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Soziale Arbeit, Entwicklungsarbeit in Cochin/Kerala

Praktikum und Volunteering möglich
 
Die Ernakulam Social Service Society ist in vielfältigen Bereichen wie Frauenempowerment, Beschäftigungsentwicklung, Familienunterstützung, Dorfentwicklung, Kinder & Kinderrechte, Gesundheit, Behinderte und Alte, Umweltschutz, Katastrophenprävention sowie sozialer Wohnungsbau tätig. Der Einsatzbereich für Praktikanten und Freiwillige ist enorm breit und reicht von sozialer Arbeit über Bildung zu Medizin/Pflege, Finanzen, Recht, Biologie/Ökologie, Psychologie, Bauen & Architektur, Stadt- und Infrastrukturplanung, Öffentlichkeitsarbeit und vielem mehr.
 
 
 

Projektbeschreibung

 
Kerala ist einer der sozial bestgestellten Staaten Indiens. Die Einkommen in den Städten von Kerala liegen deutlich über dem indischen Durchschnitt, der Bildungsstand ist wesentlich höher, die Lebenserwartung für Frauen beträgt 72 Jahre und für Männer 67 Jahre.
 
Hauptgrund dafür ist, dass nahezu die Hälfte der erwerbsfähigen Bevölkerung von Kerala aufgrund höherer Löhne im Ausland lebt, besonders in den Golf-Staaten, England und den USA und regelmäßig Geld von Außen nach Kerala „pumpt“. Diese Menschen kommen dann oft im Rentenalter zurück und bauen sich komfortable Häuser in Kerala als Alterssitz.
 
Dadurch hat Kerala – ähnlich wie die entwickelten Länder, das Problem einer alternden Gesellschaft: Das Durchschnittsalter in Kerala beträgt 52 Jahre. Da die jüngere Generation im Ausland lebt, gibt es dabei viele unversorgte ältere Menschen.
 
Kerala selbst verfügt kaum über produzierendes Gewerbe und hat aufgrund des Mangels an Arbeitskräften auch keine größere Produktion von Lebensmitteln. Die Einfuhr von Lebensmitteln aus anderen indischen Staaten treibt deren Preise nach oben. Darunter hat vor allem die Landbevölkerung zu leiden. Es gibt einen krassen Gegensatz im Entwicklungsstand zwischen den Städten und den ländlichen Gebieten. Die Landbevölkerung verfügt oft über eine geringe Bildung und ein sehr geringes Haushaltseinkommen.
 
Außerdem zieht es viele Menschen aus anderen indischen Staaten nach Kerala; dabei handelt es sich jedoch meist um Menschen ohne oder mit nur geringer beruflicher Qualifikation, die sich in Armutssiedlungen rund um die Städte niederlassen. Städte wie Cochin sind diesem Zustrom von Menschen nicht gewachsen und die Infrastruktur wie Abwassersysteme, Trinkwasserversorgung und das Transportsystem stoßen an ihre Grenzen. Umweltprobleme wie unkontrollierte Müllentsorgung und Wasserverschmutzung sind die Folge. Da der Grundwasserspiegel von Kerala sehr hoch ist, vermischt sich das Grundwasser mit Abwasser, was Krankheiten und eine Mangel an sauberem Trinkwasser zur Folge hat.
 
 
Die Ernakulam Social Service Society
 
Die Ernakulam Social Service Society (ESSS) existiert seit 1962 unter der Erzdiozöse Verapoly. Hauptsitz ist in Cochin-Ernakulam.
 
Im Auftrag der Regionalverwaltung engagiert sich die kirchliche Einrichtung für sozioökonomische Initiativen und Entwicklungsarbeit zugunsten armer und benachteiligter Bevölkerungsgruppen. Im Wirkungsbereich von ESSS leben 2.5 Millionen Menschen auf 1500 km2 in 7 Gemeinden sowie der Stadt Cochin. ESSS beschäftigt 35 Mitarbeiter im Hauptsitz in Ernakulam und 200 Außenmitarbeiter.
 
ESSS engagiert sich in vielfältigen Bereichen, die im folgenden detalliert vorgestellt werden. Dies geschieht immer in Form von Selbsthilfegruppen, die inzwischen insgesamt über 30.000 Mitglieder haben. Dabei überlappen sich viele Tätigkeitsbereiche und sollten nicht als isolierte Aktivitäten gesehen werden.
 
