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Krankenhäuser in Cape Coast

Praktikum und Volunteering möglich
 
In den hier vorgestellten medizinischen Einrichtungen in Cape Coast sind Famulaturen, Pflegepraktika, Praktika und Vorpraktika für Studierende/Auszubildende sowie Freiwilligeneinsätze für professionelle Fachkräfte möglich. Das Cape Coast Central Regional Hospital als Lehrkrankenhaus der School of Medical Sciences der University of Cape Coast sollte auch für PJ von europäischen Universitäten anerkannt werden.
 

Projektbeschreibung

 

Cape Coast Central Regional Hospital

 
 
Das Central Regional Hospital befindet sich im innerstädtischen Bereich von Cape Coast. Es handelt sich um ein großes Lehr- und Referral-Krankenhaus der nahegelegenen School of Medical Sciences der University of Cape Coast, das viele Fachrichtungen abdeckt. Dazu gehören Kinderheilkunde, Allgemeinmedizin, Chirurgie (getrennt für Männer/Frauen), orthopädische Chirurgie, Mund/Kiefer- und Gesichtschirurgie, Ambulanz, Intensivstation, Notaufnahme, Innere Medizin, Gynäkologie, Kreissaal, Neugeborenen-Intensivstation, Augenheilkunde, Zahnheilkunde, Radiologie, HNO, Dialyse (mit 6 Dialyse-Einheiten), Diabetes-Klinik, Verbrennung, Asthma, RCH (Reproductive & Child Health), HIV/AIDS, Nierenzentrum, Blutbank, Apotheke, Physiotherapie, Sonographie mit Ultraschall und Doppler-Ultraschall sowie Labor. Es handelt sich um eines der am besten ausgestatteten Krankenhäuser Ghanas.
 
Medizin- und Pflegestudierende können eine mehrwöchige Famulatur oder Pflegepraktikum durchführen, entweder in einem einzelnen Wunschfachbereich oder sie können durch mehrere Abteilungen rotieren. Ihnen wir ein Arzt/eine Krankenschwester zur Seite gestellt, welche/r entscheidet, welche Untersuchungen und Behandlungen der/die Student/in unter ihrer Aufsicht an den Patienten durchführen darf, wozu etwa die Medikamentengabe, Wunden nähen, Blutdruck/Puls/Blutzucker etc. messen, Nähte entfernen, Impfungen geben und andere Assistenztätigkeiten gehören.
 
Da es sich um ein Lehrkrankenhaus handelt, sollten auch PJ von den Landesprüfungsämtern anerkannt werden.
 
Praktika für Auszubildende/Studierende der Physiotherapie sind ebenfalls möglich.
 
Auch Teilnehmer ohne medizinische Vorkenntnisse können im Central Regional Hospital ein vorklinisches Praktikum („Vorpraktikum“) absolvieren. Hierbei begleitet man das Personal und wird über alle Vorgänge unterrichtet.
 
Professionelle Krankenschwestern und Hebammen mit Abschluss, die in diesem Krankenhaus einen Freiwilligeneinsatz absolvieren möchten, benötigen vom Nurses & Midwife Council eine vorübergehende Lizenz, damit sie eigenständig und ohne Aufsicht einer örtlichen Fachkraft mit Patienten arbeiten dürfen. Wir sind bei der Organisation dieser Lizenz behilflich.
 
Freiwilligeneinsätze sind auch möglich für studierte Ärzte. Diese benötigen eine temporäre Zulassung vom Medical Council benötigt, mit deren Beantragung wir ebenfalls assistieren.
 
Die Arbeitszeiten sind üblicherweise Montag bis Freitag 8-17 Uhr mit einer Stunde Pause. Wer möchte kann auch samstags und sonntags arbeiten.
 
Das Krankenhaus hat sehr professionell und gewissenhaft durchgeführte Infektionskontroll- und Präventionsrichtlinien auf internationalem Standard. PEP steht den Studenten zu jeder Zeit sofort zur Verfügung.
 
Für jedes angefangene Praktikumsquartal (also alle drei Monate) wird von den Famulaturstudierenden und Praktikanten eine Gebühr in Höhe von 250 USD entrichtet. Dementsprechend zahlt man für ein vierwöchiges Praktikum, ebenso wie für ein dreimonatiges, die gleiche Gebühr.
 
Teilnehmer bringen ihre eigenen Kittel und Einmalhandschuhe mit und bekleiden sich mit langen Hosen und schulterbedeckenden Oberteilen.
 
Die Bettenkapazität beträgt momentan 400 Betten und soll demnächst auf 600 aufgestockt werden. Im Krankenhaus arbeiten 98 Ärzte (3 Fachärzte, 37 Allgemeinmediziner und 58 Ärzte im Praktikum), 150 Krankenschwestern, 84 Krankenschwestern in der Ausbildung, 30 Hebammen, 12 biomedizinische Labortechniker, sieben Pharmazeuten (demnächst werden bis zu zehn dazukommen), zwei Physiotherapeuten, fünf Physiotherapeuten in der Ausbildung und zwei Medizintechniker (fünf kommen bald dazu).
 
Das Central Regional Hospital ist das neueste am modernsten ausgestattete Krankenhaus in Ghana. Es arbeitet in der medizinischen Labortechnik nach den Standards der Stadt Atlanta, zu der eine Städtepartnerschaft besteht. Es bildet Spezialisten in Zahnmedizin, Chirurgie, Kinderheilkunde und Gynäkologie aus. Es hat eine 24 Stunden Notaufnahme, sieben große Operationssäle und gehört mit sechs Dialyse-Einheiten zum zweitgrößten Dialysezentrum in Ghana. Die Vision des Krankenhauses ist, Weltklasseführung in den Bereichen Forschung, Lehre und Patientenversorgung zu erlangen. Um dieses Ziel zu erreichen, nimmt das Krankenhaus an verschiedenen internationalen Trainings- und Weiterbildungsprogrammen teil.
 

District Hospital Cape Coast

 
 
Das an der Atlantikküste gelegene District Hospital in Cape Coast gehört zu den Bezirkskrankenhäusern (Secondary Level). Es verfügt über vier Krankenstationen: Obstetrik und Gynäkologie, Pädiatrie, Allgemeinmedizin und Chirurgie (getrennt für Männer und Frauen). Darüber hinaus gibt es eine Isolierstation für Tuberkulosepatienten und andere hochansteckende Fiebererkrankungen, eine Station für ambulante Behandlungen, eine Notfallaufnahme (inkl. zwei Rettungswagen), ein Familienplanungszentrum, Zahnmedizin, Augenheilkunde, ein Labor, eine Apotheke, Röntgenuntersuchungen und eine ambulante Abteilung für traditionelle Heilpflanzenmedizin.
 
Das Districs Hospital hat drei Operationssäle und eine Bettenkapazität von 130 Betten, wovon meistens weniger als 50% belegt sind, da es in den Krankenhäusern von Cape Coast eine zu hohe Bettenkapazität gibt. Täglich werden etwa 300 Patienten ambulant behandelt und jährlich ungefähr 2000 Entbindungen durchgeführt. Neben drei Allgemeinärzten betreuen noch zwei Assistenzärzte, 70 Krankenschwestern, 13 Hebammen, ein Gynäkologe (Teilzeitkraft) und ein Zahnarzt (der zurzeit andere medizinische Tätigkeiten ausübt) die Patienten.
 
