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Mnazi Mmoja Hospital Sansibar

Praktikum und Volunteering möglich
 
Im staatlichen Krankenhaus Mnazi Mmoja sowie dem dazugehörigen Mwembeladu Maternity Hospital von Sansibar sind für Studierende und Auszubildende Famulaturen, Pflegepraktika sowie Praktika in Ergotherapie, Physiotherapie und Geburtshilfe möglich. Außerdem ermöglich das Krankenhaus Freiwilligendienste für Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich. Es gibt bei Mnazi Mmoja auch eine Akupunktur-Abteilung.
 
Die Klinik des SOS Kinderdorfs Sansibar ermöglicht Vorpraktika, Praktika sowie Freiwilligeneinsätze aus den Bereichen Medizin, Pflege und Geburtshilfe.
 
 

Projektbeschreibung

 

Famulaturen und Pflegepraktika

 
Wir organisieren für Studierende und Auszubildende der Medizin und aus den Bereichen Pflege, Geburtshilfe, Physio- und Ergotherapie sowie Pharmazeutik Famulaturen und Praktika bei den staatlichen Krankenhäusern von Sansibar, Mnazi Mmoja Hospital und Mwembeladu Maternity Hospital. Die Einsätze können auch verbunden werden.
 
Mnazi Mmoja ist das Hauptkrankenhaus auf Sansibar. Es befindet sich in der Mnazi Mmoja Area, gleich neben Stone Town, der historischen Altstadt von Zanzibar Town.
 
In Mnazi Mmoja können sich Studierende die folgende Stationen für ihre Famulatur/Praktikum aussuchen: Pädiatrie (hier gibt es zwei Stationen, eine für Kinder von 0-3 Jahre und eine von 3-12 Jahre), Gynäkologie/Woche, Innere Medizin (Gastrologie, Kardiologie, Pulmologie, Nephrologie), Chirurgie, Dermatologie, Dental, Intensivstation, HIV-Station, Lepra-Station (wer hier tätig sein will muss eine Impfung gegen Tuberkulose vorweisen können), Neurochirurgie, Radiologie, HNO, Augenheilkunde, Akupunktur, Ambulanz, Physiotherapie und Ergotherapie. Auch Praktika in der Krankenhausapotheke sind für Studierende der Pharmazeutik möglich.
 
Das Mnazi Mmoja beschäftigt 16 Fachärzte, 10 Ärzte, 20 Assistenzärzte und 30 „clinical officers“ (Bezeichnung in ostafrikanischen Ländern für qualifiziertes und lizenziertes medizinisches Personal, das allgemeine medizinische Aufgaben wie Diagnose und Behandlungen von Krankheiten und Verletzungen durchführt, medizinische Tests anweist und auswertet, befugt ist medizinische Routineeingriffe vorzunehmen und Patienten an andere Praktizierende zu überweisen).
 
Die Abteilung für Innere Medizin unterteilt sich in eine Frauen- und eine Männerstation, in denen jeweils drei weibliche und drei männliche Ärzte gemeinsam mit clinical officers arbeiten.
 
Einschließlich des zum Mnazi Mmoja zugehörigen Mental Hospital und Mwembeladu Maternity Hospital verfügt das Krankenhaus über 510 Betten, 64 davon in der Abteilung für Innere Medizin.
 
Die Ergotherapie beschäftigt sich besonders mit Kindern, die neurologische Probleme haben.
 
Mnazi Mmoja hat ein etabliertes Famulaturprogramm für ausländische Studierende.
 
Das Mnazi Mmoja Hospital Zanzibar verfügt auch über eine Abteilung für Akupunktur als festen Bestandteil der Behandlung von Leiden wie chronische Schmerzen, Depressionen, Impotenz oder die Folgen eines Schlaganfalls. Diese wurde bereits in den 1960-er Jahren gegründet und ist in ganz Ostafrika bekannt. Die Patienten reisen nicht nur vom tansanischen Festland wegen der Akupunktur nach Sansibar, sondern sogar aus Nachbarländern.
 
Grund für das Vorhandensein dieser Abteilung ist die in den Zeiten als Zanzibar sozialistisch war begonnene enge Kooperation mit der Volksrepublik China, die die Abteilung in Sansibar aufgebaut hat. Ein Akupunktur-Spezialist aus China ist immer vor Ort, außerdem wurden einige Tansanier in Akupunktur ausgebildet und praktizieren in Mnazi Mmoja.
 
Ein Praktikum oder eine Freiwilligentätigkeit sind möglich sowohl für Teilnehmer, die noch Akupunktur lernen als auch für Spezialisten in dem Bereich, für die Anwendung in Afrika sicherlich auch etwas Neues sein dürfte.
 
Das Mwembeladu Maternity Hospital liegt im gleichnamigen Stadtteil von Zanzibar Town, etwa 10 Minuten per Daladala von Mnazi Mmoja entfernt. Die Klinik ist spezialisiert auf Mutterschaft und Entbindungen.
 
Es gibt die Stationen Ante-Natal (vorgeburtlich) sowie die eigentliche Geburtenstation mit Post-Natal (nachgeburtliche Betreuung). In der Ante-Natal-Abteilung gibt es neben Ultraschall und medizinischer Vorsorgeuntersuchung auch Schwangerschaftsberatung, Beratung zur Familienplanung und HIV-Tests. In der Geburtenstation existieren verschiedene Liegesäle, Behandlungszimmer sowie ein neuer OP, der zwar mit moderner Ausstattung versehen ist, aber noch nicht in Betrieb genommen wurde. Operationen, die mit Schwangerschaft in Verbindung stehen werden momentan noch im Hauptkrankenhaus Mnazi Mmoja durchgeführt, die Patientinnen bleiben dann aber stationär in Mwembeladu.
 
Innerhalb von 3 Monaten (Quartal April bis Juni 2010) wurden bei Mwembeladu Hospital 1390 Frauen eingelassen, die insgesamt 1398 Geburten hatten. Davon verliefen 1339 Geburten ohne Probleme. Von den Kindern waren 704 weiblich, 679 männlich. Es gab 23 Mehrlingsgeburten. 102 Mütter waren über 35, 35 Mütter unter 20. 91 Kinder wogen unter 2.5 kg. 3 Mütter waren HIV positiv (von 85 getesteten), davon waren alle 3 Kinder HIV positiv.
 
In Mwembeladu Hospital sind Famulaturen sowie Praktika im Bereich Geburtshilfe/Hebamme möglich.
 
Die Mindestarbeitsstunden bei Mnazi Mmoja und Mwembeladu sind montags bis freitags von 8-12 Uhr. Famulaturstudierende/Praktikanten können jedoch auch nachmittags dabei sein. Jeden Donnerstag findet um 7:30 ein halbstündiges Treffen zwischen dem Famulanten und dem betreuenden Arzt statt.
 
Famulaturen/Praktika im Lehrkrankenhaus Mnazi Mmoja und Mwembeladu sollten von allen deutschen und europäischen Medizinfakultäten anerkannt werden. Ein Start der Famulatur/des Praktikums ist zu jedem Wochentag (Mo-Fr) möglich.
 
Neben den zwei Hauptkrankenhäusern in der Stadt sind Famulaturen auch in den sogenannten "Cottage Hospitals" möglich, die es in mehreren Dörfern von Sansibar gibt. Dort gibt es in der Regel einen Allgemeinmediziner oder Clinical Officer. Spezialisten von Mnazi Mmoja praktizieren stundenweise an bestimmten Wochentagen.
 
Zusätzlich zur Famulatur können Medizinstudierende/Praktikanten gegen einen geringen zusätzlichen Unkostenbeitrag beim "Zanzibar Outreach Program (ZOP)" teilnehmen, das einmal wöchentlich medizinische Außeneinsätze mit wechselnden Schwerpunkten inklusive Screenings, Behandlungen sowie Fortbildungen in ländlichen Gebieten auf Sansibar und Pemba durchführt.
 
Für Studierende werden in allen staatlichen Krankenhäusern Gebühren fällig, die direkt an das Krankenhaus zu entrichten sind. Mehr dazu in den Kosten unten. Mnazi Mmoja sowie die drei Krankenhäuser auf der Insel Pemba (Chake Chake, Wete und Abdallah Mzee Hospital in Mkoani) wurden alle von sozialistischen Bruderstaaten errichtet, in der Zeit, als Tansania noch sozialistisch war. Noch heute gibt es mit diesen Ländern internationale Entwicklungsprogramme, aus diesem Grund gibt es dort regelmäßig Ärzte aus Kuba, China, Russland und Schweden.
 
