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Krankenhäuser und medizinische Zentren am Kilimanjaro

Praktikum und Volunteering möglich
 
Wir können an verschiedenen öffentlichen und privaten Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen im Kilimanjaroraum Famulaturen, medizinische und pflegerische Praktika sowie Freiwilligeneinsätze organisieren. Dazu gehören Mawenzi Regional Hospital, St. Joseph Hospital, Moshi Arusha Health Centre sowie weitere Kliniken und medizinische Dispensaries. Bitte lies dir im Tab "Mehr Infos" die Hintergrundinformationen zu medizinischen Standards in Tansania und Unterschieden zwischen den Einrichtungen durch.
 
 

Projektbeschreibung

 

Mawenzi Regional Hospital

 
 
Das Mawenzi Regional Hospital befindet sich direkt im Zentrum Moshi Town, nur zwei Gehminuten von der Double Road entfernt. Es ist das zweitgrößte Krankenhaus im Kilimanjaroraum und wird neben Patienten aus Moshi auch von Patienten aus den Regionen Manyara (Simanjiro), Arusha (Arumeru) und Tanga (Lushoto/Korogwe) aufgesucht. Das Krankenhaus deckt viele Fachrichtungen ab, zu denen Innere Medizin, Tropische Medizin, Dermatologie, Augenheilkunde, HNO, Zahnmedizin, Kinderheilkunde/Pädiatrie, Gynäkologie, Entbindungsstation (Mutter & Kind Vor- und Nachsorge, Familienplanung), allgemeine Chirurgie, Psychiatrie, Ultraschall, Röntgen, Labor, Physio- und Ergotherapie, HIV/AIDS, sowie Notaufnahme gehören.
 
Das Mawenzi Regional Hospital verfügt über zwei Stationen für Frauen, eine für Männer, eine für Kinder, eine für Eltern, sowie die stationäre Psychiatrie, die die einzige staatliche Psychiatrie in Nordtansania ist. Die Gesamtbettenkapazität beträgt etwa 300 Betten.
 
Das Krankenhaus verfügt zudem über eine eigene CTC-Abteilung (= Care and Treatment Clinic) für HIV/AIDS-Patienten, die dort regelmäßige Untersuchen, Beratungen sowie medizinische Betreuung erhalten. Die CTC-Abteilung bietet auch über eine Tuberkulose- und Lepra-Sprechstunde.
 
Studierende der Medizin, Pflege und Geburtshilfe können eine Famulatur oder ein (Pflege-)praktikum durchführen, entweder in einem einzelnen Wunschfachbereich oder sie können durch mehrere Abteilungen rotieren. Ihnen wird ein Arzt/ ein(e) Pfleger(in) zur Seite gestellt, welche/r entscheidet, welche Untersuchungen und Behandlungen der/die Student/in unter ihrer Aufsicht an den Patienten durchführen darf, wozu etwa die Medikamentengabe, Wundversorgung, Vitalzeichenmessungen, Impfungen geben und andere Assistenztätigkeiten gehören.
 
Praktika sind ebenfalls möglich für Studierende der Physio- und Ergotherapie oder  Auszubildende der Geburtenhilfe.
 
Freiwilligeneinsätze sind möglich für studierte Ärzte und ausgebildete Pflegende, Hebammen, Physio- und Ergotherapeuten.
 
Die Arbeitszeiten sind üblicherweise Montag bis Freitag von 08:00-15:30 Uhr mit einer Stunde Pause. Wer möchte kann auch samstags und sonntags arbeiten, als auch Nachtschichten ausüben.
 
Praktikanten/Famulanten/Freiwillige sollen ihre eigene Arbeitskleidung mitbringen (Kasack in weiß, grün oder blau sowie geschlossene Schuhe beliebiger Farbe). Ratsam ist es außerdem, eigenes Händedesinfektionsmittel sowie ein eigenes Stethoskop mitzubringen. Wer im OP-Bereich tätig ist, bringt bitte grüne oder blaue Kleidung, Mundschutz und Haarhauben mit.
 
Studierende Auszubildende in den medizinischen Fachbereichen (Medizin, Therapie, Pflege), die Famulatur oder Praktikum machen, zahlen bei Mawenzi einen monatlichen Beitrag von 100 USD. Freiwilligen, die bereits ihren Abschluss haben bezahlen 50 USD pro Monat.
 

St. Joseph Hospital

 
 
Das St. Joseph Hospital befindet sich etwa 20 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Moshi Town entfernt, im Stadtteil Soweto.
 
Das Krankenhaus ist halb staatlich, halb privat. Der Staat bezahlt die Gehälter aller Angestellten sowie die Medikamente, aber das Gebäude und alle technische Ausstattungen wie Ultraschall, Röntgengerät, Möbel etc. gehören einer kirchlichen Einrichtung. 14 Ärzte arbeiten in dem Krankenhaus, täglich werden etwa 200 Patienten ambulant behandelt und es gibt eine Bettenkapazität von etwa 200 Betten.
 
Das Krankenhaus umfasst die folgenden Fachrichtungen: Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Tropenmedizin, allgemeine Chirurgie, Gynäkologie/Entbindungsstation, Pädiatrie, Mutter und Kind Vor-und Nachsorge, Physiotherapie, Labor, Ultraschall, Röntgen. In der Inneren Medizin gibt es zwei Stationen, die in Frauen- und Männerstation geteilt werden.
 
Studierende der Medizin, Pflege und Geburtshilfe können eine Famulatur oder (Pflege-)praktikum durchführen, entweder in einem einzelnen Wunschfachbereich oder sie können durch mehrere Abteilungen rotieren. Ihnen wird ein Arzt/ein(e) Pfleger(in) zur Seite gestellt, welche/r entscheidet, welche Untersuchungen und Behandlungen der/die Student/in unter ihrer Aufsicht an den Patienten durchführen darf, wozu etwa die Medikamentengabe, Wundversorgung, Vitalzeichenmessungen, Impfungen geben und andere Assistenztätigkeiten gehören.
 
Am St. Joseph Hospital sind außerdem vorklinische Praktika und vorklinische Pflegepraktika möglich.
 
Praktika sind weiters möglich für Auszubildende der Physiotherapie und der Geburtenhilfe.
 
Freiwilligeneinsätze sind möglich für studierte Ärzte und ausgebildete Krankenschwestern, Hebammen, Physiotherapeuten.
 
Die Arbeitszeiten sind üblicherweise Montag bis Freitag 08:00-15:00 Uhr mit einer Stunde Pause. Wer möchte kann auch samstags und sonntags arbeiten. Im OP sind die Arbeitszeiten in der Regel zwischen 10:00-20:00 Uhr.
 
Praktikanten/Famulanten/Freiwillige sollen ihre eigene Arbeitskleidung mitbringen (Kasack in weiß, grün oder blau sowie geschlossene Schuhe beliebiger Farbe). Ratsam ist es außerdem, eigenes Händedesinfektionsmittel sowie ein eigenes Stethoskop mitzubringen. Wer im OP-Bereich tätig ist, bringt bitte grüne oder blaue Kleidung, Mundschutz und Haarhauben mit.
 
Studierende/Auszubildende der Medizin/Therapie/Pflege, die Famulatur oder Praktikum durchführen sowie professionelle Freiwillige aus diesen Bereichen zahlen bei St. Joseph Hospital einen monatlichen Beitrag von 200 USD. Zusätzlich fällt eine einmalige Registrierungsgebühr von 50 USD für das Municipal Council an.
 

Medizinische Dispensaries und Kliniken

 
Kliniken und Dispensaries sind im tansanischen Referral-System die erste Anlaufstelle für Patienten. Sollte es nötig sein, werden Patienten von dort an Regionalkrankenhäuser wie das Mawenzi Regional Hospital weitervermittelt. Kliniken sind Gemeinschaftspraxen mehrerer Ärzte verschiedener Fachrichtungen.
 
Moshi Arusha Health Centre
 
Das Moshi Arusha Health Centre ist eine Klinik im Stadtzentrum von Moshi. Sie wird geleitet von Dr. Honest Massawe, einem Traumatologen und Orthopäden, der an der Cornell University in den USA studiert hat.
 
Neben ihm praktizieren an der Klinik ein Allgemeinmediziner, ein weiterer Orthopäde, 2 Zahnärzte, ein HNO-Spezialist und 2 Assistenzärzte (Clinical Officers). 7 weitere Ärzte verschiedener Fachrichtungen kommen stundenweise an die Klinik nach einem Wochenplan, sie arbeiten in Moshi an verschiedenen Krankenhäusern. Die Klinik verfügt über einen Haupt-OP, einen OP-Raum im Falle von Infektionen (Septic Theatre), 5 Behandlungsräume, ein Labor und 20 Betten für stationäre Patienten.
 
Medizin- und Pflegestudierende können eine Famulatur oder Pflegepraktikum durchführen, die von Dr. Massawe und seinem Team im Moshi Arusha Center betreut werden.
Im Moshi Arusha Health Center sind außerdem vorklinische Praktika und vorklinische Pflegepraktika möglich.
 
Freiwilligeneinsätze sind ebenfalls möglich für studierte Ärzte und ausgebildete Pflegekräfte.
 
Die Arbeitszeiten sind üblicherweise Montag bis Freitag 08:30-15:30 Uhr mit einer Stunde Pause. Wer möchte kann auch samstags und sonntags arbeiten, wobei das Health Center an den Wochenenden in der Regel weniger Patienten empfängt.
 
