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Klinik und Arztpraxis im Himalaya

Praktikum
 
In Palampur sind Praktika bei zwei Kliniken/Arztpraxen möglich. Beide bieten allgemeinmedizinische Untersuchungen und Behandlungen, eines spezialisiert sich zudem auf Orthopädie und Kinderheilkunde. Palampur ist eine Kleinstadt im Kangra-Valley im Himalaya in Himachal Pradesh.
 

Projektbeschreibung

 

Dattal Hospital

 
 
Das Dattal-Hospital ist eine familienbetriebene Klinik in der Stadt Palampur. Die vier Ärzte gehören alle zur selben Familie, einer ist Orthopäde, einer Kinderarzt und zwei sind Allgemeinmediziner.
 
Die Klinik, die gerade umgebaut und modernisiert wird verfügt über 4 Behandlungsräume, ein Labor und einen OP. Es gibt zudem 13 Betten für stationäre Patienten.
 
Es werden etwas 3-4 größere Operationen pro Woche durchgeführt. Täglich kommen 50-60 Patienten für orthopädische Eingriffesowie insgesamt etwa 130 Patienten.
 
Medizin- und Pflegestudierende dürfen nur beobachten und die Ärzte geben ihnen Erklärungen. Sie können im Labor lernen, wie Tests gemacht werden und Proben (pathology slides) gedeutet werden. Die Arbeitszeiten sind von 10-14 und von 16-17 Uhr. Operationen werden immer am Nachmittag durchgeführt.

 

Dr. Shruti Goenka Memorial Hospital

 
 
Das Dr. Shruti Goenka Memorial Hospital ist eine Arztpraxis, an der zwei Allgemeinmediziner praktizieren. Etwa 30-40 Patienten werden jeden Tag von 9 bis 17 Uhr empfangen. Zudem gibt es 12 Betten für stationäre Patienten, von denen im Durchschnitt 5 belegt sind. Es gibt Labor und Röntgenraum.
 
Typische Probleme der Patienten sind Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetis, Epilepsie, bakterielle Mageninfektionen sowie Hautprobleme.
 
Ein Praktikum hier ist möglich für PJ-Studierende sowie Pflegeschüler im letzten Ausbildungs-/Studienjahr.
Info Box
Allgemein
Ort: Palampur (Himachal Pradesh, Indien)
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Monat
Maximaldauer: 6 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Unterbringung:
Guest House in Palampur
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Allgemeinmediziner, Fachärzte
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
in entsprechendem Studium; für Dr. Shruti ab 4. Studienjahr
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Volunteering
Volunteering möglich: Nein
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): -
Weiterer Beitrag ans Projekt: -
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Mehr Infos

 

Hintergrundinformationen zu medizinischen Praktika/Einsätzen im Ausland

 
Der folgende Text versucht, Hintergrundinformationen zu den medizinischen Vorsorgungssystemen der verschiedenen Länder zu liefern sowie die medizinischen Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten, innerhalb dieser System einzuordnen und damit Interessenten zu helfen, die für sie passende Wahl für Famulatur, PJ, Praktikum oder Freiwilligeneinsatz zu treffen.
 
Kontaktiere uns und wir beraten Dich gerne!
 
Tansania
 
Wir können in verschiedenen öffentlichen und privaten medizinischen Einrichtungen in Tansania Famulaturen und Praktika (Medizin, Pflege, Therapien) sowie Freiwilligeneinsätze für medizinische Fachkräfte organisieren. Auch besteht die Möglichkeit, Vorpraktika für ein Medizinstudium zu absolvieren.
 
In Tansania gilt das ärztliche Überweisungssystem (“Referral Systems”): Wer eine Behandlung braucht, sucht typischerweise zuerst eine "Medical dispensary" auf, die in nahezu allen Stadtteilen kleinerer und größerer Städte wie Moshi, Dar-es-Salaam etc. und in vielen Dörfern zu finden sind. Dabei handelt es sich um Praxen, die gängige Behandlungen wie kleinere Verletzungen, Infektionen, Malaria, Bluthochdruck oder Diabetes und teilweise auch Entbindungen durchführen.
 
Es gibt private und staatliche Praxen. Staatliche Dispensaries sind in der Regel sehr einfach ausgestattet, was sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstattung betrifft. In Dörfern und Außenbezirken von Städten verfügen diese Dispensaries oft nicht einmal über einen Vorrat an Standardmedikamenten und können nur eine sehr grundlegende Erstversorgung leisten. Private Dispensaries unterscheiden sich in der Regel kaum von den staatlichen Praxen. Einige sind aber deutlich besser ausgestattet und bieten eine umfassendere Behandlung.
 
