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Pflanzenheilkunde vom Kräuterheiler auf Sansibar

 
Madawa„Dawa“ bedeuted auf Swahili „Medizin“ und „Madawa“ Medizinmann. Die Tätigkeit des „Madawa“, der auf traditioneller Methode aus Kräutern, Pflanzen und Gewürzen Arznei und gesunde Lebensmittel herstellt, wird von den Einheimischen als absolut gleichwertig angesehen mit dem Wirken von Ärzten westlicher Medizin, die etwa in den staatlichen Krankenhäusern praktizieren. In der Tat schicken die Ärzte der Krankenhäuser viele Patienten, für die sie mittels westlicher Behandlungsmethoden keine Lösung oder Verbesserung bewirken können zum „Madawa". Oft ist er für diese "die letzte Hoffnung".
 
Mohammed Said ist auf Sansibar ein traditioneller „Madawa“ der fünften Generation, der durch seine bemerkenswerte Kenntnis von Heilpflanzen und deren medizinische Verwertung nicht nur auf der Insel, sondern bis in den arabischen Raum bekannt ist. Er ist auf Sansibar sogar als „Mr. Madawa“ bekannt, als „der“ Nummer 1 Kräuterheiler der Insel. Regelmäßig empfängt Madawa Patienten, die seinetwegen aus Ländern wie Oman nach Sansibar reisen. Said kann viele Referenzen vorzeigen von Patienten, bei denen seine pflanzlichen Mischungen deutliche Verbesserung bewirkten.
 
Madawa bietet Unterricht für jeden, der Kenntnisse in der sansibarischen Kräuterheilkunde erlangen will.
 
 

Kräuterheiler

 
 
 
Mohammed Said hat sein Wissen von seinem Vater gelernt, aber auch konsequent selbst weiterentwickelt. Einer seiner Söhne, der an der Universität Medizin studierte, arbeitet nun mit ihm und bringt neue Anregungen ein.
 
In Bububu, nördlich von Sansibar Stadt betreibt Madawa einen eigenen Garten, in dem er seine Pflanzen und Kräuter anbaut. Seine gesamte Familie, die immerhin aus 4 Frauen und 38 Kindern besteht, hilft in der Weiterverarbeitung und Verpackung der Kräutermischungen mit. Diese werden in einem Ladengeschäft in Bububu und in einem Laden in Zanzibar Town verkauft. Dort betreibt Mr. Madawa auch eine Klinik, in der er nicht nur Sprechstunden gibt, sondern auch mit mehreren Betten stationäre Unterbringung anbieten kann. Die Klinik ist vollständig zugelassen von der sansibarischen Gesundheitsbehörde und kooperiert auch mit dem staatlichen Krankenhaus Mnazi Mmoja. Für eine Vielzahl von Leiden weiß Madawa die richtigen Kombinationen pflanzlicher Heilstoffe.
 
Neben Medikamenten produziert Madawas „Familienmanufaktur“ auch pflanzliche Seifen, Cremes, Tees, Öle und Kochmischungen, etwa aus Zitronengras, Gewürznelken, Basilikum, Zimt oder Fenchel. Denn Mohammed Said propagiert nicht nur die therapeutische Wirkung der Pflanzen und Gewürze, sondern auch deren vorbeugenden Einsatz in der Zubereitung der täglichen Nahrung und Körperpflege.
 
Sein Wissen hat Madawa auch in einem Buch niedergeschrieben, das momentan aber nur auf Swahili erhältlich ist. Als Mitglied der „African Chamber of Commerce“ setzt sich Madawa aktiv für fairen Handel mit einheimischen Farmern ein.
 
Mr. Madawa bietet Einzelunterricht an für jeden, der Kenntnisse in der sansibarischen Kräuterheilkunde erlangen will. Inhalte des Kurses umfassen Kräuter- und Gewürzkunde, Kräuteranbau und Ernte, Wirkstoffe verschiedener Gewürze und Kräuter, hygienisches Trocknen und Weitererarbeiten von Gewürzen und Kräutern, Verpackung und Lagerung von Gewürzen und Kräutern, Qualitätskontrolle sowie Anfertigen von Kräutermischungen für Heilzwecke und Ernährungszwecke. Neben der Theorie beinhaltet der Unterricht auch praktisch das Sammeln von Kräutern und Gewürzen, deren Weiterverarbeitung und Haltbarmachung sowie deren Einsatz beim Kochen und als Medizin. Bezüglich der Unterrichtsinhalte kann Mr. Madawa auf deine speziellen Interessen eingehen.
 
 
Madawa

Bei Madawa ist folgendes möglich:


Privatunterricht (auch kleine Gruppen) im Fachgebiet von Mr. Madawa, für mindestens 2 Stunden täglich, Montag bis Freitag. Während den anderen Stunden des Tages kannst du bei Behandlungen dabei sein, wobei diese in der Regel auf Swahili durchgeführt werden. Madawa, der gut Englisch spricht kann dir jedoch Erklärungen darüber geben.
 
