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Teepflücken im Himalaya

 
Tee plucking at the Himalayas
Du kannst inmitten einer grünen Teeplantage im Kangra-Tal von Himachal Pradesh wohnen - eine Oase der Ruhe und Natur. Dabei entscheidest du ob und wie aktiv du beim Teepflücken mitwirkst!
 
Die Landschaft im Kangra-Tal von Himachal Pradesh im Himalaya von Indien ist paradiesisch - eingerahmt von hohen schneebedeckten Bergen gibt es dicht-bewaldete grüne Hügel, an denen vereinzelte die rustikalen hölzernen Fassaden und Dächer stattlicher alter Bauernhäuser zwischen den Tannen hervorstechen und auf deren Anhöhen die buddhistischen goldenen Tempel der Exil-Tibetaner aus der Ferne in der Sonne glänzen. Kristallklare Flüsse durchschneiden das Tal in breiten natürlichen Flussläufen, aus denen große vom Wasser glattgewaschene Felsen herausragen und neben denen geometrisch präzise die Terrassen der grünen Reisfelder filigran angelegt sind.
 
Die Luft dieser Landschaft ist unglaublich frisch und belebend. Gleichzeitig ist die Sonne stark mit ganzjährigen Maximalwerten tagsüber von 20 bis 30 Grad.
 
Die Hänge zwischen dem Tal und den höheren Bergen haben ein ideales Klima für den Teeanbau, aber auch für tropische Früchte.
 
 

Teeplantage

 
 
Du kannst auf einer 20 Hektar großen privaten Teeplantage, die 1848 von den Briten angelegt wurde, wohnen und dich in diesem reinen und erfrischenden Garten Eden entweder einfach nur ausruhen oder mit den Plantagenarbeitern beim Pflücken von Tee und der Ernte anderer Früchte, wie Mangos, Maracuya, Jackfruit und Lychees sowie Früchte aus den Subtropen wie Feigen, Erdbeeren und Brombeeren sowie Blumen mitwirken. Wie aktiv du dich einbringst ist dir freigestellt.
 
Die einheimischen Arbeiter werden dir mitteilen, worauf es beim Teepflücken ankommt. In der Teefabrik kannst du alles über die Weiterverarbeitung der Teeblätter lernen.
 
Du wohnst in einem rustikalen Haus inmitten der Plantage und bekommst Vollverpflegung gestellt.
 
Die Kleinstadt Palampur ist leicht zu erreichen, der Plantagenbesitzer fährt fast täglich dorthin, um Einkäufe und sonstige Dinge zu tätigen und du kannst mitkommen.
 
Es gibt keine wirkliche Regenzeit in Palampur, nur im Juli gibt es etwas mehr Regen, der Rest des Jahres ist relativ trocken. Von November bis März kann es nachts frisch werden mit Temperaturen unter 10 Grad.
 
 
Tea plantation Palampur

Aufenthalt auf einer Teeplantage im Himalaya

Mindestdauer: 3 Tage
Maximaldauer: 1 Jahr
Erforderliche Sprachkenntnisse: Englisch
Ort: Palampur/Himachal Pradesh
Unterbringung: Rustikales Haus auf der Plantage

Preise: Im Tab "Kosten"

Über Tee

 
In China und Japan glaubt man, dass Tee das „Elixir für die Unsterblichkeit“ und ein „Nektar für die Götter“ sei. Es gibt verschiedene Legenden über den Ursprung des Teegetränks. Einer Legende zufolge entdeckte Kaiser Shen Nung von China im Jahre 2737 vor Christus zufällig die Wunderpflanze, indem einige Blätter eines nahestehenden Baumes in seinen Wasserkocher fielen. Shen Nung, dem die Chinesen viel ihres botanischen und landwirtschaftlichen Wissens zuschreiben, bemerkte die aufmunternden und therapeutischen Werte der Wunderblätter und propagierte das Getränk von diesem Augenblick. Eine andere chinesische Legende besagt, dass ein Kräuterheiler damit begann, sein gesamtes Wissen von über 84000 Pflanzen aufzuschreiben, jedoch verstarb er, als er erst 62000 Pflanzen notiert hatte. Doch dann geschah ein Wunder und auf seinem Grab wuchs eine Pflanze, die in sich die Werte aller übrig gebliebener 22000 Pflanzen vereinte – und das war Tee.