Bei der ambulanten Abteilung für traditionelle Heilpflanzenmedizin handelt es sich um ein Pilotprojekt, welches von speziell weitergebildeten Fachärzten geführt wird. Die Behandlungen basieren auf medizinwissenschaftlich bestätigten Wirkungsnachweisen traditionell angewandter heimischer Pflanzen. Ambulante Patienten können entscheiden, ob sie schulmedizinisch oder auf traditionelle Weise behandelt werden möchten.
 
Medizin- und Pflegestudierende können eine mehrwöchige Famulatur oder ein Pflegepraktikum durchführen, entweder in einem einzelnen Wunschfachbereich, oder sie können durch mehrere Abteilungen rotieren. Ihnen wir ein Arzt/eine Krankenschwester zur Seite gestellt, welche/r entscheidet, welche Untersuchungen und Behandlungen der/die Student/in unter ihrer Aufsicht an den Patienten durchführen darf, wozu etwa die Medikamentengabe, Wunden nähen, Blutdruck/Puls/Blutzucker etc. messen, Nähte entfernen, Impfungen geben und andere Assistenztätigkeiten gehören.
 
Professionelle Hebammen mit Abschluss, die in diesem Krankenhaus einen Freiwilligeneinsatz absolvieren möchten, benötigen vom Nurses & Midwife Council eine vorübergehende Lizenz, damit sie eigenständig und ohne Aufsicht einer örtlichen Fachkraft mit Patienten arbeiten dürfen. Wir sind bei der Organisation dieser Lizenz behilflich.
 
Praktikanten und Freiwillige zahlen einmalig und unabhängig von ihrer Aufenthaltsdauer eine Gebühr von 200 USD an das Krankenhaus und sollten ihre eigene Arbeitskleidung und Einmalhandschuhe mitbringen.
 

University Hospital Cape Coast

 
 
Das University Hospital in Cape Coast ist ein sehr professionell geleitetes und mit Preisen ausgezeichnetes Krankenhaus, welches eine Vielzahl von Fachrichtungen abdeckt und verschiedene Programme anbietet. Hierzu gehören ambulante und stationäre Behandlungen in Zahnmedizin, HNO, Chirurgie (getrennt für Männer und Frauen), Gynäkologie, prä-, peri- und postnatale Behandlungen, Physiotherapie, Pharmazie, HIV/AIDS Beratung, Diagnosebehandlungen durch Laborbefunde, Röntgen, EKG und Ultraschall. Darüber hinaus bietet das Krankenhaus weiterrechende Dienstleistungen an, wie Empfängnisberatung, Gesundheitsberatung für Kinder, Familienplanung, Gesundheitserziehung in Gemeinden und Schulen, eine Behandlungsstation für Studenten und es verfügt über eine Aufbahrungshalle.
 
Es handelt sich nicht primär um ein Ausbildungskrankenhaus der medizinischen Fakultät, sondern um ein Krankenhaus, das zur medizinischen Versorgung der Studierenden und Mitarbeiter der Universität gegründet wurde. Inzwischen steht es aber der Gesamtbevölkerung offen. Da es Teil der Universität von Cape Coast ist, untersteht es nicht dem Gesundheitsministerium und dem dreigliedrigen Referenzsystem.
 
Das University Hospital hat eine Bettenkapazität von knapp 100 Betten und 300 Mitarbeiter, darunter 13 Ärzte, fünf Assistenzärzte, 79 Krankenschwestern, 16 Pharmazeuten, 14 Laboranten, vier Röntgentechniker, 50 Krankenpfleger, fünf Rettungswagenfahrer und sieben pathologische Assistenten.
 
Das Krankenhaus führt jährlich etwa 65.000 ambulante und 2.800 stationäre Behandlungen, 900 chirurgische Eingriffe und rund 1.200 Entbindungen durch.  
 
Medizin- und Pflegestudierende können eine mehrwöchige Famulatur oder Pflegepraktikum durchführen, entweder in einem einzelnen Wunschfachbereich oder sie können durch mehrere Abteilungen rotieren. Ihnen wir ein Arzt/eine Krankenschwester zur Seite gestellt, welche/r dann entscheidet, welche Untersuchungen und Behandlungen der/die Student/in unter ihrer Aufsicht an den Patienten durchführen darf, wozu etwa die Medikamentengabe, Wunden nähen, Blutdruck/Puls/Blutzucker etc. messen, Nähte entfernen, Impfungen geben und andere Assistenztätigkeiten gehören. Studierende dürfen selbstständig Schwangerenberatungen durchführen.
 
Das Krankenhaus hat sehr professionell und gewissenhaft durchgeführte Infektionskontroll- und Präventionsrichtlinien auf internationalem Standard. PEP steht den Studenten zu jeder Zeit sofort zur Verfügung.
 
Praktika für Hebammen, Auszubildende/Studierende der Physiotherapie und der Gesundheits- und Krankenpflege sind ebenfalls möglich.

Freiwilligeneinsätze für abgeschlossene Krankenschwestern, Hebammen und Ärzte bis zu einer Dauer von 3 Monaten sind an diesem Krankenhaus möglich OHNE Zulassung der entsprechenden Councils, da das Krankenhaus nicht dem Gesundheitsministerium untersteht.
 
Professionelle Krankenschwestern und Hebammen mit Abschluss, die in diesem Krankenhaus einen Freiwilligeneinsatz von länger als drei Monate absolvieren möchten, benötigen vom Nurses & Midwife Council eine vorübergehende Lizenz, damit sie eigenständig und ohne Aufsicht einer örtlichen Fachkraft mit Patienten arbeiten dürfen. Wir sind bei der Organisation dieser Lizenz behilflich. Ärzte, die länger als 3 Monate einen Freiwilligendienst leisten benötigen eine temporäre Zulassung vom Medical Council, mit deren Beantragung wir ebenfalls assistieren.
 
Für jedes angefangene Quartal (also alle drei Monate) wird von Famulaturstudierenden und Praktikanten eine Gebühr in Höhe von 300 USD entrichtet. Dementsprechend zahlt man für einen vierwöchigen Einsatz, ebenso wie für einen dreimonatigen, die gleiche Gebühr.
 
Teilnehmer bringen ihre eigenen Kittel und Einmalhandschuhe mit. Die Krankenhausleitung erteilt den Teilnehmenden eine Zusage nach Einsicht in den Lebenslauf, Zeugnisse und Empfehlungsschreiben.
 