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 4 Wochen
Erforderliche Sprachkenntnisse: Englisch
Ort: Bububu (ca. 10 km, nördlich von Zanzibar Town), Sansibar
Unterbringung: In Zanzibar Town (WG, Gastfamilie, Hotel)

Preise: Im Tab "Kosten"

Berichte

 
 
Bericht von Johanna:
 
Wir wurden von einem Mitarbeiter der Praktikums- und Volunteering- Organisation „World Unite" vom Flughafen Zanzibar abgeholt. Zusammen mit anderen Praktikantinnen wurde uns die Stadt Stone Town gezeigt. Untergekommen sind wir in einem Volunteer-Haus nahe des Zentrums. Am 15.10.2011 begann der Kräuterkurs. Mr. Madawa, der eigentlich Mohammed Said heißt, besitzt einen kleinen Laden in Bububu (ca. 5 km nördlich von Zanzibar Town). Dort empfängt er Patientinnen, befragt, betreut und verarztet sie. Sein Laden ist gleichzeitig auch Küche und Büro. Er stellt nebenbei Cremes, Salben und Öle her und mixt Kräuter-Chutneys und Gewürzsäfte, die er seinen Besucherinnen und Patientinnen verordnet und verkauft. Eine Hochschulausbildung hat Mr. Madawa nicht, er hat sein Wissen von seinem Vater und seinem Großvater vermittelt bekommen. Einer seiner Söhne studiert allerdings Medizin an der University of Dar-es-Salam. Er hilft Mohammed Said bei der Betreuung der Menschen und bei der Herstellung der Arzneimittel. Der Rest der Familie ist auch mit in den Betrieb eingebunden. Mr. Madawa hat 4 Ehefrauen und 46 Kinder, dazu kommen viele weitere Enkelkinder. Seine Söhne helfen ihm, die großen Kräuter — und Gewürz-Plantagen zu bewirtschaften. Neben der Beschäftigung als Medizinmann führt Mohammed Said mit Hilfe seiner Familie Gewürz-Touren für interessierte Touristen durch. Wir haben von Mr. Madawa jeden Tag eine andere einheimische Pflanze erklärt bekommen. Neben Curry, Basilikum, Thymian, Knoblauch, Oregano und Kümmel, lernten wir Aloe Vera, Hibiskus, Ingwer und viele weitere Kräuter und Gewürze kennen. Mohammed erklärte uns Inhaltsstoffe, Wirkungsweisen, Zubereitungen und Anwendungen. Nach seinem Leitspruch „Prevention is better than eure", bringt er den Menschen näher, sich bewusster zu ernähren und Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze auf vielseitige Art in die tägliche Nahrung zu integrieren um so Krankheiten vorzubeugen. Er zeigte uns seine großen Felder, wo er die Zutaten für seine Medikamente sammelt. Hier baut er unter anderem Carclamom, Vanille, Zimt, Muskatnuss, Pfeffer, Lemongrass und Nelken an. Als er uns zu sich nach Hause einlud um mit seiner Familie zusammen zu kochen und zu essen, bekamen wir zum ersten Mal detailliertere Einsicht in die Lebensweise der Menschen in Tansania. Wir erlebten neben dem Kochen und Essen mit der Familie traditionelle Rollenbilder, kulturell bedingte Umgangsformen der Menschen miteinander und erhielten Einblick in Häuser und Gärten der Bewohnerinnen. Besonders das gemeinsame Essen war eine spannende, interessante Erfahrung. Während wir als Gäste mit dem Familienoberhaupt zusammen aßen, hatten Frauen, Männer und Kinder getrennt voneinander auf Teppichen rund um einen großen Teller Platz genommen. Vor dem Essen wurde eine Schale mit Wasser herumgereicht, damit sich jeder die rechte Hand waschen kann. Nur mit dieser Hand wird die Nahrung zum Mund geführt, Besteck wird nicht verwendet. Zum Abschied dieser Zeit auf Zanzibar erhielt ich eine weitere Einladung der Tochter des Medizinmannes. Sie empfing mich um mir Hände, Arme und Füße mit traditionellem sansibarischen Henna zu bemalen. Wir lernten Herrn Said und seine Familie als überaus großzügig und zuvorkommend kennen. Zusammen mit einem Sohn brachte uns Mr. Madawa zum Schluss zum Fährhafen, wo wir eine traurige Verabschiedung hatten.
 