Studierende sollen ihren eigenen Kasack sowie saubere Schuhe (Clogs, Turnschuhe), Einweghandschuhe und für die Teilnahme an OPs auch OP-Kleidung sowie Haarnetz und Mundschutz mitbringen.
 

Freiwilligeneinsätze für medizinische Fachkräfte

 
Für abgeschlossene Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich mit Berufserfahrung (z.B. Ärzte, Pfleger, Therapeuten, Medizintechniker) organisieren wir Freiwilligentätigkeiten bei den staatlichen Krankenhäusern auf Sansibar und anderen medizinischen Einrichtungen und Organisationen.
 
Alle Krankenhäuser und Organisationen suchen explizit nach freiwilligen erfahrenen Ärzten, etwa solche im Ruhestand oder Mediziner, die eine neue Erfahrung in einem afrikanischen Entwicklungsland suchen. Besonderer Bedarf besteht an Chirurgen, Kardiologen, Gynäkologen (nur Ärztinnen), Diabetes-Spezialisten, Radiologen, Kinderärzten, Orthopäden, Allgemeinärzten sowie Labortechnikern. Freiwillige können auch in den Cottage Hospitals und beim Zanzibar Outreach Programm sowie der Nurses Association mitwirken (Details dazu im Abschnitt über Famulaturen).
 
Abgeschlossene Fachkräfte werden von der offiziellen Gebühr befreit, wenn sie sich für mindestens 12 Monate verpflichten. Damit ausländische Fachkräfte selbständig tätig sein dürfen (nicht nur unter Aufsicht einheimischer Ärzte), ist auf jeden Fall eine Zulassung durch das Gesundheitsministerium von Sansibar erforderlich. Dazu ist einiger bürokratischer Aufwand erforderlich, den wir für im Rahmen des Servicepakets im Vorfeld übernehmen. Für zusätzliche Genehmigungen können weitere offizielle Gebühren anfallen. Auch ist in der Regel ein persönliches Interview erforderlich, das erst nach der Ankunft in Sansibar im Gesundheitsministerium durchgeführt werden kann. Bis dann die erforderlichen Genehmigungen ausgestellt werden, wird eine Wartezeit von 1-2 Wochen anfallen, ehe die Freiwilligentätigkeit begonnen werden kann. Fachkräfte, die nur wenige Tage zu Besuch kommen, um z.B. sansibarisches Klinikpersonal zu schulen oder an Screenings mitzuwirken, brauchen in der Regel keine Genehmigungen des Gesundheitsministeriums. Auch für abgeschlossene Fachkräfte besteht die Möglichkeit, Freiwilligeneinsätze als Famulatur zu deklarieren, wobei dann aber auch die wöchentlichen Gebühren wie im Falle von Famulaturen anfallen.
 

Klinik des SOS Kinderdorfs in Sansibar

 
 
Das SOS Kinderdorf Sansibar betreibt auf dem Campus im Stadtteil Mombasa eine medizinische Klinik, die zu den Einrichtungen höchsten Standards auf Sansibar gehört. Es gibt dort eine allgemeinärztliche Versorgung, die 7 Tage pro Woche von 8 bis 21 Uhr geöffnet ist und täglich von etwa 30 Patienten aus den umgebenden Stadtteilen aufgesucht wird. Donnerstags praktizieren ein Gynäkologe in der Klinik und Freitags ein Kinderarzt. In Kürze wird auch ein Behandlungszimmer für Augenheilkunde eröffnet, in der ein Augenarzt einmal pro Woche praktizieren wird. Die meisten Behandlungen werden ambulant durchgeführt, es gibt jedoch auch drei Betten für kurzzeitige stationäre Beobachtung und Behandlungen.
 
Einen Schwerpunkt stellen Vorsorgeuntersuchungen für schwangere Frauen (Ante-Natal) inklusive Ultraschall dar sowie Post-Natal-Untersuchungen und Impfungen von Neugeborenen sowie Familienplanung. Dabei wird die Klinik täglich von 50-60 schwangeren Frauen sowie Frauen mit Neugeborenen aufgesucht. Die im Zentrum arbeitende Hebamme Fatima kommt zur eigentlichen Geburt in die Privathäuser der Mütter oder sie begleitet die Frauen zur Niederkunft in größere Krankenhäuser wie das staatliche Krankenhaus Mnazi Mmoja. Die Neugeborenen und Säuglinge werden auf der Station geimpft, gewogen, untersucht. Außerdem findet dort auch Beratung zu Hygiene und Familienplanung statt.
 
In der Klinik arbeiten ein Allgemeinmediziner, danaben die einmal wöchentlich besuchenden Fachärzte, zwei Krankenschwestern, eine Hebamme, ein Labortechniker, ein Apotheker sowie zwei Personen für Verwaltung.
 
In der medizinischen Klinik sind Freiwilligeneinsätze für Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich möglich (etwa Ärzte, Pfleger, Hebammen), die zum eigenständigen Praktizieren jedoch eine Zulassung des Gesundheitsministeriums von Sansibar benötigen, die wir im Rahmen des Servicepakets organisieren. Für die Zulassung fallen Kosten von ca. 90 USD an. Vorpraktika sowie Praktika sind möglich in den Bereichen Medizin, Pflege und Geburtshilfe.
Info Box
Allgemein
Ort: Stone Town, Sansibar
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Weitere Sprachen von Vorteil: Swahili
Unterbringung:
Haus, Gastfamilie; im Falle von SOS gibt es Unterbringung hohen Standards für 300 USD/Monat im Kinderdorf (bei Doppelbelegung 150 USD/Person).
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Fachärzte, Allgemeinmediziner, Pfleger, Therapeuten
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
in Studium oder Ausbildung befindlich
Weiterer Beitrag ans Projekt: Staatliche Krankenhäuser: 2016: 75 USD/Woche; 2017: 100 USD/Woche; SOS-Kinderdorf: 200 USD einmalig
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): Professionelle Fachkraft Medizin, Pflege, Therapie
Weiterer Beitrag ans Projekt: Staatliche Krankenhäuser: Nein; SOS: einmalig 200 USD
Es wird erwartet:
Staatliche Krankenhäuser: Mindestens 12 Monate Einsatzdauer (mit Ausnahmen, siehe Text): SOS: mind. 1 Woche; professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Mehr Infos

 

Hintergrundinformationen zu medizinischen Praktika/Einsätzen im Ausland

 
Der folgende Text versucht, Hintergrundinformationen zu den medizinischen Vorsorgungssystemen der verschiedenen Länder zu liefern sowie die medizinischen Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten, innerhalb dieser System einzuordnen und damit Interessenten zu helfen, die für sie passende Wahl für Famulatur, PJ, Praktikum oder Freiwilligeneinsatz zu treffen.
 
Kontaktiere uns und wir beraten Dich gerne!
 
Tansania
 
Wir können in verschiedenen öffentlichen und privaten medizinischen Einrichtungen in Tansania Famulaturen und Praktika (Medizin, Pflege, Therapien) sowie Freiwilligeneinsätze für medizinische Fachkräfte organisieren. Auch besteht die Möglichkeit, Vorpraktika für ein Medizinstudium zu absolvieren.
 
In Tansania gilt das ärztliche Überweisungssystem (“Referral Systems”): Wer eine Behandlung braucht, sucht typischerweise zuerst eine "Medical dispensary" auf, die in nahezu allen Stadtteilen kleinerer und größerer Städte wie Moshi, Dar-es-Salaam etc. und in vielen Dörfern zu finden sind. Dabei handelt es sich um Praxen, die gängige Behandlungen wie kleinere Verletzungen, Infektionen, Malaria, Bluthochdruck oder Diabetes und teilweise auch Entbindungen durchführen.
 