Das University Hospital wurde 2013 vom Ministry of Health zum besten privaten Krankenhaus Ghanas ausgezeichnet. Neben den regelmäßigen Fortbildungen für die Mitarbeiter werden regelmäßige Projekte in Schulen und Gemeinden zu folgenden Themen durchgeführt:
 
•    Krankheits-Präventions-Maßnahmen (Impfungen, Screenings)
•    Kurative Therapie
•    Rehabilitationstherapien (Physiotherapie, Logopädie, soziale Fürsorge und psychologische Beratung)  
•    Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Versammlungen und Veranstaltungen
•    Gesundheitsfördernde Aufklärung zu Themen wie Ruhe, Ernährung, Sport und Hygiene an Universitäten, auf Festivals und über TV-Spots und das Radio
•    Praktika und Fortbildungen der Mitarbeiter zu Kundenservice, Zeitmanagement, Selbstbewusstseinstrainings, Kommunikation, etc.
•    Jeden Mittwoch hält ein Mitarbeiter einen Lehrvortrag für alle Angestellten zu einem aktuellen Thema. Jeden Donnerstag von 8:00-9:00 Uhr gehen alle Ärzte durch alle Abteilungen und besprechen die Fälle. Jeden Samstag findet ein ‚keep fit program‘ für die Mitarbeiter statt, wie z.B. Fußballturniere.
•    Es findet ein regelmäßiges Austauschprogramm für Mitarbeiter und Ärzte mit anderen Krankenhäusern statt (z.B. Accra)
•    Enge Zusammenarbeit mit dem Fakultät für Umwelt und Gesundheit, welche das Team um weitere 300 Mitarbeiter erweitert
•    Partneruniversitätsprogramme mit Yale und Liverpool
 
Die Krankenhausleitung verfolgt effektiv das Ziel, seine Mitarbeiter bestmöglich auszubilden und legt großen Wert auf eine gute Arbeitsmotivation und -moral. Daher herrscht hier eine positive Atmosphäre. Die gesamte Krankenhausanlage wirkt zwar nicht topmodern, doch dafür durchaus effizient.
 
Info Box
Allgemein
Ort: Cape Coast, Ghana
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 1 Woche
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Englisch
Unterbringung:
Haus, Gastfamilie
Praktikum
Betreuung möglich: Ja
Qualifikation Betreuer/in: Fachärzte, Allgemeinmediziner, Pfleger, Therapeuten
Minimale Qualifikation Praktikant(in): keine
Weiterer Beitrag ans Projekt: Ja, Central Regional Hospital 250 USD pro angefangenem Quartal, University Hospital 300 USD pro angefangenem Quartal, District Hospital einmalig 200 USD
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): Professionelle Fachkraft Medizin, Pflege, Therapie
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Es wird erwartet:
Professionelles Arbeiten, die "richtige" Einstellung
 

Mehr Infos

 

Famulaturbericht Svenja, Magdalena und Helen, Cape Coast

 
Wir sind drei Medizinstudentinnen aus Marburg im 4. und 5. Jahr und haben im August eine einmonatige Famulatur im Cape Coast Regional Teaching Hospital in Ghana absolviert.
 
Nach unserer Ankunft am Flughafen in Accra wurden wir von Samuel, einem ghanaischen Mitarbeiter von Word Unite! am Flughafen im Empfang genommen und in unsere Gastfamilie nach Cape Coast gebracht. Während unserer Fahrt durften wir gleich unsere ersten frischen Kokosnüsse trinken und einheimische Gebäcke probieren und haben die ersten wichtigen Besorgungen wie Geld abheben oder tauschen erledigt.
 
In unserer Gastfamilie (7 Personen mit 4 Kindern zischen 11 und 19) wurden wir sehr nett in Empfang genommen. Wir waren gemeinsam in 2 Zimmern in einem separaten Teil des Hauses untergebracht und hatten dort auch ein eigenes Bad. Neben der gemeinsamen Zeit mit der Familie hatte wir auch genügend Möglichkeiten uns zurückzuziehen wenn wir es wollten.
 
Bei dem Orientierungtag, den wir einige Tage nach unserer Ankunft hatten, bekamen wir außer Eindrücken von Cape Coast auch näheren Kontakt zu den Einheimischen. Die überall beschriebene Freundlichkeit und entspannte Mentalität lernten wir so direkt an unseren ersten Tagen in Ghana kennen und lieben.
 
Montag startete unsere Famulatur im Krankenhaus und wir bekamen die Möglichkeit durch eine wöchentliche Rotation in mehrere Stationen einen Einblick zu bekommen. Jeden Tag aufs neue konnten wir hier sehen, wie auch ohne die diagnostischen Möglichkeiten (CT, MRT, Blutuntersuchung...) Diagnosenstellungen und Therapieansätze auch durch rein klinische Untersuchungen möglich sind. Generell haben wir weniger praktische Tätigkeiten gemacht als in unseren deutschen Famulaturen, was aber durch die vielen für uns untypischen Krankheitsbilder nachvollziehbar war. Die Ärzte haben uns sehr viel erklärt und es gab in regelmäßigen Abständen Vorträge auf den Stationen über die uns nicht geläufige Krankheiten bzw.Patientenvorstellungen. Während der Visite hatten wir die Möglichkeit klinische Untersuchungen auch selbst durchzuführen und am typischen Studentenunterricht teilzunehmen. Die Zeit im Krankenhaus war eine sehr bereichernde Erfahrung und obwohl es natürlich auch einige schockierende Situationen gab, waren wir insgesamt wirklich beeindruckt von der Arbeit der Ärzte: Während einer Nachtschicht in der Notaufnahme beispielsweise als ein polytraumatischer Patient mit Verdacht auf eine Beckenringfraktur eingeliefert wurde. Er war bei seiner Ankunft sehr instabil und leider waren keine Chirurgen, kein Labor, keine Radiologen und keine Apotheker mehr im Haus. Eine in Deutschland undenkbare Situation, doch die ghanaischen Ärzte konnten mit einfachen Mitteln den Patienten wieder stabilisieren. Auch in der Pädiatrie wurde fast ausschließlich mit klinischen Zeichen gearbeitet, egal ob bei Meningitis, nephrotischem System, Malariaverdacht etc. und sozusagen "blind" therapiert, in der Regel auch erfolgreich. Während unserer Zeit im Süden kam es dort zu einem großen Choleraausbruch, den das Krankenhaus aber ebenfalls durch Maßnahmen wie Isolationszelte etc. beeindruckend gut in den Griff bekam. Auf der anderen Seite gab es aber auch Situationen, in denen man nichts tun konnte, da der Patient sich die Diagnostik oder Therapie nicht leisten konnte, z. B. nach Accra gefahren zu werden um ein Schädel-CT anfertigen zu lassen. Für diese Patienten wurde dann nur noch gebetet...  Insgesamt waren wir also obwohl wir die üblichen Routinetätigkeiten (Blutabnahme, Braunülen legen etc.) nicht gemacht haben total in den Krankenhausalltag integriert. Wir durften unsere Vorschläge und Fragen während der Visite mit einbringen und bei Untersuchungen zusehen, die deutsche Patienten nicht in Anwesenheit eines Famulanten zugelassen hätten (bei Geburten mithelfen, Kinder mit untersuchen....). Viele Ärzte die dort arbeiten sind selbst gerade erst fertig mit dem Studium und deshalb ebenfalls sehr jung, mit manchen sind wir am Wochenende auch etwas trinken gegangen oder haben abends ghanaisch kochen gelernt.  Alles in allem hat uns die Famulatur wirklich sehr viel Spaß gemacht und wir haben jede Menge gelernt und gesehen.
 
