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Fussball- und Leichtathletik-Coach in Sansibar

Volunteering möglich
 
In Sansibar kannst du als Fussball- oder Leichtathletik-Coach einen Freiwilligendienst leisten. Du musst kein professioneller Trainer sein, aber solltest über gute Kenntnisse in dem von dir trainierten Sport verfügen.
 
 

Projektbeschreibung

 
Die Organisation „Zanzibar Football Standard & Talents Advancement“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Fußball-Talente zu entdecken und zu fördern und den Fußball der Insel auf ein höheres Niveau zu bringen. Daneben geht es auch darum, durch Fußball Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle und gesunde Freizeitgestaltung zu bieten, um sie von Gefahren wie Drogenmißbrauch oder Kriminalität fernzuhalten.
 
Bei der Organisation arbeiten 15 einheimische Ehrenamtliche mit, die regelmäßig auf den Dorffußballplätzen der Insel Spiele beobachten und Talente aufspüren. Momentan wurden 45 Talente geortet, die sich jeden Samstag und Sonntag auf dem „Samulizi Ground“ hinter dem großen Amani Stadium von Sansibar treffen und dort Fußballtraining bekommen.
 
Freiwillige können sowohl beim Talentfinden als auch beim Fußballtraining mithelfen. Da die Organisation komplett auf ehrenamtlicher Basis tätig ist und somit nicht vollzeitlich eine Betätigung für ausländische Freiwillige anbieten kann, kann eine Tätigkeit bei Zanzibar Football Standard & Talents Advancement gut mit einem Einsatz bei anderen Sportvereinen verbunden werden. Du kannst auch Sportaktivitäten in Jugendclubs anbieten. Einige unser ehemaligen Fussball-Freiwilligen auf Sansibar haben auch Turniere organisiert, bei denen verschiedene Dorf- und Stadtteil-Clubs teilgenommen haben. Details dazu im Tab "Mehr Infos".
 
Die "Zanzibar Amateur Athletics Association" führt Leichtathletik-Training für alle Altersklassen durch, sowohl für männliche als auch weibliche Sportler. Die Teilnehmer trainieren sämtliche Sprint-, Mittel- und Langstreckendisziplinen sowie Sprung- und Wurfdisziplinen. Einige Sportler nehmen an internationalen Wettbewerben teil und erreichen Leistungen, die zur Teilnahme an Weltmeisterschaften und olympischen Spielen qualifizieren. Besonders die Frauen aus Sansibar sind hierbei erfolgreich in Sprintdisziplinen. Mr. Gulaam, der Leiter der Association hat mehrfach an Weltmeisterschaften im 400-Meter-Hürdenlauf teilgenommen.
 
Wegen der hohen Temperaturen in den Mittagsstundne findet das Training üblicherweise früh morgens ab etwa 6:30 im Amani Stadium statt, dem großen Stadion von Sansibar. Dort gibt es auch elektronische Messanlagen. Zusätzlich ab etwa 16:30 h sind die großläufigen Parkanlagen von Maisara bevölkert von Sportclubs und hier wird das Training für Leichtathletik aber auch Fußball täglich durchgeführt.
 
Info Box
Allgemein
Ort: Zanzibar Town, Sansibar
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 2 Wochen
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Weitere Sprachen von Vorteil: Swahili
Unterbringung:
Haus, Gastfamilie, Hotel
Praktikum
Betreuung möglich: Nein
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
Gute Kenntnisse in dem von dir trainierten Sport
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): Gute Kenntnisse in dem von dir trainierten Sport
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Mehr Infos

 
 
Fußballtraining in Zanzibar (von Art Stavenko):
 
I had two teams to coach - in Zanzibar City and in Uzi Island. I had had some coaching experience before, but this time was absolutely unique and breathtaking.

The first team consisted of 15-18 years old kids. We learned a lot of exercises and combinations, trying to pick up how to think on football pitch, as physically they are all very gifted. I brought with me many souvenirs from the famous English clubs which the kids adore, and awarded one prize for the best player of the day. It was a real solemn ceremony when all the players and people from the nearby areas gathered in the centre of the football field to find out who was a hero today. I am also very grateful that the members of ZAFSA organization escorted me back home after every single training. After two weeks all the players passed through various tests, and I provided the results of it with my recommendations to the head of ZAFSA.

I had just six trainings in Uzi with a local team. Despite the age of the players varied from 18 to 35, it was a real pleasure to coach them as they tried to absorb every feint or advice. The team participated in some Zanzibar championship, and after the games we were analyzing their mistakes on the improvised pitch-hardware on the ground with baobab seeds instead of players.

The culmination of our trainings was an inter-island tournament (named Zanzibarian Urafiki Cup) organized with the kind help of World Unite! and ZAFSA members. We expected about 80 young players coming from Stone Town and Uzi island to the stadium to play for the big Cup. I ordered the cup from the US, but, ironically, it was not delivered in time leaving me in the awkward situation. Finally, after hectic searches and with priceless help of Mr. Aliy and Mr.Freddy of World Unite!, I managed to find a large decent cup in one of the Zanzibar shops. I felt like I have bought the last cup left in this world.

The tournament seemed to be a success. There were prizes for the two best players and some free coconut juice for the the rest. In the end, I used Coca-Cola crates to construct a podium, and the captain of the winning team lifted up the cup to the battle-cries accompaniment of the players.

The tournament was planned as an annual challenge cup, and I hope the Second Urafiki Cup will be held again in March 2012. Once again I enjoyed my every minute in Zanzibar. I want to thank so much everybody in Zanzibar who were so friendly, helpful and absolutely brilliant.

