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 St. Joseph:
Siima Hospital Moshi
 
Siima Hospital Rezeption
 
Schwester nimmt Blutdruck
 
Siima Hospital Patio
 
 SIIMA Hospital:
Siima Hospital Moshi
 
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Siima Hospital Patio
 
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Zahnarzt Dentist
 
 Mama Mwashi:
Mwisho besucht frisch operiertes behindertes Mädchen
 
Mwisho wiegt Kind
 
Mwishos medizinischen Zentrum
 
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Behandlungsraum
 
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Behandlungszimmer
 
Mwisho unterwegs im Dorf
 
Greis mit vereiterten Zähnen
 
Mutter mit 2 Wochen altem Kind
 
 Mama Pulcharia:
Pulcharia
 
Nurse at Pulcharia
 
Inpatient ward
 
Laboratory
 
Hinterhof mit Gästezimmer
 
 
Famulaturen, medizinische Freiwilligentätigkeiten und Pflegepraktika am Kilimanjaro

Wir können in verschiedenen öffentlichen und privaten Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen im Kilimanjaroraum Famulaturen, medizinische und pflegerische Praktika sowie Freiwilligeneinsätze organisieren. Zu den Einrichtungen gehören: SIIMA Hospital, Majengo Health Center, Pasua Health Center, St. Joseph Hospital, Bondeni Dispensary, Kiboriloni Dispensary, Rau Dispensary, Shrimatunda Dispensary, Mawenzi Hospital, Hosiana Home & Maternity Clinic und Pulcharia Medical Centre.

Die direkt an die Krankenhäuser zu zahlenden Gebühren sind in Moshi niedriger als in Sansibar. Dies macht die medizinischen Einrichtungen im Kilimanjaroraum vor allem für längere Aufenthalte ab 7 Wochen preisgünstiger als eine Famulatur in Sansibar.

St. Joseph Hospital

Das St. Joseph Hospital wurde vom "Municipal Medical Officer" zum besten Krankenhaus von Moshi 2011 gekürt.

Das Krankenhaus ist halb staatlich, halb privat. Der Staat bezahlt die Gehälter aller Angstellten sowie die Medikamente, aber das Gebäude und alle technische Ausstattungen wie Ultraschall, Röntgengerät, Möbel etc. gehören einer kirchlichen Einrichtung. 14 Ärzte arbeiten in dem Krankenhaus, täglich werden etwa 200 Patienten ambulant behandelt und es gibt eine Bettenkapazität von 120 Betten.  Neben Allgemeinmedizin gibt es Pädiatrie und Physiotherapie.

Studierende der Medizin und Auszubildende in Pflege, die Famulatur oder Praktikum machen, zahlen bei St. Joseph einen monatlichen Beitrag von 100 USD. Unser Sorgenfreipaket kostet einmalig 500 €, was den Beitrag für den ersten Monat beinhaltet. Bei erfahrenen und qualifizierten Freiwilligen kann der Beitrag ausgesetzt werden.

Mawenzi Regional Hospital

Mawenzi Regional Hospital ist das zweitgrößte Krankenhaus im Kilimanjaroraum. Das Angebot der Klinik umfasst Auge, Zahn, Ultraschall, Physiotherapie, Labor, allgemeine Chirurgie, Psychatrie, Geburten, Mutter&Kind und Familienplanung. 

Es gibt 2 Stationen für Frauen, eine für Männer, eine für Kinder, eine für Neugeborene, eine für Eltern, Intensivstation sowie die stationäre Psychatrie.

Studierende der Medizin und Auszubildende in Pflege, die Famulatur oder Praktikum machen zahlen bei Mawenzi einen monatlichen Beitrag von 100 USD. Das Sorgenfreipaket kostet einmalig 500 €, was den Beitrag für den ersten Monat beinhaltet.

SIIMA HOSPITAL Moshi

Das SIIMA Hospital in der Stadtmitte von Moshi ist ein Privatkrankenhaus, das von Dr. Ngatulile betrieben wird, der in Leeds/UK Medizin studierte. Es handelt sich um ein etabliertes medizinisches Zentrum mit etwa 40 ambulanten Patienten pro Tag. Zusätzlich gibt es 12 Betten, die meist belegt sind. Die typischen dort behandelten Erkrankungen beinhalten HIV, Durchfallerkrankungen, Malaria, Tuberkulose und Tropenkrankheiten.

Im SIIMA Hospital arbeiten 5 Ärzte, von denen einer Zahnarzt ist, 9 Krankenschwestern und ein Labortechniker. Dr. Ngatulele praktiziert auch einige Tage pro Monat im Kibosho Hospital im ländlichen Kilimanjaroraum und Fmulaturstudierende/Praktikanten können ihn dorthin begleiten. Neben dem SIIMA Hospital betreibt er auch in Arusha das St. Thomas Medical Centre, das 40 Betten Kapazität hat und in dem auch größere Operationen durchgeführt werden. Auch dort können Famulaturstudierende/Praktikanten mitwirken.

Die Tätigkeit mit Dr. Ngatulele ist nur für Studierende der Medizin oder Pflege möglich. Der einmalige Beitrag ans SIIMA Hospital ist im Sorgenfreipaket beinhalteet.