Jede staatlich geprüfte Krankenschwester darf in Tansania eine private Praxis eröffnen. Eine Dispensary wird in der Regel von einer Krankenschwester oder einem „Medical Officer“ betrieben. Medical officer ist in Tansania die Berufsbezeichnung für eine medizinische Fachkraft, die vom Ausbildungsstand zwischen einer Krankenschwester und einem Arzt steht. Einige Dispensaries beschäftigen weitere Krankenschwestern, Medical Officers und Labormitarbeiter. Krankenschwestern und Medical Officers verschreiben und verwenden alle gängigen Standardmedikamente. Üblicherweise arbeiten in den Dispensaries keine Ärzte, die ein vier- bis fünfjähriges Medizinstudium durchlaufen haben. Wenn seitens deiner Hochschule für deine Famulatur/dein Praktikum die Betreuung und Anleitung durch einen Arzt Bedingung ist, kann die Famulatur/das Praktikum in einer solchen Dispensary nicht durchgeführt werden. Freiwillige, die über eine berufliche Qualifizierung in einem medizinischen Beruf verfügen (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) können in einer Dispensary gemäß ihren Fähigkeiten eine Menge machen und arbeiten dabei wie ein vollwertiges Teammitglied mit, etwa beim Wunden nähen, Behandlungen durchführen oder bei Geburten assistieren. Bei ausreichender fachlicher Qualifizierung kann dabei selbstständig und ohne Anleitung gearbeitet werden. Auch Vorpraktika für ein Medizinstudium sind in einer Dispensary möglich.
 
Beispiele für Dispensaries sind in Moshi die „Hosiana clinic“ und das „Dorcas Laboratory“. In Sansibar erlaubt das Gesundheitsministerium in der Regel keine Mitarbeit für Ausländer in den Dispensaries.
 
Die Anzahl der Patienten der Dispensaries ist sehr schwankend. Üblicherweise steigt die Patientenzahl in der Regenzeit (März bis Juni und November), wenn Infektionskrankheiten und Malaria häufiger auftreten.
 
Kann die Behandlung eines Patienten nicht durchgeführt werden, da dies die Befugnisse oder Möglichkeiten der Krankenschwester oder des Medical Officers überschreitet, dann erfolgt eine Überweisung in ein Regionalkrankenhaus ("Regional Hospitals"), wie das Mawenzi Regional Hospital in Moshi.
 
Patienten können jedoch auch direkt ein Regionalkrankenhaus aufsuchen. Besonders Leute, die nahe eines Regionalkrankenhauses in den Städten wohnen, gehen dort meist direkt hin anstelle in eine Dispensary, da sie sich im Krankenhaus eine bessere Behandlung versprechen.
 
Regionalkrankenhäuser haben in Tansania ein sehr hohes Patientenaufkommen. Studierende der Medizin, Auszubildende medizinischer Berufe und qualifizierte Fachkräfte werden in einem Regionalkrankenhaus eine Vielzahl an Krankheitsbildern kennenlernen, oft in einem weit fortgeschrittenen Stadium.
 
Patienten, die ein Regionalkrankenhaus aufsuchen, verfügen über ein Durchschnittseinkommen oder gehören zu den ärmeren Bevölkerungsschichten, und begeben sich erst in Behandlung, wenn sie sich so krank fühlen, dass sie keine andere Wahl haben. Zwischen dem Besuch einer Dispensary und der Weiterbehandlung in einem Regionalkrankenhaus vergehen oft Tage und Wochen, in der sich der Gesundheitszustand des Patienten deutlich verschlechtern kann. Patienten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten sind häufig darauf angewiesen, Geld für die Behandlungskosten von Verwandten, Nachbarn oder Kirchgemeinden zu sammeln. Die Untersuchung durch einen Arzt in einem Regionalkrankenhaus kostet etwa 5000-7000 Tansanische Shilling (ca. 2,50-3,50 €). Hinzu kommen die Kosten für Medikamente zwischen 2000 und 10000 Tansanische Shilling (ca. 1 bis 5 €). Größere Eingriffe und stationäre Behandlungen kosten zwischen 100.000 und 200.000 Tansanische Shilling (ca. 50 bis 100 €). Das monatliche durchschnittliche Haushaltseinkommen für eine Familie beträgt in Tansania etwa 90 €. 65 Prozent der Haushalte in Tansania leben jedoch von 30 € oder weniger im Monat. Kaum einer sucht daher wegen einer Kleinigkeit oder unmittelbar nach Auftreten erster Krankheitssymptome eine medizinische Einrichtung auf. Auch ist es unüblich, auch für Menschen besseren Einkommens, sich zur Prävention untersuchen zu lassen.
 
Regionalkrankenhäuser umfassen die gängigen Stationen. Die Stationen, in denen Famulaturen, Praktika und Freiwilligenarbeit etwa im Mawenzi Regional Hospital möglich sind, kannst Du auf unserer Homepage in der Beschreibung des Krankenhauses nachlesen. Die Mitarbeit in einem Regionalkrankenhaus kann mitunter eine Herausforderung sein. Viele Patienten mit weit fortgeschrittenen Krankheitssymptomen müssen innerhalb kurzer Zeit behandelt werden. Die hohe Arbeitsbelastung kann dazu führen, dass dem praktizierenden Arzt die Zeit fehlt, Studierenden der Medizin oder Auszubildenden medizinischer Berufe viele zusätzliche Erläuterungen zu geben. Die Aufgaben des Famulanten/Praktikanten oder Freiwilligen bestehen darin, Krankenschwestern z.B. beim Wunden nähen oder Verbandswechsel zu assistieren und Ärzte bei Behandlungsgesprächen sowie während der Visite zu begleiten. Die Mitarbeit erfolgt stets unter Anleitung einer medizinischen Fachkraft. Im Regionalkrankenhaus arbeiten medizinische Fachkräfte, die eine Famulatur oder ein Praktikum für die Anerkennung durch deine Hochschule/Ausbildungsstätte bestätigen können.
 