I will be glad to come back one day, but cannot guarantee I will have enough spare time. But what I can guarantee is that I will allocate some advertisements in the UK for volunteers to go to Zanzibar as football coaches. I will answer all their questions and meet them with pleasure in London for further instructions.
 
 
Leichtathletiktraining in Sansibar (von Kathrin Wöhlken):
 
Erst flog ich auf die wunderschöne Insel Sansibar, wo ich den Strand in seinen vollen Zügen genießen konnte, da ich mit einem anderen Freiwilligen der Organisation World Unite viele Reisen auf der Insel unternahm. Meine Tätigkeit vor Ort war jedoch das Leichtathletikcoaching bei dem einheimischen Verein „Zanzibar Amateur Athletics Association (ZAAA)“. Morgens oder nachmittags coachte ich für circa zwei bis drei Stunden die Sportler in den unterschiedlichen Disziplinen der Leichtathletik. Der Verein war verhältnismäßig gut ausgestattet durch ein neues Stadion, jedoch waren die Geräte wie Disken, Speere, Kugeln, etc. rar. Ich entwarf jeden Tag einen neuen Trainingsplan und arbeitete mit zwei anderen Trainern zusammen. Die Sportler waren sehr nett, jedoch gab es mit den Trainern manchmal Komplikationen....
 
Nach vier Wochen auf der traumhaften Insel ging es dann mit dem Flieger über Dar es Salaam nach Moshi zum Kilimanjaro. Dort machte ich bei dem Voluntourismus von World Unite mit. Dieses Angebot bestand aus einer Kombination aus Freiwilligenarbeit und Ausflügen. Ich arbeitete dort in der Tierarztpraxis „Mawenzi Vet", wo ich bei vier Tierärzten auf einer Vesper mit zu den Einheimischen nach Hause fuhr und dort die Tiere behandelte. Es war sehr interessant und ich sah viel Neues.
 
Leichtathletikcoaching auf Sansibar
 
Zum ersten Mal mit dem Roller zur Arbeit!
 
Um 10:30 Uhr holte mich Freddy, ein Mitarbeiter von World Unite, in meiner Wohngemeinschaft ab und wir fuhren mit dem Daladala zum Büro. Dort trafen wir zwei Männer auf Rollern. Noch nie saß ich auf einem Roller und nun das erste Mal in Afrika. Ich hatte panische Angst herunter zu fallen, als wir zum Amaani Stadion fuhren. Nach wenigen Minuten und etwas Gewöhnung war es jedoch richtig cool! Das Amaani Stadion war ein neugebautes Stadion fast internationalen Standards mit Tartanbahn, Kugel-, Diskus-, und Hammerring, einem Speeranlauf, einer Weitsprunganlage und einer Vorrichtung zum Stabhochsprung sowie zum Hindernislauf. Klasse! Ich war begeistert! Es wurde mir als Erstes auf der Tribüne der Raum mit den Computern für die Zeitungen und die Bilder der Präsidenten Tansanias und Sansibars gezeigt. Das war es erst mal, denn die Athleten hatten vormittags trainiert. Ich sollte nachmittags wiederkommen und mir meinen Zeitplan zum Arbeiten abholen.
 
Amani StadiumAmani Stadium

Um 15:30 Uhr traf ich im Stadion ein und lernte die Athleten und Paralympics kennen. Ich war erstaunt und glücklich, dass auch Menschen mit Behinderung in einem afrikanischen Land gefördert werden, sogar sportlich. Nun bekam ich meinen Zeitplan und schaute den Athleten beim Training zu. Danach musste ich eine kleine Rede halten. Mann, war ich überrumpelt worden! Ohne Zeit zum Nachdenken zu haben, stellte ich mich vor und erzählte drauf los, was mir in den Sinn kam. Voll süß – alle haben geklatscht! Nachdem ich mit den Trainern den nächten Tag besprochen hatte, fuhr mich der jüngere Trainer namens Abdallah nach Mombasa zu meiner WG. Natürlich wollte er mich genau vor meiner Haustür absetzen, damit er weiß, wo ich wohnte, doch das Spiel hatte ich durchschaut. Ich stieg knappe 400 Meter vor der Seitenstraße ab. Da er wartete, stellte ich mich an einen Stand in die Schlange, um etwas zu kaufen. Zum Glück dauerte es ewig und so lange wollte er nicht warten, sodass er fuhr.
 
Mein erster, richtiger Arbeitstag begann um 5:40 Uhr. Mit dem Daladala fuhr ich zum Stadion, da um 6:30 Uhr das Training begann. Draußen war es um die Zeit noch dunkel. Nach einigen Stationen fragte ich einen Mitfahrer nach dem Amaani Stadion, weil ich mir nicht mehr sicher war, wo ich aussteigen musste. Leider stieg ich eine Station zu früh aus und musste laufen. Ich traf sofort einen der Paralympics, der mit mir zum Stadion ging. Wir kamen 15 Minuten zu spät an, doch das störte keinen.
 