 
Frauenempowerment
 
1000 Selbsthilfegruppen wurden bisher gegründet für Frauen ab 14 Jahren, die aus jeweils 10-20 Mitglieder bestehen, bei einem Durchschnitt von 17 Mitgliedern. Sie führen kleine unternehmerische Aktivitäten durch, für die die Frauen ausgebildet werden. Tätigkeiten sind etwa Schmuckherstellung, Landwirtschaft (Milchwirtschaft, Geflügenzucht, Hasenzucht, Ziegenwirtschaft, Fischzucht, Imkerei, Pilzzucht), Schneidern, Sticken, Nähen, Textildruck, Backen und Catering (Biriyani-Reis) und Betreiben von kleinen Läden. Dabei werden Frauen auch ermutigt, nicht-traditionelle Frauenjobs zu übernehmen, wie etwa Autorickshaw-Fahren, Computerarbeit sowie bauhandwerkliche Tätigkeiten. Dadurch können die Frauen einen Anteil zum Familieneinkommen beitragen, was nicht nur die finanzielle Situation der Familie verbessert (wodurch etwa Bildung und medizinische Versorgung finanziert werden kann), sondern auch der Status der Frauen in der Gesellschaft steigt.
 
Zur Durchführung der unternehmerischen Aktivitäten gibt es von ESSS auch das Mikrokreditschema „Rural Women Banking Mythri Credit Union“, an dem 45830 Frauen beteiligt sind. 65 ausgebildete Freiwillige sammeln einen monatlichen Kleinbetrag von allen Mitgliedern ein und vergeben dann Kredite zur Umsetzung von Kleinunternehmertum. Dabei wird mit Finanzinsitutionen gearbeitet; es gibt auch ein Mikro-Versicherungsprogramm.
 
Die Frauen werden im Umgang mit Geld trainiert, um die Erträge ihrer Erwerbsarbeit sinnvoll zugunsten der Familie verwalten und einsetzen zu können. Dazu treffen sich die Frauenselbsthilfegruppen einmal wöchentlich.
In Indien gibt es das Ziel, dass in den Gemeinderäten („Panchayatiraj Institutions - PRI“) 50% Frauen beteiligt sind. ESSS führt Schulungen im Bereich Kommunalpolitik für Frauen durch. 160 Frauen, die durch die ESSS- Selbsthilfegruppen empowert wurden kanditierten für die Gemeinderatswahlen 2012 und 62 wurden gewählt.
 
Erfolge des Programms:
 
* Verbessertes finanzielle Situation der Familie
* Leadership unter Frauen
* 62 Mitglieder in Gemeinderäten
* Einbeziehung von Frauen in gesellschaftliche Themen
* Größere Mobilität von Frauen
* Status der Frauen verbessert
 
 
Programm „Labour Development“
 
Das Programm „Labour Development“ hat das Ziel, die Arbeitssituation für bestimme Berufsgruppen zu verbessern. Dazu gehören Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen, traditionelle Fischer und Hausangestellte.
 
Kerala ist im Bauboom. Die allergrößte Zahl der Bauarbeiter ist jedoch unqualifiziert und verdient nur geringe Löhne. Dabei sind ein hoher Anteil der Bauerarbeiter Frauen, die harte körperliche Arbeiten, wie Steinetragen durchführen. Aufgrund der Regenzeiten ist die Bauaktivität auch sehr saisonal und die Bauarbeiter/innen haben oft über mehrere Monate kein Einkommen.
 
Durch 461 Selbsthilfegruppen mit insgesamt 8300 Mitgliedern qualifiziert ESSS Bauerarbeiter/innen in Bautechniken, damit sie als qualifiziertere Arbeiter ein höheres Einkommen erlangen können und trainiert sie in zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten, um während der Regenzeit ein Einkommen zu erzielen.
 
Traditionelle Fischer verfügen über ein sehr geringes Einkommen. Zum einen ist die Zahl der Fische aufgrund von Überfischung zurückgegangen, zum anderen sind die Verkaufspreise für Fisch sehr gering. Traditionelle Fischer verkaufen ihren Fisch in der Regel an Zwischenhändler, die einen wesentlich höheren Gewinn tragen. Da die Fischer über keine Möglichkeiten verfügen, Fisch zu lagern oder haltbar zu machen, sind sie sehr von den Tagespreisen abhängig. Die Fischer besitzen in der Regel kein eigenes Boot, sondern mieten sich dieses, was ihr Einkommen weiter schmälert.
 