Praktikanten/Famulanten/Freiwillige sollen ihre eigene Arbeitskleidung mitbringen (Kasack in weiß, grün oder blau sowie geschlossene Schuhe beliebiger Farbe). Ratsam ist es außerdem, eigenes Händedesinfektionsmittel sowie ein eigenes Stethoskop mitzubringen. Wer im OP-Bereich tätig ist, bringt bitte grüne oder blaue Kleidung, Mundschutz und Haarhauben mit.
 
Studierende/Auszubildende der Medizin und Pflege, die Famulatur oder Praktikum durchführen sowie professionelle Freiwillige aus diesen Bereichen zahlen einen monatlichen Beitrag von 100 USD.
 
Papri Care Treatment Center and Medical Center
 
Das „Papri Care Treatment Center and Medical Center“ liegt im Stadtteil Kisua in der Mission Street, direkt in Moshi Town. Es handelt sich dabei um eine auf Allgemeinmedizin und Kardiologie spezialisierte Gemeinschaftspraxis. Der Leiter und Kardiologe ist Dr. Lyimo, neben dem zwei Allgemeinmediziner sowie 3 Krankenschwestern im Centre arbeiten. Es gibt auch ein Labor sowie Ultraschall.
 
Medizin- und Pflegestudierende können eine Famulatur oder (Pflege-)praktikum durchführen, das von Dr. Lyimo und seinem Team im Papri Care Treatment Center betreut wird. Im Papri Care Treatment Center sind außerdem vorklinische Praktika und vorklinische Pflegepraktika möglich.
 
Freiwilligeneinsätze werden für studierte Ärzte und ausgebildete Pflegekräfte ermöglicht.
 
Die Arbeitszeiten sind üblicherweise Montag bis Freitag 08:30-15:30 Uhr mit einer Stunde Pause.
 
Praktikanten/Famulanten/Freiwillige sollen ihre eigene Arbeitskleidung mitbringen (Kasack in weiß, grün oder blau sowie geschlossene Schuhe beliebiger Farbe). Ratsam ist es außerdem, eigenes Händedesinfektionsmittel sowie ein eigenes Stethoskop mitzubringen.
 
Pasua Health Center
 
Das Pasua Health Center ist eine staatliche Klinik im Stadtteil Pasua von Moshi Town. Die Klinik wird in der Regel von sozial niedrig gestellten Einwohnern Moshis aufgesucht, von denen viele am Existenzminimum leben.
 
Die Behandlungskosten im Center sind relativ gering. Kinder bis 5 Jahre werden im Center kostenlos behandelt, sowie auch ältere Menschen ab etwa 60 Jahren.
 
Das Pasua Health Centre verfügt über eine Entbindungsstation (Ante-Natal, Geburten, Post-Natal, Familienplanung), in der etwa 17-30 Geburten pro Woche durchgeführt werden. Außerdem gibt es die Abteilungen Allgemeinmedizin, Innere Medizin und Pädiatrie. Im Centre arbeiten 5 Ärzte.
 
Es gibt 4 Stationen mit einer Gesamtbettenkapazität von 60 Betten, getrennt in Männer, Frauen, Kinder und Geburten.
 
Studierende der Medizin, Pflege und Geburtshilfe können eine Famulatur oder (Pflege-)praktikum durchführen, entweder in einem einzelnen Wunschfachbereich oder sie können durch mehrere Abteilungen rotieren. Ihnen wird ein Arzt/eine Krankenschwester zur Seite gestellt, welche/r entscheidet, welche Untersuchungen und Behandlungen der/die Student/in unter ihrer Aufsicht an den Patienten durchführen darf, wozu etwa die Medikamentengabe, Wundversorgung, Vitalzeichenmessungen, Impfungen geben und andere Assistenztätigkeiten gehören.
 
Im Pasua Health Center sind außerdem vorklinische Praktika und vorklinische Pflegepraktika möglich.
 
Die Arbeitszeiten sind Montag bis Freitag von 07:30 (Morning Report) bis 14:00 Uhr. Wer möchte kann auch samstags und sonntags arbeiten.
 
Praktikanten/Famulanten/Freiwillige sollen ihre eigene Arbeitskleidung mitbringen (Kasack in weiß, grün oder blau sowie geschlossene Schuhe beliebiger Farbe). Ratsam ist es außerdem, eigenes Händedesinfektionsmittel sowie ein eigenes Stethoskop mitzubringen.
 
Studierende sowie professionelle Freiwillige bezahlen an das Municipal Council einen wöchentlichen Beitrag von 120.000 TSH (ca. 50 eur). Zusätzlich fällt eine einmalige Registrierungsgebühr von 50 USD für das Municipal Council an. Dieselben Gebühren betreffen alle weiteren medizinischen Einrichtungen, die dem Municipal Council unterstehen (Majengo Health Centre, Maryland Health Centre).
 
Hosiana Prinmat Clinic
 
 
Die Hosiana Prinmat Clinic in Moshi-Bonite ist eine staatlich anerkannte Dispensary. Sie wird geleitet von Angela Mwashi, einer examinierten Krankenschwester und Hebamme. In ihrer Berufslaufbahn arbeitete sie in sowohl in verschiedenen Krankenhäusern als auch für das Gesundheitsamt. 2006 entschied sie sich dazu, auf ihrem Grundstück in Moshi Bonite eine kleine Klinik für Allgemeinmedizin und Geburten, die "Hosiana PrinMat Clinic" zu eröffnen. Es ist die einzige medizinische Einrichtung in Bonite, was etwa 45 Minuten zu Fuß oder 15 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr Dalaladala oder Fahrrad von der Stadtmitte von Moshi entfernt ist. Vorallem für schwangere Frauen ist dies schwierig. Typische Erkrankungen der Bevölkerung sind Infektionen, HIV/AIDS, Verletzungen und Verbrennungen sowie Bilharziose.
 
Die Tätigkeit der Klinik kommt der eines Allgemeinmediziners mit eigenes Praxis in Mitteleuropa mit leichten Einschränkungen nahe. Als ausgebildete Krankenschwester darf Angela in Tansania Standard-Medikamente verschreiben und gängige Behandlungen durchführen. Dank Angelas Hosiana PrinMat Clinic erhalten Patienten in Bonite nun eine medizinische Grundversorgung, die allgemeinmedizinische Untersuchungen, Verabreichung von Medikamenten, Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen, Entbindungen sowie Wundversorgung (auch das Nähen von Wunden) umfasst.
 
Neugeborene und Kleinkinder werden regelmäßig bei ihr gewogen und zur Vorsorge untersucht. Einen weiteren Schwerpunkt der Klinik stellen Beratung und Aufklärung zu HIV/AIDS, Schwangerschaftsverhütung (Familienplanung) und Ernährung dar.
 
Angela nimmt sich viel Zeit, Freiwilligen und Praktikanten alles genau zu erklären bezüglich Diagnose, Therapie usw.. Auch über das tansanische Gesundheitssystem ist sie sehr gut informiert und gibt Auskünfte. Als Freiwilliger/Praktikant assistierst zu Beginn; wenn Du aktiv mitwirken kannst und möchtest, so lernt Angela Dich auch gerne an, z.B. Wunden zu nähen und Injektionen zu geben.
 
Bei den Entbindungen ist der Volunteer/Praktikant auch anwesend, von Beginn bis zum Ende. Hier wird die werdende Mutter fortlaufend beobachtet, Zervixweite gemessen und letztendlich entbunden. Die Erstversorgung des Kindes wird durchgeführt und anschließend Mutter und Kind versorgt und beobachtet, bis sie 6-8 Stunden nach der Geburt nach Hause gehen dürfen, sofern keine Auffälligkeiten auftreten.
 
Treten Komplikationen bei Patienten auf oder überschreitet die nötige Behandlung die Kompetenzen von Angela, so werden die Patienten ins Krankenhaus verwiesen. Bei Bedarf begleitet Angela die Patienten dorthin.
 
Es gibt bei Angela Mwashi keine geregelten Arbeitszeiten. Angela wohnt in ihrer Klinik und ist rund um die Uhr in Bereitschaft. Die Patienten kommen, wann es ihnen passt. So kann auch die Verteilung der Tätigkeit im Tagesverlauf sehr unregelmäßig sein. Es kann vorkommen, dass morgens plötzlich 10 Patienten auf ihre Behandlung warten und während des weiteren Tages keine Behandlungen mehr stattfinden, oder dass abends nach 19 Uhr viel zu tun ist. Es ist ein Kommen und Gehen, wie es jedem beliebt. Bei Angela J. Mwashi tätig zu sein, fordert ein hohes Maß an Flexibilität und Einsatzbereitschaft aufgrund der schwankenden Patientenzahl.
 
Angela betreibt seit 2010 auch ihre eigene NGO, die Tanzania Orphans and Disabled Foundation (TODIFO). Hierbei werden Waisen-, Halbwaisen und deren Familien in den Bereichen Bildung sowie medizinische und psychosoziale Beratung und Aufklärung unterstützt. In Zeiten, während denen in der Hosiana PrinMat Klinik weniger los ist kannst Du bei Interesse hierbei in verschiedenen Bereichen mitwirken.
 
Praktika sind auch ohne medizinische/pflegerische Vorkenntnisse möglich. Auch für männliche Teilnehmer ist Teilnahme bei den Geburten möglich, es sei denn die Mutter lehnt dies ab.
 