Nach wenigen Begrüßungen versammelte sich meine Gruppe und sie begannen mit dem „Warm-up“. Der ältere Trainer erzählte mir etwas von der „Tanzania Competition“ in Dar es Salaam Ende Juli. Verstanden hatte ich, dass sie mich dorthin mitnehmen wollten, doch das glaubte ich nicht. Mal sehen! Nach dem „Warm-up“ kamen „Activities“ und das „Stretching“. Nun begannen wir mit dem Hauptprogramm. Ich startete mit Speer, erklärte die Technik, machte einen Wurf vor und korrigierte die Athleten. Professionell betreibe ich keine der Leichtathletikdisziplinen und hatte mein Wissen nur von meinen Trainingseinheiten. Deshalb war ich froh, dass unser Coachingteam aus drei Trainern bestand. Wie ich später merkte, bestand meine Gruppe aus Anfängern, aber auch sehr guten Athleten, die bei hohen Meisterschaften gestartet waren. Ich wunderte mich etwas, warum diese Sportler von mir gecoacht werden wollten. Um 8:15 Uhr war die eine Disziplin beendet und wir gingen zur Weitsprunggrube. Danach wurde gesprintet, wo wir die Zeiten der einzelnen Athleten nahmen. Gestartet wurden die Läufe durch einen Schuss mit einer Pistole. Doch ein Mädchen startete immer zu früh, immer beim Kommando „Auf die Plätze“. Sechs Fehlversuche später beschloss ich, etwas genervt und schmelzend in der Sonne, ohne Pistole den Start zu geben. Dann klappte es. Um 9:30 Uhr beendeten wir das Training und besprachen die folgenden Einheiten an den nächsten Tagen auf der Tribüne. Viele der Athleten gaben mir bei der Verabschiedung die Hand oder bedankten sich.
 
Als alle das Stadion verlassen hatten, wurde ich überrumpelt. Unter den neuen Athleten war einer vom Radio und wollte mich interviewen. Wie auch schon beim Training, versagten meine Englischkenntnisse vor Aufregung. Einigermaßen konnte ich seine Fragen beantworten, die er per Handy aufnahm.
 
Insgesamt gefiel mir meine Arbeit als Trainer bis jetzt sehr gut!
 
An meinem zweiten Arbeitstag begannen wir wieder mit dem Speerwurf. Danach wurden 400 Meter gesprintet. Auch Kinder kamen zu mir und fragten, ob sie 200 Meter sprinten dürften. Aber klar! Von drei jungen Männern wurde ich wegen längeren Strecken angesprochen, was mir als Mittelstreckenläuferin am liebsten ist. Leider war der ältere Trainer dagegen, da er keine Mittel- und Langstreckenläufer ausbilden wollte. Bei der Besprechung nach dem Training sprach wieder ein Athlet das Thema Mittel-/Langstrecke an. Nun willigte der Trainer ein und die Einheit war für den morgigen Tag geplant. In meiner kleinen Rede ermutigte ich die Gruppe auch eigene Vorschläge für das Training miteinzubringen, da wir gemeinsam Spaß am Training haben wollten.  
 
leichtathletik sansibar02
 
Wie geplant wurden an meinem dritten Arbeitstag drei und fünf Kilometer gelaufen. Die Zeiten waren in Ordnung. Nach den Läufen kam ein Journalist auf mich zu, diesmal vom Fernsehen. Er machte Aufnahmen vom Training, und obwohl ich es nicht wollte, musste ich ein Interview geben. Es war grauenhaft, aber alle fanden es toll! Danach lud er mich zu einer Fernsehshow ein. Ich war sehr skeptisch und sagte dankend ab, da ich mit anderen Freiwilligen schon einen Ausflug geplant hatte.
 
Am letzten Tag meiner Arbeit machten wir noch Gruppenfotos und ich bekam ein selbstgebautes Boot ganz typisch für Sansibar von einem Athleten geschenkt. Total lieb! Ich freute mich riesig darüber und wollte ihm und seinen Freunden auch gerne eine Kleinigkeit schenken. Leider sah ich keinen von ihnen mehr, was mich jetzt im Nachhinein ärgert! Trotzdem hat das Boot einen Ehrenplatz in meiner Vitrine zu Hause bekommen.
 
leichtathletik sansibar03
 

Unterbringung

 

Unterbringung in Zanzibar Town

 
In Zanzibar Town kannst du auswählen zwischen Unterbringungen verschiedener Standards:
 
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Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern (du wählst aus zwischen 4-er-Mehrbettzimmer, Doppelzimmer oder Einzelzimmer) oder bei einer Gastfamilie mittleren Standards.

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Comfort+ - Für die, die mehr Wert auf Komfort legen: Unterbringung in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gehobenen Standards.

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Adventurer - Für einfachste Ansprüche und niedrigsten Preis: Gastfamilie einfachen Standards.

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WG-Unterbringungen:

 
WGs in Zanzibar Town
 
Es gibt mehrere World Unite!-WGs im ganzen Stadtgebiet von Zanzibar Town, die wir nach Verfügbarkeit und Nähe zu deiner Einsatzstelle aussuchen. Dabei teilen sich unsere Teilnehmer ein Haus oder eine Wohnung. Du kannst auswählen zwischen Mehrbettzimmer (2 Etagenbetten, also insgesamt 4 Personen in einem Zimmer), Doppelzimmer und Einzelzimmer. Die Mehrbettzimmer verfügen über ein eigenes Bad. Bei den Doppel-/Einzelzimmern teilst du in der Regel Bad und Toilette mit weiteren Hausbewohnern. Die Betten/Schlafzimmer verfügen über Moskitonetz, einen Schrank oder einer Kommode sowie einem Ventilator. Bettwäsche ist vorhanden; Handtücher musst Du jedoch selbst mitbringen. In den Badezimmern gibt es westliche Toiletten mit Wasserspülung sowie kalte Duschen, was bei den Temperaturen von Sansibar auch erfrischender ist. Die mit den anderen Hausbewohnern geteilten Küchen verfügen in der Regel über einen Elektro- oder Gasherd und eine Grundausstattung an Küchenutensilien, die du zum Kochen und Essen benötigst. In Zanzibar Town kann man auch gut und günstig außer Haus essen gehen. Einige Häuser und Apartments haben eine halbautomatische Waschmaschine. Oft gibt es einen gemeinschaftlich benutzten Wohnraum mit Sofa und Esstisch. Die Fenster sind aus Sicherheitsgründen vergittert und in der Nacht ist bei Häusern ein Nachtwächter anwesend. Wir überprüfen Sauberkeit und Sicherheit der Wohnungen/Häuser. Alle Wohnungen sind von vergleichbarem Standard. Solche WGs haben wir momentan in den Stadtteilen Shangani, Malindi, Baghani, Kigwajuni, Migombani und Mombasa.

