf den Inseln vorherrscht). 
 
HIV und Aids sind das größte Problem - Schätzungen zufolge sind bis zu 16% der Bevölkerung HIV-positiv. Die Folgeprobleme sind die unzähligen Waisen- und Straßenkinder, um die sich aufgrund mangelnden Geldes niemand kümmert, genauso wie vernachlässigte Menschen im Rentenalter und Kranke. Die weiteren Probleme umfassen armutsbedingt mangelnder Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, sowie Zerstörung der Umweltressourcen wie Abholzung der Wälder.
 
 

Unsere Betreuer in Moshi

 
Unsere Betreuer in Moshi sind Miriam, eine Krankenschwester aus Berlin, sowie Adelina und Themi aus Tansania.
 
 

Freizeitaktivitäten in Moshi

 
Moshi liegt günstig für Safaris in alle nördlichen Nationalparks von Tansania, die Du zum Teil während eines Wochenendes (Tarangire, Arusha-Nationalpark, Lake Manyara) oder einer Mehrtagestour (inkl. Serengeti, Ngorongoro-Krater und Schutzgebiet, Lake Eyasi, Lake Victoria, Natronsee) besuchen kannst. Der Kilimanjaro erhebt sich direkt vor Deiner Türe - für eine Besteigung brauchst Du körperliche Fitness und 5-7 Tage Zeit.
 
Als Tagesausflug kann man den Marangu-Wasserfall und das Dorf Marangu mit Kaffeeplantagen besuchen, den noch höheren Materuni-Wasserfall, den Arusha-Nationalpark, ein Massai-Dorf, den Nyumba ya Mungu-Stausee, Schwimmen in heißen vulkanischen Quellen, Lake Chala sowie Wandern am Hang des Kilimanjaro. In Moshi gibt es mehrere Cafés, Restaurants, Internetcafés, Bars, Discotheken, ein Schwimmbad und sogar ein Open-Air-Kino mit Karaoke.
 
 

Anreise

 

Anreise nach Moshi

 
tanzania map
 
Du buchst dir einen Flug zum Kilimanjaro International Airport (JRO). Wenn die Flugpreise nach Dar-es-Salaam (DAR) deutlich günstiger sind, kannst du auch dorthin fliegen und dir dann separat einen Anschlussflug von DAR nach JRO buchen, etwa mit Fastjet. Vom JRO Flughafen holen wir dich dann ab und bringen dich zu deiner Unterbringung in Moshi.
 