Mama Pulcharia Dispensary
 
Ein ähnliches Zentrum ist Mama Pulcharia's Dispensary. Pulcharia ist sogar die Person, die Mama Mwashi ausgebildet hat. Ihre Dispensary ist 7 Tage pro Woche geöffnet von morgens bis etwa 8 abends. Mama Pulcharia trägt den Titel "Assistant to medical Officer", der sie in Tansania dazu befugt, unter Genehmigung des Tansanischen Gesundheitsministeriums eine solche private Einrichtung zu betreiben. Neben ihr arbeiten dort zwei "Clinical Officers" eine Krankenschwester/Hebamme und ein Labortechniker.
 
Die typischen behandelten Krankheiten beinhalten Malaria, Infektionskrankheiten, Durchfallerkrankungen, kleine Unfälle, Hautprobleme, Diabetes, hoher Blutdruck, allergische Reaktionen, Augenprobleme und HIV. Geburten werden nur in dringenden Fällen durchgeführt, aber es ist geplant, den Bereich Mutter & Kind auszubauen.
 
Jeden Donnerstag fährt Pulcharia in die ländliche Region von Boma Ngombe, um dort die örtliche Bevölkerung zu behandeln, von denen die meisten Massai sind. Dies wird gesponsort von irischen Missionaren. Freiwillige/Praktikanten können Pulcharia auf diesen Trips begleiten.
 
Die Zahl der Patienten variiert je nach Jahreszeit. Während der Regenzeiten ist das Infektionsrisiko höher, darum sind die Monate März bis Juni und Oktober/November am geschäftigsten.
 
Bei Pulcharia sind Praktika und Freiwilligeneinsätze möglich.
 
Wir arbeiten mit weiteren ähnlichen Dispensaries wie Majengo Health Center, DORCAS Laboratory, Bondeni Dispensary, Kiboriloni Dispensary, Rau Dispensary und Shrimatunda Dispensary.
Info Box
Allgemein
Ort: Moshi, Tansania
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Weitere Sprachen von Vorteil: Swahili
Unterbringung:
WG, Gastfamilie, Hotel
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Allgemeinmediziner, Fachärzte, Pfleger, Hebammen
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
Für Mawenzi und St. Joseph Hospital Studium oder Ausbildung Pflege, Medizin, Therapien u.ä., für Dispensaries sind keine Vorkenntnisse erforderlich
Weiterer Beitrag ans Projekt: Ja, siehe Text
Mitzubringen: Alle Praktikanten und Freiwilligen müssen eine zweiteilige Arbeitskleidung mitbringen und tragen in weiß oder blau, die aus Kassak und Hose oder Arztkittel und Hose besteht.
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): Qualifizierte Fachkraft Medizin, Pflege, Therapien
Weiterer Beitrag ans Projekt: Ja, bei Mawenzi; siehe Text
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Mehr Infos

 

Famulaturbericht Vibe

 
I was a medical elective at Mawenzi Hospital in Moshi for 4 weeks in the summer of 2014. I was amazed to learn how the hospital staff is able to manage their patients with so little equipment and so few resources. Visiting Tanzania has been an eye opener, both professionally and culturally.
 
I am a medical student and I worked along with both the doctors, nurses, native medical students and laboratory staff. I am happy to pass on some of the experiences and observations from my stay to encourage other medical students who are considering being a medical elective in a developing country.
 
In my opinion it cannot be overstated that before you go, you must be honest with yourself. I will not recommend medical students who have not had any experience with clinical work to go yet. It is when you demonstrate to them that you have both interest and basic knowledge, that they will trust you with independent jobs and supervise you while learning new procedures. But if you are quiet and do not contribute to the conversations, no one will ask you for help. This may be tough and I am not trying to deter anyone, but you need to consider that if the doctor will be spending a lot of time explaining this and that to you, his/her time will be taken away from the patients.
 
Please do not think of a foreign developing country as your “medical playground”. It is fine to ask the doctor if he or she will teach you some procedure, but DO NOT go and give it a try without asking permission. The patients have a right to turn away, but they won’t do that, because they trust you to know what you are doing since you’re both white and have medical education. It is a big advantage to have studied the most common diseases from home (e.g. tuberculosis, HIV/AIDS, malaria), so you can actively participate in the management and treatment of these types of patients.
 
Finally, do consider the various situations you might be in. Are you able to handle casualty? Are you able to work around hungry, poor and sick children? If not, you should at least be aware that these situations are a part of the everyday life in a community hospital in a developing country and you should work out a strategy of how you will handle these situations.
 
Personally, I will not recommend people under the age of 18 to travel to Tanzania by themselves. I know some youngsters are very mature at the age of 17 or before, but you need to remember; you have only yourself to rely on, and not much of the culture is comparable to Western community or lifestyle. Surely the Moshi coordinators are there to help you (and they are coordinators of golden standard ;-)), but they are not there to take care of you. YOU are responsible for your own health and safety. Do not ever be careless with security. ALWAYS be home by sundown or share a cab with other volunteers (they are ridiculously cheap anyway). Independence should not be confused with loneliness, because social life in Moshi is incredible and you with have lots of fun and time to relax with the other volunteers.
 
Travel to Tanzania with an open mind – just talk to the people you meet, they are often very interested in your views on Tanzania, your experiences, how your country is different from theirs and so on. Do not go to Moshi if you will be spending half the time on the social media anyway. And try not to be late, even though it seems everyone else are…. ;-)
 
To sum up; with appropriate consideration, patience and independence, you will definitely find yourself embracing the warmth of the Tanzanian people and enjoying the African way of life. And memories will stay with you all the way back to Europe. World unite! helped me set the perfect frame for combining volunteering and travel, thank you very much, I will surely recommend your organization to other students in the area of healthcare."
 
Kind regards,
Vibe Nielsen, Denmark
 

Mehr Berichte...

 
Bericht von Line, Mariane, Karoline, Sanna und Anja, Pflegepraktikantinnen aus Norwegen
 
 

Hintergrundinformationen zu medizinischen Praktika/Einsätzen im Ausland

 
Der folgende Text versucht, Hintergrundinformationen zu den medizinischen Vorsorgungssystemen der verschiedenen Länder zu liefern sowie die medizinischen Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten, innerhalb dieser System einzuordnen und damit Interessenten zu helfen, die für sie passende Wahl für Famulatur, PJ, Praktikum oder Freiwilligeneinsatz zu treffen.
 
Kontaktiere uns und wir beraten Dich gerne!
 
Tansania
 
Wir können in verschiedenen öffentlichen und privaten medizinischen Einrichtungen in Tansania Famulaturen und Praktika (Medizin, Pflege, Therapien) sowie Freiwilligeneinsätze für medizinische Fachkräfte organisieren. Auch besteht die Möglichkeit, Vorpraktika für ein Medizinstudium zu absolvieren.
 
In Tansania gilt das ärztliche Überweisungssystem (“Referral Systems”): Wer eine Behandlung braucht, sucht typischerweise zuerst eine "Medical dispensary" auf, die in nahezu allen Stadtteilen kleinerer und größerer Städte wie Moshi, Dar-es-Salaam etc. und in vielen Dörfern zu finden sind. Dabei handelt es sich um Praxen, die gängige Behandlungen wie kleinere Verletzungen, Infektionen, Malaria, Bluthochdruck oder Diabetes und teilweise auch Entbindungen durchführen.
 
Es gibt private und staatliche Praxen. Staatliche Dispensaries sind in der Regel sehr einfach ausgestattet, was sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstattung betrifft. In Dörfern und Außenbezirken von Städten verfügen diese Dispensaries oft nicht einmal über einen Vorrat an Standardmedikamenten und können nur eine sehr grundlegende Erstversorgung leisten. Private Dispensaries unterscheiden sich in der Regel kaum von den staatlichen Praxen. Einige sind aber deutlich besser ausgestattet und bieten eine umfassendere Behandlung.
 
Jede staatlich geprüfte Krankenschwester darf in Tansania eine private Praxis eröffnen. Eine Dispensary wird in der Regel von einer Krankenschwester oder einem „Medical Officer“ betrieben. Medical officer ist in Tansania die Berufsbezeichnung für eine medizinische Fachkraft, die vom Ausbildungsstand zwischen einer Krankenschwester und einem Arzt steht. Einige Dispensaries beschäftigen weitere Krankenschwestern, Medical Officers und Labormitarbeiter. Krankenschwestern und Medical Officers verschreiben und verwenden alle gängigen Standardmedikamente. Üblicherweise arbeiten in den Dispensaries keine Ärzte, die ein vier- bis fünfjähriges Medizinstudium durchlaufen haben. Wenn seitens deiner Hochschule für deine Famulatur/dein Praktikum die Betreuung und Anleitung durch einen Arzt Bedingung ist, kann die Famulatur/das Praktikum in einer solchen Dispensary nicht durchgeführt werden. Freiwillige, die über eine berufliche Qualifizierung in einem medizinischen Beruf verfügen (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) können in einer Dispensary gemäß ihren Fähigkeiten eine Menge machen und arbeiten dabei wie ein vollwertiges Teammitglied mit, etwa beim Wunden nähen, Behandlungen durchführen oder bei Geburten assistieren. Bei ausreichender fachlicher Qualifizierung kann dabei selbstständig und ohne Anleitung gearbeitet werden. Auch Vorpraktika für ein Medizinstudium sind in einer Dispensary möglich.
 
Beispiele für Dispensaries sind in Moshi die „Hosiana clinic“ und das „Dorcas Laboratory“. In Sansibar erlaubt das Gesundheitsministerium in der Regel keine Mitarbeit für Ausländer in den Dispensaries.
 
