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Nicaragua
Nicaragua ist ein tropisches Land und das "Herz" Mittelamerika. Es hat die größte landschaftliche und natürliche Vielfalt in der Region. Neben aktiven Vulkanen, großen Seen und Flüssen gibt es karibische Inseln und paradiesische Strände an der Pazifikküste. Die größten zusammenhängenden Naturparks mit einzigartiger Pflanzen- und Tierwelt liegen in Nicaragua und bilden die grüne Lunge Zentralamerikas.
Trotz der weit verbreiteten Armut verfügt Nicaragua über ein reiches kulturelles Leben. Musik, Tanztheater, Dichtung und naive sozialkritische Malerei spielen eine wichtige Rolle im Alltag. Die Kombination aus spanisch-kolonialem und indianischem Erbe sind überall sichtbar in Architektur, Traditionen und im täglichen Leben.
Daneben es aber besonders der Charme, die Authentizität und Gastfreundschaft der Nicaraguaner, die sich selbst "Nicas" nennen, die das Land so besonders und liebenswert machen.
Nicaragua ist seit über 20 Jahren politisch ruhig und gilt als eines der sichersten Länder Lateinamerikas.
Mehrere Fluglinien fliegen aus Europa in die Hauptstadt Managua, entweder direkt oder mit einmaligem Umsteigen.
Sprachen sind im ganzen Land Spanisch, an der Karibikküste auch Englisch. Im ländlichen Raum werden zudem Indianersprachen gesprochen.
Wir bieten Spanisch-Sprachkurse (Einzel- oder Gruppenunterricht) an, entweder als eigenständiger Grund für die Nicaraguareise oder in Verbindung mit einer Freiwilligentätigkeit, Praktikum oder Urlaub.
Schwerpunkt unserer Angebote für Praktika und Freiwilligentätigkeiten bildet die Stadt León.
León
León (175.000 Einwohner) ist eine alte spanische Kolonialstadt Die beschauliche Stadt ist etwa 90 km von der Hauptstadt Managua mit internationalen Flughafen entfernt. Bis zu den Traumstränden an der Pazifikküste sind es nur etwa 15 Kilometer.
Die Stadt strahlt ein Flair aus, der an die reichen Zeiten erinnert. Heute ist sie ein Zentrum der Erdnuss- und Zuckerrohrindustrie. Seit jeher war die Universitätsstadt aber auch die intellektuelle Metropole des Landes. Besonders während den Universitätsemester ist die Stadt bevölkert von jungen Menschen und es gibt ein reichhaltiges studentisches Leben. Der Tourismus ist noch nicht weit entwickelt, aber in stetigem Wachstum.
Problem des Landes, mit denen sich viele
Freiwilligentätigkeiten beschäftigen sind die fehlende Entwicklung und
dadurch bedingte Armut, sehr hohe Arbeitslosigkeit, lückenhaftes
Bildungssystem sowie fehlende soziale und medizinische Systeme
besonders im ländlichen Raum. Es gibt eine ausgeprägte Landflucht in
die Städte sowie Auswanderung. Etwa 20% aller Nicaraguaner leben
außerhalb des eigenes Landes.
Unterbringung in León
Die Unterbringung in León findet in der Regel in einem Einzelzimmer bei einer Gastfamilie statt, die meist Frühstück und Abendessen stellt.
Unterhaltungsmöglichkeiten in León
Die Strände der Pazifikküste sind nur etwa 15-20 km entfernt. In Distanz eines Tagesausfluges bieten sich auch Besuche von Naturparks mit Kraterseen oder Mangrovenlagunen an, auf denen Bootsfahrten möglich sind. Dort gibt es viele Vögel und Alligatoren.
Spannend sind Besteigungen der Vulkane Momotombo, Momotombito und Cerro Negro. Auf letzterem kann man sogar mit einem Snowboard die Asche herunterfahren. In verschiedenen kleinen Ortschaften in der Umgebung Leóns kann man koloniale und indianische Ruinen sowie kunsthandwerkliche Produktionsstätten besichtigen.
Über das ganze Jahr verteilt gibt es zahlreiche Feste, die oft religiöse Gründe haben. In León findet man aufgrund des studentischen Lebens etliche Bars, Restaurants, Live-Musik und Diskotheken.
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