Den Regionalkrankenhäusern übergeordnet sind die höher spezialisierten sogenannten „Referral Hospitals“ wie das Muhimbili National Hospital in Dar-es-Salaam oder das Bugando Medical Centre in Mwanza, die oft an eine medizinische Universität angeschlossen sind. Dorthin können Patienten nicht direkt, sondern sie benötigen eine Überweisung durch ein Regionalkrankenhaus. Das staatliche Referral Hospital Mnazi Mmoja in Sansibar stellt diesbezüglich eine Ausnahme dar, dorthin können Patienten direkt gehen, da es auf der kleinen Insel Sansibar keine Regionalkrankenhäuser gibt.
 
Die Ausstattung verschiedener Stationen innerhalb eines Regionalkrankenhauses oder eines Referral Hospitals kann sich sehr unterscheiden. Einige Stationen sind in einem guten Zustand und verfügen über ausreichend medizinische Geräte, was häufig auf zur Verfügung gestellte Geldmittel oder Sachspenden ausländischer Entwicklungsprogramme zurückzuführen ist. So sind z.B. die Station zur Behandlung von HIV und Aids und die Physiotherapieabteilung im Mnazi Mmoja Krankenhaus in Sansibar sehr modern, wohingegen die Pädiatrie heruntergekommen ist und eine Generalüberholung notwendig hätte. Im Mawenzi Regional Hospital in Moshi wurde erst kürzlich der OP renoviert.
 
Da die medizinische Versorgung durch staatliche Einrichtungen in Tansania nicht immer zufriedenstellend ist, wurden viele private Einrichtungen gegründet. Die Behandlungskosten sind für Patienten im Vergleich zu den staatlichen Krankenhäusern höher, jedoch sind sie auch höheren Standards, was Räumlichkeiten, Ausstattung und/oder Behandlungsaufwand betrifft (es wird sich mehr Zeit genommen).
 
Aufgesucht werden die privaten Einrichtungen von Patienten, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Ein Beispiel ist das SIIMA Hospital in Moshi. Andere Privatkrankenhäuser werden von gemeinnützigen Organisationen oder Kirchen betrieben, wie das St. Joseph Hospital in Moshi. Die Behandlungskosten für Patienten in Privatkrankenhäusern wie dem St. Joseph sind in der Regel höher als in staatlichen Krankenhäusern, aber Mehreinnahmen durch zahlungskräftigere Patienten werden auch dazu eingesetzt, um Personen ohne finanzielle Mittel eine kostenfreie medizinische Versorgung zu ermöglichen. Die Räumlichkeiten und Ausstattung in Krankenhäusern wie dem St. Joseph sind im Vergleich zu den staatlichen Einrichtungen besser (außer wenn bestimmte Stationen der staatlichen Krankenhäuser durch Geldmittel aus dem Ausland verbessert wurden). In der Regel ist das Patientenaufkommen in privaten Krankenhäusern geringer als in staatlichen medizinischen Einrichtungen. Den medizinischen Fachkräften bleibt daher mehr Zeit, Famulanten, Praktikanten und Freiwilligen Erläuterungen zu geben.
 
Meist arbeiten dieselben Ärzte sowohl in einem staatlichen Krankenhaus, als auch in einem oder sogar zwei Privatkrankenhäusern. Da die Gehälter gering sind, sind sie dazu gezwungen, mehrere Jobs anzunehmen.
Famulaturen in den Regionalkrankenhäuser und Referral Hospitals in Tansania werden in der Regel von allen medizinischen Fakultäten anerkannt. Die Durchführung und Anerkennung des praktischen Jahres (PJ) sind im Muhimbili Hospital in Dar-es-Salaam und im Bugando Medical Centre in Mwanza möglich. Beide Einrichtungen sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten.
 
Ghana
 
Das öffentliche Gesundheitssystem von Ghana verfügt über drei Referenzstufen.

Die kleinsten Einrichtungen, die eine medizinische Erstversorgung geben (Tertiary Level) sind die sogenannten CHPS (Community Health Compounds),  Gesundheitszentren (Health Centres) und kleine Kliniken. Diese Einrichtungen führen nur ambulante Behandlung durch und werden üblicherweise von Krankenschwestern geleitet. Jede Einrichtung ist auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 20.000 Menschen ausgerichtet.
 
Darüberstehend (Secondary Level) sind die Bezirkskrankenhäuser (District Hospitals), die auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 100.000-200.000 Menschen ausgerichtet sind. Die Bettenkapazität beträgt in der Regel nicht mehr als 100 Betten.
Die Bezirkskrankenhäuse verfügen über mindestens einen Operationssaal und ein Labor und bieten in der Regel eine bessere medizinische Versorgung als Institute auf dem Tertiärlevel.
 
Das höchste Level (Primary Level) sind Metropolitan Hospitals, Regional Hospitals und Municipal Hospitals. Sie sind in Städten gelegen, deren Einwohnerzahl 200.000 Menschen überschreiten und haben eine dementsprechend größere Bettenkapazität. Neben mehreren Operationssälen und einer relativ guten technischen Ausrüstung, behandeln in der Regel außer Allgemeinmedizinern auch Spezialisten für verschiedene Fachrichtungen die Patienten.
 
