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Huancarani - Unterrichten im indigenen Dorf

Volunteering
 
Im Bildungszentrum der "Fundación pro Huancarani" geben Freiwillige nachmittags den Dorfkindern Hausaufgabennachhilfe, führen kreative Aktivitäten durch und Unterrichten handwerkliche Fähigkeiten sowie Computerkenntnisse. Morgens verbringen die Freiwilligen Zeit mit Familien in der Landwirtschaft.
 
 

Projektbeschreibung

 
Das Dorf Huancarani liegt etwa 24 km außerhalb von Cochabamba und etwa 14 km außerhalb von Quillacollo unweit der Straße nach Oruro.
 
Im Dorf leben etwa 110 indigene Familien, von denen die meisten in der kleinen privaten Landwirtschaft sowie in der Gipsherstellung arbeiten. Der Bildungsstandard in den Dörfern ist gering, auch über Alltagsdinge wie Ernährung und Landwirtschaft haben die Bewohner erschreckend geringe Kenntnisse. Der Standard der öffentlichen Schulen ist ungenügend und besteht nur aus sturem Auswendiglernen von ein paar grundlegenden Dingen.
 
Die bolivianische "Fundación pro Huancarani" und die Schweizer "Fundación Khushkaw" setzen sich ein für die Entwicklung und Bildung des Dorfes.
 
Die beiden Stiftungen betreiben seit mehreren Jahren ein Lern- und Freizeitzentrum für Kinder im Dorf und unterstützen die Dorfgemeinschaft in Entwicklung und Bildung. Im Laufe des Jahres 2012 wird das neue Gebäude dafür fertig, das mehr Platz bietet und auch Räume für Computerunterricht, eine Schulküche sowie Werkräume bietet.
 
Die Dorfkinder gehen Montags bis Freitags von 8-12:30 in die staatliche Schule. Danach sind sie dazu eingeladen, sich im Schul- und Freizeitzentrum der Stiftungen zu treffen von 14:30-17:30. Dort wird ihnen Nachhilfe mit den Hausaufgaben angeboten sowie Aktivitäten im Bereich der Kreativität. Freiwillige und Praktikanten können solche Tätigkeiten mit den Kindern durchführen.
 
Wer Kenntnisse in technischen oder handwerklichen Fähigkeiten hat wie Schreinern, Metallarbeiten, Backen, Kochen, Nähen, Computer ist sehr willkommen, dies im Zentrum zu unterrichten. Kinder ab 10 Jahren beginnen, diese Tätigkeiten zu erlernen.
 
Vormittags, wenn die Kinder in der öffentlichen Schule sind, sind die Freiwilligen und Praktikanten mit Familien des Dorfs in der Lebensmittelproduktion tätig und führen etwa einfache Gartenarbeiten durch. Es wird erwartet, dass Freiwillige und Praktikanten 100% Einsatzwillen zeigen. Sie leben als Teil der Dorfgemeinschaft und müssen diesen gegenüber aufgeschlossen sein.
 
Ein Aufenthalt in Huancarani eignet sich auch für ethnologische Forschungs- und Abschlussarbeiten. Entsprechende Unterstützung kann organisiert werden. Eine Teilnehmerin etwa schrieb ihre Abschlussarbeit über das Thema, wann die indigene Bevölkerung von Huancarani traditionelle medizinische Behandlung einsetzt und wann sie westliche Medizin bevorzugt; ein Linguist erforschte wann die indigene Bevölkerung Spanisch spricht und wann Quechua.  
 
Freiwillige und Praktikanten können in Huancarani im Lern- und Freizeitzentrum wohnen ohne Mietkosten. Dafür stehen zwei moderne Zimmer zur Verfügung. Essen wird nicht gestellt, aber im Zentrum kann gekocht werden.
 
Grundlegende Nahrungsmittel können im Dorf Huancarani gekauft werden, aber es ist auch einfach, mit dem Trufi 10 km nach Quillacollo zu fahren, wo ein größeres Angebote von Lebensmitteln verfügbar ist.
 
Ferien der öffentlichen Schule sind vom 15. Dezember bis Ende Januar sowie 2 Wochen im Juli, während dieser Zeit sind Ganztagsaktivitäten im Zentrum durchführbar.
 
Freiwillige und Praktikanten müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Die Aufenthaltsdauer soll 3-12 Monate betragen, für qualifizierte Teilnehmer, die technische oder handwerkliche Fähigkeiten unterrichten, sind auch kürzere Einsätze möglich.
 