Es gibt private und staatliche Praxen. Staatliche Dispensaries sind in der Regel sehr einfach ausgestattet, was sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstattung betrifft. In Dörfern und Außenbezirken von Städten verfügen diese Dispensaries oft nicht einmal über einen Vorrat an Standardmedikamenten und können nur eine sehr grundlegende Erstversorgung leisten. Private Dispensaries unterscheiden sich in der Regel kaum von den staatlichen Praxen. Einige sind aber deutlich besser ausgestattet und bieten eine umfassendere Behandlung.
 
Jede staatlich geprüfte Krankenschwester darf in Tansania eine private Praxis eröffnen. Eine Dispensary wird in der Regel von einer Krankenschwester oder einem „Medical Officer“ betrieben. Medical officer ist in Tansania die Berufsbezeichnung für eine medizinische Fachkraft, die vom Ausbildungsstand zwischen einer Krankenschwester und einem Arzt steht. Einige Dispensaries beschäftigen weitere Krankenschwestern, Medical Officers und Labormitarbeiter. Krankenschwestern und Medical Officers verschreiben und verwenden alle gängigen Standardmedikamente. Üblicherweise arbeiten in den Dispensaries keine Ärzte, die ein vier- bis fünfjähriges Medizinstudium durchlaufen haben. Wenn seitens deiner Hochschule für deine Famulatur/dein Praktikum die Betreuung und Anleitung durch einen Arzt Bedingung ist, kann die Famulatur/das Praktikum in einer solchen Dispensary nicht durchgeführt werden. Freiwillige, die über eine berufliche Qualifizierung in einem medizinischen Beruf verfügen (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) können in einer Dispensary gemäß ihren Fähigkeiten eine Menge machen und arbeiten dabei wie ein vollwertiges Teammitglied mit, etwa beim Wunden nähen, Behandlungen durchführen oder bei Geburten assistieren. Bei ausreichender fachlicher Qualifizierung kann dabei selbstständig und ohne Anleitung gearbeitet werden. Auch Vorpraktika für ein Medizinstudium sind in einer Dispensary möglich.
 
Beispiele für Dispensaries sind in Moshi die „Hosiana clinic“ und das „Dorcas Laboratory“. In Sansibar erlaubt das Gesundheitsministerium in der Regel keine Mitarbeit für Ausländer in den Dispensaries.
 
Die Anzahl der Patienten der Dispensaries ist sehr schwankend. Üblicherweise steigt die Patientenzahl in der Regenzeit (März bis Juni und November), wenn Infektionskrankheiten und Malaria häufiger auftreten.
 
Kann die Behandlung eines Patienten nicht durchgeführt werden, da dies die Befugnisse oder Möglichkeiten der Krankenschwester oder des Medical Officers überschreitet, dann erfolgt eine Überweisung in ein Regionalkrankenhaus ("Regional Hospitals"), wie das Mawenzi Regional Hospital in Moshi.
 
Patienten können jedoch auch direkt ein Regionalkrankenhaus aufsuchen. Besonders Leute, die nahe eines Regionalkrankenhauses in den Städten wohnen, gehen dort meist direkt hin anstelle in eine Dispensary, da sie sich im Krankenhaus eine bessere Behandlung versprechen.
 
Regionalkrankenhäuser haben in Tansania ein sehr hohes Patientenaufkommen. Studierende der Medizin, Auszubildende medizinischer Berufe und qualifizierte Fachkräfte werden in einem Regionalkrankenhaus eine Vielzahl an Krankheitsbildern kennenlernen, oft in einem weit fortgeschrittenen Stadium.
 
Patienten, die ein Regionalkrankenhaus aufsuchen, verfügen über ein Durchschnittseinkommen oder gehören zu den ärmeren Bevölkerungsschichten, und begeben sich erst in Behandlung, wenn sie sich so krank fühlen, dass sie keine andere Wahl haben. Zwischen dem Besuch einer Dispensary und der Weiterbehandlung in einem Regionalkrankenhaus vergehen oft Tage und Wochen, in der sich der Gesundheitszustand des Patienten deutlich verschlechtern kann. Patienten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten sind häufig darauf angewiesen, Geld für die Behandlungskosten von Verwandten, Nachbarn oder Kirchgemeinden zu sammeln. Die Untersuchung durch einen Arzt in einem Regionalkrankenhaus kostet etwa 5000-7000 Tansanische Shilling (ca. 2,50-3,50 €). Hinzu kommen die Kosten für Medikamente zwischen 2000 und 10000 Tansanische Shilling (ca. 1 bis 5 €). Größere Eingriffe und stationäre Behandlungen kosten zwischen 100.000 und 200.000 Tansanische Shilling (ca. 50 bis 100 €). Das monatliche durchschnittliche Haushaltseinkommen für eine Familie beträgt in Tansania etwa 90 €. 65 Prozent der Haushalte in Tansania leben jedoch von 30 € oder weniger im Monat. Kaum einer sucht daher wegen einer Kleinigkeit oder unmittelbar nach Auftreten erster Krankheitssymptome eine medizinische Einrichtung auf. Auch ist es unüblich, auch für Menschen besseren Einkommens, sich zur Prävention untersuchen zu lassen.
 
Regionalkrankenhäuser umfassen die gängigen Stationen. Die Stationen, in denen Famulaturen, Praktika und Freiwilligenarbeit etwa im Mawenzi Regional Hospital möglich sind, kannst Du auf unserer Homepage in der Beschreibung des Krankenhauses nachlesen. Die Mitarbeit in einem Regionalkrankenhaus kann mitunter eine Herausforderung sein. Viele Patienten mit weit fortgeschrittenen Krankheitssymptomen müssen innerhalb kurzer Zeit behandelt werden. Die hohe Arbeitsbelastung kann dazu führen, dass dem praktizierenden Arzt die Zeit fehlt, Studierenden der Medizin oder Auszubildenden medizinischer Berufe viele zusätzliche Erläuterungen zu geben. Die Aufgaben des Famulanten/Praktikanten oder Freiwilligen bestehen darin, Krankenschwestern z.B. beim Wunden nähen oder Verbandswechsel zu assistieren und Ärzte bei Behandlungsgesprächen sowie während der Visite zu begleiten. Die Mitarbeit erfolgt stets unter Anleitung einer medizinischen Fachkraft. Im Regionalkrankenhaus arbeiten medizinische Fachkräfte, die eine Famulatur oder ein Praktikum für die Anerkennung durch deine Hochschule/Ausbildungsstätte bestätigen können.
 
Den Regionalkrankenhäusern übergeordnet sind die höher spezialisierten sogenannten „Referral Hospitals“ wie das Muhimbili National Hospital in Dar-es-Salaam oder das Bugando Medical Centre in Mwanza, die oft an eine medizinische Universität angeschlossen sind. Dorthin können Patienten nicht direkt, sondern sie benötigen eine Überweisung durch ein Regionalkrankenhaus. Das staatliche Referral Hospital Mnazi Mmoja in Sansibar stellt diesbezüglich eine Ausnahme dar, dorthin können Patienten direkt gehen, da es auf der kleinen Insel Sansibar keine Regionalkrankenhäuser gibt.
 
Die Ausstattung verschiedener Stationen innerhalb eines Regionalkrankenhauses oder eines Referral Hospitals kann sich sehr unterscheiden. Einige Stationen sind in einem guten Zustand und verfügen über ausreichend medizinische Geräte, was häufig auf zur Verfügung gestellte Geldmittel oder Sachspenden ausländischer Entwicklungsprogramme zurückzuführen ist. So sind z.B. die Station zur Behandlung von HIV und Aids und die Physiotherapieabteilung im Mnazi Mmoja Krankenhaus in Sansibar sehr modern, wohingegen die Pädiatrie heruntergekommen ist und eine Generalüberholung notwendig hätte. Im Mawenzi Regional Hospital in Moshi wurde erst kürzlich der OP renoviert.
 
Da die medizinische Versorgung durch staatliche Einrichtungen in Tansania nicht immer zufriedenstellend ist, wurden viele private Einrichtungen gegründet. Die Behandlungskosten sind für Patienten im Vergleich zu den staatlichen Krankenhäusern höher, jedoch sind sie auch höheren Standards, was Räumlichkeiten, Ausstattung und/oder Behandlungsaufwand betrifft (es wird sich mehr Zeit genommen).
 