Durch die vielen unterschiedlichen Bekanntschaften und Begegnungen, die ich im Laufe der Reise gemacht und erlebt habe, habe ich wichtige Werte und unbeschreibliche Erfahrungen gesammelt. Das positive Denken, die Höflichkeit und die Gastfreundschaft der Menschen in Tansania werde ich nie vergessen. Die Naturverbundenheit, das Wissen um die Verwendung von Kräutern, Früchten und Bäumen für ihren Alltag stellt ein Phänomen dar, welches in unserer Gesellschaft nahezu in Vergessenheit gerät. Mir ist umso bewusster geworden, welchen Einfluss wir als Industrienationen auf das Leben in den Entwicklungsländern haben. Wir führen beispielsweise Plastik ein, ohne gleichzeitig das Entsorgungsproblem mit zu lösen und viele reiche Nationen beteiligen sich nicht an wichtigen Klimaabkommen, sodass der Gletscher des Kilimanjaro bald aufgeschmolzen sein wird und so kein Wasser für die Bevölkerung mehr liefern kann. Durch unseren oft undurchdachten Konsum beuten viele von uns Menschen in armen Ländern aus. Eine Reise wie ich sie erlebt hab, kann auf so vielfältige Weise prägend und vermittelnd wirken. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen und Erlebnisse die ich machen konnte. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
 
Kommentar von Joke (Belgien):
 
I enjoyed the rides by daladala to Bububu and Madawa and his home! They always welcomed me so warmly with laughther and too fast Kiswahili! There was always food and drink presented at arrival and departures in which they shared generously their healthy way of living. When the 'Madawa' was busy, I was in the kitchen with the girls watching and learning Kiswahili and he just made time free for me later to go in his study and talk about all the spice and natural products of Zanzibar, share his receipes for living healthy and cure, the lifestyle, communicate and discuss the problems and highlights of his country and the world. We made a tour to his land of spice and showed me all the trees and plants that bring forth these very natural products.

Kosten

 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen.
 

Option 1: Inklusive Unterbringung in WG mittleren Standards


1 Woche:
1 Person - 350 €
2 Personen - 290 € p.p. (im Doppelzimmer; Einzelzimmerzuschlag: + 20 EUR)
 
Jede Extrawoche:
1 Person - 140 €
2 Personen 90 € p.p. (im Doppelzimmer; Einzelzimmerzuschlag: + 20 EUR)
 

Option 2: Inklusive Unterbringung bei Gastfamilie gehobenen Standards

 
1 Woche:
1 Person - 410 €
2 Personen - 370 € p.p. (im Doppelzimmer)
 
Jede Extrawoche:
1 Person - 200 €
2 Personen 170 € p.p. (im Doppelzimmer)

Option 3: Inklusive Hotelunterbringung mit Frühstück

 
1 Woche:
1 Person - 530 €
2 Personen - 400 € p.p. (im Doppelzimmer; Einzelzimmerzuschlag + 90 EUR)
 
Jede Extrawoche:
1 Person - 340 €
2 Personen 210 € p.p. (im Doppelzimmer; Einzelzimmerzuschlag + 90 EUR)
 
Der Preis beinhaltet:
 
  • Privatunterricht bei Mr. Madawa wie beschrieben
  • Unterbringung wie gebucht
  • Info-PDF zum Aufenthalt auf Sansibar
  • Abholung vom Flughafen/Seehafen Sansibar und Transfer zur Unterbringung bei Hin- und Abreise sowie Begleitung zu Madawa bei Deinem ersten Tag.
 
Die Termine sind frei auswählbar, jedoch muss die Verfügbarkeit von Mr. Madawa bestätigt werden.
 

Unterbringung

 

Unterbringung in Zanzibar Town

 
In Zanzibar Town kannst du auswählen zwischen Unterbringungen verschiedener Standards:
 
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Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern oder bei einer Gastfamilie mittleren Standards.

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Comfort+ - Für die, die mehr Wert auf Komfort legen: Unterbringung in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gehobenen Standards.

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Adventurer - Für einfachste Ansprüche und niedrigsten Preis: Gastfamilie einfachen Standards.

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WG-Unterbringungen:

 
WGs in Zanzibar Town
 
Es gibt mehrere World Unite!-WGs im ganzen Stadtgebiet von Zanzibar Town, die wir nach Verfügbarkeit und Nähe zu deiner Einsatzstelle aussuchen. Dabei teilen sich unsere Teilnehmer ein Haus oder eine Wohnung. Du bekommst ein Einzelzimmer - auf Wunsch gibt es aber auch Doppelzimmer. Küche und Toilette/Dusche teilst du mit den anderen WG-Bewohnern. Wir überprüfen Sauberkeit und Sicherheit der Wohnungen/Häuser. Alle Wohnungen sind von vergleichbarem Standard. Sie haben drei bis fünf Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche und ein oder mehrere Badezimmer. Die Schlafzimmer sind mit 1-2 Betten mit Matratze und Moskitonetz, einem Schrank oder einer Kommode sowie einem Ventilator ausgestattet. Bettwäsche ist vorhanden; Handtücher musst Du jedoch selbst mitbringen. In den Badezimmern gibt es westliche Toiletten mit Wasserspülung. Man duscht sich in Sansibar für gewöhnlich mit kaltem Wasser, was bei den Temperaturen von Sansibar auch erfrischender ist. Die Küchen verfügen in der Regel über einen Elektro- oder Gasherd und eine Grundausstattung an Küchenutensilien, die Du zum Kochen und Essen benötigst. In Zanzibar Town kann man auch gut und günstig außer Haus essen gehen. Einige Häuser und Apartments haben eine halbautomatische Waschmaschine. Oft gibt es einen Wohnraum mit Sofa und Esstisch. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen vergittert und in der Nacht ist bei Häusern ein Nachtwächter anwesend. Solche WGs haben wir momentan in den Stadtteilen Shangani, Malindi, Baghani, Kigwajuni, Migombani und Mombasa.