Mittlere Spanischkenntnisse werden vorausgesetzt.
Info Box
Allgemein
Ort: Cochabamba, Bolivien
Verfügbarkeit: ganzjährig, Start flexibel
Mindestdauer: 3 Monate, eventuell kürzer für Fachkräfte
Maximaldauer: 12 Monate
Sprachkenntnisse: Mittlere Spanischkenntnisse
Unterbringung:
Wohngebäude für Volunteers
Praktikum
Betreuung möglich: Nein
Qualifikation Betreuer/in:
Minimale Qualifikation Praktikant(in):
-
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Volunteering
Volunteering möglich: Ja
Erwartete Qualifikationen Freiwillige(r): keine
Weiterer Beitrag ans Projekt: Nein
Es wird erwartet: 100% Einsatz, kulturelle Anpassungsfähigkeit, die "richtige" Einstellung
 

Unterbringung

 
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Most popular! - Dies ist die Wahl der meisten unserer Teilnehmer. Du wohnst in einer WG zusammen mit weiteren Teilnehmern.

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Adventurer - Für einfachste Ansprüche und niedrigsten Preis: Schlafsaal-Unterbringung.
 

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Unterbringung in Jupapina

 
Volunteer-Häuser
 
 
Gleich neben dem Wohnhaus von Emma und ihrem Mann Rolando, die die Organisation gegründet haben, sowie ihren beiden Kindern befinden sich die liebevoll gestalteten Volunteer-Häuser. Die Häuser verfügen jeweils über mehrere Einzelzimmer, voll ausgestattete Küchen sowie Badezimmer, die sich die Bewohner teilen. Zudem gibt es gemütliche Aufenthaltsräume. Von den Balkonen oder der Terrasse hat man einen unbeschreiblich schönen Ausblick auf die Erhebungen der Anden sowie ins Tal hinab, in dem sich ein Fluss entlang schlängelt. Freiwillige versorgen sich selbst. Grundlegende Lebensmittel und Hygieneartikel kann man in Jupapina und dem benachbarten Ort Mallasa kaufen. Für größere Einkäufe erreicht man schnell mit den öffentlichen Verkehrsmitteln den Süden von La Paz (ca. 20 bis 30 Minuten), wo sich größere Einkaufszentren befinden. In den Volunteer-Häusern liegt WiFi an. Die Internetleistung ist jedoch ab und an eingeschränkt. Sowohl in Jupapina als auch in Mallasa gibt es zudem Internetcafés. Wäsche kann in einem dafür vorgesehenen Becken hinter dem Wohnhaus von Emma und ihrer Familie mit der Hand gewaschen werden. Auch gibt es eine Waschmaschine; pro Waschgang kostet die Benutzung 25 Bolivianos (ca. 3 EUR) einschließlich Waschmittel.
 

Unterbringung in Huancarani

 
 
In Huancarani erfolgt die Unterbringung im Projekthaus der Einsatzstelle. Dort befindet sich im Obergeschoss eine Apartmentwohnung, in der Freiwillige und PraktikantInnen untergebracht werden. Die Zimmer verfügen über ein Bett, eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Kleidung sowie ein Tischchen mit Stuhl. Es gibt eine Wohnküche mit Essbereich sowie einen gemütlichen Aufenthaltsbereich. Die Küche ist mit den notwendigen Utensilien ausgestattet, die man braucht. Die BewohnerInnen teilen sich ein Badezimmer. Die Strom- und Wasserversorgung ist gut. Internet liegt bisher nicht an; jedoch kann man zu Fuß in etwa 10 Minuten ein Internetcafé erreichen. Im Untergeschoss, wo die Organisation eine Zahnarztpraxis betreibt und sich auch die Räumlichkeiten für die Kinder sowie eine Gemeinschaftsküche zum Beispiel für Koch- und Backworkshops zusammen mit den Kindern oder Frauen aus Huancarani befinden, gibt es eine Waschmaschine, die benutzt werden kann. In einem Nebengebäude des Projekthauses wohnt eine Familie, die Freiwillige und PraktikantInnen gern während ihres Aufenthaltes unterstützt und für diejenigen, die es wünschen, günstige Mittag- und/oder Abendessen zubereiten.
 

