Drucken E-Mail
Israel Map
 
Akko - Foto: Francesco Gasparetti
 
Akko - Foto: Francesco Gasparetti
 
Akko
 
Akko
 
Akko
 
Akko
 
Tamra
 
Tamra
 
Tamra - Restaurant
 
Tamra - Kleidergeschäft
 
Tamra - Kunstgallerie
 
Haifa
 
Haifa - Foto: Zimbaman
 
Haifa - Foto: David King
 
Haifa - Foto: Chris Yunker
 
Haifa - Foto: Zimbaman
 
Haifa - Foto: Oren Tree
 
Unterbringung Tamra:
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Unterbringung in Tamra
 
Qasr A Sir:
Negev Desert
 
Bedouin Village
 
Negev Desert
 
Bedouin village
 

Israel

Um es gleich vorweg zu sagen: Es besteht kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, wenn ihr an unseren Programmen in Israel teilnehmt. Bitte schaut Euch untenstehende Erläuterungen dazu an, um einen grundlegenden Überblick zu bekommen.

Unsere Einsätze finden an zwei Orten statt. Zum einen in der Kleinstadt Tamra in Galiläa im Norden Israels. Tamra ist Teil des Großraums Haifa-Akko-Tamra. Diese drei Städte liegen nur jeweils 15-30 Minuten Fahrzeit voneinander entfernt und sind gut mit Bussen, Zug (Akko-Haifa) und Sammeltaxis verbunden. Man kann sich leicht zwischen diesen drei Orte bewegen und sollte die drei Orte als einen gemeinsamen Großraum ansehen. Zum anderen bieten wir Einsatzmöglichkeiten im Süden Israels in der Negev-Wüste im Beduinendorf Qasr A-Sir.

Israel ist ein weit entwickeltes Land europäischen Standards. Die Einrichtungen in Tamra, in denen Praktikanten und Freiwillige tätig sein können sowie die Unterküfte dort sind gleichen oder sogar höheren Standards als in Europa. Die Beduinen in der Negev-Wüste leben jedoch unter einfachen Bedingungen. 

Unsere Betreuerin für Tamra ist Frau Aisha Khatib. Sie ist Kunstlehrerin und selbst in einigen Einrichtungen, in die wir Freiwillige und Praktikanten vermitteln tätig. Sie kombiniert auch gerne Einsatzorganisationen für unsere Teilnehmer, so dass Du viel zu sehen und mitmachen bekommst. Für die Einsätze in der Negev-Wüste übernimmt die NGO "Bustan", in der es deutsche Mitarbeiter gibt die Betreuung. 

Sowohl in Tamra als auch in Qasr A-Sir wird arabisch gesprochen. In Tamra sprechen viele Bürger zudem Hebräisch und Englisch, einige sogar Deutsch. Die Mitarbeiter von Bustan sprechen alle Englisch. Arabischkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Zur Kommunikation mit den Beduinen in der Wüste bieten wir auch Arabischunterricht an.

Nach Israel kommst Du per Flugzeug nach Tel Aviv, dem einzigen internationalen Flughafen des Landes. Zahlreiche Airlines fliegen nach Tel Aviv, etwa Air Berlin. Von Tel Aviv gibt es eine gute Zugverbindung nach Akko und Haifa, die Fahrt dauert etwa 90-120 Minuten ohne Umsteigen. In die Negev-Wüste kommst Du per Zug nach Be'er Sheva (ca. 90 Minuten) und von dort per Bus nach Qasr A-Sir (20 Min).

Die geschichtsträchtige Hafenstadt Akko (auch: Akkon) hat rund 50.000 Einwohner und mutet sehr orientalisch an. Schon im alten Testament der Bibel ist von Akko die Rede. Alexander der Große, die Römer, Sultan Saladin und die Kreuzritter waren in Akko. Napoleon gelang es nicht, Akko zu erobern. Die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und Bestandteil jeder Israelrundreise. Akko hat einen im Sommer lebendigen Strand, auch der arabische Markt ist ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen.

Tamra (25.000 Einwohner) liegt auf den Hügeln, die sich hinter der Ebene von Akko erheben. Bei klarem Wetter hat man von Tamra einen tollen Blick über Akko und das Mittelmeer. Aus diesem Grund ist Tamra ein beliebter Ort für Kurzausflüge von Bürgern der umliegenden Städte, die Tamras traditionelle arabische Gastronomie zu attraktiven Preisen schätzen.

In der Kleinstadt leben fast nur arabische Israelis in großfamiliären Strukturen. Kunst, Kultur und Gemeinschaft haben in Tamra einen hohen Stellenwert, viele Bürger sind sehr gebildet und haben im Ausland, darunter auch in Deutschland studiert. Gegenüber Ausländern ist man ausgesprochen freundlich und aufgeschlossen und unsere Teilnehmer finden in Tamra leicht Familienanschluss. Viele Bewohner von Tamra waren schon in Bremen-Hemelingen, zu dem seit vielen Jahren eine Städtepartnerschaft besteht.

Tamra ist auch beliebt für ausschweifende Hochzeiten. Es gibt mehrere Einrichtungen, die professionell Hochzeitsfeiern organisieren. Während der "Hochzeitssaison" von Mai bis Oktober finden in Tamra täglich 7-10 größere Hochzeiten statt.

