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Lebenslauf schreiben

 
LebenslaufFür Auslandspraktika, Freiwilligeneinsätze und Work&Travel brauchen wir oft deinen tabellarischen Lebenslauf in der jeweiligen Sprache des Ziellandes. Für die unvergüteten Einsätze dreht es sich hauptsächlich darum, der Praktikums-/Freiwilligeneinsatzorganisation eine klare Vorstellung von dir zu geben. Bei vergüteten Jobs soll der Lebenslauf den Personalverantwortlichen davon überzeugen, dich auszuwählen.
 
Auf dieser Seite wollen wir 10 Tipps geben für einen besseren Lebenslauf.
 
Da es keine weltweiten Standards gibt, wie genau ein Lebenslauf zu verfassen ist können wir keine goldene Regel aufstellen, wie genau der Lebenslauf auszusehen hat. Wichtig ist eigentlich nur, dass er kurz und prägnant zusammenfasst, wer du bist und einen inhaltlichen Bezug zu der Tätigkeit herstellt, die du durchführen willst. Ob die Einträge vom neuesten zum ältesten sortiert sind oder ob dem Lebenslauf, wie in den englischsprachigen Ländern gängig, ein kurzer Motivationsabschnitt vorangestellt wird ist eigentlich zweitranging.
 

10 Tipps bei der Erstellung eines Lebenslauf für Praktika und Volunteering im Ausland

 
1. Tabellarische Form wählen
 
Heutzutage erwartet eigentlich jeder weltweit einen tabellarischen Lebenslauf. Niemand hat die Zeit, sich einen langen ausformulierten Text durchzulesen. Prägnante Sichpunkte sind gefragt, die man auf einen Blick überschauen kann.
 
2. Auf richtige Übersetzungen achten
 
Der Lebenslauf sollte in einer Sprache sein, die in dem Land gängig ist, für das du dich bewirbst bzw. von Leuten, mit denen du zusammenarbeiten wirst verstanden wird. Nimm dir Zeit für eine vernünftige Übersetzung. Wenn du die Sprache nur wenig beherrschst, bitte jemand, der die Sprache beherrscht, sich den Lebenslauf anzuschauen. Wenn du uns den Lebenslauf im Word-Format schickst, können wir selbst eventuell Korrekturen durchführen, bevor wir ihn in dein Wunschland weiterleiten. Zumindest den Ort, an den du reisen willst, solltest du richtig schreiben (auf Englisch schreibt man etwa "Zanzibar" und nicht "Sansibar"). Sei realistisch, was die Angabe deiner Sprachkenntnisse betrifft. Wenn du schreibst "Englisch perfekt in Wort und Schrift" und der Lebenslauf voller unpassender Begriffe und Schreibfehler ist, sind deine Angaben wenig glaubwürdig. Sende auf keinen Fall eine automatische Übersetzung etwa von Google Translate - bei solchen Übersetzungen ist oft nicht mal zu erraten, was du sagen willst.
 
3. Namen von Schulen, Einrichtungen usw. bitte übersetzen!
 
Zwar behaupten Englischlehrer in Schulen gerne, man übersetze Eigennamen nicht, aber niemand in Indien, China oder Südamerika wird verstehen, was sich unter Namen von Schulen oder Einrichtungen wie "Katholische Grundschule", "Mädchengymnasium", "Jugendhilfe Essen", "Wirtschaftsblatt Verlagsgesellschaft gmbH" etc. verbirgt und damit, was du dort eigentlich gemacht hast. Auch Begriffe wie "Abitur" oder "SMV" kannst du nicht voraussetzen. Bitte übersetze solche Begriffe in die Sprache, in der du den Lebenslauf schreibst. Den Originalnamen der Einrichtung musst du dann auch nicht in Klammer hinzuschreiben.
 
4. Lebenslauf aussagekräftig machen
 
Schwierig ist es immer, Zusagen für Bewerber zu bekommen, deren Lebenslauf "leer" ist, also außer ein paar persönlichen Angaben und einer Schulbildung keinerlei Informationen beinhaltet. Auch wenn du erst 16 oder 18 bist und noch über keine Berufserfahrung verfügst, versuche Dinge hinzuzufügen, die thematisch passend sind zur Tätigkeit, die du durchführen willst. Wenn du etwa in einem Waisenhaus tätig sein willst, kannst du erwähnen, dass du auf jüngere Geschwister aufgepasst hast.
 