Da wir uns vorher ebenfalls Sorgen um einen möglichen Ebola-Ausbruch in Ghana gemacht haben, hier noch ein kurzes Statement dazu: die Angst vor einem solchen Ausbruch ist auch unter den Menschen im Land allgegenwärtig, dadurch sind sie aber auch bestmöglich vorbereitet. Im Krankenhaus gibt es Vorträge zu diesem Virus und in der Notaufnahme stehen Schutzkleidungen bereit. Die Medien berichten auch durchgehend über die momentane Lage in den Nachbarstaaten, wodurch auch in der Bevölkerung entsprechend Maßnahmen ergriffen werden: zum Beispiel gibt es in der Kirche kein Weihwasser mehr und die Menschen begrüßen sich untereinander oft nicht mehr mit Handschlag. Trotzdem muss man sagen, dass es natürlich ein afrikanisches Land ist, das nie so gut auf einen Ausbruch vorbereitet sein kann wie ein westlich entwickeltes Land. Falls es tatsächlich zu einem Ausbruch käme, muss man sich natürlich entsprechend schützen (Hygienestandards einhalten, erkrankte Personen meiden etc.) und nach dem jeweiligen Ausmaß über das weitere Vorgehen entscheiden.
 
Liebe Grüße,
Magdalena, Helen und Svenja
 
 

Hintergrundinformationen zu medizinischen Praktika/Einsätzen im Ausland

 
Der folgende Text versucht, Hintergrundinformationen zu den medizinischen Vorsorgungssystemen der verschiedenen Länder zu liefern sowie die medizinischen Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten, innerhalb dieser System einzuordnen und damit Interessenten zu helfen, die für sie passende Wahl für Famulatur, PJ, Praktikum oder Freiwilligeneinsatz zu treffen.
 
Kontaktiere uns und wir beraten Dich gerne!
 
Tansania
 
Wir können in verschiedenen öffentlichen und privaten medizinischen Einrichtungen in Tansania Famulaturen und Praktika (Medizin, Pflege, Therapien) sowie Freiwilligeneinsätze für medizinische Fachkräfte organisieren. Auch besteht die Möglichkeit, Vorpraktika für ein Medizinstudium zu absolvieren.
 
In Tansania gilt das ärztliche Überweisungssystem (“Referral Systems”): Wer eine Behandlung braucht, sucht typischerweise zuerst eine "Medical dispensary" auf, die in nahezu allen Stadtteilen kleinerer und größerer Städte wie Moshi, Dar-es-Salaam etc. und in vielen Dörfern zu finden sind. Dabei handelt es sich um Praxen, die gängige Behandlungen wie kleinere Verletzungen, Infektionen, Malaria, Bluthochdruck oder Diabetes und teilweise auch Entbindungen durchführen.
 
Es gibt private und staatliche Praxen. Staatliche Dispensaries sind in der Regel sehr einfach ausgestattet, was sowohl die Räumlichkeiten als auch die Ausstattung betrifft. In Dörfern und Außenbezirken von Städten verfügen diese Dispensaries oft nicht einmal über einen Vorrat an Standardmedikamenten und können nur eine sehr grundlegende Erstversorgung leisten. Private Dispensaries unterscheiden sich in der Regel kaum von den staatlichen Praxen. Einige sind aber deutlich besser ausgestattet und bieten eine umfassendere Behandlung.
 
Jede staatlich geprüfte Krankenschwester darf in Tansania eine private Praxis eröffnen. Eine Dispensary wird in der Regel von einer Krankenschwester oder einem „Medical Officer“ betrieben. Medical officer ist in Tansania die Berufsbezeichnung für eine medizinische Fachkraft, die vom Ausbildungsstand zwischen einer Krankenschwester und einem Arzt steht. Einige Dispensaries beschäftigen weitere Krankenschwestern, Medical Officers und Labormitarbeiter. Krankenschwestern und Medical Officers verschreiben und verwenden alle gängigen Standardmedikamente. Üblicherweise arbeiten in den Dispensaries keine Ärzte, die ein vier- bis fünfjähriges Medizinstudium durchlaufen haben. Wenn seitens deiner Hochschule für deine Famulatur/dein Praktikum die Betreuung und Anleitung durch einen Arzt Bedingung ist, kann die Famulatur/das Praktikum in einer solchen Dispensary nicht durchgeführt werden. Freiwillige, die über eine berufliche Qualifizierung in einem medizinischen Beruf verfügen (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) können in einer Dispensary gemäß ihren Fähigkeiten eine Menge machen und arbeiten dabei wie ein vollwertiges Teammitglied mit, etwa beim Wunden nähen, Behandlungen durchführen oder bei Geburten assistieren. Bei ausreichender fachlicher Qualifizierung kann dabei selbstständig und ohne Anleitung gearbeitet werden. Auch Vorpraktika für ein Medizinstudium sind in einer Dispensary möglich.
 
Beispiele für Dispensaries sind in Moshi die „Hosiana clinic“ und das „Dorcas Laboratory“. In Sansibar erlaubt das Gesundheitsministerium in der Regel keine Mitarbeit für Ausländer in den Dispensaries.
 
Die Anzahl der Patienten der Dispensaries ist sehr schwankend. Üblicherweise steigt die Patientenzahl in der Regenzeit (März bis Juni und November), wenn Infektionskrankheiten und Malaria häufiger auftreten.
 
Kann die Behandlung eines Patienten nicht durchgeführt werden, da dies die Befugnisse oder Möglichkeiten der Krankenschwester oder des Medical Officers überschreitet, dann erfolgt eine Überweisung in ein Regionalkrankenhaus ("Regional Hospitals"), wie das Mawenzi Regional Hospital in Moshi.
 
Patienten können jedoch auch direkt ein Regionalkrankenhaus aufsuchen. Besonders Leute, die nahe eines Regionalkrankenhauses in den Städten wohnen, gehen dort meist direkt hin anstelle in eine Dispensary, da sie sich im Krankenhaus eine bessere Behandlung versprechen.
 
Regionalkrankenhäuser haben in Tansania ein sehr hohes Patientenaufkommen. Studierende der Medizin, Auszubildende medizinischer Berufe und qualifizierte Fachkräfte werden in einem Regionalkrankenhaus eine Vielzahl an Krankheitsbildern kennenlernen, oft in einem weit fortgeschrittenen Stadium.
 
Patienten, die ein Regionalkrankenhaus aufsuchen, verfügen über ein Durchschnittseinkommen oder gehören zu den ärmeren Bevölkerungsschichten, und begeben sich erst in Behandlung, wenn sie sich so krank fühlen, dass sie keine andere Wahl haben. Zwischen dem Besuch einer Dispensary und der Weiterbehandlung in einem Regionalkrankenhaus vergehen oft Tage und Wochen, in der sich der Gesundheitszustand des Patienten deutlich verschlechtern kann. Patienten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten sind häufig darauf angewiesen, Geld für die Behandlungskosten von Verwandten, Nachbarn oder Kirchgemeinden zu sammeln. Die Untersuchung durch einen Arzt in einem Regionalkrankenhaus kostet etwa 5000-7000 Tansanische Shilling (ca. 2,50-3,50 €). Hinzu kommen die Kosten für Medikamente zwischen 2000 und 10000 Tansanische Shilling (ca. 1 bis 5 €). Größere Eingriffe und stationäre Behandlungen kosten zwischen 100.000 und 200.000 Tansanische Shilling (ca. 50 bis 100 €). Das monatliche durchschnittliche Haushaltseinkommen für eine Familie beträgt in Tansania etwa 90 €. 65 Prozent der Haushalte in Tansania leben jedoch von 30 € oder weniger im Monat. Kaum einer sucht daher wegen einer Kleinigkeit oder unmittelbar nach Auftreten erster Krankheitssymptome eine medizinische Einrichtung auf. Auch ist es unüblich, auch für Menschen besseren Einkommens, sich zur Prävention untersuchen zu lassen.
 