Der kommerzielle Teeanbau in Indien begann 1778 durch die East India Company, geleitet vom englischen Botaniker Sir Joseph Banks. Heute kommen 89% der Weltteeproduktion von 3376 Millionen kg (2005)  aus Asien, wobei Indien mit 28% der weltweit größte Teeproduzent ist.

Die Teepflanze ist eigentlich ein Baum, der bis zu 100 Jahre lang leben und ertragreich sein kann. Wenn man ihn nicht stutzt, wird er 12-15 Meter hoch, jedoch werden die Pflanzen üblicherweise auf eine Höhe zwischen 1 und 1,5 Meter beschnitten und als Art Busch geformt, um die für die Produktion verwertbaren Blätter einfacher pflücken zu können. Durch das ständige Stutzen wird die Knospenproduktion angeregt und somit ein nachhaltigerer Ertrag pro Pflanze gesichert. Je nach Jahreszeit werden alle 9-13 Tage die neu nachgewachsenen Blätter und Knospen, meist von Frauen gepflückt, wobei die Regel gilt, „two leaves and a bud“, also die beiden jüngsten Blätter und eine Knospe, um die bestmögliche Qualität des Tees zu sichern. Ein erfahrener Teepflücker pflückt ca. 30 kg Teeblätter pro Tag, für die Produktion von einem Kilogramm Tee werden ca. 4 kg Teeblätter benötigt. Eine einzelne Teepflanze kann somit bis zu 70 kg Tee pro Jahr ertragen. Bei den klimatischen Gegebenheiten von Munnar werden etwa 60% der gesamten Jahresernte in den ertragsreichen Zeiten von Mitte April bis Juni und von September bis November erwirtschaftet.
 
Neben dem Pflücken der Teeblätter und Knospen bestehen weitere erforderliche Arbeitsschritte auf der Teeplantage im Schneiden der Büsche (Pruning), Spitzen trimmen (Tipping), Düngen (Manuring) sowie der Pflege von schattenspendenden Bäumen (meist Silbereichen), die die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bodenqualität auf der Teeplantage verbessern.

Bei der Weiterverarbeitung werden Tees in drei Hauptklassen kategorisiert: Grüner Tee ist nicht oxidiert, Oolong-Tee ist teiloxidiert und Schwarztee ist vollständig oxidiert. Eine Besonderheit stellen Weißer Tee und Instant-Tee (wasserlöslicher Tee) dar.

Für die Herstellung von grünem Tee werden die frisch gepflückten Blätter einer hohen Temperatur ausgesetzt, um die Oxidation zu stoppen. Dies erfolgt mit Wasserdampf oder durch Röstung in einer Pfanne. Nach der hitzebedingten Inaktivierung der Oxidationsenzyme werden die Blätter gerollt und getrocknet, bis eine Restfeuchtigkeit von 2,5-3% erreicht ist.