Die Primary Level-Krankenhäuser und viele Privatkrankenhäuser wie das University Hospital in Cape Coast sind hohen Standards, was Ausstattung, Management und Fachwissen betrifft. Secondary und Tertiary Einrichtungen sind oft unterfinanziert.
 
Marokko
 
In Marokko organisieren wir Famulaturen und Praktika in Privatkrankenhäusern, die im Vergleich zu staatlichen Einrichtungen von höherem Standard sind. Was die Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifikation des Personals betrifft, sind diese mit europäischen Krankenhäusern vergleichbar. Aufgrund der Bürokratie kooperieren wir derzeit nicht mit staatlichen Krankenhäusern in Marokko.
 
Die Behandlungskosten in einem Privatkrankenhaus in Marokko sind für viele Marokkaner hoch. Oft stellen die Privatkrankenhäuser jedoch auch Geldmittel zur Verfügung, um bedürftigen Patienten eine kostengünstige oder sogar kostenfreie Behandlung anzubieten.   
 
Die Anerkennung einer Famulatur oder eines Praktikums in einem Privatkrankenhaus in Marokko stellt in der Regel keine Schwierigkeit dar.
 
Für qualifizierte Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten oder Ärzte gibt es die Möglichkeit der freiwilligen Mitarbeit in kirchlichen medizinischen Einrichtungen, wie z.B. die medizinische Ambulanz der Franziskanerbrüder des Weißen Kreuzes in Tanger. In diesen kirchlichen Ambulanzen erhalten Patienten aus den ärmsten Bevölkerungsschichten eine kostenfreie medizinische Grundversorgung. Geleitet werden sie in der Regel von Krankenschwestern. Da die Anleitung durch einen Arzt dort nicht stattfinden kann, sind Famulaturen und Praktika, die angerechnet werden müssen in diesen medizinischen Einrichtungen nicht möglich.
 
Indien
 
Auch in Indien kooperieren wir wegen der strengen Bürokratie wie in Marokko nur mit Privatkrankenhäusern, deren Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifizierung des Personals ebenso mit europäischen Standards vergleichbar ist. Die Einrichtungen verfügen über eine große Anzahl an Stationen vieler hochspezialisierter Fachrichtungen.
 
Famulaturen und Praktika in diesen medizinischen Einrichtungen werden in der Regel von medizinischen Fakultäten und Ausbildungsstätten anerkannt.
 
Qualifizierte Freiwillige (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) haben in Indien die Möglichkeit, in gemeinnützigen Krankenhäusern mitzuarbeiten. Zudem können sie an medizinischen Outreach-Programmen teilnehmen, die von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in den Slums durchgeführt werden.
 
Nicaragua
 
In Nicaragua können wir Famulaturen, Praktika und PJ im staatlichen Krankenhaus HEODRA und im Privatkrankenhaus AMOCSA in León organisieren.
 
Die Räumlichkeiten und Ausstattung des HEODRA-Krankenhauses sind vom Standard niedrig, vergleichbar mit Tansania. Wenn die notwendigen finanziellen Mittel für eine Behandlung fehlen, suchen auch in Nicaragua Patienten oft erst bei weit fortgeschrittenem Krankheitsbild eine medizinische Einrichtung auf, wenn ihnen keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Die Arbeitsbedingungen ähneln denen in Tansania. Es besteht ein großer Bedarf an qualifizierten Freiwilligen.
 
Das HEODRA-Krankenhaus ist das Lehrkrankenhaus der medizinischen Universität von León. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) werden daher in der Regel von den Landesprüfungsämtern anerkannt.
 
Der Standard des Privatkrankenhauses AMOCSA ist höher als der des HEODRA-Krankenhauses, was Räumlichkeiten und Ausstattung betrifft. Das Patientenaufkommen ist geringer und die Behandlungen sind für Patienten teurer als bei HEODRA. Das HEODRA-Krankenhaus ist ein sehr großes Krankenhaus und verfügt über mehr Stationen und fachliche Spezialisierungen. Famulanten, Praktikanten und PJler werden im HEODRA mit einer hohen Zahl von Patienten arbeiten.  
 
Bei HEODRA und AMOCSA arbeiten dieselben Ärzte, da die Gehälter niedrig sind. Viele sind zudem in weiteren privaten medizinischen Einrichtungen tätig oder betreiben ihre eigene Praxis.
 
Bolivien
 
Der Standard der staatlichen Krankenhäuser in Bolivien kann sehr schwanken. Während einige staatliche Krankenhäuser chronisch unterfinanziert sind, können andere, wie die Krankenhäuser des VIEDMA-Komplexes in Cochabamba, in dem wir Famulaturen, Praktika und Freiwilligeneinsätze ermöglichen oft einen Standard bieten, der dem europäischer Krankenhäuser nahe kommt. Sie verfügen über eine große Anzahl von Stationen vieler hoch spezialisierter Fachrichtungen.
 
Ein Problem ist, dass regelmäßig Gelder für Gehälter der Angestellten, Medikamente etc. nicht zur Verfügung gestellt werden, was zu Engpässen in der medizinischen Versorgung führt.
 