Haifa (270.000 Einwohner) ist nach Tel Aviv und Jerusalem die drittgrößte Stadt Israels. Dort gibt es ein lebendiges junges Leben, denn an der Universität Haifa studieren über 40.000 Studenten, daneben gibt es zahlreiche Colleges. Dementsprechend gibt es ein vielfältiges Angebot von Bars und Clubs. Im Sommer sind die Strände unter dem Karmelberg Tag und Nacht besiedelt von jungen Menschen.

Zwischen Haifa, Akko und Tamra gibt es zwischen Oliven- und Granatapfelplantagen mehrere Dörfer, die sogenannten „Krayots“, die zum Einzugsgebiet Haifas zählen. Dort gibt es moderne Unterhaltseinrichtungen wie Multiplex-Kinos, Bars und Bowlinghallen.

Das Beduinendorf Qasr A-Sir liegt entlang einer antiken Karavanenroute, die die Arabische Halbinsel mit dem Nahen Osten verbindet und diente seit Generationen als Station für Händler, Soldaten und Nomaden. Qars bedeutet Festung - die Überreste der antiken Festung sieht man immer noch am Dorfeingang. Von Qasr A-Sir kann man gut am Wochenende nach Tel Aviv (90 min) oder Jerusalem (2 Stunden) fahren. Und das Meer ist auch nicht weit. 

Freizeitangebote in Tamra/Akko/Haifa

Wie bereits erwähnt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, seine Freizeit in Tamra, Akko und Haifa zu verbringen. In allen Städten gibt es ein ausgeprägtes kulturelles Leben. Im heißen Sommer bieten sich die Strände an, in Tamra gibt es auch ein Schwimmbad.

Tagesausflüge in Israel, die man von Akko/Tamra/Haifa durchführen kann beinhalten einen Besuch der mythischen geschichtsträchtigen Orte Jerusalems, Nazareths, Safed, See Genezareth und Magito, wo den Prophezeihungen der Juden, Christen und Muslime zufolge die endzeitliche Endscheidungsschlacht „Harmagedon“ (auf Englisch auch: Armageddon) stattfinden soll. In der Natur des bergigen Norden des Landes kann man Fahrradfahren, Wandern und im Winter sogar Skifahren.

Unterbringung

Bilder siehe links unten.

In Tamra wohnen unsere Teilnehmer in der Regel in zwei benachbarten Häusern am Hang mit Blick auf Tamra und die Ebene von Akko-Haifa. Direkt zugänglich ist der Garten mit Oliven- und Zitronenbäumen zwischen den beiden Häusern. In den Erdgeschossen der beiden Häuser gibt es moderne und großräumige Studios. Diese verfügen über jeweils ein eigenes Bad und Kochzeile. In jedem Studio können bequem 2-3 Teilnehmer wohnen. Die Hausbesitzer, einheimische Paare, wohnen darüber und bieten bei Bedarf weitere Zimmer in den oberen Etagen an. Wenn zeitgleich viele Teilnehmer in Tamra sind, organisieren wir auch Unterkünfte in anderen Häusern vergleichbaren Standards in der Stadt.

Die Unterbringung im Beduinendorf Quasr A-Sir erfolgt im "Eco-Khan"-Guest House im Dorf. Das Guest House ist Teil des Community-Tourismus der Bedouinen-Communnity. Dort kannst Du selbst kochen.

Sicherheit in Israel

Wenn ihr Eurer Familie oder Freunden erzählt, nach Israel zum Praktikum oder zur Freiwilligentätigkeit gehen zu wollen werdet ihr Euch vermutlich Sicherheitsbedenken anhören müssen. Das Bild Israels in den Medien ist geprägt durch gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern, bzw. Konflikten mit den Nachbarstaaten.

Diese Angst ist weitestgehend unbegründet. Rund 2 Millionen Touristen besuchen das Land jährlich. Touristen waren nie das Ziel von Gewalt und die Sicherheitsvorkehrungen im Land sind so hoch, dass es nahezu ausgeschlossen ist, dass man sich als Tourist zufällig in eine kritische Lage bringt. 

Das problematische Gebiet beschränkt sich geographisch eigentlich nur auf den Gaza-Streifen. Den Gazastreifen solltest Du nicht besuchen. Da dieser aber sowieso von den Sicherheitskräften abgeriegelt ist, ist es unmöglich, dass Du dort zufällig hineingerätst. Dasselbe gilt für jegliche Orte, an denen auch nur möglicherweise Konflikt entstehen könnte. Diese werden vorbeugend abgesperrt, etwa gelegentlich die Altstadt von Jerusalem, da dort regelmäßig ein Streit um eine Moschee aufkeimt, die von Juden besetzt wird, die darunter Überreste einer jüdischen Kultstätte vermuten. Für einen Tagesausflug nach Jerusalem solltest Du Dich vorher informieren, ob der Besuch der Altstadt möglich ist. Unsere örtlichen Betreuer verfolgen täglich die Nachrichten und Du kannst sie fragen. 

Die Sicherheitsvorkehrungen im Land sind enorm hoch. An den Bahnhöfen oder dem Hauptterminal der Busse gibt es Sicherheitschecks wie an Flughäfen, und die Kontrollen im Flughafen von Tel Aviv sind nochmal eine Spur aufwändiger als üblich.

Kleinkriminalität besteht in Israel so gut wie nicht und auch Frauen können sich in Israel frei bewegen.

Sollte sich die politische Lage in Israel nach Deiner Anmeldung ändern, sodass wir es für nicht verantwortbar erachten, dass Du nach Israel reist, dann erstatten wir Dir selbstverständlich sämtliche bezahlten Kosten zurück.