Bei der traditionellen Produktion von Schwarztee, der etwa 76% der weltweiten Teeproduktion ausmacht, durchlaufen die gepflückten Teeblätter 5 Stufen: zuerst müssen sie „welken“ (withering) um weich und zart werden. Dafür werden sie auf Trockengestellen ausgebreitet und ca. 12-16 Stunden unter Einblasen von Luft getrocknet, wodurch sie einen Großteil ihrer Feuchtigkeit verlieren. Dann werden sie rollgerieben (maceration), damit die Zellen des Blattes aufbrechen und der Zellsaft mit Sauerstoff in Verbindung treten kann. Für diese Oxidation (Fermentation) werden die rollgeriebenen Blätter für 2-3 Stunden bei einer Temperatur von 25-30 Grad und über 90% Luftfeuchtigkeit auf Wannen ausgebreitet. Dabei ändert sich die Farbe von grün in kupferfarben und es entwickelt sich das charakteristische Teearoma. Dann müssen die Blätter wieder getrocknet werden (drying), was in modernen Trockenmaschinen etwa 10-25 Minuten dauert. Schließlich werden die Teepartikel in verschiedene Größen sortiert (sorting), wobei auch Fasern und Flocken entfernt werden. Dabei entstehen die drei Teegrade: vollständige Blätter (leaf), zerbrochene Blätter (broken) und Staub (dust). Innerhalb der drei Grade unterscheiden die Experten weiter. Die Grade sagen nichts über die Qualität des Tees aus.
 

Kosten

 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen.
 
Erste Woche:
 
1 Person: 400 EUR
2 Personen: 250 EUR p.p.
 
Jede weitere Woche:
 
1 Person: 200 EUR
2 Personen: 130 EUR p.p.
 
Preis beinhaltet:
 
* Einmalig Transfers von/bis Dharamshala Airport
* Einmalig Einführung vor Ort
* Unterbringung mit Vollverpflegung (indisches Essen) in einfachem rustikalen Haus auf der Teeplantage
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" in deinem Reiseland an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 

Reisekrankenversicherung

 
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Himalaya

 

Bildergalerie Himalaya

 
 

Maheshu (Shimla), Palampur, Dharamshala

 
Die Landschaften von Himachal Pradesh im indischen Himalaya sind vielleicht die beeindruckendsten von ganz Indien - eingerahmt von mächtigen schneebedeckten Bergen des Himalaya-Massivs liegen frische Täler wie das Kangra Valley.
 
Die Region ist dünn besiedelt und zeichnet sich durch naturbelassene Wälder, Wiesen und Hänge sowie Landwirtschaft im kleinen Stil aus. Es gibt auch Tourismus in begrenzem Umfang, besonders von Städtern aus Delhi, die hier Wochenenden zum Wandern, Meditieren oder Klettern in der Natur verbringen, aber auch von ausländischen Touristen, die Dharamshala besuchen, den Ort an dem die Exil-Tibetaner und der Dalai Lama leben oder ins Chail Naturschutzgebiet. Es gibt hier eine reine und frische Bergluft in einer atemberaubenden Gebirgskulisse.
 
Die Anreise nach Maheshu (Shimla) kann per Zug aus Delhi erfolgen, wobei die letzte Strecke durchs Gebirge in einem historischen Schmalspurzug, der „Kalka Shimla Hill Railway“ zurückgelegt wird, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
 
Palampur ist eine kleine Stadt im Kangra-Tal im Staat Himachal Pradesh auf einer Höhe von etwa 1300 m, etwa 470 km von Delhi entfernt. Auch bekannt als die "Tee-Hauptstadt Nordindiens", ist Palampur ein beliebter Reiseort für Natur- und Outdoor-Freunde, zahllose Bäche und Flüsse kommen von den Bergen herab ins Tal und wechseln sich ab mit Teeplantagen und Reisfeldern in einer einzigartigen szenischen Schönheit. Daneben gibt es viele alte Tempel und Gebäude aus der britischen Kolonialzeit.
 
Dharamshala, was ebenfalls im Kangra-Tal, etwa 60 km von Palampur entfernt auf einer Höhe von 1450 m liegt und über einen Flughafen verfügt, ist die Heimat für viele Exiltibetaner, von denen der Dalai Lama der bekannteste ist. Auch hier gibt es zahlreiche buddhistische und hinduistische Tempel.
 
In der Umgebung von Palampur und Dharamshala kannst du viele Outdoor-Sportarten durchführen wie Wandern, Klettern, Paragliding, Rafting, Mountain Biking u.a.
 