Die Anzahl der Patienten der Dispensaries ist sehr schwankend. Üblicherweise steigt die Patientenzahl in der Regenzeit (März bis Juni und November), wenn Infektionskrankheiten und Malaria häufiger auftreten.
 
Kann die Behandlung eines Patienten nicht durchgeführt werden, da dies die Befugnisse oder Möglichkeiten der Krankenschwester oder des Medical Officers überschreitet, dann erfolgt eine Überweisung in ein Regionalkrankenhaus ("Regional Hospitals"), wie das Mawenzi Regional Hospital in Moshi.
 
Patienten können jedoch auch direkt ein Regionalkrankenhaus aufsuchen. Besonders Leute, die nahe eines Regionalkrankenhauses in den Städten wohnen, gehen dort meist direkt hin anstelle in eine Dispensary, da sie sich im Krankenhaus eine bessere Behandlung versprechen.
 
Regionalkrankenhäuser haben in Tansania ein sehr hohes Patientenaufkommen. Studierende der Medizin, Auszubildende medizinischer Berufe und qualifizierte Fachkräfte werden in einem Regionalkrankenhaus eine Vielzahl an Krankheitsbildern kennenlernen, oft in einem weit fortgeschrittenen Stadium.
 
Patienten, die ein Regionalkrankenhaus aufsuchen, verfügen über ein Durchschnittseinkommen oder gehören zu den ärmeren Bevölkerungsschichten, und begeben sich erst in Behandlung, wenn sie sich so krank fühlen, dass sie keine andere Wahl haben. Zwischen dem Besuch einer Dispensary und der Weiterbehandlung in einem Regionalkrankenhaus vergehen oft Tage und Wochen, in der sich der Gesundheitszustand des Patienten deutlich verschlechtern kann. Patienten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten sind häufig darauf angewiesen, Geld für die Behandlungskosten von Verwandten, Nachbarn oder Kirchgemeinden zu sammeln. Die Untersuchung durch einen Arzt in einem Regionalkrankenhaus kostet etwa 5000-7000 Tansanische Shilling (ca. 2,50-3,50 €). Hinzu kommen die Kosten für Medikamente zwischen 2000 und 10000 Tansanische Shilling (ca. 1 bis 5 €). Größere Eingriffe und stationäre Behandlungen kosten zwischen 100.000 und 200.000 Tansanische Shilling (ca. 50 bis 100 €). Das monatliche durchschnittliche Haushaltseinkommen für eine Familie beträgt in Tansania etwa 90 €. 65 Prozent der Haushalte in Tansania leben jedoch von 30 € oder weniger im Monat. Kaum einer sucht daher wegen einer Kleinigkeit oder unmittelbar nach Auftreten erster Krankheitssymptome eine medizinische Einrichtung auf. Auch ist es unüblich, auch für Menschen besseren Einkommens, sich zur Prävention untersuchen zu lassen.
 
Regionalkrankenhäuser umfassen die gängigen Stationen. Die Stationen, in denen Famulaturen, Praktika und Freiwilligenarbeit etwa im Mawenzi Regional Hospital möglich sind, kannst Du auf unserer Homepage in der Beschreibung des Krankenhauses nachlesen. Die Mitarbeit in einem Regionalkrankenhaus kann mitunter eine Herausforderung sein. Viele Patienten mit weit fortgeschrittenen Krankheitssymptomen müssen innerhalb kurzer Zeit behandelt werden. Die hohe Arbeitsbelastung kann dazu führen, dass dem praktizierenden Arzt die Zeit fehlt, Studierenden der Medizin oder Auszubildenden medizinischer Berufe viele zusätzliche Erläuterungen zu geben. Die Aufgaben des Famulanten/Praktikanten oder Freiwilligen bestehen darin, Krankenschwestern z.B. beim Wunden nähen oder Verbandswechsel zu assistieren und Ärzte bei Behandlungsgesprächen sowie während der Visite zu begleiten. Die Mitarbeit erfolgt stets unter Anleitung einer medizinischen Fachkraft. Im Regionalkrankenhaus arbeiten medizinische Fachkräfte, die eine Famulatur oder ein Praktikum für die Anerkennung durch deine Hochschule/Ausbildungsstätte bestätigen können.
 
Den Regionalkrankenhäusern übergeordnet sind die höher spezialisierten sogenannten „Referral Hospitals“ wie das Muhimbili National Hospital in Dar-es-Salaam oder das Bugando Medical Centre in Mwanza, die oft an eine medizinische Universität angeschlossen sind. Dorthin können Patienten nicht direkt, sondern sie benötigen eine Überweisung durch ein Regionalkrankenhaus. Das staatliche Referral Hospital Mnazi Mmoja in Sansibar stellt diesbezüglich eine Ausnahme dar, dorthin können Patienten direkt gehen, da es auf der kleinen Insel Sansibar keine Regionalkrankenhäuser gibt.
 
Die Ausstattung verschiedener Stationen innerhalb eines Regionalkrankenhauses oder eines Referral Hospitals kann sich sehr unterscheiden. Einige Stationen sind in einem guten Zustand und verfügen über ausreichend medizinische Geräte, was häufig auf zur Verfügung gestellte Geldmittel oder Sachspenden ausländischer Entwicklungsprogramme zurückzuführen ist. So sind z.B. die Station zur Behandlung von HIV und Aids und die Physiotherapieabteilung im Mnazi Mmoja Krankenhaus in Sansibar sehr modern, wohingegen die Pädiatrie heruntergekommen ist und eine Generalüberholung notwendig hätte. Im Mawenzi Regional Hospital in Moshi wurde erst kürzlich der OP renoviert.
 
Da die medizinische Versorgung durch staatliche Einrichtungen in Tansania nicht immer zufriedenstellend ist, wurden viele private Einrichtungen gegründet. Die Behandlungskosten sind für Patienten im Vergleich zu den staatlichen Krankenhäusern höher, jedoch sind sie auch höheren Standards, was Räumlichkeiten, Ausstattung und/oder Behandlungsaufwand betrifft (es wird sich mehr Zeit genommen).
 
Aufgesucht werden die privaten Einrichtungen von Patienten, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Ein Beispiel ist das SIIMA Hospital in Moshi. Andere Privatkrankenhäuser werden von gemeinnützigen Organisationen oder Kirchen betrieben, wie das St. Joseph Hospital in Moshi. Die Behandlungskosten für Patienten in Privatkrankenhäusern wie dem St. Joseph sind in der Regel höher als in staatlichen Krankenhäusern, aber Mehreinnahmen durch zahlungskräftigere Patienten werden auch dazu eingesetzt, um Personen ohne finanzielle Mittel eine kostenfreie medizinische Versorgung zu ermöglichen. Die Räumlichkeiten und Ausstattung in Krankenhäusern wie dem St. Joseph sind im Vergleich zu den staatlichen Einrichtungen besser (außer wenn bestimmte Stationen der staatlichen Krankenhäuser durch Geldmittel aus dem Ausland verbessert wurden). In der Regel ist das Patientenaufkommen in privaten Krankenhäusern geringer als in staatlichen medizinischen Einrichtungen. Den medizinischen Fachkräften bleibt daher mehr Zeit, Famulanten, Praktikanten und Freiwilligen Erläuterungen zu geben.
 
Meist arbeiten dieselben Ärzte sowohl in einem staatlichen Krankenhaus, als auch in einem oder sogar zwei Privatkrankenhäusern. Da die Gehälter gering sind, sind sie dazu gezwungen, mehrere Jobs anzunehmen.
Famulaturen in den Regionalkrankenhäuser und Referral Hospitals in Tansania werden in der Regel von allen medizinischen Fakultäten anerkannt. Die Durchführung und Anerkennung des praktischen Jahres (PJ) sind im Muhimbili Hospital in Dar-es-Salaam und im Bugando Medical Centre in Mwanza möglich. Beide Einrichtungen sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten.
 
Ghana
 
Das öffentliche Gesundheitssystem von Ghana verfügt über drei Referenzstufen.

Die kleinsten Einrichtungen, die eine medizinische Erstversorgung geben (Tertiary Level) sind die sogenannten CHPS (Community Health Compounds),  Gesundheitszentren (Health Centres) und kleine Kliniken. Diese Einrichtungen führen nur ambulante Behandlung durch und werden üblicherweise von Krankenschwestern geleitet. Jede Einrichtung ist auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 20.000 Menschen ausgerichtet.
 
Darüberstehend (Secondary Level) sind die Bezirkskrankenhäuser (District Hospitals), die auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 100.000-200.000 Menschen ausgerichtet sind. Die Bettenkapazität beträgt in der Regel nicht mehr als 100 Betten.
Die Bezirkskrankenhäuse verfügen über mindestens einen Operationssaal und ein Labor und bieten in der Regel eine bessere medizinische Versorgung als Institute auf dem Tertiärlevel.
 
Das höchste Level (Primary Level) sind Metropolitan Hospitals, Regional Hospitals und Municipal Hospitals. Sie sind in Städten gelegen, deren Einwohnerzahl 200.000 Menschen überschreiten und haben eine dementsprechend größere Bettenkapazität. Neben mehreren Operationssälen und einer relativ guten technischen Ausrüstung, behandeln in der Regel außer Allgemeinmedizinern auch Spezialisten für verschiedene Fachrichtungen die Patienten.
 
Die Primary Level-Krankenhäuser und viele Privatkrankenhäuser wie das University Hospital in Cape Coast sind hohen Standards, was Ausstattung, Management und Fachwissen betrifft. Secondary und Tertiary Einrichtungen sind oft unterfinanziert.
 