Aufgesucht werden die privaten Einrichtungen von Patienten, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Ein Beispiel ist das SIIMA Hospital in Moshi. Andere Privatkrankenhäuser werden von gemeinnützigen Organisationen oder Kirchen betrieben, wie das St. Joseph Hospital in Moshi. Die Behandlungskosten für Patienten in Privatkrankenhäusern wie dem St. Joseph sind in der Regel höher als in staatlichen Krankenhäusern, aber Mehreinnahmen durch zahlungskräftigere Patienten werden auch dazu eingesetzt, um Personen ohne finanzielle Mittel eine kostenfreie medizinische Versorgung zu ermöglichen. Die Räumlichkeiten und Ausstattung in Krankenhäusern wie dem St. Joseph sind im Vergleich zu den staatlichen Einrichtungen besser (außer wenn bestimmte Stationen der staatlichen Krankenhäuser durch Geldmittel aus dem Ausland verbessert wurden). In der Regel ist das Patientenaufkommen in privaten Krankenhäusern geringer als in staatlichen medizinischen Einrichtungen. Den medizinischen Fachkräften bleibt daher mehr Zeit, Famulanten, Praktikanten und Freiwilligen Erläuterungen zu geben.
 
Meist arbeiten dieselben Ärzte sowohl in einem staatlichen Krankenhaus, als auch in einem oder sogar zwei Privatkrankenhäusern. Da die Gehälter gering sind, sind sie dazu gezwungen, mehrere Jobs anzunehmen.
Famulaturen in den Regionalkrankenhäuser und Referral Hospitals in Tansania werden in der Regel von allen medizinischen Fakultäten anerkannt. Die Durchführung und Anerkennung des praktischen Jahres (PJ) sind im Muhimbili Hospital in Dar-es-Salaam und im Bugando Medical Centre in Mwanza möglich. Beide Einrichtungen sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten.
 
Ghana
 
Das öffentliche Gesundheitssystem von Ghana verfügt über drei Referenzstufen.

Die kleinsten Einrichtungen, die eine medizinische Erstversorgung geben (Tertiary Level) sind die sogenannten CHPS (Community Health Compounds),  Gesundheitszentren (Health Centres) und kleine Kliniken. Diese Einrichtungen führen nur ambulante Behandlung durch und werden üblicherweise von Krankenschwestern geleitet. Jede Einrichtung ist auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 20.000 Menschen ausgerichtet.
 
Darüberstehend (Secondary Level) sind die Bezirkskrankenhäuser (District Hospitals), die auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 100.000-200.000 Menschen ausgerichtet sind. Die Bettenkapazität beträgt in der Regel nicht mehr als 100 Betten.
Die Bezirkskrankenhäuse verfügen über mindestens einen Operationssaal und ein Labor und bieten in der Regel eine bessere medizinische Versorgung als Institute auf dem Tertiärlevel.
 
Das höchste Level (Primary Level) sind Metropolitan Hospitals, Regional Hospitals und Municipal Hospitals. Sie sind in Städten gelegen, deren Einwohnerzahl 200.000 Menschen überschreiten und haben eine dementsprechend größere Bettenkapazität. Neben mehreren Operationssälen und einer relativ guten technischen Ausrüstung, behandeln in der Regel außer Allgemeinmedizinern auch Spezialisten für verschiedene Fachrichtungen die Patienten.
 
Die Primary Level-Krankenhäuser und viele Privatkrankenhäuser wie das University Hospital in Cape Coast sind hohen Standards, was Ausstattung, Management und Fachwissen betrifft. Secondary und Tertiary Einrichtungen sind oft unterfinanziert.
 
Marokko
 
In Marokko organisieren wir Famulaturen und Praktika in Privatkrankenhäusern, die im Vergleich zu staatlichen Einrichtungen von höherem Standard sind. Was die Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifikation des Personals betrifft, sind diese mit europäischen Krankenhäusern vergleichbar. Aufgrund der Bürokratie kooperieren wir derzeit nicht mit staatlichen Krankenhäusern in Marokko.
 
Die Behandlungskosten in einem Privatkrankenhaus in Marokko sind für viele Marokkaner hoch. Oft stellen die Privatkrankenhäuser jedoch auch Geldmittel zur Verfügung, um bedürftigen Patienten eine kostengünstige oder sogar kostenfreie Behandlung anzubieten.   
 
Die Anerkennung einer Famulatur oder eines Praktikums in einem Privatkrankenhaus in Marokko stellt in der Regel keine Schwierigkeit dar.
 
Für qualifizierte Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten oder Ärzte gibt es die Möglichkeit der freiwilligen Mitarbeit in kirchlichen medizinischen Einrichtungen, wie z.B. die medizinische Ambulanz der Franziskanerbrüder des Weißen Kreuzes in Tanger. In diesen kirchlichen Ambulanzen erhalten Patienten aus den ärmsten Bevölkerungsschichten eine kostenfreie medizinische Grundversorgung. Geleitet werden sie in der Regel von Krankenschwestern. Da die Anleitung durch einen Arzt dort nicht stattfinden kann, sind Famulaturen und Praktika, die angerechnet werden müssen in diesen medizinischen Einrichtungen nicht möglich.
 
Indien
 
Auch in Indien kooperieren wir wegen der strengen Bürokratie wie in Marokko nur mit Privatkrankenhäusern, deren Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifizierung des Personals ebenso mit europäischen Standards vergleichbar ist. Die Einrichtungen verfügen über eine große Anzahl an Stationen vieler hochspezialisierter Fachrichtungen.
 
Famulaturen und Praktika in diesen medizinischen Einrichtungen werden in der Regel von medizinischen Fakultäten und Ausbildungsstätten anerkannt.
 
Qualifizierte Freiwillige (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) haben in Indien die Möglichkeit, in gemeinnützigen Krankenhäusern mitzuarbeiten. Zudem können sie an medizinischen Outreach-Programmen teilnehmen, die von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in den Slums durchgeführt werden.
 
Nicaragua
 
In Nicaragua können wir Famulaturen, Praktika und PJ im staatlichen Krankenhaus HEODRA und im Privatkrankenhaus AMOCSA in León organisieren.
 
Die Räumlichkeiten und Ausstattung des HEODRA-Krankenhauses sind vom Standard niedrig, vergleichbar mit Tansania. Wenn die notwendigen finanziellen Mittel für eine Behandlung fehlen, suchen auch in Nicaragua Patienten oft erst bei weit fortgeschrittenem Krankheitsbild eine medizinische Einrichtung auf, wenn ihnen keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Die Arbeitsbedingungen ähneln denen in Tansania. Es besteht ein großer Bedarf an qualifizierten Freiwilligen.
 
Das HEODRA-Krankenhaus ist das Lehrkrankenhaus der medizinischen Universität von León. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) werden daher in der Regel von den Landesprüfungsämtern anerkannt.
 
Der Standard des Privatkrankenhauses AMOCSA ist höher als der des HEODRA-Krankenhauses, was Räumlichkeiten und Ausstattung betrifft. Das Patientenaufkommen ist geringer und die Behandlungen sind für Patienten teurer als bei HEODRA. Das HEODRA-Krankenhaus ist ein sehr großes Krankenhaus und verfügt über mehr Stationen und fachliche Spezialisierungen. Famulanten, Praktikanten und PJler werden im HEODRA mit einer hohen Zahl von Patienten arbeiten.  
 
Bei HEODRA und AMOCSA arbeiten dieselben Ärzte, da die Gehälter niedrig sind. Viele sind zudem in weiteren privaten medizinischen Einrichtungen tätig oder betreiben ihre eigene Praxis.
 
Bolivien
 
Der Standard der staatlichen Krankenhäuser in Bolivien kann sehr schwanken. Während einige staatliche Krankenhäuser chronisch unterfinanziert sind, können andere, wie die Krankenhäuser des VIEDMA-Komplexes in Cochabamba, in dem wir Famulaturen, Praktika und Freiwilligeneinsätze ermöglichen oft einen Standard bieten, der dem europäischer Krankenhäuser nahe kommt. Sie verfügen über eine große Anzahl von Stationen vieler hoch spezialisierter Fachrichtungen.
 
Ein Problem ist, dass regelmäßig Gelder für Gehälter der Angestellten, Medikamente etc. nicht zur Verfügung gestellt werden, was zu Engpässen in der medizinischen Versorgung führt.
 