Hier zwei Beispiele für WGs:

Baghani-Apartment in Stone Town
 
Das Apartment befindet sich im ersten Obergeschoss eines historischen Gebäudes in der Baghani Area von Stone Town. Es verfügt über vier Schlafzimmer, die sich für Einzel- und Doppelbelegung eignen. In der Küche gibt es einen Gas- und Elektroherd, Kühlschrank und funktionielle Küchenausstattung. Es gibt zwei Badezimmer mit kalter Dusche und westlicher Wassertoilette. Jedes Zimmer hat einen Deckenventilator.
 
Haus Mombasa Area
 
Das Haus befindet sich in der Mombasa-Wohngegend der Mittelschicht im Außenbezirk von Zanzibar Town.  Es ist von einer hohen Mauer umgeben und liegt neben einer Grundschule und gegenüber einer Bananenplantage. Im Garten rund um das Haus kann man sich aufhalten sowie die Wäsche aufhängen. Dort gibt es auch tagsüber, wenn unsere Teilnehmer üblicherweise nicht zuhause sind einen Wachmann. Im Haus stehen für unsere Teilnehmer 4 Zimmer zur Verfügung, von denen eines für Doppelbelegung mit zwei Betten ausgestattet ist. Die Zimmer sind gefällig im afrikanischen Stil eingerichtet. Drei Zimmer sind recht geräumig und teilen sich ein Bad mit westlicher Wassertoilette, Dusche und Waschbecken. Das vierte Zimmer ist kleiner, hat aber dafür ein eigenes Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Alle Zimmer haben Deckenventilatoren. Außerdem gibt es eine geräumige Küche mit Kühlschrank, Esstisch und eine Sitzecke mit Kissen. Im 5. Zimmer des Hauses wohnt Rama, ein einheimischer Fremdenführer, zu dem unsere Teilnehmer immer guten Kontakt haben.

Gastfamilien:

Gastfamilien mittleren Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die Kultur und Gesellschaft von Sansibar zu erhalten. Wir arbeiten mit vielen Gastfamilien im Stadtgebiet von Zanzibar Town. Bei den Familien mittleren Standards handelt es sich um Familien der gehobenen Mittelschicht Sansibars. Ihre Häuser sind von Bauqualität, Ausstattung und Möblierung für die meisten unserer Teilnehmer in Ordnung. Oft verfügen die Häuser über zwei Bäder, die auch gefliest sind, eines für die Eltern und eines für die Kinder und Dich. Die Dusche ist oft kalt, da ein Wassererhitzer zu viel Strom verbraucht. Die Häuser haben westliche WCs oder arabische Hocktoiletten mit Wasserspülung. Es gibt sansibarisch-arabisches Essen wie fritierte Krapfen und Chapati zum Frühstück sowie Pilau-Reis und Biriyani zum Abendessen, dazu trinkt man Tee, abgekochtes Wasser oder selbstgemachten Fruchtsaft. Vegetarische Speisen sind auf Anfrage möglich. Es gibt einen Kühlschrank; gekocht wird meist auf Elektro- oder Gaskochern. Meist haben solche Familien bereits eine oder zwei Haushaltshilfen, die kochen, putzen und Wäsche per Hand waschen. Im Wohnzimmer findest Du oft dekorative Gardinen und Deckchen, Stereoanlage und Fernsehen. Die Familie verfügt auch oft über ein Motorrad oder einen dreißig Jahre alten japanischen Gebrauchtwagen. Meist sind diese Dinge jedoch über lange Jahre zusammengespart und die Familie hat immer noch finanzielle Schwierigkeiten, etwa eine Hochschulausbildung für ihre Kinder zu finanzieren und benutzt das Auto nur für absolut notwendige Fahrten.

comfortplus

Hotel-Unterbringungen und Gastfamilien gehobenen Standards:

Al Minar Hotel
 
 
Al Minar ist ein stilvoll arabisch und afrikanisch gestaltetes Hotel mit 22 Zimmern in einem historischen Gebäude, sehr zentral in Stone Town, der historischen Altstadt von Zanzibar Town, in Fußdistanz zum Old Fort und dem Forodhani-Garten. Die Zimmer verfügen alle über Klimaanlage, Minibar, traditionelle Sansibar-Betten und stilvolle Möblierung, gratis Wifi, Kaffee- und Teekocher sowie Flachfernsehen. Von der großen Dachterrasse hat man einen guten Blick auf die Altstadt. Das Hotel ist professionell geführt mit aufmerksamen und freundlichen Mitarbeitern.
 