Vergleichbar mit den vorhergehenden Beschreibungen zu den medizinischen Einrichtungen in Tansania und Nicaragua können sich auch in Bolivien viele Menschen die Behandlung in einem staatlichen Krankenhaus oft nicht leisten. Patienten suchen medizinische Einrichtungen häufig mit weit fortgeschrittenen Krankheitsbildern und nur im absoluten Notfall auf.
 
Das Arco Iris-Krankenhaus in La Paz ist ein gemeinnütziges Privatkrankenhaus sehr hohen Standards. Wohlhabende Patienten lassen sich dort behandeln und zahlen dafür einen hohen Preis. Die Versorgungsqualität ist jedoch eine der besten im Land. Die Einnahmen durch zahlende Patienten werden dafür genutzt, um ärmeren Bevölkerungsschichten, vor allem Straßenkindern und Kindern aus bedürftigen Familien, eine kostenfreie Behandlung zu ermöglichen. 40 Prozent der Patienten zahlen für ihre Behandlung. 60 Prozent erhalten eine kostenfreie medizinische Versorgung.
 
Freiwilligenarbeit für qualifizierte Fachkräfte, Famulaturen und Praktika sind in allen genannten Krankenhäusern möglich. Die Krankenhäuser des VIEDMA Health Park in Cochabamba sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) sollten von den Landesprüfungsämtern problemlos anerkannt werden.
 
Für qualifizierte Fachkräfte können wir auch eine Mitarbeit in einer medizinischen Ambulanz im ländlichen Raum organisieren.
 
Mongolei
 
Das medizinische System der Mongolei ist hohen Standards. Es gibt eine medizinische Fakultäten an der Universität Ulaanbaatar, zudem haben viele Ärzte in Russland oder China studiert oder sich dort weiter qualifiziert. Es gibt in der Mongolei kein universitäres Lehrkrankenhaus, sodass PJ vermutlich nicht möglich sind. Auch mongolische Medizinstudierende machen Famulaturen in den verschiedenen medizinischen Einrichtungen zusammen mit dir.
 
Das Gesundheitssystem der Mongolei ist als dreigliedriges Referenzsystem organisiert, wobei Patienten zuerst ein "Familien-Gesundheitszentrum" aufsuchen, was im Prinzip eine allgemeinmedizinische Arztpraxis ist, an der mehrere Allgemeinmediziner praktizieren. Von dort werden Patienten, wenn nötig, in die Distrikt-Gesundheitszentren verwiesen, die zweite Stufe des Referenzsystems, was größere allgemeinmedizinische Einrichtungen sind, die über mehr medizinische Ausstattung verfügen (z.B. Röntgen, Ultraschall, Endoskopie) und wo auch allgemeinchirurgische Eingriffe durchgeführt werden. In solchen Distrikt-Gesundheitszentren arbeiten etwa 12 Ärzte und 60 Pfleger. Sowohl Familien-Gesundheitszentren als auch Distrikt-Gesundheitszentren behandeln nur Ambulanzpatienten. In diesen Einrichtungen sind Famulaturen und Praktika ab dem 1. Studienjahr möglich.
 
Die dritte Stufe im mongolischen Referenzsystem sind spezialisierte Kliniken. Es gibt in der Mongolei keine großen Krankenhäuser, die über viele Fachrichtungen verfügen, sondern stattdessen Kliniken, die sich jeweils auf eine Fachrichtung beschränken. Diese verfügen über stationäre Unterbringung. Für eine Famulatur oder ein Pflegepraktikum in diesen Kliniken solltest du mindestens im 3. Studienjahr sein.

Unterbringung

 

Unterbringung im Himalaya

 

comfortplus

 

Guest House in Palampur

 
Das Guesthouse liegt in einem guten Wohnviertel in Stadtrandlage auf einem Hügel und bietet Ferienapartments, die jeweils über ein großes Schlafzimmer mit Doppelbett und Kabel-TV, ein eigenes Bad mit heißer Dusche udn westlichem WC, ein Vorzimmer mit Esstisch sowie eine kleine Küche verfügen. Vor den Zimmern gibt es eine Terrasse, von der man einen wunderbaren Ausblick ins Tal hat, durch das ein Bach fließt und in die gegenüberliegenden Berge.
 
In einem separaten angrenzenden Gebäude wohnt der Vermieter. Dort gibt es einen Aufenthalts- und Speiseraum für Gäste. Es wird traditionelle indische Hausmannskost angeboten, die man dort zu Extrakosten bestellen kann.
 
Ein öffentlicher Bus bringt einen vom Guest House in 10 Minuten in die Stadtmitte.
 
 

Kayakalp Kur- und Wellnesszentrum in Palampur

 
Kayakalp ist ein Kur- und Wellnesszentrum etwas außerhalb von Palampur. Es ist ruhig gelegen innerhalb einer parkartigen Anlage. Für unsere Teilnehmer gibt es die Unterbringungsoption "Niket", dabei handelt es sich um moderne Doppelzimmer, alle mit eigenem Bad, Kabelfernsehen, heißem und kalten Wasser. Im Preis ist auch Vollverpflegung (ayurvedisches, natürliches vegetarisches Essen) sowie Teilnahme am Yoga inklusive (morgens um 6 sowie um 17 Uhr).
Tee, Kaffee und Erfrischungsgetränke werden nicht angeboten und es ist im Kur- und Wellnesszentrum nicht erlaubt, Essen von außerhalb mitzubringen. Ebenso ist Tabak- und Alkoholkonsum auf dem Gelände untersagt.