In 48 Selbsthilfegruppen sind mehr als 1000 traditionelle Fischer vereint und werden beim Erschließen neuer Märkte sowie Umsetzung von Möglichkeiten, Fische zu lagern, unterstützt.
 
Eine weitere Arbeitsgruppe mit sehr geringen Löhnen sind Hausangestellte. Diese verdienen oft nur 500-3000 Rupees pro Monat und sind oft Opfer körperlichen oder sexuellen Missbrauchs. ESSS setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Einkommens für Hausangestellte ein sowie verbessert ihre Kenntnisse in der Benutzung von modernen Haushaltsgeräten wie Staubsaugern und Küchengeräten. Missbrauchsfälle werden angezeigt. Mehr als 9000 Hausangestellte in 200 Selbsthilfegruppen wurden unterstützt und verdienen nun 3000-5000 Rupees; sowie manche 10,000-20,000 Rupees pro Monat.
 
Mit KLM (Kerala Labour Movement) betreibt ESSS Online-Jobdatenbanken und führt Analysen zur Arbeitsmarktsituation durch.
 
 
Familienplan „Snehasparsam“
 
Dieses Programm richtet sich an sehr arme Familien, bei denen mindestens ein Elternteil verstorben oder schwer erkrankt ist, die mindestens ein Kind unter 13 Jahren haben oder die pflegebedürftige Großeltern oder Familienmitglieder mit Behinderung mitzuversorgen haben. Sie erhalten für mindestens 6 Jahre eine finanzielle Förderung von durchschnittlich 1000 Rupees pro Monat. Diese Mittel kommen von privaten Spendern. Die Familien werden auch eingebunden in die Programme des Kleinunternehmertums, damit die Familien aus eigener Kraft ihr Einkommen sicherstellen können.
 
 
SPED-III
 
SPED-III („Sustainability through Participation, Empowerment and Decentralization“) ist ein Programm, das in 20 Dörfern umgesetzt wurde. Dabei wurden „Village-Action“-Teams gegründet, die Probleme der Dorfbevölkerung analysieren und selbst versuchen, Lösungen zu finden. Dabei geht es etwa um Lebensmittelsicherheit, wirtschaftliche Entwicklung, Bildung, Gesundheit, Hygiene, Frauenrechte und Umwelt.
 
Das Ziel ist es, die kritische Wahrnehmung solcher Probleme und partizipative Lösungsansätze aus der eigenen Community zu fördern.
 
Es ist auch das Ziel, die zur Umsetzung der Actionprogramme benötigten finanziellen Mittel weitestgehend von innerhalb der eigenen Bevölkerung zu generieren, wobei aber auch Mittel aus Regierungsgeldern verfügbar sind.
Ein Beispiel für ein SPED-III-Projekt betraf das Problem hoher Preise für Obst und Gemüse. Kerala importiert den Großteil seiner Lebensmitteln aus anderen indischen Staaten, wodurch die Lebensmittelpreise hoch sind. Der Grund dafür ist, dass in Kerala zu wenig landwirtschaftliche Arbeiter zur Verfügung stehen. Jobs in der Landwirtschaft sind in Kerala nicht beliebt aufgrund der geringen Löhne. Bedüftige Familien werden durch SPED-III im Eigenanbau von Früchten und Gemüse trainiert, um weniger auf den Einkauf von Grundnahrungsmitteln angewiesen zu sein.
 
Im Rahmen eines weiteren Projekts wurden innerhalb eines Jahres über 100 Kompostanlagen gebaut.
 
 
Children Nature Clubs „Kuttikootam“
 
ESSS betreibt 320 Clubs für Kinder und Jugendliche von 5 bis 17 Jahren mit insgesamt 5945 Mitgliedern, die sich je einmal wöchentlich treffen. Bei diesen Treffen geht es um eine umweltfreundliche Einstellung, Leadership- und Persönlichkeitsentwicklung, Unterstützung in beruflicher Planung sowie Hilfe bei Schulproblemen.
 
Diese Themen werden von 52 Mentoren, die von ESSS ausgebildet wurden, spielerisch und aktiv umgesetzt, etwa durch Straßentheater, Children’s Camps, Ausflüge und Besichtigungen. Darüber hinaus gibt es eine Kinder- und Jugendbibliothek, deren Bücher zwischen den verschiedenen Clubs rotieren. Auch Eltern werden angesprochen und über Themen wie Kinderrechte und Missbrauch sensibilisiert. Kinder aus besonders bedürftigen Familien werden in ihren Schulmaterialien und Schulgebühren unterstützt.
 