Vergleichbar mit den vorhergehenden Beschreibungen zu den medizinischen Einrichtungen in Tansania und Nicaragua können sich auch in Bolivien viele Menschen die Behandlung in einem staatlichen Krankenhaus oft nicht leisten. Patienten suchen medizinische Einrichtungen häufig mit weit fortgeschrittenen Krankheitsbildern und nur im absoluten Notfall auf.
 
Das Arco Iris-Krankenhaus in La Paz ist ein gemeinnütziges Privatkrankenhaus sehr hohen Standards. Wohlhabende Patienten lassen sich dort behandeln und zahlen dafür einen hohen Preis. Die Versorgungsqualität ist jedoch eine der besten im Land. Die Einnahmen durch zahlende Patienten werden dafür genutzt, um ärmeren Bevölkerungsschichten, vor allem Straßenkindern und Kindern aus bedürftigen Familien, eine kostenfreie Behandlung zu ermöglichen. 40 Prozent der Patienten zahlen für ihre Behandlung. 60 Prozent erhalten eine kostenfreie medizinische Versorgung.
 
Freiwilligenarbeit für qualifizierte Fachkräfte, Famulaturen und Praktika sind in allen genannten Krankenhäusern möglich. Die Krankenhäuser des VIEDMA Health Park in Cochabamba sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) sollten von den Landesprüfungsämtern problemlos anerkannt werden.
 
Für qualifizierte Fachkräfte können wir auch eine Mitarbeit in einer medizinischen Ambulanz im ländlichen Raum organisieren.
 
Mongolei
 
Das medizinische System der Mongolei ist hohen Standards. Es gibt eine medizinische Fakultäten an der Universität Ulaanbaatar, zudem haben viele Ärzte in Russland oder China studiert oder sich dort weiter qualifiziert. Es gibt in der Mongolei kein universitäres Lehrkrankenhaus, sodass PJ vermutlich nicht möglich sind. Auch mongolische Medizinstudierende machen Famulaturen in den verschiedenen medizinischen Einrichtungen zusammen mit dir.
 
Das Gesundheitssystem der Mongolei ist als dreigliedriges Referenzsystem organisiert, wobei Patienten zuerst ein "Familien-Gesundheitszentrum" aufsuchen, was im Prinzip eine allgemeinmedizinische Arztpraxis ist, an der mehrere Allgemeinmediziner praktizieren. Von dort werden Patienten, wenn nötig, in die Distrikt-Gesundheitszentren verwiesen, die zweite Stufe des Referenzsystems, was größere allgemeinmedizinische Einrichtungen sind, die über mehr medizinische Ausstattung verfügen (z.B. Röntgen, Ultraschall, Endoskopie) und wo auch allgemeinchirurgische Eingriffe durchgeführt werden. In solchen Distrikt-Gesundheitszentren arbeiten etwa 12 Ärzte und 60 Pfleger. Sowohl Familien-Gesundheitszentren als auch Distrikt-Gesundheitszentren behandeln nur Ambulanzpatienten. In diesen Einrichtungen sind Famulaturen und Praktika ab dem 1. Studienjahr möglich.
 
Die dritte Stufe im mongolischen Referenzsystem sind spezialisierte Kliniken. Es gibt in der Mongolei keine großen Krankenhäuser, die über viele Fachrichtungen verfügen, sondern stattdessen Kliniken, die sich jeweils auf eine Fachrichtung beschränken. Diese verfügen über stationäre Unterbringung. Für eine Famulatur oder ein Pflegepraktikum in diesen Kliniken solltest du mindestens im 3. Studienjahr sein.

Unterbringung

 

Unterbringung in Zanzibar Town

 
In Zanzibar Town kannst du auswählen zwischen Unterbringungen verschiedener Standards:
 
mostpopular transparent
Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern oder bei einer Gastfamilie mittleren Standards.

comfortplustext transp
Comfort+ - Für die, die mehr Wert auf Komfort legen: Unterbringung in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gehobenen Standards.

adventurer transp
Adventurer - Für einfachste Ansprüche und niedrigsten Preis: Gastfamilie einfachen Standards.

mostpopular

WG-Unterbringungen:

 
WGs in Zanzibar Town
 
Es gibt mehrere World Unite!-WGs im ganzen Stadtgebiet von Zanzibar Town, die wir nach Verfügbarkeit und Nähe zu deiner Einsatzstelle aussuchen. Dabei teilen sich unsere Teilnehmer ein Haus oder eine Wohnung. Du bekommst ein Einzelzimmer - auf Wunsch gibt es aber auch Doppelzimmer. Küche und Toilette/Dusche teilst du mit den anderen WG-Bewohnern. Wir überprüfen Sauberkeit und Sicherheit der Wohnungen/Häuser. Alle Wohnungen sind von vergleichbarem Standard. Sie haben drei bis fünf Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche und ein oder mehrere Badezimmer. Die Schlafzimmer sind mit 1-2 Betten mit Matratze und Moskitonetz, einem Schrank oder einer Kommode sowie einem Ventilator ausgestattet. Bettwäsche ist vorhanden; Handtücher musst Du jedoch selbst mitbringen. In den Badezimmern gibt es westliche Toiletten mit Wasserspülung. Man duscht sich in Sansibar für gewöhnlich mit kaltem Wasser, was bei den Temperaturen von Sansibar auch erfrischender ist. Die Küchen verfügen in der Regel über einen Elektro- oder Gasherd und eine Grundausstattung an Küchenutensilien, die Du zum Kochen und Essen benötigst. In Zanzibar Town kann man auch gut und günstig außer Haus essen gehen. Einige Häuser und Apartments haben eine halbautomatische Waschmaschine. Oft gibt es einen Wohnraum mit Sofa und Esstisch. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen vergittert und in der Nacht ist bei Häusern ein Nachtwächter anwesend. Solche WGs haben wir momentan in den Stadtteilen Shangani, Malindi, Baghani, Kigwajuni, Migombani und Mombasa.

Hier zwei Beispiele für WGs:

Baghani-Apartment in Stone Town
 
Das Apartment befindet sich im ersten Obergeschoss eines historischen Gebäudes in der Baghani Area von Stone Town. Es verfügt über vier Schlafzimmer, die sich für Einzel- und Doppelbelegung eignen. In der Küche gibt es einen Gas- und Elektroherd, Kühlschrank und funktionielle Küchenausstattung. Es gibt zwei Badezimmer mit kalter Dusche und westlicher Wassertoilette. Jedes Zimmer hat einen Deckenventilator.
 
Haus Mombasa Area
 
Das Haus befindet sich in der Mombasa-Wohngegend der Mittelschicht im Außenbezirk von Zanzibar Town.  Es ist von einer hohen Mauer umgeben und liegt neben einer Grundschule und gegenüber einer Bananenplantage. Im Garten rund um das Haus kann man sich aufhalten sowie die Wäsche aufhängen. Dort gibt es auch tagsüber, wenn unsere Teilnehmer üblicherweise nicht zuhause sind einen Wachmann. Im Haus stehen für unsere Teilnehmer 4 Zimmer zur Verfügung, von denen eines für Doppelbelegung mit zwei Betten ausgestattet ist. Die Zimmer sind gefällig im afrikanischen Stil eingerichtet. Drei Zimmer sind recht geräumig und teilen sich ein Bad mit westlicher Wassertoilette, Dusche und Waschbecken. Das vierte Zimmer ist kleiner, hat aber dafür ein eigenes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Alle Zimmer haben Deckenventilatoren. Außerdem gibt es eine geräumige Küche mit Kühlschrank, Esstisch und eine Sitzecke mit Kissen. Im 5. Zimmer des Hauses wohnt Rama, ein einheimischer Fremdenführer, zu dem unsere Teilnehmer immer guten Kontakt haben.