Marokko
 
In Marokko organisieren wir Famulaturen und Praktika in Privatkrankenhäusern, die im Vergleich zu staatlichen Einrichtungen von höherem Standard sind. Was die Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifikation des Personals betrifft, sind diese mit europäischen Krankenhäusern vergleichbar. Aufgrund der Bürokratie kooperieren wir derzeit nicht mit staatlichen Krankenhäusern in Marokko.
 
Die Behandlungskosten in einem Privatkrankenhaus in Marokko sind für viele Marokkaner hoch. Oft stellen die Privatkrankenhäuser jedoch auch Geldmittel zur Verfügung, um bedürftigen Patienten eine kostengünstige oder sogar kostenfreie Behandlung anzubieten.   
 
Die Anerkennung einer Famulatur oder eines Praktikums in einem Privatkrankenhaus in Marokko stellt in der Regel keine Schwierigkeit dar.
 
Für qualifizierte Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten oder Ärzte gibt es die Möglichkeit der freiwilligen Mitarbeit in kirchlichen medizinischen Einrichtungen, wie z.B. die medizinische Ambulanz der Franziskanerbrüder des Weißen Kreuzes in Tanger. In diesen kirchlichen Ambulanzen erhalten Patienten aus den ärmsten Bevölkerungsschichten eine kostenfreie medizinische Grundversorgung. Geleitet werden sie in der Regel von Krankenschwestern. Da die Anleitung durch einen Arzt dort nicht stattfinden kann, sind Famulaturen und Praktika, die angerechnet werden müssen in diesen medizinischen Einrichtungen nicht möglich.
 
Indien
 
Auch in Indien kooperieren wir wegen der strengen Bürokratie wie in Marokko nur mit Privatkrankenhäusern, deren Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifizierung des Personals ebenso mit europäischen Standards vergleichbar ist. Die Einrichtungen verfügen über eine große Anzahl an Stationen vieler hochspezialisierter Fachrichtungen.
 
Famulaturen und Praktika in diesen medizinischen Einrichtungen werden in der Regel von medizinischen Fakultäten und Ausbildungsstätten anerkannt.
 
Qualifizierte Freiwillige (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) haben in Indien die Möglichkeit, in gemeinnützigen Krankenhäusern mitzuarbeiten. Zudem können sie an medizinischen Outreach-Programmen teilnehmen, die von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in den Slums durchgeführt werden.
 
Nicaragua
 
In Nicaragua können wir Famulaturen, Praktika und PJ im staatlichen Krankenhaus HEODRA und im Privatkrankenhaus AMOCSA in León organisieren.
 
Die Räumlichkeiten und Ausstattung des HEODRA-Krankenhauses sind vom Standard niedrig, vergleichbar mit Tansania. Wenn die notwendigen finanziellen Mittel für eine Behandlung fehlen, suchen auch in Nicaragua Patienten oft erst bei weit fortgeschrittenem Krankheitsbild eine medizinische Einrichtung auf, wenn ihnen keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Die Arbeitsbedingungen ähneln denen in Tansania. Es besteht ein großer Bedarf an qualifizierten Freiwilligen.
 
Das HEODRA-Krankenhaus ist das Lehrkrankenhaus der medizinischen Universität von León. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) werden daher in der Regel von den Landesprüfungsämtern anerkannt.
 
Der Standard des Privatkrankenhauses AMOCSA ist höher als der des HEODRA-Krankenhauses, was Räumlichkeiten und Ausstattung betrifft. Das Patientenaufkommen ist geringer und die Behandlungen sind für Patienten teurer als bei HEODRA. Das HEODRA-Krankenhaus ist ein sehr großes Krankenhaus und verfügt über mehr Stationen und fachliche Spezialisierungen. Famulanten, Praktikanten und PJler werden im HEODRA mit einer hohen Zahl von Patienten arbeiten.  
 
Bei HEODRA und AMOCSA arbeiten dieselben Ärzte, da die Gehälter niedrig sind. Viele sind zudem in weiteren privaten medizinischen Einrichtungen tätig oder betreiben ihre eigene Praxis.
 
Bolivien
 
Der Standard der staatlichen Krankenhäuser in Bolivien kann sehr schwanken. Während einige staatliche Krankenhäuser chronisch unterfinanziert sind, können andere, wie die Krankenhäuser des VIEDMA-Komplexes in Cochabamba, in dem wir Famulaturen, Praktika und Freiwilligeneinsätze ermöglichen oft einen Standard bieten, der dem europäischer Krankenhäuser nahe kommt. Sie verfügen über eine große Anzahl von Stationen vieler hoch spezialisierter Fachrichtungen.
 
Ein Problem ist, dass regelmäßig Gelder für Gehälter der Angestellten, Medikamente etc. nicht zur Verfügung gestellt werden, was zu Engpässen in der medizinischen Versorgung führt.
 
Vergleichbar mit den vorhergehenden Beschreibungen zu den medizinischen Einrichtungen in Tansania und Nicaragua können sich auch in Bolivien viele Menschen die Behandlung in einem staatlichen Krankenhaus oft nicht leisten. Patienten suchen medizinische Einrichtungen häufig mit weit fortgeschrittenen Krankheitsbildern und nur im absoluten Notfall auf.
 
Das Arco Iris-Krankenhaus in La Paz ist ein gemeinnütziges Privatkrankenhaus sehr hohen Standards. Wohlhabende Patienten lassen sich dort behandeln und zahlen dafür einen hohen Preis. Die Versorgungsqualität ist jedoch eine der besten im Land. Die Einnahmen durch zahlende Patienten werden dafür genutzt, um ärmeren Bevölkerungsschichten, vor allem Straßenkindern und Kindern aus bedürftigen Familien, eine kostenfreie Behandlung zu ermöglichen. 40 Prozent der Patienten zahlen für ihre Behandlung. 60 Prozent erhalten eine kostenfreie medizinische Versorgung.
 
Freiwilligenarbeit für qualifizierte Fachkräfte, Famulaturen und Praktika sind in allen genannten Krankenhäusern möglich. Die Krankenhäuser des VIEDMA Health Park in Cochabamba sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) sollten von den Landesprüfungsämtern problemlos anerkannt werden.
 
Für qualifizierte Fachkräfte können wir auch eine Mitarbeit in einer medizinischen Ambulanz im ländlichen Raum organisieren.
 
Mongolei
 
Das medizinische System der Mongolei ist hohen Standards. Es gibt eine medizinische Fakultäten an der Universität Ulaanbaatar, zudem haben viele Ärzte in Russland oder China studiert oder sich dort weiter qualifiziert. Es gibt in der Mongolei kein universitäres Lehrkrankenhaus, sodass PJ vermutlich nicht möglich sind. Auch mongolische Medizinstudierende machen Famulaturen in den verschiedenen medizinischen Einrichtungen zusammen mit dir.
 
Das Gesundheitssystem der Mongolei ist als dreigliedriges Referenzsystem organisiert, wobei Patienten zuerst ein "Familien-Gesundheitszentrum" aufsuchen, was im Prinzip eine allgemeinmedizinische Arztpraxis ist, an der mehrere Allgemeinmediziner praktizieren. Von dort werden Patienten, wenn nötig, in die Distrikt-Gesundheitszentren verwiesen, die zweite Stufe des Referenzsystems, was größere allgemeinmedizinische Einrichtungen sind, die über mehr medizinische Ausstattung verfügen (z.B. Röntgen, Ultraschall, Endoskopie) und wo auch allgemeinchirurgische Eingriffe durchgeführt werden. In solchen Distrikt-Gesundheitszentren arbeiten etwa 12 Ärzte und 60 Pfleger. Sowohl Familien-Gesundheitszentren als auch Distrikt-Gesundheitszentren behandeln nur Ambulanzpatienten. In diesen Einrichtungen sind Famulaturen und Praktika ab dem 1. Studienjahr möglich.
 
Die dritte Stufe im mongolischen Referenzsystem sind spezialisierte Kliniken. Es gibt in der Mongolei keine großen Krankenhäuser, die über viele Fachrichtungen verfügen, sondern stattdessen Kliniken, die sich jeweils auf eine Fachrichtung beschränken. Diese verfügen über stationäre Unterbringung. Für eine Famulatur oder ein Pflegepraktikum in diesen Kliniken solltest du mindestens im 3. Studienjahr sein.

Unterbringung

 

Unterbringung in Moshi

 
In Moshi kannst du auswählen zwischen Unterbringungen verschiedener Standards:
 
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Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern (du wählst zwischen 4-er-Mehrbettzimmer, Doppelzimmer oder Einzelzimmer) oder bei einer Gastfamilie mittleren Standards.

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Comfort+ - Für die, die mehr Wert auf Komfort legen: Unterbringung in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gehobenen Standards.

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Adventurer - Für einfache Ansprüche: Gastfamilie einfachen Standards.

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WG-Unterbringungen:

KDC House
 
 
Das geräumige und moderne Haus für World Unite!-Teilnehmer befindet sich in der KDC-Gegend von Moshi Town. Es verfügt über 3 große Schlafzimmer, von denen eines als 4-er Mehrbettzimmer und die beiden anderen als Doppelzimmer genutzt werden. Alle Zimmer haben eigene Badezimmer mit Toilette und warmem Wasser. Außerdem verfügt das Haus über ein gemeinschaftlich benutztes Wohnzimmer, eine Küche mit Essbereich sowie einen großen Garten. Das Haus hat außerdem einen Wachmann sowie ein Notstromaggregat. Die KDC-Haltestelle ist nur eine Minute zu Fuß vom Haus entfernt, von der man 10 Minuten mit dem Daladala in die Innenstadt braucht, oder eine halbe Stunde zu Fuß. In der direkten Umgebung des Hauses gibt es mehrere Geschäfte, Restaurants und Bars.
 