Praktikanten der Physiotherapie und ayurvedischen Medizin in Kayakalp können auch im Schlafsaal (Basera) wohnen für 650 Rs pro Nacht inkl. Verpflegung und Yoga-Teilnahme.

 

Chrysalid Outdoor Learning Centre

 
Die Unterbringung findet im Chrysalid Outdoor Learning Centre statt. Dabei handelt es sich um Camps in den Bergen, die es mittlerweile an fünf Standorten gibt: Nahe des Dorfs Maheshu in Junga Tehsil, Shima District (Höhe 1550 m); in Dharamshala nahe des bekannten Tempels Indru Nag (Höhe 1520 m), in Sitlahket (Höhe 2130 m) in der Himalaya-Region Nanda Devi, am Ufer des Flusses Tirthan, einem Nebenstrom des River Beas bei Sai Ropa an der Grenze des Himalaya Nationalparks (Höhe 1220 m) sowie in Tamil Nadu/Südindien in Yercaud inmitten einer Kaffee- und Orangenplantage (Höhe 1550 m). In den Camps werden für Gruppen "Team Building"-Aktivitäten sowie Outdoor-Sportaktivitäten veranstaltet. Dort wohnst Du in einem komfortablen Zelt, in dem man stehen kann, mit Strom, elektrischem Licht, Bett und Schreibtisch. An einigen Standorten gibt es im Zelt ein eigenes, angeschlossenem fest gemauertes Bad mit westlicher Toilette und heißem Wasser; an anderen Orten gibt es einen zentralen Raum mit Toiletten und Duschen. Die Unterbringung beinhaltet Service und Verpflegung, innkllusive ist der typische indische Frühtee (etwa 2 Stunden vor dem Frühstück), Frühstück, Mittagessen, Nachmittagstee/kaffee mit Snack, Suppe, Abendessen sowie eine 1-l Flasche Mineralwasser pro Tag.
 

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
350 EUR 500 EUR 600 EUR 700 EUR 800 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
300 EUR 400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Unterstützung sowie Bereitstellung der Dokumente, die du für die Visumsbeantragung brauchst sowie (soweit erforderlich) Registrierung vor Ort
  • Abholung und Transfers ab/nach Dharamshala (DHM) bei Ankunft und Abreise (für Standort Palampur) bzw. Shimla (siehe Anreiseinformationen für besondere Standorte)
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Palampur bzw. an deinem Standort
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuers
  • Örtliche SIM-Karte mit 600 Rs. Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
  • Spende von 50 USD (in Landeswährung) an deine Einsatzstelle (bei gemeinnützigen Einrichtungen)
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach Indien (buchst du selbst)
  • Offizielle Gebühren für Visum (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
Preisangaben in Indischen Rupees bzw. USD! Währung umrechnen Kurzzeit-Aufenthalt
(1-31 Tage)
Langzeitaufenthalt
(32-365 Tage)
(Du zahlst tagesgenau anteilsmäßig)
    
comfortplus3
Guest House in Palampur ohne Verpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
800 Rs/Tag 24.000 Rs/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
400 Rs/Tag 12.000 Rs/Monat
comfortplus3
Kayakalp Centre Palampur, Niket Deluxe Room mit Vollverpflegung inkl. Yoga
1 Person
(Einzelzimmer)
3000 Rs/Tag (März-Okt)
1500 Rs/Tag (Nov-Feb)
90.000 Rs/Monat (März-Okt)
45.000 Rs/Monat (Nov-Feb)
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
1500 Rs/Tag (März-Okt)
750 Rs/Tag (Nov-Feb)
45.000 Rs/Monat (März-Okt)
22.500 Rs/Monat (Nov-Feb)
comfortplus3
Chrysalid Camp Shimla oder Dharamshala mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
210 USD/Woche 900 USD/Monat + 3,9 % Service Tax
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
210 USD/Woche 750 USD/Monat + 3,9 % Service Tax
 
Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Visum ca. 60-130 EUR, je nach Tätigkeit und Aufenthaltsdauer (zu Beantragen vor der Anreise)
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 40-100 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" in deinem Reiseland an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 

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Himalaya

 

Bildergalerie Himalaya

 
 

Maheshu (Shimla), Palampur, Dharamshala

 
Die Landschaften von Himachal Pradesh im indischen Himalaya sind vielleicht die beeindruckendsten von ganz Indien - eingerahmt von mächtigen schneebedeckten Bergen des Himalaya-Massivs liegen frische Täler wie das Kangra Valley.
 
Die Region ist dünn besiedelt und zeichnet sich durch naturbelassene Wälder, Wiesen und Hänge sowie Landwirtschaft im kleinen Stil aus. Es gibt auch Tourismus in begrenzem Umfang, besonders von Städtern aus Delhi, die hier Wochenenden zum Wandern, Meditieren oder Klettern in der Natur verbringen, aber auch von ausländischen Touristen, die Dharamshala besuchen, den Ort an dem die Exil-Tibetaner und der Dalai Lama leben oder ins Chail Naturschutzgebiet. Es gibt hier eine reine und frische Bergluft in einer atemberaubenden Gebirgskulisse.
 