adventurer

 
Unterbringung in Sapecho
 
Man lebt bei einer Gastfamilie im Dorf Sapecho. Nach der Tradition des indigenen Pluralismus stimmt die Dorfgemeinschaft ab, bei welcher Familie du untergebracht sein wirst, insofern können wir die Familie nicht vorher dir genauer benennen. Die Lebensverhältnisse sind jedoch vergleichbar. Der Standard ist einfach, du sollst bitte einen Schlafsack mitbringen. Es gibt ein Mosquitonetz. Im Dorf, in dem etwa 100 Familien leben gibt es Strom und ein Internetcafé. Es gibt nur kleine Läden, die grundlegende Produkte wie Öl, Reis, Seife, Trockenkekse verkaufen. Es gibt in Palos Blancos, einem etwas größeren Dorf, das nur 15 Minuten von Sapecho per Auto/Motorrad entfernt ist, ein Krankenhaus mit grundlegenden medizinischen Diensten. Auch die anfallenden Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden immer neu abgestimmt und wir können diese im Voraus nicht genau benennen. Sie sollten sich im Rahmen von etwa 80 Bolivianos pro Nacht mit Vollverpflegung abspielen (ca. 9,30 EUR).
 

Kosten

 
Achtung: Für diesen Freiwilligeneinsatz wird Unterbringung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die unten genannten Unterbringungskosten fallen in diesem Fall also nicht an! (Sie würden nur anfallen, wenn du bevorzugst, täglich von Cochabamba zu pendeln, was etwa 60 Minuten dauert).
 

I. World Unite! Service-Paket

Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
  bis zu 31 Tage32-60 Tage61-90 Tage91-120 Tage5 Monate oder länger
 Servicepaket
1 Person
450 EUR 600 EUR 700 EUR 750 EUR 850 EUR
2-4 Personen
(Preis pro Person)
400 EUR 500 EUR 600 EUR 650 EUR 700 EUR
 
Hier EUR umrechnen in Schweizer Franken (CHF) und andere Währungen
 

Das World Unite! Service-Paket beinhaltet:

 
  • Persönliche Beratung und Vorbereitung vor deiner Anreise
  • Zugang zum World Unite! Online-Teilnehmerbereich mit für deinen Standort und Tätigkeit abgestimmten Vorbereitungsmaterialien inklusive interkultureller Vorbereitung (PDFs, Videos)
  • Vorbereitungsveranstaltung per Skype zusammen mit weiteren Teilnehmern
  • Untersützung mit Visumsverlängerung vor Ort, wenn erforderlich, aber nicht die offiziellen staatlichen Gebühren fürs Visum (Kosten dafür siehe unten)
  • Abholung und Transfers ab/bis Cochabamba (CBB) bei Ankunft und Abreise
  • Unterstützung mit Verbindungsflügen von La Paz oder ViruViru, wenn du dort ankommst
  • Persönlicher Betreuer an deinem Einsatzort und in unserem Büro
  • Interkulturelles Training vor Ort, speziell abgestimmt für Bolivien
  • Stadtorientierung und Einführung in Cochabamba
  • Begleitung zu deiner Einsatzstelle an deinem ersten Tag
  • 24 Stunden Notfall-Erreichbarkeit des örtlichen Betreuerteams
  • Spende an dein Projekt in Höhe von 50 USD
  • Örtliche SIM-Karte mit 60 Bs. Gesprächsguthaben
  • Schreiben von Bestätigungen/Zertifikaten für deine Hochschule, Stipendium, Kindergeld, Versicherung etc. sowie Ausfüllen/Unterzeichnen von Praktikumsverträgen
 

Die Tarife beinhalten NICHT:

 
  • Unterbringung und Verpflegung (siehe unten)
  • An- und Rückreise nach Cochabamba (buchst du selbst)
  • Offizielle Gebühren für Visum, falls erforderlich (siehe unten)
  • Versicherungen (Reisekrankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Reiserücktrittskostenversicherung)
  • Persönliche Ausgaben
  • Impfungen
  • Transport vor Ort (Schätzwert siehe unten)
  • Bitte beachte, dass für manche Praktika weitere Beiträge an die Praktikumsorganisation anfallen. Bitte schau in der "Info Box" unter der Projektbeschreibung.
 