KCMC Wohnanlage
 
 
KCMC ist das große Krankenhaus von Moshi und die Gegend rund ums Krankenhaus wird als KCMC Area bezeichnet. Sie ist leicht hügelig, luftig und grün im Gegensatz zum eher staubigen Teil Moshis auf der Ebene. In einer Anlage mit insgesamt 14 Zimmern haben wir 5 Zimmer für unsere Teilnehmer gemietet, renoviert und möbliert. Sie sind für Einzel- oder Doppelbelegung. In den anderen Zimmern leben ostafrikanische Studierende, die die Uni in Moshi besuchen. Jedes Zimmer hat ein eigenes, kleines Bad mit westlicher Wassertoilette, Dusche mit Durchlauferhitzer und Waschbecken. Für unsere 5 Zimmer gibt es eine eigene Küche mit Gaskocher und Kühlschrank. Die sehr grüne und attraktive Anlage verfügt über einen großen Garten mit freien Blick auf den Kilimanjaro.
 
Twiga Home
 
 
Twiga Home verfügt über zwei Gebäude mit insgesamt 14 Zimmern. Neben unseren Teilnehmern wohnen hier auch Backpacker und Budgetreisende aus aller Welt, aber wir bekommen sehr attraktive Sondertarife für unsere Teilnehmer. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad mit westlichem WC und heißer Dusche. Ein Haus hat einen Sitzbereich mit Sofa; zwischen den beiden Häusern gibt es einen überdachten Aufenthaltsbereich mit Restaurant. Zu günstigen Extrakosten pro Woche bekommst du hier Halbpension (Frühstück und Abendessen, afrikanisches und europäisches Essen). Du kannst in einer separaten Küche aber auch selbst kochen. Vor dem Twiga Home gibt es einen kleinen grünen Biergarten.
 
Wohnung in der Ghala Road
 
In der "Ghala Road" von Moshi gibt es ein Gebäude in einem Hinterhof, in dem unsere Teilnehmer wohnen. Im Erdgeschoss gibt es eine Zweizimmerwohnung mit eigener Küche, Korridor mit Esstisch und Sofa sowie Bad mit heißer Dusche und westlicher Wassertoilette. Das Haus stammt aus den 50-er-Jahren als Moshi durch den Kaffeehandel zu einer richtigen Stadt wuchst, wurde aber innen vollständig renoviert. Jedes Zimmer hat zwei Einzelbetten mit Moskitonetzen, die Küche verfügt über E-Herd, Kühlschrank und Mikrowelle. Im ersten Obergeschoss, das über eine Treppe im freien zugänglich ist, gibt es drei Einzelzimmer, die sich ein Bad und eine Küche teilen.
 

Gastfamilien:

 
Gastfamilien mittleren Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die tansansische Kultur und Gesellschaft zu erhalten. Wir arbeiten mit vielen Gastfamilien im Stadtgebiet von Moshi. Bei den Familien mittleren Standards handelt es sich um Familien der gehobenen Mittelschicht Tansanias. Ihre Häuser sind von Bauqualität, Ausstattung und Möblierung für die meisten unserer Teilnehmer in Ordnung. Oft verfügen die Häuser über zwei Bäder, die auch gefliest sind, eines für die Eltern und eines für die Kinder und Dich. Die Dusche ist oft kalt, da ein Wassererhitzer zu viel Strom verbraucht. Meist gibt es eine westliche Wassertoilette im Haus. Es gibt tansanisches Essen wie Toastbrot mit Marmelade, Eieromelette und Tee zum Frühstück; Fleisch/Fisch mit Gemüse und Reis/Ugali und Chapati zum Abendessen, dazu trinkt man Tee, abgekochtes Wasser oder selbstgemachten Fruchtsaft. Vegetarische Speisen sind auf Anfrage möglich. Es gibt einen Kühlschrank; gekocht wird meist auf Gas. Meist haben solche Familien bereits eine oder zwei Haushaltshilfen, die kochen, putzen und Wäsche per Hand waschen. Im Wohnzimmer findest Du oft dekorative Gardinen und Deckchen, Stereoanlage, Fernsehen und einen älteren Laptop. Die Familie verfügt auch oft über ein Motorrad oder einen dreißig Jahre alten japanischen Gebrauchtwagen. Meist sind diese Dinge jedoch über lange Jahre zusammengespart und die Familie hat immer noch finanzielle Schwierigkeiten, etwa eine Hochschulausbildung für ihre Kinder zu finanzieren und benutzt das Auto nur für absolut notwendige Fahrten.

comfortplus

Hotel-Unterbringungen und Gastfamilien gehobenen Standards:

Mountain Inn
 
 
Mountain Inn Hotel liegt ruhig in einer großzügigen Parkanlage etwas außerhalb der Stadt, aber mit dem öffentlichen Nahverkehr ist man in 5-10 Minuten in der Stadtmitte. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und alle mit TV, Balkon, Bad und Schreibtisch. Wasser wird solar erhitzt. Es gibt einen Pool, Sauna, Massage, Garten, Restaurant und Bar sowie kostenfreies Wifi. Frühstück ist im Preis inklusive.
 
Gastfamilien gehobenen Standards
 
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die tansansische Kultur und Gesellschaft zu erhalten. Die Häuser der Familien gehobenen Standard sehen mit ihren hohen Mauern zur Sicherheit, parkartig angelegten Ziergärten, opulenten Wohnzimmern mit Statussymbolen wie großen Flachbildfernsehern und Möbeln aus Edelholz- und Goldimitation meist sehr repräsentativ aus. Wenn man genauer hinsieht, merkt man jedoch, dass hierbei mehr auf „Status” und „Prunk” Wert gelegt wird, als auf Qualität und Langlebigkeit. Ebenso wie in den einfacheren Häusern sind die Wasserhähne, Türen, Möbelstücke etc. niedriger Qualität und gehen regelmäßig kaputt. Den Prunk gibt es auch meist nur in den klimatisierten Wohnzimmern, in denen Besucher empfangen werden sowie im palastartigen „Master Bedroom” der Eltern, und weniger in den Schlafzimmern der Kinder, die funktionell gehalten sind. Die Verpflegung ist meist sehr üppig und wird von Dienstmädchen gekocht, die diese in Warmhaltegedecken für Dich und die Familie bereitstellen. Oft gibt es zudem Fahrer, Kindermädchen, Wachmänner und Gärtner als Hauspersonal, die in einem separaten Haus auf dem Grundstück wohnen. Solche Familien verfügen meist über einen Stromgenerator, der in Falle der häufigen Stromausfälle eingeschalten wird. Ältere Kinder sind oft in Internaten im Ausland wie Malaysia, Emiraten und England und Du wohnst in ihrem Kinderzimmer. Jüngere Kinder sind oft zuhause und wollen mit dir spielen.
 
Hier Kommentare zur Gastfamilie von "Yasmin":
 
"Die Familie ist ein Traum und ich habe mich wie ein Familienmitglied gefühlt!!! Essen excellent und sie haben meine Erfahrung zu einem Highlight gemacht. Wenn ich sie nicht gehabt hätte, hätte ich mich verloren gefühlt. Es war alles perfekt!!!!!!!!"
 
"Yasmin hat sich super um mich gekümmert, wenn einer von uns krank war, hat sie uns gesund gepflegt, sie hat mir bei meinen Unterrichtsplanungen geholfen und hatte immer Zeit für mich, wir haben auch viele Familienausflüge gemacht, ich hab mich wirklich sehr wohl gefühlt bei ihr"
 
"Was soll man sagen: Yasmin ist einfach großartig. Ihre Familie empfängt einen mit offenen Armen, auch wenn es ein bißchen wirkt, als wäre man wieder 15 und bräuchte einen Aufpasser."
 
"Alles war super bei Yasmin. Schönes Haus, immer schön sauber und man konnte sich jederzeit mit Yasmin unterhalten. Man braucht sich das Haus von Yasmin nur anzuschauen, dann weiß man, warum wir im Fragebogen alles mit den Bestnoten bewertet haben."
 