 
Community Health
 
In jedem Dorf wird ein oder mehrere „Health promoter“ ausgebildet; insgesamt gibt es schon 60 Health Promoters im Wirkungsbereich von ESSS. Diese erhalten eine grundlegende Schulung in Erster Hilfe sowie im Messen von Blutzuckerwerten und Blutdruck und sind mit entsprechenden Geräten ausgestattet.
 
Die Health Promoters organisieren in den Dörfern auch die „Snehagram Rural Health Clinic“, ein für Patienten kostenloses Outreachprogramm, bei dem vormittags für Ambulantpatieten ein Allgemeinmediziner mit Rettungssanitäter zur Verfügung steht, das am Nachmittag im selben Dorf bettlägrige Patienten in ihren Häusern aufsucht. Diese Fachkräfte sind vom Lourdes Hospital und Kristhu Jayanthi Hospital, mit denen ESSS eng zusammenarbeitet. Einen Tag pro Woche ist das Team in jeweils einem anderen Dorf. Ausgegebene Medikamente werden von ESSS subventioniert. Darüber hinaus gibt es Camps mit Spezialisten, bei denen etwa Grauer-Star-Operationen durchgeführt werden.
Weitere medizinische Programme von ESSS beinhalten HIV/AIDS-Kampagnen, medizinische und chirurgische Korrekturen für körperlich Behinderte sowie finanzielle Unterstützung für Familien mit HIV-Patienten, Tuberkulose Patienten und pflegebedürftigen Alten.
 
ESSS arbeitet mit der United India Insurance Company und der National Insurance Company daran, auch ärmeren Menschen Zugang zu einer Krankenversicherung zu ermöglichen. 6000 Personen konnten bereits von diesem Programm profitieren.
 
 
Community Based Rehabilitation (CBR)
 
Es gibt 50 Selbsthilfegruppen für Behinderte. Diese erhalten Unterstützung in den Bereichen chirurgischer Korrekturen, Berufsausbildung, Selbständigkeit sowie psychologische Beratung.
 
 
Community Based Care of the Old Aged (Sayamprabha)
 
Das Sayamprabha-Programm besteht aus Nachbarschaftsgruppen, die das Ziel haben, ältere Mitbürger in Freizeitaktivitäten und kulturelle Aktivitäten, Gebete und Meditation sowie Gesundheitschecks einzubeziehen.
 
In Zusammenarbeit mit Help Age India stehen älteren Menschen durch ESSS zudem Programme zur ärztliche Versorgung, Physiotherapie, Mikrokredit zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts sowie Einkommensgenerierung zur Verfügung. Bedürftige Alte können eine monatliche Rente in Höhe von 400-800 Rupees beziehen.
 
Das Projekt „Sponsor a Grandparent“ (SaGP) versucht, das Verständnis für die Bedürfnisse der Älteren in der Gesellschaft zu verankern.
 
 
Umweltschutzprogramm
 
Da es in Kerala einen Mangel an Trinkwasser gibt, betreibt ESSS Selbsthilfegruppen, die im Bereich der Wasserversorgung trainiert wurden. Sie verfügen über Kenntnisse im Bau von Regenwasserspeichern, Regenwasserbrunnen, Sickergruben und Drainagen sowie Regenerierung von Gewässern. 440 Regenwasserspeicher wurden errichtet. Durch Müll und Abwasser verunreinigte Gewässer werden durch Phytoremediation mit Hilfe von Pflanzen sowie durch den Einbau von Filteranlagen saniert.
 
 
Katastrophenprävention
 
Beim Tsunami vom 26.12.2004, der durch ein Seebeben bei Sumatra ausgelöst wurde, überschwemmte in Kerala eine 3-5 m hohe Welle eine 1-2 Kilometer weite Fläche entlang 250 Kilometer Küste. Dabei kamen 168 Menschen ums Leben, 12000 Häuser wurden komplett zerstört oder stark beschädigt, tausende Fischerboote gingen verloren, die Zahl der getöteten Nutztiere ist nicht erfasst. 85.000 Menschen mussten in Notunterkünfte evakuiert werden. In der Folgezeit kam es zum Ausbruch von Epidemien, da sich Trink- und Abwasser vermengten.
 
