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Gefährliche Entwicklungsländer?

 
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Ist es gefährlich in Afrika? In Indien? In Nicaragua? Täglich bekommen wir diese und ähnliche Fragen gestellt von Interessenten und besorgten Eltern. NEIN! Es ist nicht gefährlich in diesen und anderen Ländern, WENN man sich an ein paar grundlegende Dinge hält, über die wir dich aufklären.
 
Wir wollen dir nichts verschweigen oder beschönigen; aber genauso wenig wollen wir dir übertriebene Angst machen.
 
Detallierte Informationen zu den jeweiligen Ländern erhältst du als Teilnehmer.
 
Hier sind einige Punkte, die wir vorab erwähnen wollen:
 

1. Andere Lebensstandards

 
Wir bieten mit "Most popular!" (mittlerer Standard), "Comfort+" (lokal gehobener Standard) und "Adventurer" (einfacher Standard) an den meisten Orten verschiedene Standards von Unterbringungen, aus denen du auswählen kannst.
 
Die meisten unserer Teilnehmer sind positiv über ihre Unterbringung überrascht, jedoch müssen wir darauf hinweisen, dass es sich um lokale Unterkünfte handelt, bei denen nicht alles nach europäischem Standard ist. Schau dir die Beschreibung der Unterkünfte an. So kann etwa die bauliche Qualität schlechter sein, als was du aus Europa kennst. Küchenausstattungen oder sanitäre Installationen können einfacher sein. Die Vermieter und Gastfamilien, die von uns vermittelt werden sind keine Hoteliers und waren in den meisten Fällen auch noch nie in Europa. Auf jeden Fall achten wir bei der Auswahl und vor jedem neuen Bezug einer Unterkunft, die von uns vermittelt wird darauf, dass alles in einwandfreien Zustand bezüglich Sicherheit und Sauberkeit ist. Sollte etwas nicht so sein, wie du es erwartest, teile dies dem Vermieter/der Gastfamilie oder unserem örtlichen Betreuer mit und sie werden bemüht sein, Abhilfe zu schaffen.
 

2. Krankheiten

 
Bei einem mehrmonatigen Aufenthalt in einem tropischen Land in Kontakt mit örtlicher Bevölkerung und örtlichen Nahrungsmitteln ist es nicht außergewöhnlich, dass Europäer, deren Magen, Kreislauf oder Immunsystem nicht mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist, erkranken kann. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um "Kleinigkeiten" wie Durchfall, die problemlos und schnell vor Ort behoben werden können. Man sollte sich diesbezüglich keine übertriebenen Ängste machen. Prinzipiell kann man das Risiko durch verschiedene Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen verkleinern, jedoch nicht vollkommen ausschließen. Wir geben dir für dein Reiseziel die Impfschutzempfehlungen des deutschen Tropeninstituts sowie umfangreiche Informationen zu verschiedenen typischen Erkrankungen und praktische Tipps zur Vorsorge weiter. Außerdem raten wir, dass du dich bezüglich deines Auslandsaufenthalts mit deinem Hausarzt besprichst.
 
Vor Ort zeigt dir unser örtlicher Koordinator einen empfehlenswerten Arzt oder ein medizinisches Zentrum. Indien, China, Bolivien, Ecuador, Nicaragua, Marokko und Israel verfügen über eine zufriedenstellende ärztliche Versorgung. In Tansania und Ghana kennen sich die Ärzte zumindest was die typischen Tropenerkrankungen betrifft besser aus als die meisten Ärzte in Europa. Für den Fall, dass man erkrankt, ist dies darum auch in den meisten Fällen kein Grund zur Panik. Die meisten Erkrankungen wie Malaria oder Magen/Darminfektionen können vor Ort, wenn sie früh erkannt werden, ohne Komplikationen geheilt werden. Im Land gibt es auch die neuesten verfügbaren Medikamente in ausreichendem Umfang, da es viele Programme zur Bekämpfung solcher Krankheiten gibt, die etwa von der Weltgesundheitsorganisation finanziert werden.
 
Ein absolutes Muss ist auf jeden Fall der Abschluss einer Auslands-Krankenversicherung (Reisekrankenversicherung). Dabei sind ärztliche Behandlungen und Arzneimittel meist vor Ort in bar zu bezahlen und man bekommt die Ausgaben dann in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wieder rückvergütet. In Tansania ist jedoch besonders in ländlichen Regionen die ärztliche Versorgung nicht zufriedenstellend. Wer dort hinreisen will und auf Nummer sicher gehen will, dass ein medizinischer Notfallservice zur Verfügung steht, kann die Mitgliedschaft bei der AMREF Flying Doctors Society of Africa in Erwägung ziehen. AMREF hat ihren Sitz in Nairobi/Kenia und die einjährige Mitgliedschaft kostet zur Zeit abhängig von der Entfernung zu Nairobi entweder 20 USD pro Person (bis zu 500 km Entfernung von Nairobi - beinhaltet Moshi und die Kilimanjaro-Region) oder 50 USD pro Person (bis zu 1000 km Entfernung von Nairobi - beinhaltet Sansibar, Ikoma, Dar-es-Salaam und Bagamoyo). Daneben gibt es eine Kurzzeitmitgliedschaft für 14 Tage oder 2 Monate. Mitglieder erhalten eine kostenfreie Notfallevakuierung pro Jahr bei ernsthafter medizinischer Notwendigkeit sowie 24 Stunden Zugang zum Flying Doctor’s Notfall-Telefon für medizinische Aufkünfte.
 