Gastfamilien gehobenen Standards
 
Der Aufenthalt in einer Gastfamilie bietet Dir die Möglichkeit, einen noch intensiveren Einblick in die Kultur und Gesellschaft von Sansibar zu erhalten. Die Verpflegung bei den Familien gehobenen Standards ist meist sehr üppig und wird von Dienstmädchen gekocht, die diese in Warmhaltegedecken für dich und die Familie bereitstellen. Unsere Teilnehmer waren etwa immer begeistert über die Verpflegung von Gastmutter Rahma, die ein Catering-Unternehmen betreibt. Familien gehobenen Standards stellen meist auch Fahrer, Kindermädchen, Wachmänner und Gärtner als Hauspersonal ein. Solche Familien verfügen zudem oft über einen Stromgenerator, der in Falle der häufigen Stromausfälle eingeschalten wird. Ältere Kinder sind oft in Internaten im Ausland wie Malaysia, Emiraten und England und Du wohnst in ihrem Kinderzimmer. Jüngere Kinder sind oft zuhause und wollen mit dir spielen.

adventurer

Gastfamilie einfachen Standards

 
Gastfamilien einfachen Standards
 
Bezüglich Gastfamilien einfachen Standards koopieren wir mit der NGO "ZASO" (Zanzibar AIDS and Orphans Support), mit der wir auch das Programm "Social Reality Tour" durchführen. Einige Mitarbeiter von ZASO, die meist Sozialarbeiter oder Lehrer sind und somit zur sansibarischen Mittelschicht gehören, bieten die Möglichkeit an, dass unsere Teilnehmer bei ihren Familien wohnen können. Die Mietzahlungen unserer Teilnehmer tragen zu einer Verbesserung der Einkommensverhältnisse der Familien bei.
 
Einfacher Standard bedeutet hierbei, dass das Haus einfach gebaut ist. Die Böden sind meist nur aus nacktem Beton, das Dach ein Wellblechdach ohne Zwischendecke; es gibt meist nur eine arabische Hocktoilette, geduscht wir in der Regeln mittels eines Eimers oder eines einfachen Wasserrohrs. Die Möblierung ist minimalistisch und rein funktionell. Im Wohnzimmer gibt es eventuell einige etwas repräsentativere Möbelstücke aus chinesischem Holzimitat. Die Familie besitzt meist einen alten, gebrauchten Kühlschrank; ein Radio und ein alter Röhrenfernsehen sind ebenfalls oft vorhanden. Dein Zimmer hat ein Bett mit Matratze und Moskitonetz und vermutlich einige Aufhänger an der Wand sowie ein kleines Regal oder ähnliches. Die Häuser haben Strom. Gekocht wird meist im Freien auf dem offenen Feuer oder mit einem Gaskocher. Das Essen ist in der Regel relativ einseitig – zum Frühstück gibt es Tee mit Chapati; zum Mittagessen Ugali oder Reis mit Bohnen und Gemüse, zum Abendessen dasselbe. Fisch gibt es nur gelegentlich zu besonderen Anlässen, und wenn, dann in geringer Menge. Die Familien bestehen meist aus Mutter, Vater und einigen Kindern; oft halten sich viele weitere Kinder aus der Nachbarschaft im Haus und um das Haus herum auf. Als Transportmittel verfügt die Familie über Fahrräder und eventuell ein Motorrad. Einnahmen aus Deiner Miete sind oft die einzige Möglichkeit für die Familie, die Schulbildung der Kinder zu finanzieren.
 
Die Familien aus dem Umfeld von ZASO sind besonders gastfreundlich zu World Unite-Teilnehmern, aber bitte beachte, dass es sich um konservative Muslime handelt, die nicht über so viel Erfahrung im Umgang mit westlichen Ausländern verfügen. Bitte verhalte dich entsprechend. Weibliche und männliche Teilnehmer können ein Zimmer nur teilen, wenn sie verheiratet sind.

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
450 EUR 600 EUR 700 EUR 750 EUR 850 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR 700 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Beantragung deiner Residence Permit, Work Permit oder ähnlicher Permits und anderer offizieller Genehmigungen (wenn erforderlich), aber nicht die offiziellen staatlichen Gebühren dafür (Kosten dafür siehe unten)
  • Abholung und Transfers ab/nach Zanzibar International Airport (ZNZ) bei Ankunft und Abreise
  • Abholung und Transfers innerhalb von Dar-es-Salaam (DAR) (wenn erforderlich) und Unterstützung mit Weiterreise per Fähre oder Flug von DAR nach ZNZ (aber nicht Flug-/Fährticket) und zurück
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Zanzibar
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuerteams
  • Teilnahme an der "Social Reality Tour" inkl. 10 USD Spende für soziales Programm
  • Spende an dein Projekt in Höhe von 50 USD (mit Ausnahme bei Famulatur/Praktikum bei Mnazi Mmoja Hospital)
  • Örtliche SIM-Karte mit 10.000 TSH Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
  • 15% Ermäßigung auf Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Exkursionen und Wassersportaktivitäten von "Budget Safari Tanzania"
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach/von Sansibar (buchst du selbst, wir geben dir Tipps)
  • Offizielle Gebühren für Visum und Residence Permit (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung; buchst du selbst, wir geben dir Tipps)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Preisangaben in US-Dollar!
Währung umrechnen
 Alle Aufenthaltsdauern
(1-365 Tage)
WG-Zimmer oder Hotel  
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WG mit weiteren Teilnehmern
1 Person
(Einzelzimmer)
10 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
7 USD/Tag
4-er-Zimmer-Bett p.p. 4,50 USD/Tag
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Hotelunterbringung "Al Minar" mit Frühstück
1 Person
(Einzelzimmer)
80 USD/Nacht
(min. 7 Nächte)
1990 USD/Monat
(für 1 Monat oder länger*)
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
50 USD/Nacht
(min. 7 Nächte)
1390 USD/Monat
(für 1 Monat oder länger*)
     
Gastfamilie    
mostpopular2
Gastfamilie mittleren Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
18 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
18 USD/Tag
comfortplus3
Gastfamilie gehobenen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
24 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
24 USD/Tag
adventurer3
Gastfamilie einfachen Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
12 USD/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
12 USD/Tag
 
*Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 100-180 EUR/Monat für Selbstverpflegung (Essen gehen in günstigen, aber guten Restaurants und/oder selber kochen; du bist damit wesentlich flexibler als wenn wir dir Essen in der Unterbringung anbieten würden)
  • Staatliche Permits & Visa: Für Einsatzdauer bis zu 90 Tage: Visum 250 USD (für EU-Bürger; direkt zu kaufen bei der Einreise im Flughafen von Tansania) + Work Permit 200 USD (organisieren wir über Labour Office Zanzibar); Für Einsatzdauer 91-180 Tage: doppelte Kosten wie im Falle von bis zu 90 Tagen. Im Falle der staatlichen Krankenhäuser bei Aufenthaltsdauer bis 90 Tage: Visum 50 USD für die meisten Nationalitäten + Exemption Certificate 100 USD (keine weiteren Permits benötigt)
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" an deinem Wunschstandort an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Tagesausflüge, Wassersportaktivitäten

 
budgetsafaribannerAls "Budget Safari Tanzania" organisieren wir selbst günstige, jedoch qualitativ hochwertige Safaris, Kilimanjarobesteigungen, Ausflüge sowie Wassersportaktivitäten in Tansania und Sansibar. Du nimmst an diesen mit weiteren Teilnehmern von World Unite! und anderen Reisenden teil.
 
Als Teilnehmer von World Unite! erhältst du 15% Ermäßigung auf alle Angebote von Budget Safari Tanzania. Wir teilen dir einen Discount-Code mit, den du bei der Online-Buchung deiner Safari, Kilimanjarobesteigung, Ausflüge und Wassersportaktivitäten einfach eingeben kannst.
 
 
 

Swahili-Unterricht in Sansibar!

 
Swahili TeacherEs ist immer hilfreich, etwas Swahili zu können. Für die meisten Teilnehmer ist die Sprache relativ leicht zu erlernen und sie können sich bereits nach kurzer Zeit auf Swahili grundlegend verständigen. Du kannst die Intensität des Unterrichts selbst bestimmen. Wenn Du es nebenbei machst, empfehlen wir maximal 10 Stunden pro Woche. Es handelt sich um Einzelunterricht mit einer Lehrerin. 2-3 Teilnehmer, die denselben Kenntnisstand haben können auch zusammen den Unterricht nehmen, wobei sich jedoch der Preis pro Person nicht verändert.
 
Die Kosten für Swahili-Unterricht in Sansibar sind: 1 Stunde - 9 EUR
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindestzahl 20 Stunden).
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Sansibar

 

Schau Dir unser Video über Zanzibar Town an!

 

Dieses Video zeigt einen Tag in Zanzibar Town mit den Freiwilligen Sabrina und Uwe aus Hamburg. Sie zeigen ihre Einsatzstellen Cultural Arts Centre und Vikokotoni-Umweltgruppe, ihre Unterbringung, besuchen eine Gastfamilie sowie erklären verschiedene interessante Aspekte ihres Alltagslebens in Sansibar. Auch Suma und Josh, unsere Betreuer in Sansibar stellen sich vor (Hinweis: Suma ist leider nicht mehr in unserem Team, weil er nach Australien ausgewandert ist. Das Betreuerteam in Sansibar besteht nun aus Monique, Josh, Celeste, Abdi und Gabriel).

 


Sansibar - Gewürzinsel im Indischen Ozean

 
Zanzibar (deutsche Schreibweise: Sansibar) ist eine tropische Inselgruppe im Indischen Ozean. Sansibar ist etwa 2 Stunden per Schiff oder 20 Minuten per Flug vom tansanischen Festland entfernt. Wenn man "Sansibar" sagt, meint man aber in der Regel die Hauptinsel Unguja. Unguja war in der Vergangenheit sehr reich, denn die Insel war ein Haupthandelsstützpunkt entlang der Seewege zwischen Afrika, Arabien, Indien, Ostasien und Europa. Das sieht man noch heute an der Vermischung der Kulturen, wobei der arabisch-islamische Einfluss, der auf Sansibar jedoch relativ liberal ist, überwiegt. Heute ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle Sansibars, daneben der Anbau von Gewürzen und tropischen Früchten.
 
Stone Town, der historische Kern von Zanzibar Town ist die einzige intakte historische Küstenhandelsstadt Ostafrikas. Innerhalb des faszinierenden Labyrinths von Gassen voller kleiner Geschäfte, Souvenirläden, Restaurants, Hotels und hektischer kleiner Plätze fühlt man sich wie in einem Traum von "Tausend-und-einer-Nacht". Traumhaft sind aber auch die weißen paradiesischen Strände und das kristallklare Meer mit bunten Korallenriffen, die mit der Karibik oder den Malediven um zahlungskräftige Touristen konkurrieren. Zanzibar Town hat neben Stone Town noch viele weitere Stadtteile wie Kiembe Samaki, Mwanakwerekwe, Mbweni und andere, in denen viele Organisationen ihre Büros haben und tätig sind.
 
Darüber hinaus gibt es viele Dörfer entlang der Strände und im Inneren der Insel.
 
Das größte Problem der Insel ist die Armut überwältigender Teile der Bevölkerung, deren einzige Beschäftigung aus dem Anbau bzw. Fang des eigenen Essens besteht und die somit über keinerlei Geldmittel verfügen und sich die Schulbildung ihrer Kinder, medizinische Versorgung etc. nicht leisten können. Durch fehlende Bildung können auch die nachfolgenden Generationen dem Teufelskreis der Armut kaum entkommen. Der Bevölkerungszuwachs, der hauptsächlich durch Zuwanderung von Menschen vom tansanischen Festland begründet ist hat negative Auswirkungen auf die Ausbeutung der Natur.
 