Mama Mwashi's Geburtszentrum und mobile Pflege (Hosiana Home and Maternity Centre)

Angela Mwashi war ihr ganzes Leben lang Krankenschwester und Hebamme. Sie arbeitete unter anderem im KCMC (Kilimanjaro Christian Medical Centre), einem der besten Krankenhäuser des Landes. 2002 ging sie in Rente. Doch ihr Beruf ist für sie Berufung und darum legt sie ihren weißen Schwesternkittel noch lange nicht beiseite, denn in ihrem Vorort Chekereni Weruweru, gleich neben der riesigen Coca-Cola-Fabrik ist die medizinische Versorgung alles andere als gut: Werdene Mütter müssen riesige Distanzen zu Fuß zurücklegen, um während und nach der Geburt betreut zu werden, viele Kinder werden behindert geboren, da die Mütter während der Schwangerschaft Infektionskrankenheiten durchmachen, die Arbeiter in den Reisfeldern leiden an Bilharziose und auch AIDS ist ein ständig präsentes Thema. Darum nahm Mama Mwashi ihre kleine Rente, um einen Teil ihres Wohnhauses zum Behandlungszentrum und zur Mutternstation umzubauen.

Noch heute finanziert sie ihr privates Behandlungszentrum hauptsächlich aus eigener Tasche. Zwei Tage pro Woche hält sie hier Sprechstunde, untersucht schwangere Frauen und Neugeborene. Als ausgebildete Krankenschwester darf sie in Tansania Standard-Medikamente verschreiben und gängige Behandlungen durchführen. Die restlichen Tage ist sie zu Fuß im Dorf unterwegs, um Kranke und Hilfsbedürftige in deren Häusern zu besuchen oder diese ins KCMC Hospital zu begleiten. 

Diese Freiwilligentätigkeit richtet sich an Auszubildende, Studierende sowie Fachkräfte aus dem pflegerischen und medizinischen Bereich. Es sind keine Beiträge zu zahlen, aber Mama Mwashi wünscht sich, das Praktikanten bei ihr im Zentrum wohnen. Durch die Miete kann sie Einnahmen zugunsten ihrer Klinik erzielen. 

Mama Pulcharia's Klinik

Ein ähnliches Zentrum ist Mama Pulcharia's Klinik. Pulcharia ist sogar die Person, die Mama Mwashi ausgebildet hat. Ihre Klinik ist 7 Tage pro Woche geöffnet von morgens bis etwa 8 abends. Mama Pulcharia trägt den Titel "Assistant to medical Officer", der sie in Tansania dazu befugt, unter Genehmigung des Tansanischen Gesundheitsministeriums eine solche private Klinik zu betreiben. Neben ihr arbeiten dort zwei "Clinical Officers" eine Krankenschwester/Hebamme und ein Labortechniker.
 
Die typischen behandelten Krankheiten beinhalten Malaria, Infektionskrankheiten, Durchfallerkrankungen, kleine Unfälle, Hautprobleme, Diabetes, hoher Blutdruck, allergische Reaktionen, Augenprobleme und HIV. Geburten werden nur in dringenden Fällen durchgeführt, aber es ist geplant, den Bereich Mutter & Kind auszubauen.
 
Jeden Donnerstag fährt Pulcharia in die ländliche Region von Boma Ngombe, um dort die örtliche Bevölkerung zu behandeln, von denen die meisten Massai sind. Dies wird gesponsort von irischen Missionaren. Freiwillige/Praktikanten können Pulcharia auf diesen Trips begleiten.

Die Zahl der Patienten variiert je nach Jahreszeit. Während der Regenzeiten ist das Infektionsrisiko höher, darum sind die Monate März bis Juni und Oktober/November am geschäftigsten.

Bei Pulcharia sind Famulaturen/Praktika und Freiwilligeneinsätze möglich.


Info box:

Ort: Moshi/Kilimanjaro, Tanzania

Dauer: 3 Wochen - 12 Monate*

Besondere Qualifikation erforderlich: Ja, Studium/Ausbildung oder erste Kenntnisse im medizinischen/pflegerischen Bereich 

Kosten: Mama Mwashi und Mama Pulcharia: gratis (Sorgenfreipaket für 500 € optional); im Falle von St. Joseph, SIIMA und Mawenzi Hospital sowie aller anderen staatlichen Einrichtungen ist der Abschluss des Sorgenfreipakets für 500 € verpflichtend. Weitere eventuell anfallende Beiträge siehe im Text oben.

Unterbringung: Nicht inklusive

Verpflegung: Nicht inklusive

Inklusive: Vermittlung von Projekt & Ansprechpartner; bei Abschluß des Sorgenfreipakets gesamter Leistungsumfang des Sorgenfreipakets inklusive

Nicht inklusive: Anreise, Krankenversicherung, Visa, Arbeitserlaubnis.

Jetzt direkt anmelden/Interesse bekunden! 

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* Die Tätigkeit für kürzere Aufenthalte auch als Teil von Voluntourism möglich