Gastfamilien:

Gastfamilien mittleren Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die Kultur und Gesellschaft von Sansibar zu erhalten. Wir arbeiten mit vielen Gastfamilien im Stadtgebiet von Zanzibar Town. Bei den Familien mittleren Standards handelt es sich um Familien der gehobenen Mittelschicht Sansibars. Ihre Häuser sind von Bauqualität, Ausstattung und Möblierung für die meisten unserer Teilnehmer in Ordnung. Oft verfügen die Häuser über zwei Bäder, die auch gefliest sind, eines für die Eltern und eines für die Kinder und Dich. Die Dusche ist oft kalt, da ein Wassererhitzer zu viel Strom verbraucht. Die Häuser haben westliche WCs oder arabische Hocktoiletten mit Wasserspülung. Es gibt sansibarisch-arabisches Essen wie fritierte Krapfen und Chapati zum Frühstück sowie Pilau-Reis und Biriyani zum Abendessen, dazu trinkt man Tee, abgekochtes Wasser oder selbstgemachten Fruchtsaft. Vegetarische Speisen sind auf Anfrage möglich. Es gibt einen Kühlschrank; gekocht wird meist auf Elektro- oder Gaskochern. Meist haben solche Familien bereits eine oder zwei Haushaltshilfen, die kochen, putzen und Wäsche per Hand waschen. Im Wohnzimmer findest Du oft dekorative Gardinen und Deckchen, Stereoanlage und Fernsehen. Die Familie verfügt auch oft über ein Motorrad oder einen dreißig Jahre alten japanischen Gebrauchtwagen. Meist sind diese Dinge jedoch über lange Jahre zusammengespart und die Familie hat immer noch finanzielle Schwierigkeiten, etwa eine Hochschulausbildung für ihre Kinder zu finanzieren und benutzt das Auto nur für absolut notwendige Fahrten.

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Hotel-Unterbringungen und Gastfamilien gehobenen Standards:

Al Minar Hotel
 
 
Al Minar ist ein stilvoll arabisch und afrikanisch gestaltetes Hotel mit 22 Zimmern in einem historischen Gebäude, sehr zentral in Stone Town, der historischen Altstadt von Zanzibar Town, in Fußdistanz zum Old Fort und dem Forodhani-Garten. Die Zimmer verfügen alle über Klimaanlage, Minibar, traditionelle Sansibar-Betten und stilvolle Möblierung, gratis Wifi, Kaffee- und Teekocher sowie Flachfernsehen. Von der großen Dachterrasse hat man einen guten Blick auf die Altstadt. Das Hotel ist professionell geführt mit aufmerksamen und freundlichen Mitarbeitern.
 
Gastfamilien gehobenen Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die Kultur und Gesellschaft von Sansibar zu erhalten. Die Verpflegung bei den Familien gehobenen Standards ist meist sehr üppig und wird von Dienstmädchen gekocht, die diese in Warmhaltegedecken für dich und die Familie bereitstellen. Unsere Teilnehmer waren etwa immer begeistert über die Verpflegung von Gastmutter Rahma, die ein Catering-Unternehmen betreibt. Familien gehobenen Standards stellen meist auch Fahrer, Kindermädchen, Wachmänner und Gärtner als Hauspersonal ein. Solche Familien verfügen zudem oft über einen Stromgenerator, der in Falle der häufigen Stromausfälle eingeschalten wird. Ältere Kinder sind oft in Internaten im Ausland wie Malaysia, Emiraten und England und Du wohnst in ihrem Kinderzimmer. Jüngere Kinder sind oft zuhause und wollen mit dir spielen.

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Gastfamilie einfachen Standards

 
Gastfamilien einfachen Standards
 
Bezüglich Gastfamilien einfachen Standards koopieren wir mit der NGO "ZASO" (Zanzibar AIDS and Orphans Support), mit der wir auch das Programm "Social Reality Tour" durchführen. Einige Mitarbeiter von ZASO, die meist Sozialarbeiter oder Lehrer sind und somit zur sansibarischen Mittelschicht gehören, bieten die Möglichkeit an, dass unsere Teilnehmer bei ihren Familien wohnen können. Die Mietzahlungen unserer Teilnehmer tragen zu einer Verbesserung der Einkommensverhältnisse der Familien bei.
 
Einfacher Standard bedeutet hierbei, dass das Haus einfach gebaut ist. Die Böden sind meist nur aus nacktem Beton, das Dach ein Wellblechdach ohne Zwischendecke; es gibt meist nur eine arabische Hocktoilette, geduscht wir in der Regeln mittels eines Eimers oder eines einfachen Wasserrohrs. Die Möblierung ist minimalistisch und rein funktionell. Im Wohnzimmer gibt es eventuell einige etwas repräsentativere Möbelstücke aus chinesischem Holzimitat. Die Familie besitzt meist einen alten, gebrauchten Kühlschrank; ein Radio und ein alter Röhrenfernsehen sind ebenfalls oft vorhanden. Dein Zimmer hat ein Bett mit Matratze und Moskitonetz und vermutlich einige Aufhänger an der Wand sowie ein kleines Regal oder ähnliches. Die Häuser haben Strom. Gekocht wird meist im Freien auf dem offenen Feuer oder mit einem Gaskocher. Das Essen ist in der Regel relativ einseitig – zum Frühstück gibt es Tee mit Chapati; zum Mittagessen Ugali oder Reis mit Bohnen und Gemüse, zum Abendessen dasselbe. Fisch gibt es nur gelegentlich zu besonderen Anlässen, und wenn, dann in geringer Menge. Die Familien bestehen meist aus Mutter, Vater und einigen Kindern; oft halten sich viele weitere Kinder aus der Nachbarschaft im Haus und um das Haus herum auf. Als Transportmittel verfügt die Familie über Fahrräder und eventuell ein Motorrad. Einnahmen aus Deiner Miete sind oft die einzige Möglichkeit für die Familie, die Schulbildung der Kinder zu finanzieren.
 
Die Familien aus dem Umfeld von ZASO sind besonders gastfreundlich zu World Unite-Teilnehmern, aber bitte beachte, dass es sich um konservative Muslime handelt, die nicht über so viel Erfahrung im Umgang mit westlichen Ausländern verfügen. Bitte verhalte dich entsprechend. Weibliche und männliche Teilnehmer können ein Zimmer nur teilen, wenn sie verheiratet sind.

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
450 EUR 600 EUR 700 EUR 750 EUR 850 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR 700 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Beantragung deiner Residence Permit, Work Permit oder ähnlicher Permits und anderer offizieller Genehmigungen (wenn erforderlich), aber nicht die offiziellen staatlichen Gebühren dafür (Kosten dafür siehe unten)
  • Abholung und Transfers ab/nach Zanzibar International Airport (ZNZ) bei Ankunft und Abreise
  • Abholung und Transfers innerhalb von Dar-es-Salaam (DAR) (wenn erforderlich) und Unterstützung mit Weiterreise per Fähre oder Flug von DAR nach ZNZ (aber nicht Flug-/Fährticket) und zurück
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Zanzibar
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuerteams
  • Teilnahme an der "Social Reality Tour" inkl. 10 USD Spende für soziales Programm
  • Spende an dein Projekt in Höhe von 50 USD (mit Ausnahme bei Famulatur/Praktikum bei Mnazi Mmoja Hospital)
  • Örtliche SIM-Karte mit 10.000 TSH Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
  • 15% Ermäßigung auf Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Exkursionen und Wassersportaktivitäten von "Budget Safari Tanzania"
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach/von Sansibar (buchst du selbst, wir geben dir Tipps)
  • Offizielle Gebühren für Visum und Residence Permit (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung; buchst du selbst, wir geben dir Tipps)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Preisangaben in US-Dollar!
Währung umrechnen
 Alle Aufenthaltsdauern
(1-365 Tage)
WG-Zimmer oder Hotel  
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WG mit weiteren Teilnehmern
1 Person
(Einzelzimmer)
9 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
6 USD/Tag
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Hotelunterbringung "Al Minar" mit Frühstück
1 Person
(Einzelzimmer)
80 USD/Nacht
(min. 7 Nächte)
1990 USD/Monat
(für 1 Monat oder länger*)
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
50 USD/Nacht
(min. 7 Nächte)
1390 USD/Monat
(für 1 Monat oder länger*)
     
Gastfamilie    
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Gastfamilie mittleren Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
18 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
18 USD/Tag
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Gastfamilie gehobenen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
24 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
24 USD/Tag
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Gastfamilie einfachen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
12 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
12 USD/Tag
 
*Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 100-180 EUR/Monat für Selbstverpflegung (Essen gehen in günstigen, aber guten Restaurants und/oder selber kochen; du bist damit wesentlich flexibler als wenn wir dir Essen in der Unterbringung anbieten würden)
  • Staatliche Permits & Visa: Für Einsatzdauer bis zu 90 Tage: Visum 250 USD (für EU-Bürger; direkt zu kaufen bei der Einreise im Flughafen von Tansania) + Work Permit 200 USD (organisieren wir über Labour Office Zanzibar); Für Einsatzdauer 91-365 Tage: Visum 50 USD + Residence Permit 550 USD (im Falle von staatlichen Einrichtungen 250 USD; organisieren wir über Immigration Office Zanzibar) + Work Permit 300 USD (organisieren wir über Labour Office Zanzibar). Im Falle der staatlichen Krankenhäuser bei Aufenthaltsdauer bis 90 Tage: Visum 50 USD für die meisten Nationalitäten + Exemption Certificate 100 USD (keine weiteren Permits benötigt)
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" an deinem Wunschstandort an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Tagesausflüge, Wassersportaktivitäten

 
budgetsafaribannerAls "Budget Safari Tanzania" organisieren wir selbst günstige, jedoch qualitativ hochwertige Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Ausflüge sowie Wassersportaktivitäten in Tansania und Sansibar. Du nimmst an diesen mit weiteren Teilnehmern von World Unite! und anderen Reisenden teil.
 