Regionalkrankenhäuser umfassen die gängigen Stationen. Die Stationen, in denen Famulaturen, Praktika und Freiwilligenarbeit etwa im Mawenzi Regional Hospital möglich sind, kannst Du auf unserer Homepage in der Beschreibung des Krankenhauses nachlesen. Die Mitarbeit in einem Regionalkrankenhaus kann mitunter eine Herausforderung sein. Viele Patienten mit weit fortgeschrittenen Krankheitssymptomen müssen innerhalb kurzer Zeit behandelt werden. Die hohe Arbeitsbelastung kann dazu führen, dass dem praktizierenden Arzt die Zeit fehlt, Studierenden der Medizin oder Auszubildenden medizinischer Berufe viele zusätzliche Erläuterungen zu geben. Die Aufgaben des Famulanten/Praktikanten oder Freiwilligen bestehen darin, Krankenschwestern z.B. beim Wunden nähen oder Verbandswechsel zu assistieren und Ärzte bei Behandlungsgesprächen sowie während der Visite zu begleiten. Die Mitarbeit erfolgt stets unter Anleitung einer medizinischen Fachkraft. Im Regionalkrankenhaus arbeiten medizinische Fachkräfte, die eine Famulatur oder ein Praktikum für die Anerkennung durch deine Hochschule/Ausbildungsstätte bestätigen können.
 
Den Regionalkrankenhäusern übergeordnet sind die höher spezialisierten sogenannten „Referral Hospitals“ wie das Muhimbili National Hospital in Dar-es-Salaam oder das Bugando Medical Centre in Mwanza, die oft an eine medizinische Universität angeschlossen sind. Dorthin können Patienten nicht direkt, sondern sie benötigen eine Überweisung durch ein Regionalkrankenhaus. Das staatliche Referral Hospital Mnazi Mmoja in Sansibar stellt diesbezüglich eine Ausnahme dar, dorthin können Patienten direkt gehen, da es auf der kleinen Insel Sansibar keine Regionalkrankenhäuser gibt.
 
Die Ausstattung verschiedener Stationen innerhalb eines Regionalkrankenhauses oder eines Referral Hospitals kann sich sehr unterscheiden. Einige Stationen sind in einem guten Zustand und verfügen über ausreichend medizinische Geräte, was häufig auf zur Verfügung gestellte Geldmittel oder Sachspenden ausländischer Entwicklungsprogramme zurückzuführen ist. So sind z.B. die Station zur Behandlung von HIV und Aids und die Physiotherapieabteilung im Mnazi Mmoja Krankenhaus in Sansibar sehr modern, wohingegen die Pädiatrie heruntergekommen ist und eine Generalüberholung notwendig hätte. Im Mawenzi Regional Hospital in Moshi wurde erst kürzlich der OP renoviert.
 
Da die medizinische Versorgung durch staatliche Einrichtungen in Tansania nicht immer zufriedenstellend ist, wurden viele private Einrichtungen gegründet. Die Behandlungskosten sind für Patienten im Vergleich zu den staatlichen Krankenhäusern höher, jedoch sind sie auch höheren Standards, was Räumlichkeiten, Ausstattung und/oder Behandlungsaufwand betrifft (es wird sich mehr Zeit genommen).
 
Aufgesucht werden die privaten Einrichtungen von Patienten, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen. Ein Beispiel ist das SIIMA Hospital in Moshi. Andere Privatkrankenhäuser werden von gemeinnützigen Organisationen oder Kirchen betrieben, wie das St. Joseph Hospital in Moshi. Die Behandlungskosten für Patienten in Privatkrankenhäusern wie dem St. Joseph sind in der Regel höher als in staatlichen Krankenhäusern, aber Mehreinnahmen durch zahlungskräftigere Patienten werden auch dazu eingesetzt, um Personen ohne finanzielle Mittel eine kostenfreie medizinische Versorgung zu ermöglichen. Die Räumlichkeiten und Ausstattung in Krankenhäusern wie dem St. Joseph sind im Vergleich zu den staatlichen Einrichtungen besser (außer wenn bestimmte Stationen der staatlichen Krankenhäuser durch Geldmittel aus dem Ausland verbessert wurden). In der Regel ist das Patientenaufkommen in privaten Krankenhäusern geringer als in staatlichen medizinischen Einrichtungen. Den medizinischen Fachkräften bleibt daher mehr Zeit, Famulanten, Praktikanten und Freiwilligen Erläuterungen zu geben.
 
Meist arbeiten dieselben Ärzte sowohl in einem staatlichen Krankenhaus, als auch in einem oder sogar zwei Privatkrankenhäusern. Da die Gehälter gering sind, sind sie dazu gezwungen, mehrere Jobs anzunehmen.
Famulaturen in den Regionalkrankenhäuser und Referral Hospitals in Tansania werden in der Regel von allen medizinischen Fakultäten anerkannt. Die Durchführung und Anerkennung des praktischen Jahres (PJ) sind im Muhimbili Hospital in Dar-es-Salaam und im Bugando Medical Centre in Mwanza möglich. Beide Einrichtungen sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten.
 
Ghana
 
Das öffentliche Gesundheitssystem von Ghana verfügt über drei Referenzstufen.

Die kleinsten Einrichtungen, die eine medizinische Erstversorgung geben (Tertiary Level) sind die sogenannten CHPS (Community Health Compounds),  Gesundheitszentren (Health Centres) und kleine Kliniken. Diese Einrichtungen führen nur ambulante Behandlung durch und werden üblicherweise von Krankenschwestern geleitet. Jede Einrichtung ist auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 20.000 Menschen ausgerichtet.
 
Darüberstehend (Secondary Level) sind die Bezirkskrankenhäuser (District Hospitals), die auf eine Bevölkerungsdichte von etwa 100.000-200.000 Menschen ausgerichtet sind. Die Bettenkapazität beträgt in der Regel nicht mehr als 100 Betten.
Die Bezirkskrankenhäuse verfügen über mindestens einen Operationssaal und ein Labor und bieten in der Regel eine bessere medizinische Versorgung als Institute auf dem Tertiärlevel.
 
Das höchste Level (Primary Level) sind Metropolitan Hospitals, Regional Hospitals und Municipal Hospitals. Sie sind in Städten gelegen, deren Einwohnerzahl 200.000 Menschen überschreiten und haben eine dementsprechend größere Bettenkapazität. Neben mehreren Operationssälen und einer relativ guten technischen Ausrüstung, behandeln in der Regel außer Allgemeinmedizinern auch Spezialisten für verschiedene Fachrichtungen die Patienten.
 
Die Primary Level-Krankenhäuser und viele Privatkrankenhäuser wie das University Hospital in Cape Coast sind hohen Standards, was Ausstattung, Management und Fachwissen betrifft. Secondary und Tertiary Einrichtungen sind oft unterfinanziert.
 
Marokko
 
In Marokko organisieren wir Famulaturen und Praktika in Privatkrankenhäusern, die im Vergleich zu staatlichen Einrichtungen von höherem Standard sind. Was die Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifikation des Personals betrifft, sind diese mit europäischen Krankenhäusern vergleichbar. Aufgrund der Bürokratie kooperieren wir derzeit nicht mit staatlichen Krankenhäusern in Marokko.
 