Unsere Betreuer in Sansibar

 
Unsere Betreuer in Sansibar sind Monique aus Deutschland, Josh aus England, Celeste aus Südafrika, Abdi aus Sansibar und Gabriel aus Tansania.
 

Freizeitaktivitäten in Sansibar

 
Auf Sansibar gibt es ein großes Angebot an Ausflugsmöglichkeiten: Halbtages- und Tagesausflüge beinhalten den Besuch einer Gewürzplantage, den Jozani Forest Nationalpark, die Mangroven von Mungooni & Uzi, Strandorte wie Nungwi, Paje und Jambiani, eine "Safari Blue" Segeltour durch das Menai-Bay-Schutzgebiet, Prison Island, den Chumbe Island Korallenpark sowie eine Stadttour durch Stone Town, wo es zahlreiche interessante Souvenirshops, Bars, Cafés, regelmäßige Konzerte und auch eine Handvoll "Clubs" und Veranstaltungen gibt.
 
In deiner Freizeit kannst du in Sansibar auch Tanz- und Musikunterricht nehmen, Yoga machen oder an interessanten Workshops des Cultural Arts Centres teilnehmern.
 
Viele Teilnehmer reisen auch aufs Festland von Tansania, um eine Safari zu machen oder den Kilimanjaro zu besteigen. Du kannst zu günstigen Konditionen in unseren Unterbringungen von Moshi/Kilimanjaro wohnen als Ausgangsbasis für Aktivitäten im nördlichen Tansania.
 

Anreise

 

Anreise nach Sansibar

 
zanzibar map web2
 
Einige Fluglinien fliegen von Deutschland, Österreich und der Schweiz direkt oder mit einem Zwischenstopp nach Sansibar (ZNZ). Du buchst dir deinen Flug und teilst uns deine Flugdetails mit. Am Flughafen Sansibar holen wir dich ab und bringen dich zu deiner Unterkunft in Sansibar.
 
Wenn die Flüge nach Dar-es-Salaam (DAR) deutlich günstiger sind, kannst du auch dorthin fliegen. Von Dar-es-Salaam kannst du mit der Fähre nach Sansibar weiterreisen oder einen Anschlussflug nehmen. Die Fähre kostet 35 USD und dauert etwa 2 Stunden. Wir bringen Dich in diesem Fall vom Flughafen zum Seehafen. In Sansibar wirst Du dann am Fährhafen abgeholt und zu deiner Unterkunft gebracht. Ein Anschlussflug von DAR nach ZNZ und dauert nur 20 Minuten und kostet 50-80 USD.