5. Alter und Bild müssen rein
 
In der westlichen Welt wird oft gesagt, man schreibe aus Anti-Diskriminierungsgründen in den Lebenslauf keine Angaben wie Geschlecht und Geburtsdatum und füge auch kein Bild hinzu. Für Praktika in Länder in Afrika oder Asien gelten solche Regeln aber nicht. Dort gibt es für Praktika klare Vorgaben bezüglich des gewünschten Alters (auch manche Visa bekommt man nur für bestimmte Altersgruppen) und Geschlechts. Fehlen solche Angaben im Lebenslauf, müssen wir diese Informationen nachreichen, damit der Lebenslauf von den Praktikumsfirmen bearbeitet wird. Auch ein Foto soll dabei sein.
 
6. Vorsicht mit Kulturell nicht passenden Tätigkeiten
 
Viele Tätigkeiten, die in Europa gängige Studentenjobs sind, werden im außereuropäischen Ausland nur als Hauptbeschäftigung von Mitgliedern gewisser gesellschaftlicher Schichten durchgeführt und entsprechen nicht dem "Stand" von Leuten, die an einer Uni studieren. Die Angabe solcher Jobs kann Leute, die sich deinen Lebenslauf anschauen verwirren. Besonders in den arabischen Ländern, Indien und Afrika wird es, wenn Frauen "in einer Bar arbeiten" von vielen Menschen gleichgesetzt mit "Prostitution". Du solltest also solche "Bar-Jobs" besser weglassen (besonders wenn du etwa als Lehrerin in einer Schule eine "Vorbildfunktion" hast - für ein Hotelpraktikum kann die Angabe aber durchaus sinnvoll sein). Wenn du unsicher bist, frage uns.
 
7. Hobbies und Interessen nur wenn sie thematisch relevant sind
 
Du kannst Hobbies und Interessen hinzufügen, wenn sie thematisch relevant sind für die Tätigkeit, die du durchführen willst. Wenn du z.B. seit mehreren Jahren als Hobby Theater spielst und dich für eine Tätigkeit in einem Jugendzentrum oder einer Schule bewirbst, dann ist dies auf jeden Fall relevant, da du mit den Kinder und Jugendlichen Theater spielen könntest. Hobbies wie "Fernsehschauen", "Musik hören" oder "Freunde treffen" solltest du jedoch besser nicht aufschreiben, da sie nicht nur vermutlich irrelevant sind, sondern solche Angaben auch unprofessionell wirken.  
 
8. Verwende eine seriöse Emailadresse
 
Spätestens wenn du mittels eines Praktikums oder Freiwilligeneinsatzes "ins Berufsleben" eintreten willst, solltest du dir überlegen, ob Emailadressen wie "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!", "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!", "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" oder "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" noch passend sind. Zwar werden die Mitarbeiter von NGOs in Indien oder Afrika selten verstehen, was da wirklich in der Emailadresse steht, aber sie könnten es ja in einem Wörterbuch nachschlagen oder nachfragen.  
 
9. Richtige Formatierung
 
Heutzutage werden für fast alle Jobs grundlegende Kenntnisse in der Computeranwendung vorausgesetzt. Du solltest in der Lage sein, den Lebenslauf vernünftig zu formatieren (Überschriften, Abschnitte, Listenpunkte etc.). Ebenso solltest du, wenn du ein Bild einbettest, dies in einer vernünftigen Größe und als jpg komprimiert einfügen, damit der Lebenslauf am Ende nicht 30 MB groß ist. In vielen Ländern sind Internetverbindungen langsam und man zahlt das Downloadvolumen pro Megabyte; darum kann man es den Leuten nicht zumuten, riesige Dateianhänge herunterzuladen. Als Dateiformat für den Lebenslauf kommen eigentlich nur PDF, Word (.doc bzw. .docx) sowie eventuell .rtf (Rich Text Format) in Frage. Dies sind Standards, die weltweit jeder öffnen und lesen kann. Schicke deinen Lebenslauf nicht in Formaten, die keine Standards sind wie .pages (Apple).
 
10. Beschäftige dich mit dem Gastland, wenn du eine Erklärung zur Motivation verfasst
 
Wenn du deinem Lebenslauf einen Abschnitt zur Motivation voranstellst, vermeide grobe Schnitzer darin wie "Ich wollte schon immer mal nach Südafrika" (wenn du dich für ein Praktikum in Tansania bewirbst) oder "Afrika ist ein Land, das mich seit langem interessiert" (Afrika ist kein Land, sondern ein Kontinent). Solche Fehler zeigen, dass du dich wenig mit deinem Plan, ins Ausland zu reisen beschäftigt hast.
 
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Diese 10 Punkte sind nur ein Hinweis, basierend auf unseren Beobachtungen. Du musst dir keine großen Sorgen machen, dass die Erstellung deines Lebenslaufs eine unüberwindbare Hürde ist, die du nicht meistern kannst. Wir haben meist ein gutes Verhältnis zu den Einsatzorganisationen, sodass diese Fehler "verzeihen". Wenn du es jedoch besser machen kannst und dadurch einen besseren Eindruck erweckst, warum nicht?

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