Die Anreise nach Maheshu (Shimla) kann per Zug aus Delhi erfolgen, wobei die letzte Strecke durchs Gebirge in einem historischen Schmalspurzug, der „Kalka Shimla Hill Railway“ zurückgelegt wird, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
 
Palampur ist eine kleine Stadt im Kangra-Tal im Staat Himachal Pradesh auf einer Höhe von etwa 1300 m, etwa 470 km von Delhi entfernt. Auch bekannt als die "Tee-Hauptstadt Nordindiens", ist Palampur ein beliebter Reiseort für Natur- und Outdoor-Freunde, zahllose Bäche und Flüsse kommen von den Bergen herab ins Tal und wechseln sich ab mit Teeplantagen und Reisfeldern in einer einzigartigen szenischen Schönheit. Daneben gibt es viele alte Tempel und Gebäude aus der britischen Kolonialzeit.
 
Dharamshala, was ebenfalls im Kangra-Tal, etwa 60 km von Palampur entfernt auf einer Höhe von 1450 m liegt und über einen Flughafen verfügt, ist die Heimat für viele Exiltibetaner, von denen der Dalai Lama der bekannteste ist. Auch hier gibt es zahlreiche buddhistische und hinduistische Tempel.
 
In der Umgebung von Palampur und Dharamshala kannst du viele Outdoor-Sportarten durchführen wie Wandern, Klettern, Paragliding, Rafting, Mountain Biking u.a.
 
Die Menschen im Himalaya sind meist bescheiden und zurückhaltend. Sie sind finanziell recht arm; da hier aber jeder geerbtes Land besitzt und Landwirtschaft betreibt, haben sie einen höheren Lebenstandard als viele andere Inder und auch keinen Grund abzuwandern in die überbevölkerten Metropolen.
 
Die Landbevölkerung spricht Hindi. Menschen mit besserer Bildung sprechen zudem meist gut Englisch.
 

Rishikesh

 
 
Das am Fuße des Himalaya gelegene Rishikesh ist eine bekannte Pilgerstadt. Durch Rishikesh fließt der Ganges, der hier nicht nur durch mythologische Bedeutsamkeit als heiliger Fluss, sondern auch durch klares Wasser und landschaftliche Schönheit besticht. Der Ganges verlässt hier den Himalaya und fließt dann weiter durch die Ebenen Nordindiens bis zum Golf von Bengalen.
 
In Rishikesh gibt es eine Vielzahl an Tempeln und Ashrams (religiöse Herbergen), sowohl historische als auch in neuerer Zeit erbaute. Die Stadt zieht jährlich Tausende von Pilgern und Touristen an, sowohl aus Indien als auch aus westlichen Ländern. Sie beherbergt etliche Yoga-Zentren, die teilweise auf eine lange Tradition zurückblicken. Rishikesh hat daher den Ruf, die „Yoga-Hauptstadt“ der Welt zu sein. Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh, ebenso wie ein Bad im heiligen Fluss Ganges, näher zur Erlösung (Moksha) führt.

Während der 1960er Jahre besuchten die Beatles und mehrere andere westliche Musiker den Ort, um zu meditieren.

Unser Betreuer im Himalaya

 

Unser Betreuer in Maheshu, Dharamshala und Rishikesh sind Vikas uns sein Team von den Chrysalid Oudoor Camps. In Palampur arbeiten wir mit Atul, einem Fremdenführer.

 

Anreise

 

Anreise an die Standorte im Himalaya

india map
 
Shimla (Junga):
 
Du buchst dir einen Flug nach New Delhi (DEL). Für die Einsätze beim Chrysalid-Camp bei Shimla reist du dann per Zug weiter. Dazu erhälst du einen Transfer von Flughafen New Delhi zum Bahnhof Delhi. Von dort nimmst Du den Zug nach Kolka (täglich um 7:40 und 17:25 h). In Kolka steigst du um in den historischen UNESCO-Weltkulturerbe-Zug "Himalayan Queen" (Verbindung nur möglich mit dem Morgenzug ab Delhi). Du steigst dann in Kandaghat aus. Dieses Zugticket ist im Preis inklusive, wir müssen es aber mehrere Wochen vor Deiner Ankunft reservieren! In Kandaghat wirst Du abgeholt und zu Deiner Unterkunft gebracht. Falls Du den Abendzug nimmst, wirst Du in Kolka abgeholt und Transfer zu Deiner Unterkunft. Falls Du eine Nacht in Delhi übernachten musst, kostet das Hotel inkl. Transfers ca. 40 EUR.
 
Palampur, Dharamshala:
 
Am einfachsten ist die Anreise per Flug nach Dharamshala (DHM) - der Flughafen heißt Gaggal Airport. Dort wirst du abgeholt und zu deiner Unterbringung in Palampur bzw. Dharamshala gebracht.
 
Alternativ dazu kannst du auch nach New Delhi (DEL) fliegen und dann von dort per Bus weiterreisen. Die Transfers zum Busbahnhof sowie die Bustickets sind inklusive. Der Bus nach Palampur dauert etwa 8 Stunden und nach Dharamshala etwa 11 Stunden. An den jeweiligen Busbahnhäfen von Palampur und Dharamshala wirst du dann wieder abgeholt und zu deiner Unterbringung gebracht. 
 