Hier zwei Beispiele für WGs:

Baghani-Apartment in Stone Town
 
Das Apartment befindet sich im ersten Obergeschoss eines historischen Gebäudes in der Baghani Area von Stone Town. Es verfügt über vier Schlafzimmer, die sich für Einzel- und Doppelbelegung eignen. In der Küche gibt es einen Gas- und Elektroherd, Kühlschrank und funktionielle Küchenausstattung. Es gibt zwei Badezimmer mit kalter Dusche und westlicher Wassertoilette. Jedes Zimmer hat einen Deckenventilator.
 
Haus Mombasa Area
 
Das Haus befindet sich in der Mombasa-Wohngegend der Mittelschicht im Außenbezirk von Zanzibar Town.  Es ist von einer hohen Mauer umgeben und liegt neben einer Grundschule und gegenüber einer Bananenplantage. Im Garten rund um das Haus kann man sich aufhalten sowie die Wäsche aufhängen. Dort gibt es auch tagsüber, wenn unsere Teilnehmer üblicherweise nicht zuhause sind einen Wachmann. Im Haus stehen für unsere Teilnehmer 4 Zimmer zur Verfügung, von denen eines für Doppelbelegung mit zwei Betten ausgestattet ist. Die Zimmer sind gefällig im afrikanischen Stil eingerichtet. Drei Zimmer sind recht geräumig und teilen sich ein Bad mit westlicher Wassertoilette, Dusche und Waschbecken. Das vierte Zimmer ist kleiner, hat aber dafür ein eigenes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Alle Zimmer haben Deckenventilatoren. Außerdem gibt es eine geräumige Küche mit Kühlschrank, Esstisch und eine Sitzecke mit Kissen. Im 5. Zimmer des Hauses wohnt Rama, ein einheimischer Fremdenführer, zu dem unsere Teilnehmer immer guten Kontakt haben.

Gastfamilien:

Gastfamilien mittleren Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die Kultur und Gesellschaft von Sansibar zu erhalten. Wir arbeiten mit vielen Gastfamilien im Stadtgebiet von Zanzibar Town. Bei den Familien mittleren Standards handelt es sich um Familien der gehobenen Mittelschicht Sansibars. Ihre Häuser sind von Bauqualität, Ausstattung und Möblierung für die meisten unserer Teilnehmer in Ordnung. Oft verfügen die Häuser über zwei Bäder, die auch gefliest sind, eines für die Eltern und eines für die Kinder und Dich. Die Dusche ist oft kalt, da ein Wassererhitzer zu viel Strom verbraucht. Die Häuser haben westliche WCs oder arabische Hocktoiletten mit Wasserspülung. Es gibt sansibarisch-arabisches Essen wie fritierte Krapfen und Chapati zum Frühstück sowie Pilau-Reis und Biriyani zum Abendessen, dazu trinkt man Tee, abgekochtes Wasser oder selbstgemachten Fruchtsaft. Vegetarische Speisen sind auf Anfrage möglich. Es gibt einen Kühlschrank; gekocht wird meist auf Elektro- oder Gaskochern. Meist haben solche Familien bereits eine oder zwei Haushaltshilfen, die kochen, putzen und Wäsche per Hand waschen. Im Wohnzimmer findest Du oft dekorative Gardinen und Deckchen, Stereoanlage und Fernsehen. Die Familie verfügt auch oft über ein Motorrad oder einen dreißig Jahre alten japanischen Gebrauchtwagen. Meist sind diese Dinge jedoch über lange Jahre zusammengespart und die Familie hat immer noch finanzielle Schwierigkeiten, etwa eine Hochschulausbildung für ihre Kinder zu finanzieren und benutzt das Auto nur für absolut notwendige Fahrten.

comfortplus

Hotel-Unterbringungen und Gastfamilien gehobenen Standards:

Al Minar Hotel
 
 
Al Minar ist ein stilvoll arabisch und afrikanisch gestaltetes Hotel mit 22 Zimmern in einem historischen Gebäude, sehr zentral in Stone Town, der historischen Altstadt von Zanzibar Town, in Fußdistanz zum Old Fort und dem Forodhani-Garten. Die Zimmer verfügen alle über Klimaanlage, Minibar, traditionelle Sansibar-Betten und stilvolle Möblierung, gratis Wifi, Kaffee- und Teekocher sowie Flachfernsehen. Von der großen Dachterrasse hat man einen guten Blick auf die Altstadt. Das Hotel ist professionell geführt mit aufmerksamen und freundlichen Mitarbeitern.
 