II. Unterbringungskosten

 
Du wählst aus zwischen folgenden Möglichkeiten:
Mobil-User: Wenn Du die Preise für deine Wunsch-Aufenthaltsdauer nicht siehst, blende andere (kürzere) Einsatzdauern aus.
Preisangaben in US-Dollar!
Währung umrechnen
 Kurzzeit-Aufenthalt
(1-31 Tage)
Langzeitaufenthalt
(32-365 Tage)
(Du zahlst tagesgenau anteilsmäßig)
WG-Zimmer oder Hostel   
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WG mit weiteren Teilnehmern
1 Person
(Einzelzimmer)
-
120-180 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
- 80-120 USD/Monat
mostpopular2
Hostel am Plaza Colon, Schlafsaal-Bett
pro Person 8 USD/Tag 240 USD/Monat
       
Gastfamilie      
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Gastfamilie mittleren Standards
mit Vollverpflegung
1 Person
(Einzelzimmer)
15 USD/Tag 380 USD/Monat
2 Personen p.p.
(Doppelzimmer)
15 USD/Tag 380 USD/Monat
 
Unvollständige Monate deines Aufenthalts zahlst du anteilsmäßig (es wird jeweils tagesgenau berechnet).
Im Falle von 3-4 Personen: Preis wie 2 Personen. 5 oder mehr Personen: Kontaktiert uns für Gruppenpreise.
 

Übersicht über sonstige anfallende Kosten:

 
  • Für EU-Bürger keine Visumskosten für Aufenthalt von maximal 90 Tagen pro Kalenderjahr, danach Kosten von 20 Bs./Tag
  • Wenn Verpflegung nicht inklusive ist: ca. 70-150 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Kleine Ausgaben vor Ort (Internet, Transport vor Ort): ca. 20-40 EUR/Monat (Schätzwert)
  • Versicherungen ca. 20-40 EUR/Monat

 

Wie bezahle ich?

 
Nachdem wir alles mit dir besprochen haben und du fest zusagst, senden wir dir eine Rechnung. Du kannst bequem per Banküberweisung oder mit Paypal bezahlen. Du zahlst mit Rechnungsstellung eine Anzahlung von 200 EUR. Einen Monat vor der Anreise begleichst du dann den ausstehenden Betrag für das Service-Paket sowie den ersten Monat Miete.
 
Miete ab dem 2. Monat, eventuelle weitere Beiträge an die NGO oder für Praktikumsbetreuung (siehe Info-Box im Tab Projektbeschreibung) sowie Kosten für Visum und eventuelle weitere offizielle Dokumente zahlst du in der Regel direkt vor Ort (wenn wir es dir nicht anders mitteilen). Es gibt vor Ort Geldautomaten.
 

Extras

 

Folgende Einsätze könnten dich auch interessieren:

 
 
Diese Einsätze sind Vorschläge für Alternativen, die dich interessieren könnten oder KOMBINATIONEN. Die Kombination von Einsätzen bei verschiedenen Organisationen ist oft möglich und meist günstiger als zwei Einzelbuchungen. Kontaktiere uns bitte! Schau dir auch unsere Angebote aus den Bereichen "World Learner" und "Aktivreisen" in deinem Reiseland an, um deinen Aufenthalt noch interessanter zu gestalten.
 

Spanisch-Sprachunterricht oder indigene Sprachen

 
Cochabamba Language SchoolIn Cochabamba kannst du an einer Sprachschule Spanisch-Sprachunterricht nehmen. Die Schule arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit der kommunikativen Methode. Dabei wird versucht, von Beginn an Kommunikation zu ermöglichen. Der Unterricht ist direkt, aktiv und erfordert intensive Teilnahme. Es wird auf allen Stufen unterrichtet, von Anfänger bis Oberstufe mit allen Zwischenstufen.
 
Die Sprachschule bietet auch Unterricht in den indigenen Sprachen Quechua und Aymara an. Für Freiwilligentätigkeiten und Praktika im ländlichen Raum von Bolivien mit indigenen Communities sind Kenntnisse in der jeweiligen indigenen Sprache von großem Vorteil.
 
40 Stunden Einzelunterricht kosten 330 EUR.
 
Einfach im Anmeldeformular "Sprachunterricht erwünscht" ankreuzen und uns die gewünschte Stundenzahl durchgeben (Mindeststundenzahl 40).
 

Reisekrankenversicherung

 
Wir empfehlen die folgende Reisekrankenversicherung, die sich speziell an Teilnehmer von Praktikum, Freiwilligendienst, Sprachreise, Work&Travel, Kursteilnahme u.ä. im Ausland richtet. Sie ist verfügbar für Reisende jeglicher Nationalität und abschließbar für alle Länder außer Deinem Heimatland. Auch eine Reisehaftpflichtversicherung kannst du hinzufügen.
 