Die Behandlungskosten in einem Privatkrankenhaus in Marokko sind für viele Marokkaner hoch. Oft stellen die Privatkrankenhäuser jedoch auch Geldmittel zur Verfügung, um bedürftigen Patienten eine kostengünstige oder sogar kostenfreie Behandlung anzubieten.   
 
Die Anerkennung einer Famulatur oder eines Praktikums in einem Privatkrankenhaus in Marokko stellt in der Regel keine Schwierigkeit dar.
 
Für qualifizierte Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten oder Ärzte gibt es die Möglichkeit der freiwilligen Mitarbeit in kirchlichen medizinischen Einrichtungen, wie z.B. die medizinische Ambulanz der Franziskanerbrüder des Weißen Kreuzes in Tanger. In diesen kirchlichen Ambulanzen erhalten Patienten aus den ärmsten Bevölkerungsschichten eine kostenfreie medizinische Grundversorgung. Geleitet werden sie in der Regel von Krankenschwestern. Da die Anleitung durch einen Arzt dort nicht stattfinden kann, sind Famulaturen und Praktika, die angerechnet werden müssen in diesen medizinischen Einrichtungen nicht möglich.
 
Indien
 
Auch in Indien kooperieren wir wegen der strengen Bürokratie wie in Marokko nur mit Privatkrankenhäusern, deren Räumlichkeiten, Ausstattung und fachliche Qualifizierung des Personals ebenso mit europäischen Standards vergleichbar ist. Die Einrichtungen verfügen über eine große Anzahl an Stationen vieler hochspezialisierter Fachrichtungen.
 
Famulaturen und Praktika in diesen medizinischen Einrichtungen werden in der Regel von medizinischen Fakultäten und Ausbildungsstätten anerkannt.
 
Qualifizierte Freiwillige (Krankenschwestern, Krankenpfleger, Therapeuten, Ärzte) haben in Indien die Möglichkeit, in gemeinnützigen Krankenhäusern mitzuarbeiten. Zudem können sie an medizinischen Outreach-Programmen teilnehmen, die von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen in den Slums durchgeführt werden.
 
Nicaragua
 
In Nicaragua können wir Famulaturen, Praktika und PJ im staatlichen Krankenhaus HEODRA und im Privatkrankenhaus AMOCSA in León organisieren.
 
Die Räumlichkeiten und Ausstattung des HEODRA-Krankenhauses sind vom Standard niedrig, vergleichbar mit Tansania. Wenn die notwendigen finanziellen Mittel für eine Behandlung fehlen, suchen auch in Nicaragua Patienten oft erst bei weit fortgeschrittenem Krankheitsbild eine medizinische Einrichtung auf, wenn ihnen keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Die Arbeitsbedingungen ähneln denen in Tansania. Es besteht ein großer Bedarf an qualifizierten Freiwilligen.
 
Das HEODRA-Krankenhaus ist das Lehrkrankenhaus der medizinischen Universität von León. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) werden daher in der Regel von den Landesprüfungsämtern anerkannt.
 
Der Standard des Privatkrankenhauses AMOCSA ist höher als der des HEODRA-Krankenhauses, was Räumlichkeiten und Ausstattung betrifft. Das Patientenaufkommen ist geringer und die Behandlungen sind für Patienten teurer als bei HEODRA. Das HEODRA-Krankenhaus ist ein sehr großes Krankenhaus und verfügt über mehr Stationen und fachliche Spezialisierungen. Famulanten, Praktikanten und PJler werden im HEODRA mit einer hohen Zahl von Patienten arbeiten.  
 
Bei HEODRA und AMOCSA arbeiten dieselben Ärzte, da die Gehälter niedrig sind. Viele sind zudem in weiteren privaten medizinischen Einrichtungen tätig oder betreiben ihre eigene Praxis.
 
Bolivien
 
Der Standard der staatlichen Krankenhäuser in Bolivien kann sehr schwanken. Während einige staatliche Krankenhäuser chronisch unterfinanziert sind, können andere, wie die Krankenhäuser des VIEDMA-Komplexes in Cochabamba, in dem wir Famulaturen, Praktika und Freiwilligeneinsätze ermöglichen oft einen Standard bieten, der dem europäischer Krankenhäuser nahe kommt. Sie verfügen über eine große Anzahl von Stationen vieler hoch spezialisierter Fachrichtungen.
 
Ein Problem ist, dass regelmäßig Gelder für Gehälter der Angestellten, Medikamente etc. nicht zur Verfügung gestellt werden, was zu Engpässen in der medizinischen Versorgung führt.
 
Vergleichbar mit den vorhergehenden Beschreibungen zu den medizinischen Einrichtungen in Tansania und Nicaragua können sich auch in Bolivien viele Menschen die Behandlung in einem staatlichen Krankenhaus oft nicht leisten. Patienten suchen medizinische Einrichtungen häufig mit weit fortgeschrittenen Krankheitsbildern und nur im absoluten Notfall auf.
 
Das Arco Iris-Krankenhaus in La Paz ist ein gemeinnütziges Privatkrankenhaus sehr hohen Standards. Wohlhabende Patienten lassen sich dort behandeln und zahlen dafür einen hohen Preis. Die Versorgungsqualität ist jedoch eine der besten im Land. Die Einnahmen durch zahlende Patienten werden dafür genutzt, um ärmeren Bevölkerungsschichten, vor allem Straßenkindern und Kindern aus bedürftigen Familien, eine kostenfreie Behandlung zu ermöglichen. 40 Prozent der Patienten zahlen für ihre Behandlung. 60 Prozent erhalten eine kostenfreie medizinische Versorgung.
 
Freiwilligenarbeit für qualifizierte Fachkräfte, Famulaturen und Praktika sind in allen genannten Krankenhäusern möglich. Die Krankenhäuser des VIEDMA Health Park in Cochabamba sind Lehrkrankenhäuser medizinischer Universitäten. Famulaturen, Praktika und die Durchführung des praktischen Jahres (PJ) sollten von den Landesprüfungsämtern problemlos anerkannt werden.
 
Für qualifizierte Fachkräfte können wir auch eine Mitarbeit in einer medizinischen Ambulanz im ländlichen Raum organisieren.
 
Mongolei
 
Das medizinische System der Mongolei ist hohen Standards. Es gibt eine medizinische Fakultäten an der Universität Ulaanbaatar, zudem haben viele Ärzte in Russland oder China studiert oder sich dort weiter qualifiziert. Es gibt in der Mongolei kein universitäres Lehrkrankenhaus, sodass PJ vermutlich nicht möglich sind. Auch mongolische Medizinstudierende machen Famulaturen in den verschiedenen medizinischen Einrichtungen zusammen mit dir.
 
Das Gesundheitssystem der Mongolei ist als dreigliedriges Referenzsystem organisiert, wobei Patienten zuerst ein "Familien-Gesundheitszentrum" aufsuchen, was im Prinzip eine allgemeinmedizinische Arztpraxis ist, an der mehrere Allgemeinmediziner praktizieren. Von dort werden Patienten, wenn nötig, in die Distrikt-Gesundheitszentren verwiesen, die zweite Stufe des Referenzsystems, was größere allgemeinmedizinische Einrichtungen sind, die über mehr medizinische Ausstattung verfügen (z.B. Röntgen, Ultraschall, Endoskopie) und wo auch allgemeinchirurgische Eingriffe durchgeführt werden. In solchen Distrikt-Gesundheitszentren arbeiten etwa 12 Ärzte und 60 Pfleger. Sowohl Familien-Gesundheitszentren als auch Distrikt-Gesundheitszentren behandeln nur Ambulanzpatienten. In diesen Einrichtungen sind Famulaturen und Praktika ab dem 1. Studienjahr möglich.
 