Gastfamilien gehobenen Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die Kultur und Gesellschaft von Sansibar zu erhalten. Die Verpflegung bei den Familien gehobenen Standards ist meist sehr üppig und wird von Dienstmädchen gekocht, die diese in Warmhaltegedecken für dich und die Familie bereitstellen. Unsere Teilnehmer waren etwa immer begeistert über die Verpflegung von Gastmutter Rahma, die ein Catering-Unternehmen betreibt. Familien gehobenen Standards stellen meist auch Fahrer, Kindermädchen, Wachmänner und Gärtner als Hauspersonal ein. Solche Familien verfügen zudem oft über einen Stromgenerator, der in Falle der häufigen Stromausfälle eingeschalten wird. Ältere Kinder sind oft in Internaten im Ausland wie Malaysia, Emiraten und England und Du wohnst in ihrem Kinderzimmer. Jüngere Kinder sind oft zuhause und wollen mit dir spielen.

adventurer

Gastfamilie einfachen Standards

 
Gastfamilien einfachen Standards
 
Bezüglich Gastfamilien einfachen Standards koopieren wir mit der NGO "ZASO" (Zanzibar AIDS and Orphans Support), mit der wir auch das Programm "Social Reality Tour" durchführen. Einige Mitarbeiter von ZASO, die meist Sozialarbeiter oder Lehrer sind und somit zur sansibarischen Mittelschicht gehören, bieten die Möglichkeit an, dass unsere Teilnehmer bei ihren Familien wohnen können. Die Mietzahlungen unserer Teilnehmer tragen zu einer Verbesserung der Einkommensverhältnisse der Familien bei.
 
Einfacher Standard bedeutet hierbei, dass das Haus einfach gebaut ist. Die Böden sind meist nur aus nacktem Beton, das Dach ein Wellblechdach ohne Zwischendecke; es gibt meist nur eine arabische Hocktoilette, geduscht wir in der Regeln mittels eines Eimers oder eines einfachen Wasserrohrs. Die Möblierung ist minimalistisch und rein funktionell. Im Wohnzimmer gibt es eventuell einige etwas repräsentativere Möbelstücke aus chinesischem Holzimitat. Die Familie besitzt meist einen alten, gebrauchten Kühlschrank; ein Radio und ein alter Röhrenfernsehen sind ebenfalls oft vorhanden. Dein Zimmer hat ein Bett mit Matratze und Moskitonetz und vermutlich einige Aufhänger an der Wand sowie ein kleines Regal oder ähnliches. Die Häuser haben Strom. Gekocht wird meist im Freien auf dem offenen Feuer oder mit einem Gaskocher. Das Essen ist in der Regel relativ einseitig – zum Frühstück gibt es Tee mit Chapati; zum Mittagessen Ugali oder Reis mit Bohnen und Gemüse, zum Abendessen dasselbe. Fisch gibt es nur gelegentlich zu besonderen Anlässen, und wenn, dann in geringer Menge. Die Familien bestehen meist aus Mutter, Vater und einigen Kindern; oft halten sich viele weitere Kinder aus der Nachbarschaft im Haus und um das Haus herum auf. Als Transportmittel verfügt die Familie über Fahrräder und eventuell ein Motorrad. Einnahmen aus Deiner Miete sind oft die einzige Möglichkeit für die Familie, die Schulbildung der Kinder zu finanzieren.
 
Die Familien aus dem Umfeld von ZASO sind besonders gastfreundlich zu World Unite-Teilnehmern, aber bitte beachte, dass es sich um konservative Muslime handelt, die nicht über so viel Erfahrung im Umgang mit westlichen Ausländern verfügen. Bitte verhalte dich entsprechend. Weibliche und männliche Teilnehmer können ein Zimmer nur teilen, wenn sie verheiratet sind.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" an deinem Wunschstandort an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Tagesausflüge, Wassersportaktivitäten

 
budgetsafaribannerAls "Budget Safari Tanzania" organisieren wir selbst günstige, jedoch qualitativ hochwertige Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Ausflüge sowie Wassersportaktivitäten in Tansania und Sansibar. Du nimmst an diesen mit weiteren Teilnehmern von World Unite! und anderen Reisenden teil.
 
Als Teilnehmer von World Unite! erhältst du 15% Ermäßigung auf alle Angebote von Budget Safari Tanzania. Wir teilen dir einen Discount-Code mit, den du bei der Online-Buchung deiner Safari, Kilimanjarobesteigung, Ausflüge und Wassersportaktivitäten einfach eingeben kannst.
 
 
 

Swahili-Unterricht in Sansibar!