Klicke einfach auf den Banner und du kannst sie gleich in wenigen Schritten online abschließen und bekommst dann eine Bestätigung per Email.
 
 
 

Huancarani

 
Das Dorf Huancarani erreicht man, wenn man aus Richtung der bolivianschen Stadt Cochabamba auf der Verbindungstraße nach La Paz unterwegs ist, etwa nach 25 Kilometern nach links einbiegt und diesem Weg rund 700 Meter folgt. Im Dorf gibt es eine handvoll Einkaufsläden, wo man grundlegende Lebensmittel einkaufen kann; in etwa 10 Minuten zu Fuß erreicht man das Internetcafé. Für größere Einkäufe kann man nach Sipe Sipe in rund 30 Minuten Entfernung laufen oder man fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Quillacollo (etwa 10 km entfernt) bzw. direkt bis nach Cochabamba, welches sich je nach Verkehrslage in rund 40 bis 60 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen lässt.
 
In Huancarani leben rund 70 Familien, teilweise in sehr einfachen Häusern und unter eingeschränkter Wasser- und Stromversorgung. Viele der Bewohner sind indigener Herkunft und gehören den Quechua an. Ihre Sprache, das Quechua, ist Alltagssprache in Huancarani und teilweise verfügen die Bewohner über wenige oder keine Spanischkenntnisse. Kultur und Sprache der Quechua ist Teil der Plurinationalität Boliviens. Plurinationalität, das heißt, dass der Staat verschiedene Kulturen anerkennt; in Bolivien 37 an der Zahl. Zum plurinationalen Staat entwickelte sich Bolivien nach der Wahl Evo Morales, der selbst indigener Herkunft ist, zum Präsidenten im Jahr 2005. Viele Menschen indigener Herkunft mussten ein Leben in Ausgrenzung ertragen. Die Folgen sind weiterhin spürbar. Im Vergleich zur nicht-indigenen Bevölkerung werden viele Menschen indigener Herkunft benachteiligt und sind von der im Land Bolivien bestehenden sozialen Ungleichheit sowie von Armut stark betroffen. 
 

Cochabamba

 
 
Cochabamba ist mit rund 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Boliviens. Sie wächst heute im Westen zusammen mit Quillacollo, das selbst über 150.000 Einwohner verfügt. Beide Städte liegen im dicht besiedelten Cochabamba-Tal auf ca. 2.560 m ü.d.M.. Das fruchtbare Tal hat einen flachen Talgrund mit einer Ausdehnung von etwa 25x10 km, während die umgebenen Berge Höhen bis über 5000 m erreichen. Im Cochabamba-Tal herrscht ein geschütztes, sonniges und moderates Klima. Die Höchstwerte betragen das ganze Jahr über etwa 23-26 Grad, die Minimalwerte in der Nacht schwanken zwischen 13 Grad von Oktober bis März bis 3 Grad im Juni und Juli. Regenzeit sind die Monate Dezember bis März, während es während der restlichen Monate fast nicht regnet.
 
Cochabamba ist eine Universitätsstadt mit jeder Menge jungem Leben. Im Stadtinneren präsentiert sich Cochabamba mit dem “Prado”, “Plaza Colon” und dem botanischen Garten modern, grün und sauber. Cochabamba beherbergt “La Cancha”, einen der größten Märkte Südamerikas und wird überblickt vom “Cristo de la Concordia”, die zweithöchste Christusstatue der Welt.
 
Durch die zentrale Lage in Bolivien eignet sich Cochabamba als Ausgangsziel für Ausflüge ins ganze Land.
 

Betreuer in Cochabamba

 
Unsere Betreuerin in Cochabamba Mauge. Mauge stammt aus Cochabamba, sie ist interkulturelle Trainerin und hat in den USA studiert. Sie spricht fließend Englisch und Spanisch.
 

Freizeitaktivitäten ab Cochabamba

 
In Cochabamba gibt es aufgrund der 14 Hochschulen ein aktives junges Leben mit Bars, Clubs, Kinos usw.
 