Die dritte Stufe im mongolischen Referenzsystem sind spezialisierte Kliniken. Es gibt in der Mongolei keine großen Krankenhäuser, die über viele Fachrichtungen verfügen, sondern stattdessen Kliniken, die sich jeweils auf eine Fachrichtung beschränken. Diese verfügen über stationäre Unterbringung. Für eine Famulatur oder ein Pflegepraktikum in diesen Kliniken solltest du mindestens im 3. Studienjahr sein.

Unterbringung

 

Unterbringung in Cape Coast

 
In Cape Coast kannst du auswählen zwischen Unterbringungen verschiedener Standards:
 
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Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern oder bei einer Gastfamilie mittleren Standards.

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Comfort+ - Für die, die mehr Wert auf Komfort legen: Unterbringung in einem Hotel oder bei einer Gastfamilie gehobenen Standards.

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Adventurer - Für einfachste Ansprüche und niedrigsten Preis: Schlafsaal-Unterbringung (nur für bestimmte Einsätze verfügbar)

mostpopular

 

 

WG-Unterbringungen:

Du teilst dir ein Haus oder ein Apartments mit 2-5 weiteren Teilnehmern. Es handelt sich um Häuser, die in den guten Wohngegenden von Cape Coast sind, von denen du deine Einsatzstelle zu Fuß oder per öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kannst. Die Häuser sind für örtliche Verhältnisse von gutem Standard, sie verfügen über funktionell möblierte Zimmer, alle mit Deckenventilatoren und Moskitonetzen, funktionell ausgestatteten Küchen mit Kühlschrank und Kochmöglichkeit, Badezimmern mit westlichen WCs und (meist kalten) Duschen sowie meist einen Gemeinschaftsraum und Garten. Die Häuser verfügen über Sicherheitsmerkmale wie vergitterte Fenster und hohe umgebende Mauern.

Gastfamilien:

Die Gastfamilienunterbringen bieten einen ähnlichen Standard wie für die WGs beschrieben, der Unterschied besteht lediglich darin, dass man mit einer einheimischen Familie zuammen wohnt, die 2-3 Mahlzeiten pro Tag bietet. Du hast ein abschließbares Einzelzimmer (wenn 2 Personen zusammen anreisen können sie ein Zimmer teilen). Das Badezimmer mit Dusche wird mit der Familie geteilt. Die Familien wurden sorgfältig ausgesucht. Sie sind sicher, freundlich und interessiert, ihre Kultur den Gästen näherzubringen. Mindestens ein Familienmitglied spricht fließend Englisch.

comfortplus

Hotel-Unterbringungen und Zimmer in Apartment gehobenen Standards:

 
Samrit Hotel
 
Das Samrit Hotel ist ein Stadthotel guten Standards in zentraler Lage von Cape Coast. Alle Einsatzorganisationen sind mit öffentlichem Nahverkehr leicht zu erreichen. Du hast ein bequemes Zimmer mit eigenem Bad und Klimaanlage und bekommst im Frühstückssaal jeden morgen dein Frühstück serviert. Das Hotel verfügt auch über einen Swimming Pool, Wifi Internet, ein Restaurant, eine Bar sowie Wäscheservice.
 
Zimmer in Haus gehobenen Standards
 
In einem Villenviertel in Hanglage mit Blick auf das Meer und den Strand bieten wir eine Unterbringungsmöglichkeit gehobenen Standards. Jedes Zimmer verfügt über Klimaanlage sowie eigenes Bad mit heißem Wasser. Da das Haus nicht gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist, kannst du ein Auto günstig mitmieten, mit dem du selbst unterwegs sein kannst.
 

adventurer

Schlafsaalunterbringung (nur verfügbar für bestimmte Einsätze)

Einige Einrichtungen bieten für ausländische Freiwillige und Praktikanten eine einfache Schlafsaalunterbringung. Dabei teilt man das Zimmer mit 3-6 weiteren Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Es wird in der Regel nicht nach Geschlechtern getrennt. Dabei gibt es Unterbringung im Etagenbett sowie einfache sanitäre Installationen. Preislich ist diese Option am günstigsten.
 

Kosten

 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
450 EUR 600 EUR 700 EUR 750 EUR 850 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR 700 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Organisation der Unterlagen, die du für die Visumbeantragung brauchst und wenn erforderlich Unterstützung mit der Verlängerung des Visums vor Ort, aber nicht die offiziellen staatlichen Gebühren dafür (Kosten dafür siehe unten)
  • Abholung und Transfers ab/bis Accra (ACC) bei Ankunft und Abreise
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Stadtorientierung und Einführung in Cape Coast
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuerteams
  • Spende an dein Projekt in Höhe von 50 USD
  • Örtliche SIM-Karte mit 10 USD Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach Ghana (buchst du selbst)
  • Offizielle Gebühren für Visum (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
Preisangaben in US-Dollar!
Währung umrechnen
 Kurzzeit-Aufenthalt
(1-31 Tage)
Langzeitaufenthalt
(32-365 Tage)
(Du zahlst tagesgenau anteilsmäßig)
WG-Zimmer oder Hotel   
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WG mit weiteren Teilnehmern
1 Person
(Einzelzimmer)
60 USD/Woche
(min. 2 Wochen)
200 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
45 USD/Woche
(min. 2 Wochen)
150 USD/Monat
comfortplus3
Zimmer in Haus hohen Standards
1 Person
(Einzelzimmer)
90 USD/Woche
(min. 1 Woche)
300 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
70 USD/Woche
(min. 1 Woche)
250 USD/Monat
Optional: Mietauto (ohne Treibstoff)   30 USD/Woche 30 USD/Woche
comfortplus3
Hotelunterbringung mit Frühstück
1 Person
(Einzelzimmer)
30 USD/Tag 750 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
15 USD/Tag 375 USD/Monat
adventurer3
Bett im Schlafsaal
(nur verfügbar für Sankofa & Pathfinder)
pro Person 6 USD/Tag 150 USD/Monat
       
Gastfamilie      
mostpopular2
Gastfamilie mittleren Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
10 USD/Tag 250 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
10 USD/Tag 250 USD/Monat
 
Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 60-100 EUR/Monat für Selbstverpflegung (Essen gehen in günstigen, aber guten Restaurants und/oder selber kochen; du bist damit wesentlich flexibler als wenn wir dir Essen in der Unterbringung anbieten würden)
  • Visum typischerweise 100 EUR/110 USD für 30 Tage, das vor Ort für etwa 10 EUR/13 USD pro Monat verlängert werden kann (Visum muss vor Anreise beantragt werden)
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" in deinem Reiseland an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Cape Coast

 

Cape Coast

 
 
Cape Coast ist eine Stadt mit etwa 170,000 Einwohnern an der Küste im Süden von Ghana. Es ist relativ leicht, sich in der Stadt zurechtzufinden und der öffentliche Nahverkehr ist billig und gut, was die Stadt einen attraktiven Standort für Freiwilligeneinsätze und Praktika macht. Im Umfeld von Cape Coast gibt es Tropenstrände und Ausflugsmöglichkeiten wie den Kakum Nationalpark. In Cape Coast herrscht ein feucht-tropisches Klima mit nahezu ganzjährig identischen Temperaturen von um die 30 Grad. Mai und Juni sind Regenzeit.
 