Bei allen Unterkünften in Tansania gilt: Obwohl diese Unterkünfte für Einheimische "gehobener Standard" sind, befindest Du Dich in einem sogenannten Entwicklungsland und kannst darum nicht die hohen Standards erwarten, wie du eventuell aus Europa gewöhnt bist, z.B. im Bezug auf sanitäre Ausstattung, Bausubstanz, Küchenausstattung.

adventurer

Gastfamilie einfachen Standards:

 
Gastfamilien einfachen Standards
 
Bei dem einfachsten Standard, den wir anbieten, handelt es sich um Familien, die zur tansanischen Mittelschicht gehören. Unterbringung bei besonders arme Familien bieten wir aus Sicherheitsgründen nicht an. Einfacher Standard bedeutet hierbei, dass das Haus einfach gebaut ist. Die Böden sind meist nur aus nacktem Beton, das Dach ein Wellblechdach ohne Zwischendecke; es gibt oft nur eine arabische Hocktoilette (aber mit Wasserspülung), geduscht wir in der Regeln mittels eines Eimers oder eines einfachen Wasserrohrs. Die Möblierung ist minimalistisch und rein funktionell. Im Wohnzimmer gibt es eventuell einige etwas repräsentativere Möbelstücke aus chinesischem Holzimitat. Die Familie besitzt meist einen alten, gebrauchten Kühlschrank; ein Radio und ein alter Röhrenfernsehen sind ebenfalls oft vorhanden. Dein Zimmer hat ein Bett mit Matratze und Moskitonetz und vermutlich einige Aufhänger an der Wand sowie ein kleines Regal oder ähnliches. Die Häuser haben Strom. Gekocht wird meist im Freien auf dem offenen Feuer oder mit einem Gaskocher. Das Essen ist in der Regel relativ einseitig – zum Frühstück gibt es Tee mit Chapati; zum Mittagessen Ugali oder Reis mit Bohnen und Gemüse, zum Abendessen dasselbe. Fleisch gibt es nur gelegentlich zu besonderen Anlässen, und wenn, dann in geringer Menge. Die Familien bestehen meist aus Mutter, Vater und einigen Kindern; oft halten sich viele weitere Kinder aus der Nachbarschaft im Haus und um das Haus herum auf. Als Transportmittel verfügt die Familie über Fahrräder und eventuell ein Motorrad. Einnahmen aus Deiner Miete sind oft die einzige Möglichkeit für die Familie, die Schulbildung der Kinder zu finanzieren.
 

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
350 EUR 500 EUR 600 EUR 700 EUR 800 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
300 EUR 400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Beantragung deiner Residence Permit oder ähnlicher Permit und anderer offizieller Genehmigungen (wenn erforderlich), aber nicht die offiziellen staatlichen Gebühren dafür (Kosten dafür siehe unten)
  • Abholung und Transfers ab/bis Kilimanjaro International Airport (JRO) bei Ankunft und Abreise
  • Abholung und Transfers innerhalb von Dar-es-Salaam (DAR) (wenn erforderlich) und Unterstützung mit Weiterreise per Bus oder Flug von DAR nach JRO (aber nicht Bus/Flugticket) und zurück
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Moshi
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuerteams
  • Teilnahme an der "Social Reality Tour" inkl. 10 USD Spende für soziales Programm
  • Spende an dein Projekt in Höhe von 50 USD
  • Örtliche SIM-Karte mit 10,000 TSH Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
  • 15% Ermäßigung auf Safaris, Kilimanjaro-Besteigungen, Exkursionen und Wassersportaktivitäten von "Budget Safari Tanzania"
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach Tansania (buchst du selbst, wir beraten dich gerne)
  • Offizielle Gebühren für Visum und Residence Permit (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung; schließt du selbst ab, wir beraten dich gerne)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Preisangaben in US-Dollar!
Währung umrechnen
 Alle Aufenthaltsdauern
(1-365 Tage)
WG-Zimmer oder Hotel  
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WG mit weiteren Teilnehmern
1 Person
(Einzelzimmer)
10 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
7 USD/Tag
4-er-Gemeinschaftszimmer p.p. 4,50 USD/Tag
comfortplus3
Hotelunterbringung mit Frühstück
1 Person
(Einzelzimmer)
 400 USD/Woche oder
1360 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
 240 USD/Woche oder
880 USD/Monat
     
Gastfamilie    
mostpopular2
Gastfamilie mittleren Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
15 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
15 USD/Tag
comfortplus3
Gastfamilie gehobenen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
18 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
18 USD/Tag
adventurer3
Gastfamilie einfachen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
10 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
10 USD/Tag
 
Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 70-150 EUR/Monat für Selbstverpflegung (Essen gehen in günstigen, aber guten Restaurants und/oder selber kochen; du bist damit wesentlich flexibler als wenn wir dir Essen in der Unterbringung anbieten würden)
  • Visum und Permits (Festland-Tansania): Im Falle von Einsatzdauer bis zu 90 Tagen: Visum 250 USD; im Falle von Einsatzdauer 91-180 Tage: Visum (inkl. Verlängerung) 550 USD; 181-365 Tage: Visum 50 USD (für die meisten Nationalitäten) + Residence Permit 200 USD + Work Permit 500 USD.
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" an deinem Wunschstandort an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Tagesausflüge, Wassersportaktivitäten

 
budgetsafaribannerAls "Budget Safari Tanzania" organisieren wir selbst günstige, jedoch qualitativ hochwertige Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Ausflüge sowie Wassersportaktivitäten in Tansania und Sansibar. Du nimmst an diesen mit weiteren Teilnehmern von World Unite! und anderen Reisenden teil.
 
Als Teilnehmer von World Unite! erhältst du 15% Ermäßigung auf alle Angebote von Budget Safari Tanzania. Wir teilen dir einen Discount-Code mit, den du bei der Online-Buchung deiner Safari, Kilimanjarobesteigung, Ausflüge und Wassersportaktivitäten einfach eingeben kannst.
 
 
 

Swahili-Unterricht in Moshi!

 
Swahili TeacherEs ist immer hilfreich, etwas Swahili zu können. Für die meisten Teilnehmer ist die Sprache relativ leicht zu erlernen und sie können sich bereits nach kurzer Zeit auf Swahili grundlegend verständigen. Du kannst die Intensität des Unterrichts selbst bestimmen. Wenn du es nebenbei machst, empfehlen wir maximal 10 Stunden pro Woche. Es handelt sich um Einzelunterricht mit einer Lehrerin. 2-3 Teilnehmer, die denselben Kenntnisstand haben können auch zusammen den Unterricht nehmen, wobei sich jedoch der Preis pro Person nicht verändert.
 
Die Kosten für Swahili-Unterricht sind: 1 Stunde: 6 EUR
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindeststundenzahl 20).
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Moshi

 

Schau Dir unser Video über Moshi an!

 
In diesem Video zeigen uns Tourismuspraktikantin Iris sowie unsere Betreuerin Adelina Moshi Town und die Umgebung. Adelina und Themi, unsere Betreuer, stellen sich vor (Hinweis: Inzwischen gehören auch Miriam und George zu unserem Betreuerteam in Moshi. Miriam ist eine Krankenschwester aus Berlin). Außerdem treffen wir die Freiwilligen Pia, die bei der Social Reality Tour mitarbeitet sowie Laura in ihrer Gastfamilie. Kaffeefarmer Dennis spricht über Kaffee und wir sehen ein paar Einstellungen aus einem Massaidorf.
 
 
 

Moshi am Kilimanjaro

 
Moshi ist eine Stadt im Norden von Tansania, am Fuße des Kilimanjaro. Hier ist man mitten in Afrika und hat zu tun mit Menschen wie den Chagga oder den Massai. Die Stadt hat ungefähr 150.000 Einwohner, erscheint jedoch - wie viele afrikanische Städte - im Zentrum wesentlich kleiner, was daran liegt, dass sich zahlreiche Zersiedlungen über weite Distanzen außerhalb der Stadt ausbreiten. Des weiteren hat die Mehrheit der Bevölkerung nicht das Kaufpotential, dass sich etwa im Stadtzentrum eine mit einer europäischen Stadt dieser Größe vergleichbare Anzahl von Geschäften ansiedeln würde. Dennoch ist Moshi eine verhältnismäßig gut entwickelte Stadt, in der man als komfortverwöhnter Europäer auf relativ wenig verzichten muss - alles Lebensrelevante lässt sich finden, von Geldautomaten über Fachgeschäfte, Restaurants bis hin zu einem großen Supermarkt der kenianischen "Nakumat"-Kette.
 
Moshi ist der Startpunkt eigentlich aller Kilimanjaro-Besteigungen und auch viele Safaris in die nördlichen Nationalparks von Tansania starten von hier. Der Kilimanjaro International Airport liegt etwa 40 km von Moshi entfernt. Tourismus und der Handel von Kaffee und Bananen haben zum Aufblühen der Stadt beigetragen.  
 
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 813 m und hat ganzjährig ein Klima, das Europäer als sehr angenehm erachten (im Vergleich zur Feucht-Hitze, die oft an der Küste oder auf den Inseln vorherrscht). 
 
HIV und Aids sind das größte Problem - Schätzungen zufolge sind bis zu 16% der Bevölkerung HIV-positiv. Die Folgeprobleme sind die unzähligen Waisen- und Straßenkinder, um die sich aufgrund mangelnden Geldes niemand kümmert, genauso wie vernachlässigte Menschen im Rentenalter und Kranke. Die weiteren Probleme umfassen armutsbedingt mangelnder Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, sowie Zerstörung der Umweltressourcen wie Abholzung der Wälder.
 
 

Unsere Betreuer in Moshi

 
Unsere Betreuer in Moshi sind Miriam, eine Krankenschwester aus Berlin, sowie Adelina und Themi aus Tansania.
 
 

Freizeitaktivitäten in Moshi

 
Moshi liegt günstig für Safaris in alle nördlichen Nationalparks von Tansania, die Du zum Teil während eines Wochenendes (Tarangire, Arusha-Nationalpark, Lake Manyara) oder einer Mehrtagestour (inkl. Serengeti, Ngorongoro-Krater und Schutzgebiet, Lake Eyasi, Lake Victoria, Natronsee) besuchen kannst. Der Kilimanjaro erhebt sich direkt vor Deiner Türe - für eine Besteigung brauchst Du körperliche Fitness und 5-7 Tage Zeit.
 