Als Teilnehmer von World Unite! erhältst du 15% Ermäßigung auf alle Angebote von Budget Safari Tanzania. Wir teilen dir einen Discount-Code mit, den du bei der Online-Buchung deiner Safari, Kilimanjarobesteigung, Ausflüge und Wassersportaktivitäten einfach eingeben kannst.
 
 
 

Swahili-Unterricht in Sansibar!

 
Swahili TeacherEs ist immer hilfreich, etwas Swahili zu können. Für die meisten Teilnehmer ist die Sprache relativ leicht zu erlernen und sie können sich bereits nach kurzer Zeit auf Swahili grundlegend verständigen. Du kannst die Intensität des Unterrichts selbst bestimmen. Wenn Du es nebenbei machst, empfehlen wir maximal 10 Stunden pro Woche. Es handelt sich um Einzelunterricht mit einer Lehrerin. 2-3 Teilnehmer, die denselben Kenntnisstand haben können auch zusammen den Unterricht nehmen, wobei sich jedoch der Preis pro Person nicht verändert.
 
Die Kosten für Swahili-Unterricht in Sansibar sind: 1 Stunde - 9 EUR
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindestzahl 20 Stunden).
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Sansibar

 

Schau Dir unser Video über Zanzibar Town an!

 

Dieses Video zeigt einen Tag in Zanzibar Town mit den Freiwilligen Sabrina und Uwe aus Hamburg. Sie zeigen ihre Einsatzstellen Cultural Arts Centre und Vikokotoni-Umweltgruppe, ihre Unterbringung, besuchen eine Gastfamilie sowie erklären verschiedene interessante Aspekte ihres Alltagslebens in Sansibar. Auch Suma und Josh, unsere Betreuer in Sansibar stellen sich vor (Hinweis: Suma ist leider nicht mehr in unserem Team, weil er nach Australien ausgewandert ist. Das Betreuerteam in Sansibar besteht nun aus Monique, Josh, Celeste, Abdi und Gabriel).

 


Sansibar - Gewürzinsel im Indischen Ozean

 
Zanzibar (deutsche Schreibweise: Sansibar) ist eine tropische Inselgruppe im Indischen Ozean. Sansibar ist etwa 2 Stunden per Schiff oder 20 Minuten per Flug vom tansanischen Festland entfernt. Wenn man "Sansibar" sagt, meint man aber in der Regel die Hauptinsel Unguja. Unguja war in der Vergangenheit sehr reich, denn die Insel war ein Haupthandelsstützpunkt entlang der Seewege zwischen Afrika, Arabien, Indien, Ostasien und Europa. Das sieht man noch heute an der Vermischung der Kulturen, wobei der arabisch-islamische Einfluss, der auf Sansibar jedoch relativ liberal ist, überwiegt. Heute ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle Sansibars, daneben der Anbau von Gewürzen und tropischen Früchten.
 
Stone Town, der historische Kern von Zanzibar Town ist die einzige intakte historische Küstenhandelsstadt Ostafrikas. Innerhalb des faszinierenden Labyrinths von Gassen voller kleiner Geschäfte, Souvenirläden, Restaurants, Hotels und hektischer kleiner Plätze fühlt man sich wie in einem Traum von "Tausend-und-einer-Nacht". Traumhaft sind aber auch die weißen paradiesischen Strände und das kristallklare Meer mit bunten Korallenriffen, die mit der Karibik oder den Malediven um zahlungskräftige Touristen konkurrieren. Zanzibar Town hat neben Stone Town noch viele weitere Stadtteile wie Kiembe Samaki, Mwanakwerekwe, Mbweni und andere, in denen viele Organisationen ihre Büros haben und tätig sind.
 
Darüber hinaus gibt es viele Dörfer entlang der Strände und im Inneren der Insel.
 
Das größte Problem der Insel ist die Armut überwältigender Teile der Bevölkerung, deren einzige Beschäftigung aus dem Anbau bzw. Fang des eigenen Essens besteht und die somit über keinerlei Geldmittel verfügen und sich die Schulbildung ihrer Kinder, medizinische Versorgung etc. nicht leisten können. Durch fehlende Bildung können auch die nachfolgenden Generationen dem Teufelskreis der Armut kaum entkommen. Der Bevölkerungszuwachs, der hauptsächlich durch Zuwanderung von Menschen vom tansanischen Festland begründet ist hat negative Auswirkungen auf die Ausbeutung der Natur.
 

Unsere Betreuer in Sansibar

 
Unsere Betreuer in Sansibar sind Monique aus Deutschland, Josh aus England, Celeste aus Südafrika, Abdi aus Sansibar und Gabriel aus Tansania.
 

Freizeitaktivitäten in Sansibar

 
Auf Sansibar gibt es ein großes Angebot an Ausflugsmöglichkeiten: Halbtages- und Tagesausflüge beinhalten den Besuch einer Gewürzplantage, den Jozani Forest Nationalpark, die Mangroven von Mungooni & Uzi, Strandorte wie Nungwi, Paje und Jambiani, eine "Safari Blue" Segeltour durch das Menai-Bay-Schutzgebiet, Prison Island, den Chumbe Island Korallenpark sowie eine Stadttour durch Stone Town, wo es zahlreiche interessante Souvenirshops, Bars, Cafés, regelmäßige Konzerte und auch eine Handvoll "Clubs" und Veranstaltungen gibt.
 
In deiner Freizeit kannst du in Sansibar auch Tanz- und Musikunterricht nehmen, Yoga machen oder an interessanten Workshops des Cultural Arts Centres teilnehmern.
 
Viele Teilnehmer reisen auch aufs Festland von Tansania, um eine Safari zu machen oder den Kilimanjaro zu besteigen. Du kannst zu günstigen Konditionen in unseren Unterbringungen von Moshi/Kilimanjaro wohnen als Ausgangsbasis für Aktivitäten im nördlichen Tansania.
 

Anreise

 

Anreise nach Sansibar

 
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Einige Fluglinien fliegen von Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt oder mit einem Zwischenstopp nach Sansibar (ZNZ). Du buchst dir deinen Flug und teilst uns deine Flugdetails mit. Am Flughafen Sansibar holen wir dich ab und bringen dich zu deiner Unterkunft in Sansibar.
 
Wenn die Flüge nach Dar-es-Salaam (DAR) deutlich günstiger sind, kannst du auch dorthin fliegen. Von Dar-es-Salaam kannst du mit der Fähre nach Sansibar weiterreisen oder einen Anschlussflug nehmen. Die Fähre kostet 35 USD und dauert etwa 2 Stunden. Wir bringen Dich in diesem Fall vom Flughafen zum Seehafen. In Sansibar wirst Du dann am Fährhafen abgeholt und zu deiner Unterkunft gebracht. Ein Anschlussflug von DAR nach ZNZ und dauert nur 20 Minuten und kostet 50-80 USD.