ESSS errichtete nach der Katastrophe zusammen mit Caritas 117 Häuser sowie 448 Sanitäranlagen und startete ein Präventionsprogramm, damit die Küstenbevölkerung im Falle von zukünftigen Naturkatastrophen besser vorbereitet ist. Neben Tsunamis ist Indien und Kerala auch von Überschwemmungen durch Regenfall, Dürre, Zyklonen, Erdbeben und Erdrutschen bedroht.
 
2000 Personen wurden durch ESSS in Community-Teams geschult, die sich in jedem Dorf im Katastrophenfall auf bestimmte Aufgaben spezialisieren.
 
Das Frühwarnteam besteht aus Leuten von 18-30 Jahren, die im Gebrauch von Kommunikationstechnik und Interpretation von Wetterphänomenen geschult wurden. Diese Teams werden ebenfalls in der Notfallrettung eingesetzt.
 
Das Such- und Rettungsteam besteht aus Mitgliedern von 18-35 Jahren, die körperlich belastbar sind. Sie wurden in Erster Hilfe, Rettungseinsätzen, Vorbereitung und Einsatz von Rettungsausrüstung sowie Datensammeln geschult.
 
Das Gesundheits- und Erste-Hilfe Team besteht zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen. Dabei wurden Individuen bevorzugt, die bereits über Kenntnisse im Bereich Medizin, Pflege und Gesundheit verfügten. Diese wurden speziell in Notfall- und Katastrophenmedizin trainiert.
 
Das Team zur Schadensbewertung besteht aus Männern und Frauen höheren Bildungsstands, die in Methoden zur Bewertung von Schäden, Datensammlung, Sicherheit, Menschenrechte und gesetzlichen Grundlagen unterrichtet wurden.
 
Das Team "Relief & Rehabilitation" hat mehr weibliche als männliche Mitglieder und kümmert sich in der Zeit nach der Katastrophe um Essen-, Wasser- und Medikamentenversorgung in Notunterkünften.
 
 
Sozialer Wohnungs- und Sanitäranlagenbau
 
Im Anschluss an die Folgen der Tsunamikatastrophe wurde das Haus- und Sanitäranlagenbauprogramm fortgesetzt. Durch den Einsatz von Eigenmitteln der ESSS-Selbsthilfegruppen wird jeden Monat ein Haus im Rahmen des „BAHP“ (Build a House Plan) fertiggestellt. Dabei handelt es sich um Low-Cost-Bauten, bei denen das örtliche Fachwissen von Bautechniken und Baumaterialien einbezogen wird.
 
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Freiwilligeneinsätze und Praktika sind in allen diesen Programmen möglich. Somit ergeben sich Einsatzmöglichkeiten für Teilnehmer aus vielfältigen Fachbereichen wie Sozialarbeit, Pflege, Physiotherapie, Medizin, Unterrichten jeglicher Art von Kenntnissen und Fähigkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Finanzen, Wirtschaft, Recht (Arbeitsrecht, Menschenrechte), Biologie/Ökologie, Psychologie, Erziehung, Bauen & Architektur, Stadt- und Infrastrukturplanung, Öffentlichkeitsarbeit und viele mehr.
Info Box
Allgemein
Ort: Cochin, Kerala (Indien)
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Monat
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Weitere Sprachen von Vorteil: Malayalam
Unterbringung:
WG
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Fachpersonal aus allen erwähnen Themenbereichen
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
in passendem Studium oder Ausbildung
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): Passende Fachkenntnisse
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Unterbringung

 

Unterbringung in Cochin

 

mostpopular

Guest House in Cochin:

 
Die Unterbringung erfolgt in zwei Guest Houses mittleren Standards, die derselben Familie gehören und direkt nebeneinander in einem ruhigen Wohngebiet in Fort Cochin liegen, etwa zwei Minuten zu Fuß vom "Maritimmuseum" entfernt. Die meisten Zimmer haben ein eigenes Badezimmer. Eine Reinigungskraft säubert wöchentlich die Zimmer. Es gibt WiFi-Internet. Die Mietpreise unterscheiden sich leicht je nach Saison. Du kannst in den Guest Houses Frühstück für ca. 80 Rs./Tag hinzubuchen. In einem der Guest Houses gibt es eine Kochnische, die von Teilnehmern, die in beiden Guest Houses wohnen benutzt werden kann.
 
Bettwäsche wird gestellt, Handtücher solltest du jedoch selbst mitbringen.