Famulaturstudierende und Praktikanten in medizinischen Einrichtungen erhalten eine Einweisung zur Vermeidung von Infektionen. Die Krankenhäuser verfügen über "Post-exposure prophylaxis services" (PEP) für HIV.
 

3. Kriminalität

 
Armutskriminalität existiert in allen Entwicklungs- und Schwellenländern in unterschiedlichem Ausmaß. Aber dies sollte keinen Grund darstellen, nicht in diese Länder zu reisen. Es genügen meist Vorsichtsmaßnahmen, die dem normalen Menschenverstand entsprechen. Dazu gehören:
 
  • Keine Wertgegenstände und Bargeld öffentlich zur Schau stellen. Wer Geldbündel offen herumzeigt und fette Kameras, Mobiltelefone, Schmuck, teuere Markenkleidung und Accessoires gut sichtbar spazieren trägt, zieht natürlich die Aufmerksamkeit auf sich. Man sollte abschätzen, wie viel Geld man braucht und nicht wesentlich mehr bei sich tragen. Den Rest sollte man an sicherer Stelle aufbewahren. Es empfiehlt sich, an bestimmten Orten nicht auf der Straße mit dem Mobiltelefon zu telefonieren und kleine Fotokameras zu verwenden, die man unauffällig bei sich tragen kann.
  • Bei Taschen Reißverschluss zum Körper hin tragen, Wertgegenstände ganz unten rein; eine alte Plastiktüte zieht weniger die Aufmerksamkeit auf sich als eine schicke Fototasche!
  • Vorsicht vor Taschendieben besonders an unübersichtlichen Orten mit großen Menschenmengen wie Markt oder im öffentlichen Nahverkehr
  • An dunklen und menschenleeren Orten sollte man sich nicht alleine aufhalten. Lieber stattdessen nachts ein Taxi nehmen, als etwas riskieren.
  • Auf der Straße sollte man kein Geld wechseln. Dies ist in den meisten Ländern nicht nur illegal, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass man betrogen oder beraubt wird, ist sehr hoch.
  • Für Verstöße gegen das Zivil- und Strafrecht wie der Erwerb und Konsum von illegalen Drogen drohen in den meisten Ländern härtere und drastischere Strafen als in Europa. Keine Drogen kaufen und sich nicht mit Menschen aufhalten, die Drogen besitzen und/oder konsumieren!
 
Unsere Vorbereitungsunterlagen geben länderspezifische Hinweise bezüglich Kriminalität und unsere Betreuer vor Ort weisen dich auf mögliche Gefahren hin.
 

4. Frauen

 
Teilnehmerinnen können problemlos alleine in die Länder reisen, in denen wir Tätigkeiten vermitteln. Von tausenden Teilnehmern, die wir bisher hatten waren ungefähr 80% weiblich und viele erst 17 oder 18 Jahre alt. Keiner einzigen ist etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dir sagen, worauf du als Frau achten musst. So ist es etwa anzuraten, bestimmte Kleidung zu tragen (bzw. zu vermeiden) und bestimmte Verhaltensweisen im Umgang mit einheimischen Männer zu beachten. In vielen Kulturen sehen es männliche Einheimische etwa als Einladung an, aufdringlich zu werden, wenn Frauen offen über Sexualität sprechen. Auch unser Info-Dokument, das du als Teil des Sorgenfreipakets bekommst, enthält nützliche Tipps für Programmteilnehmerinnen.
 

5. Wilde Tiere

 
Eine realistische Gefahr durch wilde Tiere besteht eigentlich nur bei solchen Praktika und Freiwilligentätigkeiten, die sich mit eventuell gefährlichen Tieren direkt auseinandersetzen, wie etwa die des Tierpflegers, Rangers, Tierarztes etc. Hier wird dich der Verantwortliche vor Ort unterrichten, welche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen sind, damit die Gefahr durch Tiere vermindert wird. Für alle anderen Praktika, Tätigkeiten und Aufenthalte ist eine realistische Gefahr durch wilde Tiere nicht gegeben. Streunende Katzen, Hunde und sonstige Tiere sollte man aufgrund der Tollwutgefahr nicht streicheln oder ihnen zu Nahe kommen.
 

6. Krieg/politische Unruhen

 
Wir vermitteln keine Praktika oder Reisen in Gebiete, in denen es Kriege, Bürgerkriege oder sonstige bewaffneten Konflikte gibt.

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