 
Swahili TeacherEs ist immer hilfreich, etwas Swahili zu können. Für die meisten Teilnehmer ist die Sprache relativ leicht zu erlernen und sie können sich bereits nach kurzer Zeit auf Swahili grundlegend verständigen. Du kannst die Intensität des Unterrichts selbst bestimmen. Wenn Du es nebenbei machst, empfehlen wir maximal 10 Stunden pro Woche. Es handelt sich um Einzelunterricht mit einer Lehrerin. 2-3 Teilnehmer, die denselben Kenntnisstand haben können auch zusammen den Unterricht nehmen, wobei sich jedoch der Preis pro Person nicht verändert.
 
Die Kosten für Swahili-Unterricht in Sansibar sind: 1 Stunde - 9 EUR
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindestzahl 20 Stunden).
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Zanzibar

 

Schau Dir unser Video über Zanzibar Town an!

 

Dieses Video zeigt einen Tag in Zanzibar Town mit den Freiwilligen Sabrina und Uwe aus Hamburg. Sie zeigen ihre Einsatzstellen Cultural Arts Centre und Vikokotoni-Umweltgruppe, ihre Unterbringung, besuchen eine Gastfamilie sowie erklären verschiedene interessante Aspekte ihres Alltagslebens in Sansibar. Auch Suma und Josh, unsere Betreuer in Sansibar stellen sich vor (Hinweis: Suma ist leider nicht mehr in unserem Team, weil er nach Australien ausgewandert ist. Das Betreuerteam in Sansibar besteht nun aus Monique, Josh, Celeste, Abdi und Gabriel).

 


Sansibar - Gewürzinsel im Indischen Ozean

 
Zanzibar (deutsche Schreibweise: Sansibar) ist eine tropische Inselgruppe im Indischen Ozean. Sansibar ist etwa 2 Stunden per Schiff oder 20 Minuten per Flug vom tansanischen Festland entfernt. Wenn man "Sansibar" sagt, meint man aber in der Regel die Hauptinsel Unguja. Unguja war in der Vergangenheit sehr reich, denn die Insel war ein Haupthandelsstützpunkt entlang der Seewege zwischen Afrika, Arabien, Indien, Ostasien und Europa. Das sieht man noch heute an der Vermischung der Kulturen, wobei der arabisch-islamische Einfluss, der auf Sansibar jedoch relativ liberal ist, überwiegt. Heute ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle Sansibars, daneben der Anbau von Gewürzen und tropischen Früchten.
 
Stone Town, der historische Kern von Zanzibar Town ist die einzige intakte historische Küstenhandelsstadt Ostafrikas. Innerhalb des faszinierenden Labyrinths von Gassen voller kleiner Geschäfte, Souvenirläden, Restaurants, Hotels und hektischer kleiner Plätze fühlt man sich wie in einem Traum von "Tausend-und-einer-Nacht". Traumhaft sind aber auch die weißen paradiesischen Strände und das kristallklare Meer mit bunten Korallenriffen, die mit der Karibik oder den Malediven um zahlungskräftige Touristen konkurrieren. Zanzibar Town hat neben Stone Town noch viele weitere Stadtteile wie Kiembe Samaki, Mwanakwerekwe, Mbweni und andere, in denen viele Organisationen ihre Büros haben und tätig sind.
 
Darüber hinaus gibt es viele Dörfer entlang der Strände und im Inneren der Insel.
 
Das größte Problem der Insel ist die Armut überwältigender Teile der Bevölkerung, deren einzige Beschäftigung aus dem Anbau bzw. Fang des eigenen Essens besteht und die somit über keinerlei Geldmittel verfügen und sich die Schulbildung ihrer Kinder, medizinische Versorgung etc. nicht leisten können. Durch fehlende Bildung können auch die nachfolgenden Generationen dem Teufelskreis der Armut kaum entkommen. Der Bevölkerungszuwachs, der hauptsächlich durch Zuwanderung von Menschen vom tansanischen Festland begründet ist hat negative Auswirkungen auf die Ausbeutung der Natur.
 

Unsere Betreuer in Sansibar

 
Unsere Betreuer in Sansibar sind Monique aus Deutschland, Josh aus England, Celeste aus Südafrika, Abdi aus Sansibar und Gabriel aus Tansania.
 

Freizeitaktivitäten in Sansibar

 
Auf Sansibar gibt es ein großes Angebot an Ausflugsmöglichkeiten: Halbtages- und Tagesausflüge beinhalten den Besuch einer Gewürzplantage, den Jozani Forest Nationalpark, die Mangroven von Mungooni & Uzi, Strandorte wie Nungwi, Paje und Jambiani, eine "Safari Blue" Segeltour durch das Menai-Bay-Schutzgebiet, Prison Island, den Chumbe Island Korallenpark sowie eine Stadttour durch Stone Town, wo es zahlreiche interessante Souvenirshops, Bars, Cafés, regelmäßige Konzerte und auch eine Handvoll "Clubs" und Veranstaltungen gibt.
 
In deiner Freizeit kannst du in Sansibar auch Tanz- und Musikunterricht nehmen, Yoga machen oder an interessanten Workshops des Cultural Arts Centres teilnehmern.
 