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
450 EUR 600 EUR 700 EUR 750 EUR 850 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR 700 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Unterstützung sowie Bereitstellung der Dokumente, die du für die Visumsbeantragung brauchst sowie (soweit erforderlich) Registrierung vor Ort
  • Abholung und Transfers ab/nach Cochin (COK) bei Ankunft und Abreise
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Cochin
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuers
  • Örtliche SIM-Karte mit 600 Rs. Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
  • Spende von 50 USD (in Landeswährung) an deine Einsatzstelle (bei gemeinnützigen Einrichtungen)
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach Cochin (buchst du selbst)
  • Offizielle Gebühren für Visum (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
Preisangaben in Indischen Rupien!
Währung umrechnen
 Kurzzeit-Aufenthalt
(1-31 Tage)
Langzeitaufenthalt
(32-365 Tage)
(Du zahlst tagesgenau anteilsmäßig)
WG-Zimmer/Guest House   
mostpopular2
WG/Guest House, Zimmer ohne Klimaanlage
1 Person
(Einzelzimmer)
Januar-Feb 1000 Rs/Tag
März-Sept 800 Rs/Tag
Oktober-Nov 900 Rs/Tag
Dezember 1000 Rs/Tag
Januar-Feb 1000 Rs/Tag
März-Sept 800 Rs/Tag
Oktober-Nov 900 Rs/Tag
Dezember 1000 Rs/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
Januar-März 750 Rs/Tag
April-Juli 500 Rs/Tag
August-Sept 550 Rs/Tag
Oktober-Nov 650 Rs/Tag
Dezember 750 Rs/Tag
Januar-März 750 Rs/Tag
April-Juli 500 Rs/Tag
August-Sept 550 Rs/Tag
Oktober-Nov 650 Rs/Tag
Dezember 750 Rs/Tag
comfortplus3
Guest House, Zimmer mit Klimaanlage
1 Person
(Einzelzimmer)
Januar-März 1500 Rs/Tag
April-Sept 1100 Rs/Tag
Oktober-Nov 1300 Rs/Tag
Dezember 1500 Rs/Tag
Januar-März 1500 Rs/Tag
April-Sept 1100 Rs/Tag
Oktober-Nov 1300 Rs/Tag
Dezember 1500 Rs/Tag
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
Januar-März 1000 Rs/Tag
April-Sept 700 Rs/Tag
Oktober-Nov 750 Rs/Tag
Dezember 1000 Rs/Tag
Januar-März 1000 Rs/Tag
April-Sept 700 Rs/Tag
Oktober-Nov 750 Rs/Tag
Dezember 1000 Rs/Tag 
 
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Visum ca. 60-130 EUR, je nach Tätigkeit und Aufenthaltsdauer (zu Beantragen vor der Anreise)
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 40-100 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Transport vor Ort): ca. 20-30 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" in deinem Reiseland an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 

Malayalam-Unterricht:

 
Malayalam ist die Sprache von Kerala. Obwohl dort viele Menschen über gute Englischkenntnisse verfügen (wesentlich besser als etwa Hindi), ist es immer hilfreich, über Grundkenntnisse in Malayalam zu verfügen. Du kannst nebenbei Malayalam-Unterricht nehmen (5x wöchentlich für je 2 Stunden) mit einem Einzellehrer. Der Unterricht findet auf der Terrasse deiner Unterkunft in Fort Cochin statt. Kreuze dazu im Anmeldeformular einfach "Sprachunterricht erwünscht" an und teile uns deine gewünschte Anzahl von Stunden mit.
 
Der Preis für 10 Stunden beträgt 50 EUR.
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Cochin

 

Schau Dir unser Video über Cochin an!

 
In diesem Video begegnen dir die Freiwilligen Sophie und Claudia in Cochin sowie unser Betreuer Antonio. Sie zeigen auch einige Akivitäten auf, die man in Cochin und Umgebung machen kann.
 
 

 

Kerala - das Land der Kokospalmen

 
Kerala bedeutet auf Malayalam „Land der Kokospalmen“. Der tropische Staat im Südwesten Indiens hat eine starke Tradition und Kultur. Ayurveda, das Kathakali-Tanzschaupiel und die vermutlich älteste Kampfkunst der Welt, Kalarippayat, stammen aus Kerala. Die Gesellschaft Keralas ist aber auch geprägt vom Handel und kulturellen Austausch des Segelschiffe des Indischen Ozeans. Bereits im 4. Jahrhundert kamen Christentum und Islam über Händler nach Kerala und darum haben diese beiden Religionen in Kerala wesentlich mehr Anhänger als in anderen Teilen Indiens. Heute sind etwa 55% der Bevölkerung Hindus, 25% Muslime und 20% Christen; in den Städten ist der Anteil von Christen und Muslimen noch höher.
 