Als Tagesausflug kann man den Marangu-Wasserfall und das Dorf Marangu mit Kaffeeplantagen besuchen, den noch höheren Materuni-Wasserfall, den Arusha-Nationalpark, ein Massai-Dorf, den Nyumba ya Mungu-Stausee, Schwimmen in heißen vulkanischen Quellen, Lake Chala sowie Wandern am Hang des Kilimanjaro. In Moshi gibt es mehrere Cafés, Restaurants, Internetcafés, Bars, Discotheken, ein Schwimmbad und sogar ein Open-Air-Kino mit Karaoke.
 
 

Anreise

 

Anreise nach Moshi

 
tanzania map
 
Du buchst dir einen Flug zum Kilimanjaro International Airport (JRO). Wenn die Flugpreise nach Dar-es-Salaam (DAR) deutlich günstiger sind, kannst du auch dorthin fliegen und dir dann separat einen Anschlussflug von DAR nach JRO buchen, etwa mit Fastjet. Vom JRO Flughafen holen wir dich dann ab und bringen dich zu deiner Unterbringung in Moshi.
 

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Datum anfangen und dich dabei auch nach Flugpreisen orientieren. Gib uns einfach deine Flugdetails durch. Dein Flug kann auch mitten in der Nacht landen und wir holen dich ab.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wir bieten selbst oft Tagesausflüge an, an denen du zusammen mit weiteren Freiwilligen und Praktikanten teilnehmen kannst, diese teilen wir dir in unserer monatlichen Teilnehmerliste mit und du kannst sie kurzzeitig buchen. Teilnehmer organisieren sich auch vor Ort zusammen oft Reisen. Du kannst auch von Moshi etwa nach Sansibar reisen und dort in unseren Unterkünften wohnen zu denselben günstigen Konditionen wie unsere Sansibar-Teilnehmer. Sollte deine Abwesenheit in deine Volunteering/Praktikumszeit fallen, solltest du bei deiner Freiwilligen-/Praktikastelle frühzeitig nachfragen, ob es für sie in Ordnung ist. Wir empfehlen, dass du besser im Anschluss an deinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum noch Zeit fürs Reisen einplanst. Dazu kannst du auch länger in deiner Unterbringung bleiben zu günstigen Konditionen.
Kann ich als junge Frau alleine nach Tansania reisen?
Ungefähr 80% unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele davon nur um die 20 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich deines Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit einheimischen Männern. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf dieses Thema ein. Wenn du diese grundlegenden Dinge befolgst, die genauso für viele andere Orte gelten, ist das Risiko in Moshi minimal.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Moshi sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber zu jedem Zeitpunkt sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Moshi, mit denen du entweder zusammen wohnst oder die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Moshi ist eine kleine Stadt und man läuft sich dort oft über den Weg; darüber hinaus gibt es allseits bekannte Orte wie den "Coffee Shop", in denen man eigentlich immer Teilnehmer von uns antrifft. Wir haben auch regelmäßige Treffen mit allen Teilnehmern und du erhälst eine Teilnehmerliste mit den Kontaktinformationen aller Teilnehmer, die während deines Zeitraums im gleichen Land sind. Du musst weder Angst haben, dass du in Moshi "einsam" bist, noch dass die Projekte oder Stadt von ausländischen Teilnehmern überrannt sind und du somit keinen Kontakt zu Einheimischen knüpfen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Tansania. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
In Moshi kannst du dir aussuchen, ob du in einer WG zusammen mit anderen Teilnehmern wohnen willst (Einzelzimmer oder Schlafsaal) oder bei einer Gastfamilie. In der WG verpflegst du dich selbst, bei der Gastfamilie gibt es Vollverflegung. Außerdem gibt es unterschiedliche Standards, zwischen denen du wählen kannst. Details dazu im Tab "Unterbringung" auf dieser Seite.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Du wählst einen Standard aus (Most popular!, Comfort+, Adventurer) sowie ob du WG-Unterbringung oder Gastfamilie bevorzugst und wir suchen dir dann eine Unterbringung dementsprechend aus. Wir suchen in der Regel Familien und WGs aus, von denen Du relativ leicht Deine Einsatzstelle erreichen kannst, insofern solche Unterbringungen verfügbar sind. Da Moshi jedoch keine besonders große Stadt ist, kann man mittels des öffentlichen Nahverkehrs „Daladala” oder auch per Fahrrad relativ leicht auch Einsatzorte in anderen Stadtteilen erreichen.
Wie frei oder gebunden bin ich im Falle von Gastfamilienunterbringung?
Bei einer Gastfamilie hast Du durchaus Freiheiten und musst nicht zu bestimmten Essenszeiten in der Familie sein oder ähnliches. Meist schließen die Familien jedoch zu einer bestimmten Stunde aus Sicherheitsgründen das Hoftor; wenn Du vorher Deine spätere Rückkehr bekannt gibst, dann lassen sie dich jedoch natürlich rein. Das Mitbringen von Straßen- und Discothekenbekanntschaften bzw. „Local Boyfriends” ist jedoch ein Tabu. Es gibt Unterschiede wie stark die Familien unsere Teilnehmer in das Familienleben integrieren.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Tansania erfolgt der Internetzugang über die Mobiltelefonnetzwerke. Mit Smartphones kannst du das Internet benutzen. Für Laptops gibt es USB-Modem-Sticks für etwa 10 EUR. Es gibt keine Internet-Flatrates, aber Datenpakete, die du je nach deinen Nutzerbedürfnissen abschließen kannst. 2 GB Traffic, die man innerhalb einer Woche verbrauchen muss kosten etwa 4.50 EUR. In den Zentren der Städte (Moshi Town, Daressalam, Mwanza, Zanzibar Town, Karatu...) funktioniert die Verbindung gut, die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend und reicht etwa für Skype-Telefongespräche. Am Stadtrand und auf dem Land ist eine Verbindung aber in der Regel kaum möglich bzw. sehr langsam und unzuverlässig. Wir stellen dir Informationen zur Nutzung des mobilen Internets in Tansania zur Verfügung. In Twiga Home gibt es für unsere Teilnehmer Internet gegen einen geringen Aufpreis.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird Wäsche in Tansania per Hand gewaschen. Du kannst deinen Vermieter oder die Gastfamilie fragen, ob sie jemandem haben, der deine Wäsche waschen kann. Meist bietet sich jemand an, der dies für dich gegen einen kleinen Beitrag übernimmt. Bitte frage deinen örtlichen Betreuer, welcher Betrag angemessen ist. In Twiga Home kannst du deine Wäsche zum Waschen geben (Waschmaschine),auch wenn du woanders wohnst, dafür fällt ein geringer Unkostenbeitrag an.
Ich bin Vegetarierin. Sind Gastfamilien damit vertraut? Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Tansania ist ein Fleischesser-Land und Tansanier verstehen in der Regel den Sinn nicht, dass jemand, der es sich leisten könnte und der nicht krank ist, freiwillig auf Fleisch verzichtet, aber die Gastfamilien sind mit Teilnehmern vertraut, die Vegetarier sind und bereiten entsprechende Gerichte zu. Einheimische Restaurants haben selten komplette vegetarische Gerichte, sondern man muss sich als Vegetarier mit Beilagen vergnügen, es gibt aber in Moshi ein vegetarisches indisches Restaurant mit einer großen Auswahl an Speisen. Auf dem Markt gibt es ein großes Angebot von Gemüse und Früchten. Auch auf andere besondere Ernährungsbedürfnisse (z.B. veganisch, Allergien gegen bestimmte Lebensmittel) können die Gastfamilien eingehen und viele Lebensmittel sind im Supermarkt erhältlich.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständigen zu können. Die Landessprache von Tansania ist zwar Swahili (=Kisuaheli), aber Englischkenntnisse sind weit verbreitet, besonders bei Menschen, die über eine bessere Bildung verfügen oder im Tourismus arbeiten. Im Alltag ist es meist keinerlei Problem, sich auf Englisch verständigen zu können; solltest du auf jemanden stoßen, der kein Englisch kann, findet sich meist sofort jemand, der sich anbietet, auf Englisch zu übersetzen. Wenn du aber in einem sozialen Projekt (länger) tätig bist, wirst du mit Menschen zu tun haben, die über keine oder nur geringe Bildung verfügen. Insofern ist es hilfreich, sich zumindest Grundkenntnisse von Swahili anzueignen, etwa vor deiner Anreise durch das Buch (und Audio-CD) "Kauderwelsch Kisuaheli". Auch vor Ort kannst du günstig Swahili-Unterricht nehmen. Wir haben für unsere Teilnehmer auch Vokabellisten mit nützlichen Begriffen, die einem etwa beim Unterrichten helfen.
Warum, wenn ich für meinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum schon nicht bezahlt werde, bekomme ich nicht mal Unterbringung und Verpflegung gestellt?
In Tansania stellen nur einige Hotels für Praktikanten Unterbringung und/oder Verpflegung. Gemeinnützige Organisationen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, dir solche Sachleistungen zu stellen. So etwas ergäbe auch relativ wenig Sinn, wenn man sich die Einkommensverhältnisse in Tansania anschaut. Eine Krankenschwester verdient dort vielleicht 200 USD im Monat und kann sich damit nur ein bescheidenes Leben leisten. Unterbringung und Verpflegung von einem Standard, den die meisten ausländischen Freiwilligen/Praktikanten erwarten kostet mehr als dies und käme die NGO somit teuer, als einen Einheimischen fest einzustellen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Ausländische Freiwillige und Praktikanten sollten nicht um die wenigen verfügbaren Arbeitsplätze in Tansania konkurrieren.
 
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