Viele Teilnehmer reisen auch aufs Festland von Tansania, um eine Safari zu machen oder den Kilimanjaro zu besteigen. Du kannst zu günstigen Konditionen in unseren Unterbringungen von Moshi/Kilimanjaro wohnen als Ausgangsbasis für Aktivitäten im nördlichen Tansania.
 

Anreise

 

Anreise nach Sansibar

 
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Einige Fluglinien fliegen von Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt oder mit einem Zwischenstopp nach Sansibar (ZNZ). Du buchst dir deinen Flug und teilst uns deine Flugdetails mit. Am Flughafen Sansibar holen wir dich ab und bringen dich zu deiner Unterkunft in Sansibar.
 
Wenn die Flüge nach Dar-es-Salaam (DAR) deutlich günstiger sind, kannst du auch dorthin fliegen. Von Dar-es-Salaam kannst du mit der Fähre nach Sansibar weiterreisen oder einen Anschlussflug nehmen. Die Fähre kostet 35 USD und dauert etwa 2 Stunden. Wir bringen Dich in diesem Fall vom Flughafen zum Seehafen. In Sansibar wirst Du dann am Fährhafen abgeholt und zu deiner Unterkunft gebracht. Ein Anschlussflug von DAR nach ZNZ und dauert nur 20 Minuten und kostet 50-80 USD.