Kerala ist für Reisen sehr attraktiv und interessant. Kerala setzt dabei auf seine tropischen Sandstrände und Inseln, Hausboot-Touren auf den "Backwaters", beeindruckende Gebirge (wie die Teebauregion um Munnar) und Nationalparks sowie das reiche kulturelle Erbe.
 

Cochin - historische Hafenstadt

 
Die Küstenstadt Cochin mit ihren etwa 600.000 Einwohnern erstreckt sich über mehrere Inseln und Halbinseln, die jeweils durch Brücken miteinander verbunden sind. Man gelangt am schnellsten mit Fähren zu den anderen Stadtteilen. Eine Insel beherbergt Fort Kochi, die historische Altstadt, in der Du wohnen wirst. Fort Kochi war in der Vergangenheit ein wichtiger Hafen des Indischen Ozeans. Die Chinesen im 13. Jahrhundert, die Portugiesen ab dem 15. Jahrhundert und die Holländer im 17. Jahrhundert hinterließen hier ihre Spuren. Die Kleinstadt Fort Kochi mit alten Höfen, Mauern, Kirchen und Palästen hat einen sympathischen Flair, der Kultur- und Wellnesstouristen anspricht (davon auch viele aus anderen indischen Staaten) und darum viele Restaurants, Hotels & Gästehäuser, Kunsthandwerk- und Esoterik-Shops sowie Veranstaltungen. Nachts ist es hier besonders sicher, die indische Polizei betreibt für Fort Kochi eine eigene "Touristenpolizeiwache" mit einem skurrilen Museum für Polizeiuniformen. Das auf dem Festland gelegene Ernakulam ist der großstädtische und moderne Stadtteil Cochins mit Bahnhof, Büros und großen Geschäften. Badestrände gibt es auf Vipin Island.
 

Unsere Betreuer in Cochin

 
Unser Betreuer in Cochin ist Antonio.
 

Freizeitaktivitäten in Cochin

 
Als Touristenziel bietet Cochin vielfältige Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten. Dazu gehören die bekannten Bootsausflüge mit Hausbooten auf den "Backwaters", die es als Tagestrips gibt oder auch als Mehrtagesangeboten, wobei man dann auf dem Boot schläft. Ein schöner Mehrtagestrip und eine willkommene Klimaveränderung ist auch ein Besuch der Teeplantagen in den Bergen von Munnar im Hinterland von Kerala. Es gibt mehrere Strände in der Umgebung von Cochin, bei denen man auch schwimmen kann.
 
In Cochin selbst kann man an vielen Orten Ayurveda-Massagen bekommen, sich Vorführungen des traditionellen Theaters "Kathakali", des Kampfsports "Kalaripayattu" und folkloristischer Tanz- und Musikdarbietungen ansehen (oder als "World Learner" diese gleich selbst erlernen) und an Yoga- oder Kochstunden teilnehmen. In Ernakulam gibt es große Shopping-Malls und viele Geschäfte mit günstigen Angeboten; in Fort Cochin viele Touristenläden und eine große Zahl von Restaurants und Cafés. Am Spätnachmittag versammeln sich Einheimische, indische Touristen und ausländische Touristen an der Strandpromenade von Fort Cochin, um den Sonnenuntergang zu erleben.

Anreise

 

Anreise nach Cochin

india map
 
Du buchst dir einen Flug nach Cochin/Kochi (COK). Dort wirst du abgeholt und zu deiner Unterbringung in Cochin gebracht.
 
Du kannst auch schauen, ob es eventuell günstiger ist, den internationalen Flug nach Mumbai, New Delhi, Dubai, Abi Dhabi oder Sharjah zu buchen und von dort separat einen Flug mit www.jetairways.com, www.goindigo.in oder www.spicejet.com nach Cochin zu buchen.
 

