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Lebe bei den Massai -
das ultimative Afrika-Abenteuer!
World Unite! bietet nun die Möglichkeit an, wie die Massai und bei
den Massai zu leben. Das Massai-Dorf, in dem dies möglich ist liegt nur
ca. 10 km vom Kilimanjaro International Airport entfernt sowie ca. 50
km von Moshi und 70 km von Arusha. Du lebst in einem tpyischen
Massai-Haus (allerdings ohne das ansonsten typische Feuer, das Dich
einräuchern würde) und nimmst wie eine(r) von ihnen am Alltagsleben der Massai teil.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich bei diesem
Angebot nicht um ein für Touristen inszeniertes oder abgeschwächtes
Programm handelt, sondern um „das wahre Massai-Leben“. Als Gast wirkst
bei der Nahrungsproduktion mit und wirst Dich an Speisen wie
fermentierter Milch erfreuen.
Zwei Massai des Dorfes, Laizer und Leronjo, die diese
Initative gestartet haben und im April 2009 die Zulassung durch das
Tanzania Cultural Tourism Programm zur Aufnahme von Ausländern erhalten
haben, sind jedoch mit den Bedürfnissen und Gepflogenheiten von
ausländischen Touristen vertraut, da sie seit vielen Jahren mit unserem
Partner ZARA Tours in Moshi arbeiten. In dem Dorf gibt es
Mobilfunk-Netzabdeckung und in Notfällen ist der Kilimanjaro Flughafen
mit ärztlicher Versorgung in 15 Minuten erreicht.
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Die Massai (oder Maasai, Maassai, Masai) sind ein nomadisch lebendes Hirtenvolk, das Mitte des 16. Jahrhunderts aus dem nördlichen Afrika nach Ostafrika eingewandert ist. Die wohl bekannteste Volksgruppe Ostafrikas ist heute in der Kilimanjaro-Region sowohl im südlichen Kenia als auch im Norden Tansanias beheimatet. Derzeit gibt es rund 1.000.000 Massai, die sich ungefähr gleichermaßen auf die beiden Länder aufteilen.
Ursprünglich waren die Massai vor allem als Krieger und Vierhirten bekannt, denn die Kultur der Massai dreht sich hauptsächlich um Rinder. Der Regengott Ngai, der auf dem Gipfel des Mount Kenya thront, hat ihnen nach ihrem Glauben alle Rinde dieser Erde überlassen. Die Massai sahen dies bis in die jüngste Vergangenheit teilweise als Anlass dazu, anderen Völkern deren Rinder unter anderem gewaltsam zu enteignen. Noch heute ist das Vieh wichtigstes Bestandteil ihrer Nahrung.
So ernähren sie sich zu großem Umfang vom Fleisch und der Milch der Tiere. Das Milch-Blut-Gemisch ist eine traditionelle Massai-Spezialität. Aufgrund der sich durch Nationalparks, Ausbreitung der Städte und Bevölkerungswachstum anderer Volksgruppen einschränkenden Bewegungsfreiheit für die Herden ändert sich jedoch die Ernährung der Massai grundlegend. Erträge des Ackerbaus wie Weizen, Mais, Bohnen, Tee und Kartoffeln stehen heute auf dem Massai-Speiseplan, der sich somit wenig von dem weiter Bevölkerungsgruppen Afrikas unterscheidet. Als nicht-ackerbau-treibendes Volk bauen sie solche Erzeugnisse in der Regel jedoch nicht selbst an, sondern kaufen oder tauschen diese von anderen Stämmen.
Dennoch leben die meisten Massai ein weitgehend traditionelles Leben in ihren traditionellen Organisations- und Siedlungsstrukturen. Es gibt keine Häuptlinge oder Anführer; die Massai organisieren sich durch verschiedene männliche Altersgruppen. Die Übergange von einer in die andere Altersgruppe sind noch heute entscheidende Momente im Leben eines Massai-Mannes, für dessen Ansehen die Zahl seiner Rinder und Frauen bedeutend ist. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Massai 50 Rinder besitzt und gleichzeitig fünf Frauen hat. Zahlreiche Zeremonien prägen das Leben eines Massai. Hierzu gehören auch die viel kritisierte Beschneidung bei Mädchen.
Die traditionellen Massai-Häuser sind je nach Region rund oder rechteckig – auf jeden Fall jedoch aus einer Lehm-Dung-Mischung gebaut, die ähnlich einem Fachwerkhaus um eine hölzerne Skelettstruktur herum angebracht ist. Ein Feuer zum Kochen und Heizen befindet sich ohne Kamin im Inneren des Massai-Hauses.
Die Massai sprechen untereinander ihre eigene Sprache, Maa, das zur Gruppe der nilotischen Sprachen gehört. Jedoch können die meisten auch auf Swahili kommunizieren, das sie in Schulen seit den 60-er-Jahren lernen.
Neben der Sprache und Ernährung haben viele weitere Merkmale westlichen Lebens Einzug in den Alltag der Massai gefunden. Massai, die auf die Uni gehen, sich Klingeltöne aufs Mobiltelefon runterladen, Auto fahren, Emails schreiben und in der Stadt Billiard spielen und HipHop tanzen sind keine Ausnahme. Dabei geben sie ihre Traditionen aber nicht auf, sondern vermischen diese mit anderen Lebensformen. Wie kein anderer Stamm in Tansania verstehen es die Massai auch, ihrer traditionellen Lebensart treu zu bleiben und gleichzeitig vom Tourismus zu profitieren.
Besonders für längere Aufenthalte ist es ist auf jeden Fall ratsam, sich ausreichend über die Kultur der Massai einzulesen. Hier eine Liste mit Buchempfehlungen:
* Die weiße Massai (von Corinne Hofmann)
* Die Geschichte der weißen Massai. Ihre große Liebe, die Rückkehr, das Wiedersehen (3 Bde. m. DVD-Video) (von Corinne Hofmann)
* Zurück aus Afrika (von Corinne Hofmann)
* Wiedersehen in Barsaloi (von Corinne Hofmann)
* Die Tränen der Massai (von Frank Coates)
* Die Kinder der Massai (von Javier Salinas)
* Mein Herz blieb in Afrika (von Miriam Mathabane)
* Meine Safari: Abenteuer in Afrika (von Hudson Talbott)
* Mama Massai. Angelika Wohlenberg - die wilde Heilige der Steppe (von Hanna Schott)
* Steppenkinder: Ein Wiedersehen mit Mama Massai (von Hanna Schott)
Infobox:
Ort: Kilimanjaro Area, Tansania
Dauer: ab 1 Nacht
Besondere Erfahrung erforderlich: nein
Kosten: Für 2 Tage inkl. eine Übernachtung ab Moshi, inkl. Transfers und Verpflegung 90 € pro Person.
Jede Extra-Nacht inkl. Verpflegung bis zu 1 Monat Dauer 22 US$ pro Person.
Für längere Aufenthalte kontaktiert uns bitte.
Unterbringung: Inklusive
Verpflegung: Inklusive
Nicht inklusive: Anreise nach Tansania, Transfer ins Massai-Dorf, Krankenversicherung
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