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Datum anfangen und dich dabei auch nach Flugpreisen orientieren. Gib uns einfach deine Flugdetails durch. Dein Flug kann auch mitten in der Nacht landen und wir holen dich ab.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Sansibar ist eine relativ kleine Insel und du kannst mit dem öffentlichen Nahverkehr am Wochenende die gesamte Insel bereisen, etwa die Strände der Nord- und Ostküste. Wir bieten selbst auch oft Tagesausflüge an, an denen du zusammen mit weiteren Freiwilligen und Praktikanten teilnehmen kannst, diese teilen wir dir in unserer monatlichen Teilnehmerliste mit und du kannst sie kurzzeitig buchen. Du kannst auch von Sansibar etwa nach Moshi/Kilimanjaro reisen und dort in unseren Unterkünften wohnen zu denselben günstigen Konditionen wie unsere Moshi-Teilnehmer, etwa als Ausgangsbasis für eine Safari in den nördlichen Nationalparks von Sansibar, eine Kilimanjaro-Besteitung oder Tagesausflüge ab Moshi. Sollte deine Abwesenheit in deine Volunteering/Praktikumszeit fallen, solltest du bei deiner Freiwilligen-/Praktikastelle frühzeitig nachfragen, ob es für sie in Ordnung ist. Wir empfehlen, dass du besser im Anschluss an deinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum noch Zeit fürs Reisen einplanst. Dazu kannst du auch länger in deiner Unterbringung bleiben zu günstigen Konditionen.
Kann ich als junge Frau alleine nach Sansibar reisen?
Ungefähr 80% unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele davon nur um die 20 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere Betreuer vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich deines Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit einheimischen Männern. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf dieses Thema ein. Wenn du diese grundlegenden Dinge befolgst, die genauso für viele andere Orte gelten, ist das Risiko in Sansibar minimal.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Sansibar sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber zu jedem Zeitpunkt sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Sansibar, mit denen du entweder zusammen wohnst oder die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Zanzibar Town ist eine kleine Stadt und man läuft sich dort oft über den Weg; darüber hinaus gibt es allseits bekannte Orte wie die Forodhani Gardens, in denen man eigentlich immer Teilnehmer von uns antrifft. Wenn du an einem anderen Ort bist (Nungwi, Mungooni...) ist die Wahrscheinlichkeit auch hoch, dass dort weitere Teilnehmer von uns sind. Du bist aber von dort auch relativ rasch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Zanzibar Town, wenn du etwa am Wochenende weitere Teilnehmer von uns treffen möchtest. Wir haben auch regelmäßige Treffen mit allen Teilnehmern und du erhälst eine Teilnehmerliste mit den Kontaktinformationen aller Teilnehmer, die während deines Zeitraums im gleichen Land sind. Du musst weder Angst haben, dass du in Sansibar "einsam" bist, noch dass die Projekte oder Stadt von ausländischen Teilnehmern überrannt sind und du somit keinen Kontakt zu Einheimischen knüpfen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Tansania. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
In Sansibar kannst du dir aussuchen, ob du in einer WG zusammen mit anderen Teilnehmern wohnen willst (Einzelzimmer) oder bei einer Gastfamilie. In der WG verpflegst du dich selbst, bei der Gastfamilie gibt es Vollverflegung. Details dazu im Tab "Unterbringung" auf dieser Seite.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Du wählst einen Standard aus (Most popular!, Comfort+, Adventurer) sowie ob du WG-Unterbringung oder Gastfamilie bevorzugst und wir suchen dir dann eine Unterbringung dementsprechend aus. Wir suchen in der Regel Familien und WGs aus, von denen Du relativ leicht Deine Einsatzstelle erreichen kannst, insofern solche Unterbringungen verfügbar sind. Da Zanzibar Town jedoch keine besonders große Stadt ist, kann man mittels des öffentlichen Nahverkehrs „Daladala” oder auch per Fahrrad relativ leicht auch Einsatzorte in anderen Stadtteilen erreichen; dasselbe gilt natürlich auch für die Dörfer.
Wie frei oder gebunden bin ich im Falle von Gastfamilienunterbringung?
Bei einer Gastfamilie hast Du durchaus Freiheiten und musst nicht zu bestimmten Essenszeiten in der Familie sein oder ähnliches. Meist schließen die Familien jedoch zu einer bestimmten Stunde aus Sicherheitsgründen das Hoftor; wenn Du vorher Deine spätere Rückkehr bekannt gibst, dann lassen sie dich jedoch natürlich rein. Das Mitbringen von Straßen- und Discothekenbekanntschaften bzw. „Local Boyfriends” ist jedoch ein Tabu. Es gibt Unterschiede wie stark die Familien unsere Teilnehmer in das Familienleben integrieren.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Tansania erfolgt der Internetzugang über die Mobiltelefonnetzwerke. Mit Smartphones kannst du das Internet benutzen. Für Laptops gibt es USB-Modem-Sticks für etwa 10 EUR. Es gibt keine Internet-Flatrates, aber Datenpakete, die du je nach deinen Nutzerbedürfnissen abschließen kannst. 2 GB Traffic, die man innerhalb einer Woche verbrauchen muss kosten etwa 4.50 EUR. In den Zentren der Städte (Moshi Town, Daressalam, Mwanza, Zanzibar Town, Karatu...) funktioniert die Verbindung gut, die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend und reicht etwa für Skype-Telefongespräche. Am Stadtrand und auf dem Land ist eine Verbindung aber in der Regel kaum möglich bzw. sehr langsam und unzuverlässig. Wir stellen dir Informationen zur Nutzung des mobilen Internets in Tansania zur Verfügung.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird Wäsche in Sansibar per Hand gewaschen. Du kannst deinen Vermieter oder die Gastfamilie fragen, ob sie jemandem haben, der deine Wäsche waschen kann. Meist bietet sich jemand an, der dies für dich gegen einen kleinen Beitrag übernimmt. Bitte frage deinen örtlichen Betreuer, welcher Betrag angemessen ist.
Ich bin Vegetarierin. Sind Gastfamilien damit vertraut? Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Die Gastfamilien sind mit Teilnehmern vertraut, die Vegetarier sind und bereiten entsprechende Gerichte zu. In einigen Restaurants in Zanzibar Town gibt es vegetarische Gerichte. Auf dem Markt gibt es ein großes Angebot von Gemüse und Früchten. Auch auf andere besondere Ernährungsbedürfnisse (z.B. veganisch, Allergien gegen bestimmte Lebensmittel) können die Gastfamilien eingehen.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständigen zu können. Die Landessprache von Sansibar ist zwar Swahili (=Kisuaheli), aber Englischkenntnisse sind weit verbreitet, besonders bei Menschen, die über eine bessere Bildung verfügen oder im Tourismus arbeiten. Im Alltag ist es meist keinerlei Problem, sich auf Englisch verständigen zu können; solltest du auf jemanden stoßen, der kein Englisch kann, findet sich meist sofort jemand, der sich anbietet, auf Englisch zu übersetzen. Wenn du aber in einem sozialen Projekt (länger) tätig bist, wirst du mit Menschen zu tun haben, die über keine oder nur geringe Bildung verfügen. Insofern ist es hilfreich, sich zumindest Grundkenntnisse von Swahili anzueignen, etwa vor deiner Anreise durch das Buch (und Audio-CD) "Kauderwelsch Kisuaheli". Auch vor Ort kannst du günstig Swahili-Unterricht nehmen. Wir haben für unsere Teilnehmer auch Vokabellisten mit nützlichen Begriffen, die einem etwa beim Unterrichten helfen.
Warum, wenn ich für meinen Freiwilligeneinsatz/Praktikum schon nicht bezahlt werde, bekomme ich nicht mal Unterbringung und Verpflegung gestellt?
In Sansibar stellen nur einige Hotels für Praktikanten Unterbringung und/oder Verpflegung. Gemeinnützige Organisationen verfügen nicht über die finanziellen Mittel, dir solche Sachleistungen zu stellen. So etwas ergäbe auch relativ wenig Sinn, wenn man sich die Einkommensverhältnisse in Sansibar anschaut. Eine Krankenschwester verdient dort vielleicht 200 USD im Monat und kann sich damit nur ein bescheidenes Leben leisten. Unterbringung und Verpflegung von einem Standard, den die meisten ausländischen Freiwilligen/Praktikanten erwarten kostet mehr als dies und käme die NGO somit teuer, als einen Einheimischen fest einzustellen und somit Arbeitsplätze zu schaffen. Ausländische Freiwillige und Praktikanten sollten nicht um die wenigen verfügbaren Arbeitsplätze in Sansibar konkurrieren.
 
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