Die Menschen im Himalaya sind meist bescheiden und zurückhaltend. Sie sind finanziell recht arm; da hier aber jeder geerbtes Land besitzt und Landwirtschaft betreibt, haben sie einen höheren Lebenstandard als viele andere Inder und auch keinen Grund abzuwandern in die überbevölkerten Metropolen.
 
Die Landbevölkerung spricht Hindi. Menschen mit besserer Bildung sprechen zudem meist gut Englisch.
 

Rishikesh

 
 
Das am Fuße des Himalaya gelegene Rishikesh ist eine bekannte Pilgerstadt. Durch Rishikesh fließt der Ganges, der hier nicht nur durch mythologische Bedeutsamkeit als heiliger Fluss, sondern auch durch klares Wasser und landschaftliche Schönheit besticht. Der Ganges verlässt hier den Himalaya und fließt dann weiter durch die Ebenen Nordindiens bis zum Golf von Bengalen.
 
In Rishikesh gibt es eine Vielzahl an Tempeln und Ashrams (religiöse Herbergen), sowohl historische als auch in neuerer Zeit erbaute. Die Stadt zieht jährlich Tausende von Pilgern und Touristen an, sowohl aus Indien als auch aus westlichen Ländern. Sie beherbergt etliche Yoga-Zentren, die teilweise auf eine lange Tradition zurückblicken. Rishikesh hat daher den Ruf, die „Yoga-Hauptstadt“ der Welt zu sein. Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh, ebenso wie ein Bad im heiligen Fluss Ganges, näher zur Erlösung (Moksha) führt.

Während der 1960er Jahre besuchten die Beatles und mehrere andere westliche Musiker den Ort, um zu meditieren.

Unser Betreuer im Himalaya

 

Unser Betreuer in Maheshu, Dharamshala und Rishikesh sind Vikas uns sein Team von den Chrysalid Oudoor Camps. In Palampur arbeiten wir mit Atul, einem Fremdenführer.

 

Anreise

 

Anreise an die Standorte im Himalaya

india map
 
Shimla (Junga):
 
Du buchst dir einen Flug nach New Delhi (DEL). Für die Einsätze beim Chrysalid-Camp bei Shimla reist du dann per Zug weiter. Dazu erhälst du einen Transfer von Flughafen New Delhi zum Bahnhof Delhi. Von dort nimmst Du den Zug nach Kolka (täglich um 7:40 und 17:25 h). In Kolka steigst du um in den historischen UNESCO-Weltkulturerbe-Zug "Himalayan Queen" (Verbindung nur möglich mit dem Morgenzug ab Delhi). Du steigst dann in Kandaghat aus. Dieses Zugticket ist im Preis inklusive, wir müssen es aber mehrere Wochen vor Deiner Ankunft reservieren! In Kandaghat wirst Du abgeholt und zu Deiner Unterkunft gebracht. Falls Du den Abendzug nimmst, wirst Du in Kolka abgeholt und Transfer zu Deiner Unterkunft. Falls Du eine Nacht in Delhi übernachten musst, kostet das Hotel inkl. Transfers ca. 40 EUR.
 
Palampur, Dharamshala:
 
Am einfachsten ist die Anreise per Flug nach Dharamshala (DHM) - der Flughafen heißt Gaggal Airport. Dort wirst du abgeholt und zu deiner Unterbringung in Palampur bzw. Dharamshala gebracht.
 
Alternativ dazu kannst du auch nach New Delhi (DEL) fliegen und dann von dort per Bus weiterreisen. Die Transfers zum Busbahnhof sowie die Bustickets sind inklusive. Der Bus nach Palampur dauert etwa 8 Stunden und nach Dharamshala etwa 11 Stunden. An den jeweiligen Busbahnhäfen von Palampur und Dharamshala wirst du dann wieder abgeholt und zu deiner Unterbringung gebracht. 
 
 
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