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Datum anfangen und dich dabei auch nach Flugpreisen orientieren. Gib uns einfach deine Flugdetails durch. Dein Flug kann auch mitten in der Nacht landen und wir holen dich ab.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wir bieten selbst oft Tagesausflüge an, an denen du zusammen mit weiteren Freiwilligen und Praktikanten teilnehmen kannst, diese teilen wir dir in unserer monatlichen Teilnehmerliste mit und du kannst sie kurzzeitig buchen. Teilnehmer organisieren sich auch vor Ort zusammen oft Reisen. Du kannst auch von Moshi etwa nach Sansibar reisen und dort in unseren Unterkünften wohnen zu denselben günstigen Konditionen wie unsere Sansibar-Teilnehmer. Sollte deine Abwesenheit in deine Volunteering/Praktikumszeit fallen, solltest du bei deiner Freiwilligen-/Praktikastelle frühzeitig nachfragen, ob es für sie in Ordnung ist. Wir empfehlen, dass du besser im Anschluss an deinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum noch Zeit fürs Reisen einplanst. Dazu kannst du auch länger in deiner Unterbringung bleiben zu günstigen Konditionen.
Kann ich als junge Frau alleine nach Tansania reisen?
Ungefähr 80% unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele davon nur um die 20 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich deines Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit einheimischen Männern. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf dieses Thema ein. Wenn du diese grundlegenden Dinge befolgst, die genauso für viele andere Orte gelten, ist das Risiko in Moshi minimal.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Moshi sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber zu jedem Zeitpunkt sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Moshi, mit denen du entweder zusammen wohnst oder die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Moshi ist eine kleine Stadt und man läuft sich dort oft über den Weg; darüber hinaus gibt es allseits bekannte Orte wie den "Coffee Shop", in denen man eigentlich immer Teilnehmer von uns antrifft. Wir haben auch regelmäßige Treffen mit allen Teilnehmern und du erhälst eine Teilnehmerliste mit den Kontaktinformationen aller Teilnehmer, die während deines Zeitraums im gleichen Land sind. Du musst weder Angst haben, dass du in Moshi "einsam" bist, noch dass die Projekte oder Stadt von ausländischen Teilnehmern überrannt sind und du somit keinen Kontakt zu Einheimischen knüpfen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Tansania. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
In Moshi kannst du dir aussuchen, ob du in einer WG zusammen mit anderen Teilnehmern wohnen willst (Einzelzimmer oder Schlafsaal) oder bei einer Gastfamilie. In der WG verpflegst du dich selbst, bei der Gastfamilie gibt es Vollverflegung. Außerdem gibt es unterschiedliche Standards, zwischen denen du wählen kannst. Details dazu im Tab "Unterbringung" auf dieser Seite.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Du wählst einen Standard aus (Most popular!, Comfort+, Adventurer) sowie ob du WG-Unterbringung oder Gastfamilie bevorzugst und wir suchen dir dann eine Unterbringung dementsprechend aus. Wir suchen in der Regel Familien und WGs aus, von denen Du relativ leicht Deine Einsatzstelle erreichen kannst, insofern solche Unterbringungen verfügbar sind. Da Moshi jedoch keine besonders große Stadt ist, kann man mittels des öffentlichen Nahverkehrs „Daladala” oder auch per Fahrrad relativ leicht auch Einsatzorte in anderen Stadtteilen erreichen.
Wie frei oder gebunden bin ich im Falle von Gastfamilienunterbringung?
Bei einer Gastfamilie hast Du durchaus Freiheiten und musst nicht zu bestimmten Essenszeiten in der Familie sein oder ähnliches. Meist schließen die Familien jedoch zu einer bestimmten Stunde aus Sicherheitsgründen das Hoftor; wenn Du vorher Deine spätere Rückkehr bekannt gibst, dann lassen sie dich jedoch natürlich rein. Das Mitbringen von Straßen- und Discothekenbekanntschaften bzw. „Local Boyfriends” ist jedoch ein Tabu. Es gibt Unterschiede wie stark die Familien unsere Teilnehmer in das Familienleben integrieren.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Tansania erfolgt der Internetzugang über die Mobiltelefonnetzwerke. Mit Smartphones kannst du das Internet benutzen. Für Laptops gibt es USB-Modem-Sticks für etwa 10 EUR. Es gibt keine Internet-Flatrates, aber Datenpakete, die du je nach deinen Nutzerbedürfnissen abschließen kannst. 2 GB Traffic, die man innerhalb einer Woche verbrauchen muss kosten etwa 4.50 EUR. In den Zentren der Städte (Moshi Town, Daressalam, Mwanza, Zanzibar Town, Karatu...) funktioniert die Verbindung gut, die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend und reicht etwa für Skype-Telefongespräche. Am Stadtrand und auf dem Land ist eine Verbindung aber in der Regel kaum möglich bzw. sehr langsam und unzuverlässig. Wir stellen dir Informationen zur Nutzung des mobilen Internets in Tansania zur Verfügung. In Twiga Home gibt es für unsere Teilnehmer Internet gegen einen geringen Aufpreis.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird Wäsche in Tansania per Hand gewaschen. Du kannst deinen Vermieter oder die Gastfamilie fragen, ob sie jemandem haben, der deine Wäsche waschen kann. Meist bietet sich jemand an, der dies für dich gegen einen kleinen Beitrag übernimmt. Bitte frage deinen örtlichen Betreuer, welcher Betrag angemessen ist. In Twiga Home kannst du deine Wäsche zum Waschen geben (Waschmaschine),auch wenn du woanders wohnst, dafür fällt ein geringer Unkostenbeitrag an.
Ich bin Vegetarierin. Sind Gastfamilien damit vertraut? Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Tansania ist ein Fleischesser-Land und Tansanier verstehen in der Regel den Sinn nicht, dass jemand, der es sich leisten könnte und der nicht krank ist, freiwillig auf Fleisch verzichtet, aber die Gastfamilien sind mit Teilnehmern vertraut, die Vegetarier sind und bereiten entsprechende Gerichte zu. Einheimische Restaurants haben selten komplette vegetarische Gerichte, sondern man muss sich als Vegetarier mit Beilagen vergnügen, es gibt aber in Moshi ein vegetarisches indisches Restaurant mit einer großen Auswahl an Speisen. Auf dem Markt gibt es ein großes Angebot von Gemüse und Früchten. Auch auf andere besondere Ernährungsbedürfnisse (z.B. veganisch, Allergien gegen bestimmte Lebensmittel) können die Gastfamilien eingehen und viele Lebensmittel sind im Supermarkt erhältlich.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständigen zu können. Die Landessprache von Tansania ist zwar Swahili (=Kisuaheli), aber Englischkenntnisse sind weit verbreitet, besonders bei Menschen, die über eine bessere Bildung verfügen oder im Tourismus arbeiten. Im Alltag ist es meist keinerlei Problem, sich auf Englisch verständigen zu können; solltest du auf jemanden stoßen, der kein Englisch kann, findet sich meist sofort jemand, der sich anbietet, auf Englisch zu übersetzen. Wenn du aber in einem sozialen Projekt (länger) tätig bist, wirst du mit Menschen zu tun haben, die über keine oder nur geringe Bildung verfügen. Insofern ist es hilfreich, sich zumindest Grundkenntnisse von Swahili anzueignen, etwa vor deiner Anreise durch das Buch (und Audio-CD) "Kauderwelsch Kisuaheli". Auch vor Ort kannst du günstig Swahili-Unterricht nehmen. Wir haben für unsere Teilnehmer auch Vokabellisten mit nützlichen Begriffen, die einem etwa beim Unterrichten helfen.
Warum, wenn ich für meinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum schon nicht bezahlt werde, bekomme ich nicht mal Unterbringung und Verpflegung gestellt?
In Tansania stellen nur einige Hotels für Praktikanten Unterbringung und/oder Verpflegung. Gemeinnützige Organisationen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, dir solche Sachleistungen zu stellen. So etwas ergäbe auch relativ wenig Sinn, wenn man sich die Einkommensverhältnisse in Tansania anschaut. Eine Krankenschwester verdient dort vielleicht 200 USD im Monat und kann sich damit nur ein bescheidenes Leben leisten. Unterbringung und Verpflegung von einem Standard, den die meisten ausländischen Freiwilligen/Praktikanten erwarten kostet mehr als dies und käme die NGO somit teuer, als einen Einheimischen fest einzustellen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Ausländische Freiwillige und Praktikanten sollten nicht um die wenigen verfügbaren Arbeitsplätze in Tansania konkurrieren.
 
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