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Datum anfangen und dich dabei auch nach Flugpreisen orientieren. Gib uns einfach deine Flugdetails durch. Dein Flug kann auch mitten in der Nacht landen und wir holen dich ab.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Sansibar ist eine relativ kleine Insel und du kannst mit dem öffentlichen Nahverkehr am Wochenende die gesamte Insel bereisen, etwa die Strände der Nord- und Ostküste. Wir bieten selbst auch oft Tagesausflüge an, an denen du zusammen mit weiteren Freiwilligen und Praktikanten teilnehmen kannst, diese teilen wir dir in unserer monatlichen Teilnehmerliste mit und du kannst sie kurzzeitig buchen. Du kannst auch von Sansibar etwa nach Moshi/Kilimanjaro reisen und dort in unseren Unterkünften wohnen zu denselben günstigen Konditionen wie unsere Moshi-Teilnehmer, etwa als Ausgangsbasis für eine Safari in den nördlichen Nationalparks von Sansibar, eine Kilimanjaro-Besteitung oder Tagesausflüge ab Moshi. Sollte deine Abwesenheit in deine Volunteering/Praktikumszeit fallen, solltest du bei deiner Freiwilligen-/Praktikastelle frühzeitig nachfragen, ob es für sie in Ordnung ist. Wir empfehlen, dass du besser im Anschluss an deinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum noch Zeit fürs Reisen einplanst. Dazu kannst du auch länger in deiner Unterbringung bleiben zu günstigen Konditionen.
Kann ich als junge Frau alleine nach Sansibar reisen?
Ungefähr 80% unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele davon nur um die 20 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich deines Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit einheimischen Männern. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf dieses Thema ein. Wenn du diese grundlegenden Dinge befolgst, die genauso für viele andere Orte gelten, ist das Risiko in Sansibar minimal.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Sansibar sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber zu jedem Zeitpunkt sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Sansibar, mit denen du entweder zusammen wohnst oder die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Zanzibar Town ist eine kleine Stadt und man läuft sich dort oft über den Weg; darüber hinaus gibt es allseits bekannte Orte wie die Forodhani Gardens, in denen man eigentlich immer Teilnehmer von uns antrifft. Wenn du an einem anderen Ort bist (Nungwi, Mungooni...) ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass dort weitere Teilnehmer von uns sind. Du bist aber von dort auch relativ rasch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Zanzibar Town, wenn du etwa am Wochenende weitere Teilnehmer von uns treffen möchtest. Wir haben auch regelmäßige Treffen mit allen Teilnehmern und du erhälst eine Teilnehmerliste mit den Kontaktinformationen aller Teilnehmer, die während deines Zeitraums im gleichen Land sind. Du musst weder Angst haben, dass du in Sansibar "einsam" bist, noch dass die Projekte oder Stadt von ausländischen Teilnehmern überrannt sind und du somit keinen Kontakt zu Einheimischen knüpfen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Tansania. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
In Sansibar kannst du dir aussuchen, ob du in einer WG zusammen mit anderen Teilnehmern wohnen willst (Einzelzimmer) oder bei einer Gastfamilie. In der WG verpflegst du dich selbst, bei der Gastfamilie gibt es Vollverflegung. Details dazu im Tab "Unterbringung" auf dieser Seite.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Du wählst einen Standard aus (Most popular!, Comfort+, Adventurer) sowie ob du WG-Unterbringung oder Gastfamilie bevorzugst und wir suchen dir dann eine Unterbringung dementsprechend aus. Wir suchen in der Regel Familien und WGs aus, von denen Du relativ leicht Deine Einsatzstelle erreichen kannst, insofern solche Unterbringungen verfügbar sind. Da Zanzibar Town jedoch keine besonders große Stadt ist, kann man mittels des öffentlichen Nahverkehrs „Daladala” oder auch per Fahrrad relativ leicht auch Einsatzorte in anderen Stadtteilen erreichen; dasselbe gilt natürlich auch für die Dörfer.
Wie frei oder gebunden bin ich im Falle von Gastfamilienunterbringung?
Bei einer Gastfamilie hast Du durchaus Freiheiten und musst nicht zu bestimmten Essenszeiten in der Familie sein oder ähnliches. Meist schließen die Familien jedoch zu einer bestimmten Stunde aus Sicherheitsgründen das Hoftor; wenn Du vorher Deine spätere Rückkehr bekannt gibst, dann lassen sie dich jedoch natürlich rein. Das Mitbringen von Straßen- und Discothekenbekanntschaften bzw. „Local Boyfriends” ist jedoch ein Tabu. Es gibt Unterschiede wie stark die Familien unsere Teilnehmer in das Familienleben integrieren.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Tansania erfolgt der Internetzugang über die Mobiltelefonnetzwerke. Mit Smartphones kannst du das Internet benutzen. Für Laptops gibt es USB-Modem-Sticks für etwa 10 EUR. Es gibt keine Internet-Flatrates, aber Datenpakete, die du je nach deinen Nutzerbedürfnissen abschließen kannst. 2 GB Traffic, die man innerhalb einer Woche verbrauchen muss kosten etwa 4.50 EUR. In den Zentren der Städte (Moshi Town, Daressalam, Mwanza, Zanzibar Town, Karatu...) funktioniert die Verbindung gut, die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend und reicht etwa für Skype-Telefongespräche. Am Stadtrand und auf dem Land ist eine Verbindung aber in der Regel kaum möglich bzw. sehr langsam und unzuverlässig. Wir stellen dir Informationen zur Nutzung des mobilen Internets in Tansania zur Verfügung.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird Wäsche in Sansibar per Hand gewaschen. Du kannst deinen Vermieter oder die Gastfamilie fragen, ob sie jemandem haben, der deine Wäsche waschen kann. Meist bietet sich jemand an, der dies für dich gegen einen kleinen Beitrag übernimmt. Bitte frage deinen örtlichen Betreuer, welcher Betrag angemessen ist.
Ich bin Vegetarierin. Sind Gastfamilien damit vertraut? Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Die Gastfamilien sind mit Teilnehmern vertraut, die Vegetarier sind und bereiten entsprechende Gerichte zu. In einigen Restaurants in Zanzibar Town gibt es vegetarische Gerichte. Auf dem Markt gibt es ein großes Angebot von Gemüse und Früchten. Auch auf andere besondere Ernährungsbedürfnisse (z.B. veganisch, Allergien gegen bestimmte Lebensmittel) können die Gastfamilien eingehen.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständigen zu können. Die Landessprache von Sansibar ist zwar Swahili (=Kisuaheli), aber Englischkenntnisse sind weit verbreitet, besonders bei Menschen, die über eine bessere Bildung verfügen oder im Tourismus arbeiten. Im Alltag ist es meist keinerlei Problem, sich auf Englisch verständigen zu können; solltest du auf jemanden stoßen, der kein Englisch kann, findet sich meist sofort jemand, der sich anbietet, auf Englisch zu übersetzen. Wenn du aber in einem sozialen Projekt (länger) tätig bist, wirst du mit Menschen zu tun haben, die über keine oder nur geringe Bildung verfügen. Insofern ist es hilfreich, sich zumindest Grundkenntnisse von Swahili anzueignen, etwa vor deiner Anreise durch das Buch (und Audio-CD) "Kauderwelsch Kisuaheli". Auch vor Ort kannst du günstig Swahili-Unterricht nehmen. Wir haben für unsere Teilnehmer auch Vokabellisten mit nützlichen Begriffen, die einem etwa beim Unterrichten helfen.
Warum, wenn ich für meinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum schon nicht bezahlt werde, bekomme ich nicht mal Unterbringung und Verpflegung gestellt?
In Sansibar stellen nur einige Hotels für Praktikanten Unterbringung und/oder Verpflegung. Gemeinnützige Organisationen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, dir solche Sachleistungen zu stellen. So etwas ergäbe auch relativ wenig Sinn, wenn man sich die Einkommensverhältnisse in Sansibar anschaut. Eine Krankenschwester verdient dort vielleicht 200 USD im Monat und kann sich damit nur ein bescheidenes Leben leisten. Unterbringung und Verpflegung von einem Standard, den die meisten ausländischen Freiwilligen/Praktikanten erwarten kostet mehr als dies und käme die NGO somit teuer, als einen Einheimischen fest einzustellen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Ausländische Freiwillige und Praktikanten sollten nicht um die wenigen verfügbaren Arbeitsplätze in Sansibar konkurrieren.
 
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