Unsere Betreuer in Cape Coast

 
Unsere Betreuer in Cape Coast sind Sampson und Paschal, die mit weiteren Team-Mitarbeitern zusammenarbeiten.
 

Anreise

 

Anreise nach Ghana

 
Ghana
 
Du buchst dir einen Flug nach Accra (Kokota International Airport Accra, ACC) und teilst uns deine Flugdetails mit. Am Flughafen holen wir dich ab und bringen dich zu deiner Unterkunft in Cape Coast, Accra oder Kakum.
 
Die Fahrt nach Cape Coast dauert etwa 2 Stunden und nach Kakum etwa 2.5 Stunden.
 

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Du kannst zu jedem beliebigen Termin anreisen und dich dabei nach der Verfügbarkeit und den Preisen von Flügen richten kannst. Wir holen dich zu jeder Tages- und Nachtzeit vom Flughafen in Accra ab. Bei einigen Einsatzstellen ist es vorteilhaft, zu einem bestimmten Zeitpunkt anzufangen, z.B. an Schulen, wenn das Schuljahr beginnt. Das gehört aber zu den Ausnahmen, die wir in der Projektbeschreibung erwähnen.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wenn es sich um Reisen zu entfernteren Zielen handelt (z.B. in die nördlichen Regionen), die du nicht innerhalb eines Wochenendes durchführen kannst, empfehlen wir jedoch, dass du dies vor oder nach deinem Praktikum/Freiwilligeneinsatz oder während den Ferienzeiten machst, damit du nicht in deiner Einsatzorganisation fehlst.
Kann ich als junge Frau alleine nach Ghana reisen?
Ghana gehört zu einem der sichersten Länder des afrikanischen Kontinents und Frauen genießen hier einen großen Respekt und können sich überall frei bewegen. Solange du, wie in jedem anderen Land auch, einige grundlegende Sicherheitsregeln einhälst, auf welche wir dich aufmerksam machen, ist das Reisen als junge Frau in Ghana überhaupt kein Problem.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Ghana sein?
Ghana ist ein beliebtes Land für Freiwilligendienste und Praktika. In Cape Coast und anderen Orten sind zu jedem Zeitpunkt ausländische Freiwillige und Praktikanten, mit denen du leicht in Kontakt treten kannst.
 
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber weitere Teilnehmer sind in anderen Projekten am selben Standort, die du bei Interesse treffen kannst.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Ghana. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
Du hast die Wahl, ob du in einer WG mit anderen Teilnehmer, in einer Gastfamilie, in einem Hotelzimmer oder (nur für bestimmte Einsätze möglich) einem einfachen Schlafsaal wohnen möchtest. Es stehen unsere Kategorien Adventurer, Most popular! und Comfort+ zur Verfügung.
 
Die Häuser und Apartments befinden sich alle in sicheren und relativ gehobenen Gegenden und sind entweder von einem Wachmann bewacht oder umzäunt. Du kannst dir entweder ein Zimmer mit anderen Teilnehmern teilen oder eines alleine beziehen. Die Gastfamilien sind sorgfältig ausgesucht und haben meistens schon jahrelange Erfahrung mit dem Beherbergen von westlichen Teilnehmern. Sie integrieren dich in die Familie und freuen sich, dir die ghanaische Küche und Sprache näherzubringen, lassen dir aber auch deinen Freiraum.
 
Wir können Dir auch alternativ ein Zimmer in einem zentral gelegenen Hotel in Cape Coast anbieten, für welches wir einen guten Preis ausgehandelt haben.
Wie frei oder gebunden bin ich in der WG-Unterbringung bei einer Gastfamilie?
Ghanaische Familien sind sehr fürsorglich und interessiert und behandeln dich wie ein Familienmitglied. Sie werden dich in der Regel integrieren, zu Festen, Ausflügen und Kirchgängen einladen und dafür sorgen, dass du immer sicher ankommst. Dennoch ist es vollkommen in Ordnung, wenn du dich mal ausklinkst, um deinen Freiraum zu haben. Die Familien haben in den meisten Fällen schon viel Erfahrung mit Praktikanten/Volontären und wissen, dass du auch Privatsphäre brauchst. Es wird aber erwartet, dass du ihnen Bescheid gibst, wenn du Reisen unternimmst und dir ihre Zustimmung einholst, wenn du Gäste ins Haus einlädst. Aufgrund der Religiosität der Ghanaer ist es ein Tabu, Zufallsbekanntschaften über Nacht nach Hause mitzubringen.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
Festnetz-Internetanschlüsse sind in Ghana unüblich. Wenn du ein Smartphone hast, dann kannst du dir Prepaid-Guthaben kaufen und dieses in ein Internet-Daten-Paket umwandeln. Alternativ gibt es USB-Modem-Sticks für Laptops, auf die man Guthaben auflädt. Die Geschwindigkeit ist zufriedenstellend.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In Ghana gibt es vereinzelt Waschsalon. In Cape Coast kannst du beispielsweise deine Wäsche zur Uniklinik bringen und dort wird sie dann in einer Waschmaschine gewaschen. Du kannst sie dann nach 1-3 Tagen abholen. Üblicher ist es aber, jemanden mit dem Waschen Deiner Kleidung zu beauftragen. Jeder kennt jemanden, der das macht und die Frauen freuen sich über ein bisschen Extra-Einkommen. Es gilt als geizig, wenn du deine Wäsche selber per Hand wäscht und dies nicht jemandem überlässt, der das Geld bräuchte. Normalerweise bieten dir die Waschfrauen einen sehr guten Preis dafür an.
Kann ich in der Unterbringung kochen?
In den Apartments, WGs und Gastfamilien gibt es Küchen, die du benutzen kannst. In den Gastfamilien wird aber meistens für dich mitgekocht, wobei du aber auch gerne (besonders als Frau, denn in Ghana herrscht meist eine klassische Rollenverteilung) in der Küche mithelfen darfst. In den Apartments und WGs sorgt jeder für sich selbst. Wenn du in einem Waisenhaus im Schlafsaal mit anderen Teilnehmern zusammen wohnst, gibt es draußen meist eine überdachte einfache Kochstelle, die dir zur Verfügung steht. Bei Hotelunterbringung besteht keine eigene Kochmöglichkeit. Details im Tab "Unterbringung".
Ich bin Vegetarierin. Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Ja, dies ist problemlos möglich. Die ghanaische Küche ist sehr vielseitig und sogar eher vegan als vegetarisch, da Milchprodukte zu Luxusgütern gehören und es sehr schwierig ist, Milch, Sahne oder Käse aufzutreiben. Obwohl in Ghana gerne und viel Fisch und Fleisch gegessen wird, kannst du alle Gerichte fleischlos ordern und dir an den meisten Ständen vegetarische/vegane Kost bestellen.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
Die Amtssprache in Ghana ist Englisch. Die meisten Ghanaer, zumindest im städtischen Raum, sprechen sehr gut Englisch. Du solltest in der Lage sein, dich auf Englisch zu verständigen.
 
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