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst fast zu jedem beliebigen Termin anreisen und dich dabei nach Verfügbarkeit und Preisen von Flügen richten. Wir können dich vom Flughafen Cochin auch nachts abholen.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wenn es sich um Reisen zu entfernteren Zielen handelt, die du nicht innerhalb eines Wochenendes durchführen kannst, empfehlen wir jedoch, dass du dies vor oder nach deinem Praktikum/Freiwilligeneinsatz oder während Ferienzeiten machst, damit du nicht in deiner Einsatzorganisation fehlst. Auch mit einem Praktikumsvisum ist es nicht verboten, touristisch in Indien herumzureisen.
Wann ist Regenzeit und kann ich während dieser Zeit nach Indien reisen?
Der Monsun beginnt Anfang Juni in Kerala, erreicht Mumbai Mitte Juni und die Himalaya-Region Anfang bis Mitte Juli und endet im September. Die Thar-Wüste in Rajasthan (Einsatzort Setrawa) bekommt auch während des Monsuns kaum und selten Regen ab und auch Jodhpur bleibt eher trocken.
 
Während des Monsuns regnet es meist mehrere Stunden täglich sehr stark. Dadurch gibt es oft Überschwemmungen auf den Straßen in den Städten, da die Kanalisation die Wassermengen nicht aufnehmen kann. Ein Praktikum oder Freiwilligeneinsatz ist auch während des Monsuns möglich und das einzige Ärgernis sind vermutlich nasse Kleider und Schuhe, die oft wegen der hohen Luftfeuchtigkeit schwer trocknen. Du solltest vielleicht ein paar Extraschuhe und Kleider zum Wechseln mitbringen (oder vor Ort kaufen). Auch einen Regenschirm oder eine Regenjacke kannst du vor Ort kaufen. Ein Vorteil für das Reisen während des Monsuns ist, dass die Flugpreise günstiger sind und auch Unterbringungen während der Nebensaison billiger sind.
Kann ich als junge Frau alleine nach Indien reisen? In den Medien wird ständig über Vergewaltigungen berichtet - wie hoch ist das Risiko?
Jahrzehntelang galt Indien als sicheres Reiseland für Frauen und nun wird in der Berichterstattung der Medien der Eindruck erweckt, als sei die Zahl der Vergewaltigungen sprunghaft angestiegen und Indien für Frauen unsicher. Dass plötzlich mehr Fälle bekannt werden hat in der Tat mit der Verbesserung der Frauenrechte in Indien zu tun, denn mehr Frauen als zuvor erstatten bei Vergewaltigung jetzt Anzeige oder gehen in die Öffentlichkeit. Setzt man die Zahl der Fälle in Relation zur riesigen Bevölkerungszahl von Indien (fast doppelt so viele wie ganz Europa) gibt es in Indien jedoch (auch wenn Hochrechnungen von nicht gemeldeten Fällen einbezogen werden) wesentlich weniger Vergewaltigungen als in vielen anderen Ländern. Es wird in Indien von 2 Fällen pro 100.000 Einwohnern ausgegangen (im Vergleich dazu: Mitteleuropa: 8,1 Fälle; 14,7 Fälle in Lateinamerika; 28,6 Fälle in den USA pro 100.000 Einwohner).
 
Natürlich muss man als Frau vorsichtig sein, was Kleidungsstil und den Umgang mit einheimischen Männern betrifft. In der Erziehung werden Jungs und Mädchen oft strikt getrennt und viele junge Männer haben keinerlei Erfahrung im Umgang mit Frauen, die nicht die eigene Mutter oder Schwestern sind und können dein Verhalten, wie es für dich im Umgang mit westlichen Männern ganz normal ist leicht als "Interesse" deuten.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Cochin sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber in der Regel sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Cochin, die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Indien. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
Im Tab "Unterbringung" siehst du die Wohnmöglichkeiten.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
Ja, in den Unterbringungen in Cochin gibt es wifi ohne weitere Kosten.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
Schau dir mal unser Video über Cochin an (im Tab "Cochin"). Darin stellt unser Betreuer Antonio einen Waschservice vor, bei dem die Wäsche per Hand gewaschen wird. Gegen einen Stückpreis pro Kleidungsstück (Festpreis pro Hose, Oberteil, Handtuch, Unterwäsche etc.) wird deine Wäsche von deiner Unterbringung abgeholt und am nächsten Tag adrett gebügelt zurückgebracht.
Kann ich in der Unterbringung kochen?
Ja, in der WG kannst du kochen.
Ich bin Vegetarierin. Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Ja, Indien ist für Vegetarier ein Paradies. Fast alle Restaurants sind klar gekennzeichnet, ob sie vegetarisch sind ("Veg") oder nicht ("Non-Veg"), bzw. es gibt getrennte Menüs. Etwa 40% der Inder sind Vegetarier.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständlich machen zu können und Englisch zu verstehen.
 
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