Die Stadt Oruro ist relativ leicht per Bus erreichbar. Dort kann man historische Minen besuchen sowie den jährlichen Karneval von Oruro im Februar. Über das ganze Jahr gibt es zahlreiche christliche und indigene Feierlichkeiten in verschiedenen Dörfern und Städten, die Du besuchen kannst, wie Intiwatana am 21. Juni (andinische Wintersonnenwende) und Urqupiña im August.
 
Ab Cochabamba können wir auch günstige Ausflüge in Kleingruppen anbieten. Diese Ausflüge beinhalten:
 
* Tagestrip in den Tunari Nationalpark und Besteigung des Cerro Tunari (5035 m)
* Tagestrip Besichtigung der Inka-Ruinen von Incallajta
* Tagestrip Trekking im subtropischen Nebelwald von Incachaca
* 3-Tagestrip nach Catavi - Minenzentrum von soziohistorischer Bedeutung in der Gebirgslandschaft des Altiplano
* 3-Tagestrip nach Chapare ins tropische Tiefland von Cochabamba; schwimmen in Flüssen, Wandern im Regenwald
* 3-Tagestrip in den Torotoro Nationalpark inkl. Besuch von Inkaruinen und Besteigung des Cerro Tunari

Anreise

 

Anreise nach Cochabamba

bolivia map
 
Du fliegst nach Cochabamba (CBB), dort wirst du abgeholt und zu deiner Unterbringung gebracht. Oft gibt es günstigere internationale Fluge nach Santa Cruz de la Sierra (ViruViru Airport, VVI) oder nach La Paz El Alto (LPB). Du kannst dorthin fliegen und wir können dir dann einen Verbindungsflug separat nach Cochabamba buchen mit Aerosur oder BoA. Die Tickets zwischen diesen Städten sind recht günstig (30-50 EUR), aber man kann die Flüge nicht vom Ausland per Kreditkarte bezahlen. Wir können dir ein Ticket in Bolivien kaufen.  

FAQs

 