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Datum anfangen und dich dabei auch nach Flugpreisen orientieren. Gib uns einfach deine Flugdetails durch. Dein Flug kann auch mitten in der Nacht landen und wir holen dich ab.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Sansibar ist eine relativ kleine Insel und du kannst mit dem öffentlichen Nahverkehr am Wochenende die gesamte Insel bereisen, etwa die Strände der Nord- und Ostküste. Wir bieten selbst auch oft Tagesausflüge an, an denen du zusammen mit weiteren Freiwilligen und Praktikanten teilnehmen kannst, diese teilen wir dir in unserer monatlichen Teilnehmerliste mit und du kannst sie kurzzeitig buchen. Du kannst auch von Sansibar etwa nach Moshi/Kilimanjaro reisen und dort in unseren Unterkünften wohnen zu denselben günstigen Konditionen wie unsere Moshi-Teilnehmer, etwa als Ausgangsbasis für eine Safari in den nördlichen Nationalparks von Sansibar, eine Kilimanjaro-Besteitung oder Tagesausflüge ab Moshi. Sollte deine Abwesenheit in deine Volunteering/Praktikumszeit fallen, solltest du bei deiner Freiwilligen-/Praktikastelle frühzeitig nachfragen, ob es für sie in Ordnung ist. Wir empfehlen, dass du besser im Anschluss an deinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum noch Zeit fürs Reisen einplanst. Dazu kannst du auch länger in deiner Unterbringung bleiben zu günstigen Konditionen.
Kann ich als junge Frau alleine nach Sansibar reisen?
Ungefähr 80% unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele davon nur um die 20 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich deines Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit einheimischen Männern. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf dieses Thema ein. Wenn du diese grundlegenden Dinge befolgst, die genauso für viele andere Orte gelten, ist das Risiko in Sansibar minimal.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Sansibar sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber zu jedem Zeitpunkt sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Sansibar, mit denen du entweder zusammen wohnst oder die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Zanzibar Town ist eine kleine Stadt und man läuft sich dort oft über den Weg; darüber hinaus gibt es allseits bekannte Orte wie die Forodhani Gardens, in denen man eigentlich immer Teilnehmer von uns antrifft. Wenn du an einem anderen Ort bist (Nungwi, Mungooni...) ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass dort weitere Teilnehmer von uns sind. Du bist aber von dort auch relativ rasch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Zanzibar Town, wenn du etwa am Wochenende weitere Teilnehmer von uns treffen möchtest. Wir haben auch regelmäßige Treffen mit allen Teilnehmern und du erhälst eine Teilnehmerliste mit den Kontaktinformationen aller Teilnehmer, die während deines Zeitraums im gleichen Land sind. Du musst weder Angst haben, dass du in Sansibar "einsam" bist, noch dass die Projekte oder Stadt von ausländischen Teilnehmern überrannt sind und du somit keinen Kontakt zu Einheimischen knüpfen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Tansania. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
In Sansibar kannst du dir aussuchen, ob du in einer WG zusammen mit anderen Teilnehmern wohnen willst (Einzelzimmer) oder bei einer Gastfamilie. In der WG verpflegst du dich selbst, bei der Gastfamilie gibt es Vollverflegung. Details dazu im Tab "Unterbringung" auf dieser Seite.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Du wählst einen Standard aus (Most popular!, Comfort+, Adventurer) sowie ob du WG-Unterbringung oder Gastfamilie bevorzugst und wir suchen dir dann eine Unterbringung dementsprechend aus. Wir suchen in der Regel Familien und WGs aus, von denen Du relativ leicht Deine Einsatzstelle erreichen kannst, insofern solche Unterbringungen verfügbar sind. Da Zanzibar Town jedoch keine besonders große Stadt ist, kann man mittels des öffentlichen Nahverkehrs „Daladala” oder auch per Fahrrad relativ leicht auch Einsatzorte in anderen Stadtteilen erreichen; dasselbe gilt natürlich auch für die Dörfer.
Wie frei oder gebunden bin ich im Falle von Gastfamilienunterbringung?
Bei einer Gastfamilie hast Du durchaus Freiheiten und musst nicht zu bestimmten Essenszeiten in der Familie sein oder ähnliches. Meist schließen die Familien jedoch zu einer bestimmten Stunde aus Sicherheitsgründen das Hoftor; wenn Du vorher Deine spätere Rückkehr bekannt gibst, dann lassen sie dich jedoch natürlich rein. Das Mitbringen von Straßen- und Discothekenbekanntschaften bzw. „Local Boyfriends” ist jedoch ein Tabu. Es gibt Unterschiede wie stark die Familien unsere Teilnehmer in das Familienleben integrieren.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Tansania erfolgt der Internetzugang über die Mobiltelefonnetzwerke. Mit Smartphones kannst du das Internet benutzen. Für Laptops gibt es USB-Modem-Sticks für etwa 10 EUR. Es gibt keine Internet-Flatrates, aber Datenpakete, die du je nach deinen Nutzerbedürfnissen abschließen kannst. 2 GB Traffic, die man innerhalb einer Woche verbrauchen muss kosten etwa 4.50 EUR. In den Zentren der Städte (Moshi Town, Daressalam, Mwanza, Zanzibar Town, Karatu...) funktioniert die Verbindung gut, die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend und reicht etwa für Skype-Telefongespräche. Am Stadtrand und auf dem Land ist eine Verbindung aber in der Regel kaum möglich bzw. sehr langsam und unzuverlässig. Wir stellen dir Informationen zur Nutzung des mobilen Internets in Tansania zur Verfügung.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird Wäsche in Sansibar per Hand gewaschen. Du kannst deinen Vermieter oder die Gastfamilie fragen, ob sie jemandem haben, der deine Wäsche waschen kann. Meist bietet sich jemand an, der dies für dich gegen einen kleinen Beitrag übernimmt. Bitte frage deinen örtlichen Betreuer, welcher Betrag angemessen ist.
Ich bin Vegetarierin. Sind Gastfamilien damit vertraut? Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Die Gastfamilien sind mit Teilnehmern vertraut, die Vegetarier sind und bereiten entsprechende Gerichte zu. In einigen Restaurants in Zanzibar Town gibt es vegetarische Gerichte. Auf dem Markt gibt es ein großes Angebot von Gemüse und Früchten. Auch auf andere besondere Ernährungsbedürfnisse (z.B. veganisch, Allergien gegen bestimmte Lebensmittel) können die Gastfamilien eingehen.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständigen zu können. Die Landessprache von Sansibar ist zwar Swahili (=Kisuaheli), aber Englischkenntnisse sind weit verbreitet, besonders bei Menschen, die über eine bessere Bildung verfügen oder im Tourismus arbeiten. Im Alltag ist es meist keinerlei Problem, sich auf Englisch verständigen zu können; solltest du auf jemanden stoßen, der kein Englisch kann, findet sich meist sofort jemand, der sich anbietet, auf Englisch zu übersetzen. Wenn du aber in einem sozialen Projekt (länger) tätig bist, wirst du mit Menschen zu tun haben, die über keine oder nur geringe Bildung verfügen. Insofern ist es hilfreich, sich zumindest Grundkenntnisse von Swahili anzueignen, etwa vor deiner Anreise durch das Buch (und Audio-CD) "Kauderwelsch Kisuaheli". Auch vor Ort kannst du günstig Swahili-Unterricht nehmen. Wir haben für unsere Teilnehmer auch Vokabellisten mit nützlichen Begriffen, die einem etwa beim Unterrichten helfen.
Warum, wenn ich für meinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum schon nicht bezahlt werde, bekomme ich nicht mal Unterbringung und Verpflegung gestellt?
In Sansibar stellen nur einige Hotels für Praktikanten Unterbringung und/oder Verpflegung. Gemeinnützige Organisationen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, dir solche Sachleistungen zu stellen. So etwas ergäbe auch relativ wenig Sinn, wenn man sich die Einkommensverhältnisse in Sansibar anschaut. Eine Krankenschwester verdient dort vielleicht 200 USD im Monat und kann sich damit nur ein bescheidenes Leben leisten. Unterbringung und Verpflegung von einem Standard, den die meisten ausländischen Freiwilligen/Praktikanten erwarten kostet mehr als dies und käme die NGO somit teuer, als einen Einheimischen fest einzustellen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Ausländische Freiwillige und Praktikanten sollten nicht um die wenigen verfügbaren Arbeitsplätze in Sansibar konkurrieren.
 
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