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst fast zu jedem beliebigen Termin anreisen und dich dabei nach Verfügbarkeit und Preisen von Flügen richten. Wir können dich vom Flughafen Delhi oder Dharamshala auch nachts abholen.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wenn es sich um Reisen zu entfernteren Zielen handelt, die du nicht innerhalb eines Wochenendes durchführen kannst, empfehlen wir jedoch, dass du dies vor oder nach deinem Praktikum/Freiwilligeneinsatz oder während Ferienzeiten machst, damit du nicht in deiner Einsatzorganisation fehlst. Auch mit einem Praktikumsvisum ist es nicht verboten, touristisch in Indien herumzureisen.
Wann ist Regenzeit und kann ich während dieser Zeit nach Indien reisen?
Der Monsun beginnt Anfang Juni in Kerala, erreicht Mumbai Mitte Juni und die Himalaya-Region Anfang bis Mitte Juli und endet im September. Die Thar-Wüste in Rajasthan (Einsatzort Setrawa) bekommt auch während des Monsuns kaum und selten Regen ab und auch Jodhpur bleibt eher trocken.
 
Während des Monsuns regnet es meist mehrere Stunden täglich sehr stark. Dadurch gibt es oft Überschwemmungen auf den Straßen in den Städten, da die Kanalisation die Wassermengen nicht aufnehmen kann. Ein Praktikum oder Freiwilligeneinsatz ist auch während des Monsuns möglich und das einzige Ärgernis sind vermutlich nasse Kleider und Schuhe, die oft wegen der hohen Luftfeuchtigkeit schwer trocknen. Du solltest vielleicht ein paar Extraschuhe und Kleider zum Wechseln mitbringen (oder vor Ort kaufen). Auch einen Regenschirm oder eine Regenjacke kannst du vor Ort kaufen. Ein Vorteil für das Reisen während des Monsuns ist, dass die Flugpreise günstiger sind und auch Unterbringungen während der Nebensaison billiger sind.
Kann ich als junge Frau alleine nach Indien reisen? In den Medien wird ständig über Vergewaltigungen berichtet - wie hoch ist das Risiko?
Jahrzehntelang galt Indien als sicheres Reiseland für Frauen und nun wird in der Berichterstattung der Medien der Eindruck erweckt, als sei die Zahl der Vergewaltigungen sprunghaft angestiegen und Indien für Frauen unsicher. Dass plötzlich mehr Fälle bekannt werden hat in der Tat mit der Verbesserung der Frauenrechte in Indien zu tun, denn mehr Frauen als zuvor erstatten bei Vergewaltigung jetzt Anzeige oder gehen in die Öffentlichkeit. Setzt man die Zahl der Fälle in Relation zur riesigen Bevölkerungszahl von Indien (fast doppelt so viele wie ganz Europa) gibt es in Indien jedoch (auch wenn Hochrechnungen von nicht gemeldeten Fällen einbezogen werden) wesentlich weniger Vergewaltigungen als in vielen anderen Ländern. Es wird in Indien von 2 Fällen pro 100.000 Einwohnern ausgegangen (im Vergleich dazu: Mitteleuropa: 8,1 Fälle; 14,7 Fälle in Lateinamerika; 28,6 Fälle in den USA pro 100.000 Einwohner).
 
Natürlich muss man als Frau vorsichtig sein, was Kleidungsstil und den Umgang mit einheimischen Männern betrifft. In der Erziehung werden Jungs und Mädchen oft strikt getrennt und viele junge Männer haben keinerlei Erfahrung im Umgang mit Frauen, die nicht die eigene Mutter oder Schwestern sind und können dein Verhalten, wie es für dich im Umgang mit westlichen Männern ganz normal ist leicht als "Interesse" deuten. Die ländlichen Regionen von Himachal Pradesh sind konservativ und es ist nicht möglich, dass Frauen in Geschäften Alkohol kaufen oder in Bars gehen und Verhältnisse mit Ausländern werden als sehr negativ angesehen.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder an meinem Standort sein?
In der Himalaya-Region haben wir weniger Teilnehmer als an den anderen Standorten in Indien, insofern kann es sein, dass zeitgleich keine weiteren Teilnehmer in deinem Projekt oder an deinem Standort sind.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Indien. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
Im Tab "Unterbringung" siehst du die Wohnmöglichkeiten.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
In Guest Houses gibt es wifi-Internet, aber meist nur im Gemeinschaftsbereich. Gastfamilien haben in der Regel kein wifi-Internet.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
Frage in deiner Unterbringung nach Wäscheservice und verhandle die Preise, besonders, wenn du regelmäßig Wäsche bringst. Dabei wird in der Regel per Stückpreis berechnet (Festpreis pro Hose, Oberteil, Handtuch, Unterwäsche etc.).
Kann ich in der Unterbringung kochen?
Bei Guest Houses gibt es Zimmer mit Kochmöglichkeit. In den Chrysalid-Camps ist Verpflegung beinhaltet.
Ich bin Vegetarierin. Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Ja, Indien ist für Vegetarier ein Paradies. Fast alle Restaurants sind klar gekennzeichnet, ob sie vegetarisch sind ("Veg") oder nicht ("Non-Veg"), bzw. es gibt getrennte Menüs. Etwa 40% der Inder sind Vegetarier.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch verständlich machen zu können und Englisch zu verstehen.
 
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