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

 
Gibt es feste Starttermine, an die ich mich richten muss?
Nein, du kannst zu jedem beliebigen Termin anreisen und dich dabei nach Verfügbarkeit und Preisen von Flügen richten. Wir können dich vom Flughafen Cochabamba auch nachts abholen. Der Start in der Einrichtung ist zu bestimmten Feiertagen, die wir dir mitteilen eventuell nicht möglich.
Kann ich noch länger in meiner Unterbringung wohnen bleiben nach meinem Freiwilligendienst/Praktikum oder früher anreisen?
Ja, dies ist möglich und wir geben dir günstige Unterbringungspreise. Sag uns einfach von wann bis wann du Unterbringung brauchst und wir geben die die Kosten durch.
Kann ich während meines Aufenthalts auch herumreisen und mir das Land anschauen?
Selbstverständlich kannst du herumreisen, fast alle unsere Teilnehmer tun dies. Wenn es sich um Reisen zu entfernteren Zielen handelt, die du nicht innerhalb eines Wochenendes durchführen kannst, empfehlen wir jedoch, dass du dies vor oder nach deinem Praktikum/Freiwilligeneinsatz oder während Ferienzeiten (z.B. Semana Santa) machst, damit du nicht in deiner Einsatzorganisation fehlst.
Kann ich als junge Frau alleine nach Bolivien reisen?
Etwa 80 Prozent unserer Teilnehmerinnen sind weiblich und viele von ihnen zwischen 18 und 24 Jahre alt. Keiner einzigen ist je etwas Ernsthaftes "passiert". Unsere BetreuerInnen vor Ort werden dich darauf hinweisen, wie du dich verhalten sollst, um Probleme zu vermeiden etwa bezüglich des Kleidungsstils, Wertgegenständen sowie im Umgang mit Machismo und patriarchalen Strukturen. Auch unsere Vorbereitungsunterlagen gehen ausführlich auf diese Themen ein. Es ist sehr wichtig, diese grundlegenden Dinge zu befolgen, die genauso für viele andere Orte gelten, um jegliches Risiko so weit wie möglich zu verringern.
Werde ich der einzige Freiwillige/Praktikant im Projekt oder in Bolivien sein?
Die Gesamtzahl der Teilnehmer, die gleichzeitig bei einer Organisation Freiwilligendienst oder Praktikum durchführen hängt von Größe und Tätigkeit der Organisation bzw. Aufgaben der Freiwilligen/Praktikanten dort ab. Wir versuchen zu verhindern, dass zu viele Freiwillige/Praktikanten gleichzeitig in einer Organisation sind. Es kann sein, dass du alleine in deiner Einsatzstelle bist, aber in der Regel sind das ganze Jahr über weitere Teilnehmer in Cochabamba, die du in deiner Freizeit treffen kannst, wenn du dies wünschst. Außerdem sind dort auch sehr viele Backbacker unterwegs, mit denen man sehr leicht in Bars, Geschäften etc. in Kontakt treten kann. Auch der Anschluss an bolivianische und ausländische Studierende ist in der lebhaften Studentenstadt Cochabamba sehr einfach.
Welche Impfungen brauche ich?
Die Website Tropenmedicus.de gibt Impfempfehlungen für Bolivien. Unser Info-PDF, das du als Teilnehmer bekommst, erhält ausführliche Informationen zum Thema Gesundheitsvorsorge.
Wo werde ich wohnen?
Im Tab "Unterbringung" siehst du die verschiedenen Unterbringungsmöglichkeiten.
Kann ich mir die Unterbringung selbst aussuchen?
Teile uns bitte deinen Wunsch mit, sodass wir dir deine Unterbringung dementsprechend organisieren können. Manche Einsatzorganisationen bieten selbst Unterbringung an. In diesem Fall besteht nur die von der Organisation angebotene Unterbringungsmöglichkeit.
Wie frei oder gebunden bin ich bei Familienunterbringung?
Bei den Familien hast du durchaus deine Freiheiten. In Bolivien ist es üblich Bescheid zu geben, wann du am Abend/in der Nacht in etwa nach Hause kommst, damit die Tür nicht verriegelt wird, wie es in vielen Häusern aus Sicherheitsgründen der Fall ist. Das Mitbringen von Straßen- oder Ausgehbekanntschaften bzw. "Local boyfriends/girlfriends" ist nicht gestattet. Es gibt Unterschiede, wie stark man in das Familienleben integriert wird/werden möchte.
Gibt es in meiner Unterbringung Internet?
Die WGs in Cochabamba sowie in Sopocachi/La Paz verfügen über Internet, ebenso das Hostal in Cochabamba. Was die Gastfamilien betrifft, so ist nicht in jedem Fall Internet verfügbar und gleiches gilt auch für die Unterkünfte, welche von einigen Einsatz-/Praktikumsstellen vermietet werden. Du findest Informationen über die Verfügbarkeiten in den Tabs "Unterbringung". Wenn es kein wifi-Internet gibt kannst du dir einen Internetstick kaufen oder mit deinem Smartphone im Internet surfen.
Wie kann ich meine Wäsche waschen?
In der Regel wird in Bolivien Wäsche mit der Hand geschwaschen. Viele Haushalte haben jemanden, der für sie die Wäsche wäscht, oder inzwischen eine Waschmaschine. Auch gibt es Waschsalons.
Kann ich in der Unterbringung kochen?
Ja, de Familien ermöglichen die Mitbenutzung der Küche, aber verlangen dafür einen kleinen monatlichen Beitrag für den zusätlichen Verbrauch von Strom und Gas. Die Familien bieten auch Mahlzeiten für dich an, wenn du bei ihnen mitessen willst. Dies kannst du vor Ort entscheiden. Details dazu im Tab "Unterbringung".
Ich bin Vegetarierin. Kann ich mir vegetarische Nahrung kaufen?
Ja, Gastfamilien sind mit vegetarischer Verpflegung vertraut und auch Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten können berücksichtigt werden. Es ist auch möglich, vegetarische Nahrung zu kaufen.
Welche Sprachkenntnisse muss ich haben?
In Bolivien wird Spanisch gesprochen sowie indigene Sprachen wie zum Beispiel Aymara oder Quechua. Solltest du keine oder geringe Spanischkenntnisse haben, empfehlen wir dir den Aufenthalt mit einem Spanischsprachkurs zu beginnen. Auch können wir Skype-Spanischunterricht mit einem/einer bolivianischen SprachlehrerIn organisieren. Der Großteil der Einsatz-/Praktikumsstellen erwartet bei Beginn der Tätigkeit erste Grund- bis mittlere Spanischkenntnisse. Das heißt, du solltest dich zunächst auf einem einfachen Nivel verständigen und dich im Verlauf des Aufenthaltes mehr und mehr ausdrücken können. Teile uns mit, über welche Spanischkenntnisse du verfügst, damit wir, ob mit oder ohne Spanischvorkenntnisse, dir passend deinen Aufenthalt organisieren können.
 
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